{"id":90771,"date":"2006-12-30T00:01:23","date_gmt":"2006-12-29T23:01:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=90771"},"modified":"2021-08-19T14:19:31","modified_gmt":"2021-08-19T12:19:31","slug":"hausaffentango","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/","title":{"rendered":"HAUSAFFENTANGO"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schritt, Schritt, Wechselschritt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und schon haste den n\u00e4chsten anner Backe.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit meinem ersten gabs keine Probleme, der zahlte seine Miete, der machte den Abwasch, der trocknete die Dusche ab und fra\u00df mir nicht den K\u00fchlschrank leer, sondern kaufte sich sein eigenes Zeuch. Ich hatte Gl\u00fcck gehabt mit diesem Hausaffen. Konnte nicht klagen. Nur reden konnte ich nicht mit ihm. Aber das war nicht so schlimm.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans hingegen hatte damals einen Hausaffen, mit dem konnte man zwar reden, aber alles andere funktionierte nicht. Der konnte wunderbare Hasch\u00adkekse backen, der konnte dir russische Balladen rezitieren und dir Ho\u00adroskoptips geben. Aber der machte in der K\u00fcche nicht sauber, der sp\u00fcl\u00adte nicht, nichtmal sein eigenes Zeuch, der kauerte sich nur auf einen Stuhl, schob sich auf dem mit stinkendem Ger\u00fcmpel \u00fcberladenen K\u00fc\u00adchen\u00adtisch ein Eckchen frei, stellte da seinen Napf hin und seinen Kaffee und seine Joint-Zutaten und verpfiff sich dann wieder in den Ballsaal, laut\u00adlos, wie er gekommen war. Nur der stinkende Napf und die leere Schin\u00adkent\u00fcte und die Haschkr\u00fcmel auf dem Boden zeugten noch von ihm. Wenn du zu ihm sagtest, da\u00df die Miete f\u00e4llig sei, dann nickte er nur. Und wenn du ihm nach zwei Wochen dasselbe nochmal sagtest, dann er\u00adwiderte er mit leiser Schnorrerstimme, er habe gerade kein Geld. Und wenn man ihm auf den Kopf zusagte, da\u00df er ein verdammter Schma\u00adrot\u00adzer sei, dann nickte er bek\u00fcmmert, stritt nichts ab, sah alles ein und ge\u00adlobte Besserung, w\u00e4hrend er den guten Schinken fra\u00df. Von der Miete je\u00addoch sah man nie was. Wir hatten damals ein Katz, und als Hans und Franz, dem das Katz geh\u00f6rte, ne Zeitlang nicht in der Kolchose waren, ba\u00adten sie mich, dem Katz regelm\u00e4\u00dfig sein Fre\u00dfchen und seinen Trink\u00adnapf hinzustellen, da sonst ja keiner da sei, der das tun k\u00f6nne. \u201eWas ist denn mit dem Hausaffen?\u201c fragte ich. \u201eDer ist doch da!\u201c \u2013 \u201eDer Hausaffe\u201c, sagte Hans, \u201eder kann das nicht.\u201c Genaugenommen konnte er fast nichts. Nur Geige spielen, das konnte er. Fand ich jedenfalls. Aber Hans sah das anders; er wohnte ja direkt neben dem fiedelnden Hausaffen, und die W\u00e4nde waren in der Stargarder genauso d\u00fcnn wie sonstwo. \u201eDer geigt noch jedes St\u00fcck in Grund und Boden!\u201c st\u00f6hnte er. \u201eIrgendwann geh ich da hinter und erw\u00fcrg ihn mit den Saiten seiner Fiedel!\u201c Bevor es dazu kommen konnte, zog der Hausaffe vor\u00fcbergehend in die Lychener um. Mit Fiedel.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hausaffe, lat. semiolus domesticus, im Volksmund auch \u201eUntermieter\u201c genannt. Hausaffen kommen in den besten Familien vor. Besonders grassieren sie in Berlin; Berlin ist geradezu verseucht von ihnen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hausaffen sind allerdings keine gew\u00f6hnlichen Untermieter. Gew\u00f6hnliche Untermieter, wie bereits oben erw\u00e4hnt, zahlen Miete. Hausaffen nicht oder nur sporadisch. Hausaffen h\u00e4ngen gew\u00f6hnlich in der K\u00fcche ab, kauen irgendwas, saufen irgendwas und haben rund um die Uhr Bock auf Gelaber.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein zweiter war auch so ein Fall. Er schrieb Gedichte, machte ein Fernstudium und beendete jeden Satz mit \u201eirgendwie sowas\u201c. Das war eine stumme Phrase, die ihm gar nicht mehr auffiel. Er konnte etwa sagen: \u201eEy, da hat jemand angerufen oder irgendwie sowas, der wollte dich sprechen oder sowas, der ruft dann noch mal an und irgendwie sowas.\u201c So verpeilt, wie er klang, war er auch. Er wu\u00dfte nicht, wie ein Staubsauger funktioniert, er sa\u00df oft im Flur auf dem Boden, obwohl ich St\u00fchle besitze, und das Fernstudium bekam er nicht auf die Reihe, weil er sich angeblich nicht konzentrieren konnte. Manchmal latschte er abends barfu\u00df raus und in eine Bar und verga\u00df, in seinem Zimmer das Licht aus- und die Wohnungst\u00fcr zuzumachen. Er sprach st\u00e4ndig von \u201eunserer WG\u201c, bis ich ihn aufkl\u00e4rte: eine WG ist, wenn zwei gleichberechtigte Mieter drin leben; die Konstellation Hauptmieter-Hausaffe hingegen, das ist keine WG. Ich wollte mit diesem Typen nichts zu schaffen haben, ich brauchte nur seine Miete. Sein Gelaber konnte er sich sparen. Ich erkl\u00e4rte ihm die Grundz\u00fcge der Privatsph\u00e4re &#8211; auch davon haben Hausaffen keinen Dunst -, nachdem er einige Male ohne anzuklopfen in mein Zimmer gelatscht war. Ich ging nur noch in die K\u00fcche, wenn er nicht drin war, um mal ein wenig Ruhe zu haben. Und wenn er dann ankam mit seinem stinkenden Kaffeenapf, meistens barfu\u00df, und w\u00e4hrend des Kaffeetrinkens an seinen Zehen herumpopelte und mit mir quatschen wollte, ging ich raus. Da f\u00fchlte er sich vernachl\u00e4ssigt und zog aus.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hausaffen sind meist sehr empfindsame, d.h. psychisch angeknackste Wesen. Irgendeinen Dachschaden haben sie immer, sonst w\u00e4ren sie nie zu Hausaffen mutiert. Ich lernte dann noch die Spezies der Halbaffen kennen, die sind noch eine Stufe unter den Hausaffen. Meist treten sie in Form von \u201eKumpels\u201c der Hausaffen auf und gehen nicht mehr ab. Mein Hausaffe schleppte irgendwann auch so einen Kumpel an, der dann den ganzen Tag im Zimmer des Hausaffen rumhockte oder in der K\u00fcche oder in mein Zimmer gelatscht kam, um zu quatschen, so dass ich auch diesem Hemmschuh der Geschichte erstmal erkl\u00e4ren mu\u00dfte, wie privat geht. Der Halbaffe lief nicht nur barfu\u00df, sondern hatte auch eine rutschende Hose und kratzte sich laufend am Hintern. Meine Wohnung war ein Affenstall geworden. Bis dann endlich beide Hausaffen auszogen. Da fiel mir ein Stein vom Herzen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"fontSize\":\"large\"} -->\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69418 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"179\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix.jpg 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:image {\"align\":\"left\",\"id\":65501,\"width\":287,\"height\":413,\"sizeSlug\":\"large\"} -->\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/div>\r\n<!-- \/wp:image -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph \/-->\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Schritt, Schritt, Wechselschritt. Und schon haste den n\u00e4chsten anner Backe. 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