{"id":92141,"date":"2003-10-26T00:01:16","date_gmt":"2003-10-25T22:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=92141"},"modified":"2022-06-06T13:06:49","modified_gmt":"2022-06-06T11:06:49","slug":"das-geloebnis-treuester-gefolgschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/10\/26\/das-geloebnis-treuester-gefolgschaft\/","title":{"rendered":"Das Gel\u00f6bnis treuester Gefolgschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Revolution ist da, und die Geschichte spricht. Wer das nicht sieht, ist schwachsinnig. Nie wird der Individualismus in der alten Form, nie der alte ehrliche Sozialismus wiederkehren.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Macht\u00fcbergabe an die Nationalsozialisten wurde Gottfried Benn als Nachfolger Heinrich Manns kommissarischer Vorsitzender der Sektion. Am 13. M\u00e4rz, kurz nach der Reichstagswahl M\u00e4rz 1933, verfasste er zusammen mit Max von Schillings eine Loyalit\u00e4tsbekundung f\u00fcr Hitler, die den Mitgliedern eine nicht-nationalsozialistische politische Bet\u00e4tigung verbot: \u201eSind Sie bereit unter Anerkennung der ver\u00e4nderten geschichtlichen Lage weiter Ihre Person der Preu\u00dfischen Akademie der K\u00fcnste zur Verf\u00fcgung zu stellen? Eine Bejahung dieser Frage schlie\u00dft die \u00f6ffentliche politische Bet\u00e4tigung gegen die Reichsregierung aus und verpflichtet Sie zu einer loyalen Mitarbeit an den satzungsgem\u00e4\u00df der Akademie zufallenden nationalen kulturellen Aufgaben im Sinne der ver\u00e4nderten geschichtlichen Lage.\u201c Die Mitglieder mussten bei Drohung ihres Ausschlusses unterschreiben. Thomas Mann und Ricarda Huch traten aus; Gerhart Hauptmann, Oskar Loerke und Alfred D\u00f6blin, der dennoch als Jude seinen Austritt erkl\u00e4rte, und viele andere unterschrieben. Ausgeschlossen wurden z.\u00a0B. Franz Werfel und Leonhard Frank.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch schon im Aufsatz <em>Expressionismus<\/em> von 1933 sah sich Benn zu einer Verteidigung dieser Kunstbewegung gegen nationalsozialistische Angriffe und zu einer Rechtfertigung seiner eigenen Position als einer ihrer literarischen Begr\u00fcnder gen\u00f6tigt. Benn, dem von B\u00f6rries Freiherr von M\u00fcnchhausen zudem unterstellt wurde, j\u00fcdischer Abstammung zu sein, reagierte \u00fcberrascht und fassungslos auf die Ablehnung, die seinem k\u00fcnstlerischen Werk von Seiten des neuen Regimes entgegenschlug. Die Willk\u00fcr und Rechtslosigkeit des Judenboykotts \u2013 speziell auch in Bezug auf f\u00fcnf in seinem Haus praktizierende \u00e4rztliche Kollegen \u2013 lie\u00dfen in ihm zudem im Verlauf des Jahres 1933 Zweifel am neuen Staat aufkommen. Von Anfang 1933 bis zum sogenannten R\u00f6hm-Putsch (1934) setzte Benn sich dennoch durch essayistische Schriften f\u00fcr den Nationalsozialismus ein. Benn hatte sich in seinen fr\u00fchen Aufs\u00e4tzen von 1933 zwar deutlich f\u00fcr den neuen Staat, jedoch nicht explizit f\u00fcr dessen F\u00fchrung durch eine Partei wie die NSDAP ausgesprochen. Schon damals wurde ihm langsam klar, dass er falsche Hoffnungen auf die politische Praxis der neuen Regierung gesetzt hatte. Dennoch trug er am 29. April 1933 die <em>Akademie-Rede<\/em> vor und unterschrieb das Gel\u00f6bnis treuester Gefolgschaft f\u00fcr Adolf Hitler, das am 26. Oktober 1933 gedruckt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bald danach stellte Benn seine Bem\u00fchungen ein, sich einen staatlich sanktionierten Platz im nationalsozialistischen Literaturbetrieb zu sichern. Benns Werke nach 1934 sind dann verst\u00e4rkt distanziert bis kritisch gegen\u00fcber dem NS-Regime.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Frage, warum Gottfried Benn \u00f6ffentlich Partei f\u00fcr den nationalsozialistischen Staat ergriff, wird bis heute von einigen mit einem \u201eMissverst\u00e4ndnis\u201c erkl\u00e4rt. Diese Sichtweise legt auch Benn selbst in seiner Nachkriegs-Autobiographie <em>Doppelleben<\/em> nahe, wenn er dem \u201ejungen Klaus Mann\u201c fast schon hellseherische F\u00e4higkeiten attestiert, die er selbst zu diesem Zeitpunkt naturgem\u00e4\u00df nicht habe besitzen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201e[\u2026] Die Lage im verworrenen Fr\u00fchjahr 1933 war nun so, da\u00df nach dem Fortgang der ber\u00fchmtesten Tr\u00e4ger der Abteilung hier ein knappes halbes Dutzend Mitglieder zur\u00fcckblieb, die sich dem Ansturm gewisser v\u00f6lkischer und volkhaft ausgerichteter Autoren gegen\u00fcbersahen, die die alte Gruppe eliminieren und alle kulturellen Positionen besetzen wollten. Uns hielten sie alle mehr oder weniger f\u00fcr <a style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturbolschewismus\">Kulturbolschewisten<\/a>. Die Vorg\u00e4nge spielten sich f\u00fcr uns im Dunkeln ab, niemand wu\u00dfte, woran er war, und es standen nicht nur ideelle Fragen zur Debatte, sondern auch materielle. Nicht f\u00fcr mich, ich habe nie einen Pfennig aus irgendeinem dieser Fonds bezogen oder irgendwelche anderen Vorteile gehabt. [\u2026]<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner <em>Antwort an die literarischen Emigranten<\/em> reagierte er auf private Vorhaltungen Klaus Manns \u00f6ffentlich in den Massenmedien (Zeitungen und Rundfunk) und rechtfertigte seinen Verbleib im nationalsozialistischen Deutschland von 1933. Er befand sich, wie er im Vorwort zu <em>Zwei Rundfunkreden. Der neue Staat und die Intellektuellen. Antwort an die literarischen Emigranten<\/em> 1933 feststellt, am Ende \u201eeiner f\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen Entwicklung\u201c und mithin auf der H\u00f6he des Zeitgeistes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDa sitzen Sie also in Ihren Badeorten und stellen uns zur Rede, weil wir mitarbeiten am Neubau eines Staates, dessen Glaube einzig, dessen Ernst ersch\u00fctternd, dessen innere und \u00e4u\u00dfere Lage so schwer ist, dass es Illiaden und \u00c4neiden bed\u00fcrfte, um sein Schicksal zu erz\u00e4hlen. Diesem Staat und seinem Volk w\u00fcnschen Sie vor dem ganzen Ausland Krieg, um ihn zu vernichten, Zusammenbruch, Untergang. Da werfen Sie nun also einen Blick auf das nach Afrika sich hinziehende Meer, vielleicht tummelt sich gerade ein Schlachtschiff darauf mit Negertruppen aus jenen 600.000 Kolonialsoldaten der gegen Deutschland einzusetzenden ber\u00fcchtigten franz\u00f6sischen Forces d&#8217;outremer, vielleicht auch auf den Arc de Triomphe oder den Hradschin, und schw\u00f6ren diesem Land, das politisch nichts will als seine Zukunft sichern, und von dem die meisten unter Ihnen geistig nur genommen haben, Rache.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesen Rundfunkreden erblickte Benn eine \u201eneue historische Lage\u201c mit dem \u201eSieg neuer autorit\u00e4rer Staaten\u201c, welche den \u201eSieg der nationalen Idee\u201c vorantrieben. \u201eWerdendes Gesetz des neuen Jahrhunderts\u201c sei nach Benn ein \u201etotaler Staat\u201c in Einklang mit dem \u201eErscheinen einer neuen revolution\u00e4ren Bewegung\u201c und eines \u201eneuen menschlichen Typs\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Erwiderung auf Klaus Mann und auch in anderen \u00c4u\u00dferungen finden sich (wie z.\u00a0B. im darauf gehaltenen kurzen Aufsatz <em>Z\u00fcchtung<\/em>) explizit dem Nationalsozialismus sehr nahestehende Gedanken Benns zur Z\u00fcchtung von Menschen und zur Eugenik:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eVerstehen sie doch endlich [\u2026] es handelt sich um das Hervortreten eines neuen biologischen Typs, die Geschichte mutiert und ein Volk will sich z\u00fcchten. [\u2026] Aus den Nahtlinien des Organischen st\u00f6\u00dft die Erbmasse, aus den Defekten der Regenerationszentren die menschliche Gene ans Licht.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Durchsetzung seiner Kunstvorstellungen und seines Werkes gelang dem individualistischen und (ehemaligen) Expressionisten Benn im nationalsozialistischen Deutschland jedoch nicht. Er musste bald erkennen, dass die formale und inhaltliche Modernit\u00e4t seiner Werke unvereinbar war mit der nun herrschenden Ideologie. Nachdem schon seit September 1933 keine Gedichte von ihm mehr gesendet werden durften und seine Zulassung als Arzt gef\u00e4hrdet war, wurde Benn ab Mai 1934 verboten, Vortr\u00e4ge im Radio zu halten. Zwar wurde Benn noch im Fr\u00fchjahr 1934 Vizepr\u00e4sident der Union nationaler Schriftsteller. Er wurde jedoch schon fr\u00fch (seit 1933) von verschiedenen Organen der Nationalsozialisten, wie z.\u00a0B. im Schwarzen Korps, angegriffen, vor allem von B\u00f6rries Freiherr von M\u00fcnchhausen, der ihn wegen seines Namens, den er mit dem j\u00fcdischen \u201eBen\u201c assoziierte, als \u201eJuden\u201c zu diffamieren suchte, und schlie\u00dflich 1936 vom <em>V\u00f6lkischen Beobachter<\/em> als \u201eSchwein\u201c bezeichnet. Auf die Unterstellungen M\u00fcnchhausens reagierte Benn, indem er in <em>Lebensweg eines Intellektualisten<\/em> seine Abstammung von einer deutschen Pfarrersfamilie betonte. Diese genealogischen Ausf\u00fchrungen nutzten ihm aber letztlich nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Aufgabe seiner Berliner Arztpraxis bem\u00fchte sich Benn 1935 erfolgreich um den Eintritt in die Wehrmacht; diese milit\u00e4rische Reaktivierung bezeichnete er als \u201earistokratische Form der Emigration\u201c. In der Folgezeit wurde er Oberstabsarzt in der Wehrersatz-Inspektion Hannover. Heimisch ist er hier jedoch nie geworden, die Erz\u00e4hlungen <em>Weinhaus Wolf<\/em> und <em>Doppelleben<\/em> sowie die sogenannten <em>Stadthallen-Elegien<\/em> \u2013 darunter das bekannte Gedicht <em>Astern<\/em> \u2013 bieten einige Impressionen seines Hannover-Aufenthaltes. 1937 wurde er als milit\u00e4rischer Versorgungsarzt nach Berlin versetzt und nahm seine Wohnung in der Bozener Stra\u00dfe im Bayerischen Viertel von Berlin-Sch\u00f6neberg. 1938 ging Benn die Ehe mit seiner Sekret\u00e4rin Herta von Wedemeyer (Hannover) ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1938 schrieb Benn sehr offene private Briefe, welche ihn leicht ins Konzentrationslager h\u00e4tten bringen k\u00f6nnen. 1938 wurde Benn aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und erhielt Schreibverbot. Die Wehrmachts-Dienststelle, in der er t\u00e4tig war, wurde nach Landsberg an der Warthe verlegt; in der dortigen Walter-Flex-Kaserne verfasste er analysierende Essays zu seiner Lage und den Erscheinungsformen des Nationalsozialismus (nach der ersten Abrechnung <em>Kunst und Drittes Reich<\/em> von 1941 hier <em>Block II, Zimmer 66<\/em> [1944, der Titel verweist wiederum auf sein Lebensthema \u201eDoppelleben\u201c] u.\u00a0a.).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Gedicht <em>Monolog<\/em> von 1941 stellte eine unmissverst\u00e4ndliche Verurteilung Hitlers (\u201eClown\u201c) und der nationalsozialistischen Barbarei dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Den Darm mit Rotz gen\u00e4hrt, das Hirn mit L\u00fcgen \u2013<br \/>\nerw\u00e4hlte V\u00f6lker Narren eines Clowns,<br \/>\nin Sp\u00e4\u00dfe, Sternelesen, Vogelzug<br \/>\nden eigenen Unrat deutend! Sklaven \u2013<br \/>\naus kalten L\u00e4ndern und aus gl\u00fchenden,<br \/>\nimmer mehr Sklaven, ungezieferschwere,<br \/>\nhungernde, peitschen\u00fcberschwungene Haufen:<br \/>\ndann schwillt das Eigene an, der eigene Flaum,<br \/>\nder grindige, zum Barte des Propheten! <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1945 kehrte Benn nach Berlin zur\u00fcck und nahm die \u00e4rztliche T\u00e4tigkeit in seiner alten Praxis wieder auf. Seine Frau Herta hatte sich am 2. Juli aus Furcht vor Vergewaltigung und Ermordung durch Soldaten der Roten Armee mit Morphium das Leben genommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_92143\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-92143\" class=\"size-full wp-image-92143\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"590\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz.jpg 800w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz-300x221.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz-768x566.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz-560x413.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz-260x192.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Bundesarchiv_Bild_183-1984-0321-518_Berlin_Gottfried_Benn_am_Grab_von_Arno_Holz-160x118.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-92143\" class=\"wp-caption-text\">Gottfried Benn legt im Namen der Dichter-Akademie einen Kranz am Grabe des Schriftstellers Arno Holz auf dem Friedhof an der Heerstrasse nieder.<br \/>(Aufn.: 1933)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKeiner auch der gro\u00dfen Lyriker unserer Zeit\u201c, so Gottfried Benn, habe mehr als sechs bis acht vollendete Gedichte hinterlassen, \u201edie \u00fcbrigen m\u00f6gen interessant sein unter dem Gesichtspunkt des Biographischen und Entwicklungsm\u00e4\u00dfigen des Autors, aber in sich ruhend, aus sich leuchtend, voll langer Faszination\u201c sei eben nur eine Handvoll. In seinem Fall ist es der Gedichtzyklus <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/05\/21\/kleine-aster\/\">Morgue<\/a>. <\/em>Er hat um seine Beschr\u00e4nktheit gewu\u00dft, wie sonst h\u00e4tte er sich nach der Machtergreifung den NAZIS angedient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0 Eine \u00a0W\u00fcrdigung\u00a0des Herausgebers und Lyrikers Axel Kutsch im Kreise von Autoren aus Metropole und Hinterland\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12833\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Revolution ist da, und die Geschichte spricht. 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