{"id":90525,"date":"2023-10-28T00:01:30","date_gmt":"2023-10-27T22:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=90525"},"modified":"2022-02-26T08:28:17","modified_gmt":"2022-02-26T07:28:17","slug":"scheitern-nach-plan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/10\/28\/scheitern-nach-plan\/","title":{"rendered":"Scheitern nach Plan"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Noch l\u00e4nger h\u00e4tte Oliver in dem Provinznest nicht bleiben k\u00f6nnen. Alles, was geschehen war, wollte er hinter sich lassen. Erst wenn man ihn vergessen hatte, wollte er noch ein einziges und letztes Mal zur\u00fcckkommen, um Rache f\u00fcr das Unrecht zu \u00fcben, durch das sein Leben aus den Fugen geraten war \u2026<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oliver Rotdorn ist tats\u00e4chlich ein psychologischer Roman \u2013 und zwar ist es im Wesentlichen die Erz\u00e4hlung eines teilweise selbstverschuldeten Scheiterns des Protagonisten Oliver. M\u00f6glicherweise wird sogar die Pathologie der Zeit der zweiten Generation der nach dem Krieg geborenen erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 1. Epilog deutet, vielleicht, mit den Schicksalen der beiden Gro\u00dfv\u00e4ter Olivers an, dass es dem Erz\u00e4hler auch um Nachwirkungen des Krieges geht. Allerdings \u00fcberwiegen in der distanziert personalen Erz\u00e4hlung, sowohl was Oliver als auch seine Eltern Joachim und Karin betrifft, individuelle oder ganz allgemeine Fehler oder M\u00e4ngel und Schw\u00e4chen. Im Wesentlichen wird man den Roman wohl am besten so sehen, dass ein \u00fcberempfindsamer Protagonist mehr an sich selbst scheitet als an seiner Familienkonstellation, obwohl diese dazu teilweise beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Prolog spinnt zusammen mit dem 2. Epilog, der sich zur\u00fcckbezieht auf den 1. Prolog, einen spielerischen Faden um die Erz\u00e4hlung: Der Erz\u00e4hler grenzt sich von seiner Erz\u00e4hlfigur ab und behauptet, sie ganz und gar erfunden zu haben, w\u00e4hrend er zugleich darauf hinweist, das Leben seiner Figur zu kennen, der er zuf\u00e4llig in einem ICE-Zug begegnet sei, er geht zu so weit zu sagen, \u201edass sich das Leben des mir fremden Fahrgasts nur genau so zugetragen haben kann.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich geht das nicht, das ist ein literarisches Spiel, das besagt, dass das Leben der Hauptfigur eben doch etwas zu tun hat mit dem Erz\u00e4hler, der hier letztlich der allwissende Autor ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Zwischen dem Prolog und den zwei Epilogen befinden sich drei Teile: I. Die Flucht, II. Der freie Fall, III. Die Ratte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im I. Teil bricht Oliver Rotdorn, ein etwa f\u00fcnfzig Jahre alter Mann, alle Br\u00fccken hinter sich ab, er k\u00fcndigt und l\u00f6st seine Wohnung auf und verl\u00e4sst die Provinzstadt, in der er lebte, es ist wohl Mechernich oder Euskirchen, wo der Autor zu Hause war und ist, aber darauf kommt es nicht an. Nachdem er seine M\u00f6bel und andere Utensilien zum Sperrm\u00fcll gegeben hat, bricht er auf mit zwei Taschen: in der einen B\u00fccher, in der anderen Werkzeug und Lebensnotwendiges. Er f\u00e4hrt mit dem ICE, wo ihm sein Autor begegnet, nach K\u00f6ln. Dort geht er am Dom vorbei, wo ein Penner sitzt, in die Innenstadt und kauft sich wetterfeste Kleidung. Als er wieder bei dem Penner vorbeikommt, der inzwischen stark angetrunken ist, ruft dieser ihm zu: \u201eDu sitzt bald auch hier.\u201c Das gibt dem Leser einen Hinweis, wo es lang geht mit dem Helden in dieser Geschichte: nach unten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oliver f\u00fchlt sich nicht wohl in seinem Leben, er hegt Rachegef\u00fchle gegen seinen Vater Joachim, der sich von seiner Frau trennte, als Oliver in die Pubert\u00e4t kam. Weil Olivers Mutter, Karin, klare Verh\u00e4ltnisse haben wollte, verlor er auch die Gro\u00dfmutter Anna, Joachims Mutter. Die Einzelheiten werden erst im II. Teil ausf\u00fchrlich erz\u00e4hlt. W\u00e4hrend des I. Teils entsteht Spannung: Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr Olivers Abbruch? Was f\u00fcr ein Aufbruch ist das? Wof\u00fcr und warum will Oliver einen Racheplan sich ausdenken. \u201eSeine tiefe \u00dcberzeugung war, dass er etwas tun musste, was seinen Vater bis ins Mark ersch\u00fcttern w\u00fcrde. Das von seinem Vater verursachte Chaos w\u00fcrde er auf diese Weise endg\u00fcltig an ihn zur\u00fcckgeben. Und nach seiner Rache sollten wieder Ruhe und Regelm\u00e4\u00dfigkeit in sein Leben einkehren.\u201c Das klingt nach einer Selbstrettungsaktion, der Protagonist ben\u00f6tigt f\u00fcr sich eine Katharsis, er will wieder gesund werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er reist mit dem Zug in die Provence, die schon lange ein Wunschziel war. Die in der Provence erlebten Episoden erf\u00e4hrt der Leser in einem bewusst n\u00fcchtern-distanzierten Erz\u00e4hlstil, der zusammen mit den Abenteuern, die Oliver durchlebt, interessant-befremdend wirkt und eine ganz eigene, seltsame Atmosph\u00e4re schafft. Denn diese v\u00f6llige Losl\u00f6sung vom normalen Leben, die Suche nach innerem Halt im Alleinsein, oft in der rauen Natur, ist so weit weg von unserem Leben, dass wir die Erz\u00e4hlung lesen wie eine Robinsonade. Eingeblendet werden \u2013 nicht nur in diesem Teil \u2013 immer wieder Tr\u00e4ume Olivers, die sich manchmal mit der Wirklichkeit zu \u00fcberschneiden scheinen \u2013 etwa als Oliver in einem leerstehenden Haus f\u00fcr drei Tage unterkommt: das Telefon klingelt, Oliver nimmt ab und h\u00f6rt, wie sich eine Stimme nach Pierre erkundigt. \u201e \u201aPierre Bertrand lebt nicht mehr\u2018, sagte er und legte auf.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine gewisse W\u00e4rme kommt auf in der letzten Episode dieses Teils, als Oliver bei der Witwe Duchamps im Elsass unterkommt und dort wochenlang wohnt und sich n\u00fctzlich macht, bevor er wieder nach Deutschland zur\u00fcckkehrt. Ich h\u00e4tte mir als Leser eine Wiederaufnahme der Duchamps-Episode gew\u00fcnscht. F\u00fcr die Entwicklung der Erz\u00e4hlung ist es jedoch nicht notwendig. Der Erz\u00e4hler hatte f\u00fcr den ohnehin sehr volatilen Lebensweg seines Helden andere H\u00f6hen und vor allem Tiefen vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im II. Teil erlebt der Leser nicht nur den freien Fall des Helden, sondern ein Auf und Ab, etliche retardierende Momente lassen den Leser hoffen, Oliver k\u00f6nnte sein Leben langfristig in den Griff bekommen. Zun\u00e4chst wird Olivers Aufwachsen in seiner Familie aus seiner Perspektive ausf\u00fchrlich erz\u00e4hlt. Der Vater k\u00fcmmert sich um Oliver liebevoll, als dieser ein kleines Kind war, sp\u00e4ter berufsbedingt weniger. Als Oliver eine tote Ratte nach Hause bringt, um damit den verhassten Nachbarn zu \u00e4rgern, ist der Vater entsetzt und macht seinem Sohn eine \u00fcbertrieben autorit\u00e4re Szene. Dieses Rattenerlebnis wird im III. Teil wieder aufgegriffen bzw. \u201abeantwortet\u2018.\u00a0 Wenig sp\u00e4ter kommt es zur Trennung der Eltern, die sich schon lange nicht mehr verstehen. Oliver lebt nun allein mit seiner Mutter, die sp\u00e4ter Berlin verl\u00e4sst und nach Heidelberg zieht. Er geht dort zur Schule. Der Erz\u00e4hler schildert, wie der sensible Junge in der Schule und mit den ersten Computern der 80er Jahre lernt. Oliver beobachtet Menschen und seine Umgebung sehr genau, er hat hier eine besondere Begabung. Er hat eine Jugendliebe. Er macht Abitur und den F\u00fchrerschein. Er studiert flei\u00dfig. Sein Leben verl\u00e4uft alles in allem wie das der meisten jungen Menschen. Nur die Folgen der Trennung vom Vater setzen ihm zu. Sein Leben mit Freunden ersetzt ihm die Gemeinschaft, die ihm in der Familie fehlt. Viel zu fr\u00fch stirbt die Mutter. Oliver unterbricht das Studium und ger\u00e4t in kleinkriminelle Kreise und beteiligt sich an Einbr\u00fcchen. Er s\u00e4uft und verkommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber er rei\u00dft sich wieder zusammen \u2013 vielleicht ist Olivers Selbstkommentar (S. 164) \u00fcberfl\u00fcssig. Er trainiert sich gesund und wandert aus nach Kanada, wo er mit Erfolg Romanistik studiert und den Doktor macht. Allerdings hat er erhebliche Beziehungsprobleme, vor allem mit Frauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun geht es wieder abw\u00e4rts. Oliver gen\u00fcgt sein wissenschaftlicher Erfolg nicht, lehnt einen Wissenschaftspreis ab und bekommt dadurch dienstliche Probleme \u2013 in einem Gespr\u00e4ch, in dem der Dekan Oliver ma\u00dfregelt, wird m\u00f6glicherweise das Rattenmotiv, subtil verdeckt, fortgef\u00fchrt. Das Gespr\u00e4ch wird im B\u00fcro des Dekans gef\u00fchrt, das die Bezeichnung A. 101 tr\u00e4gt. In Orwells \u201e1984\u201c ist das Zimmer 101 der Marterraum f\u00fcr Winston &#8230; Es ist nicht die einzige Anspielung in Berends Roman \u2013 weitere sind: Becketts \u201eWarten auf Godot\u201c, Rainald Goetz, Spiel mir das Lied vom Tod und das Mundharmonika-Motiv, 2001 \u2013 Odyssee im Weltraum, \u201eAugustus\u201c von John Williams, vielleicht auch Thomas Manns\u00a0 \u201eZauberberg\u201c (Kapitel <em>Der gro\u00dfe Stumpfsinn<\/em>), \u201eLa Peste\u201c von Camus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Olivers Reaktion auf die Kritik des Dekans: Er k\u00fcndigt seine Stelle. M\u00f6glicherweise ist diese Szene von John Williams Roman \u201eStoner\u201c angeregt worden. Oliver kehrt nach Deutschland zur\u00fcck und bricht nun auch seine Freundschaften ab. Sein Vater-Problem wird wieder virulenter. Er mietet eine Wohnung in einem Provinzst\u00e4dtchen und verf\u00e4llt dem Stumpfsinn. \u201eSeine Hoffnung war, dass er sein individuelles Schicksal durch die Entfremdung von allem Vertrauten besser verstehen w\u00fcrde.\u201c Dieser negative Eskapismus f\u00fchrt ins Ungl\u00fcck, vor allem wegen der unsinnigen, ja unreifen Fixierung auf den Vater. Oliver ist zu diesem Zeitpunkt 46 Jahre alt. Da kann die elterliche Vergangenheit nicht der einzige Lebenssinn sein. Mit seiner Fixierung entwertet Oliver sein Leben, ja es gewinnt sogar eine quasisuizidale Qualit\u00e4t. Aufbruch ein Leben lang \u2013 das ist wahrscheinlich ein guter weg durchs Leben, wenn es konstruktiv gelingt; aber die systematische Entwertung aller Aufbr\u00fcche muss endlich ins Scheitern f\u00fchren. Oliver gelingt es nicht, f\u00fcr sich und sein Leben einen subjektiven Sinn zu erschaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Begegnung mit der B\u00e4ckereiverk\u00e4uferin Julia Olschewski scheint es noch einmal aufw\u00e4rts zu gehen. Oliver hat immer noch die Kraft, sich zu verlieben und sich verzaubern zu lassen durch N\u00e4he, Verst\u00e4ndnis und Sch\u00f6nheit. Allerdings ist Julia deutlich j\u00fcnger, vor allem aber verheiratet und Mutter eines halbw\u00fcchsigen Sohns. Julia erkennt die Unlebbarkeit dieser Liebe und beendet sie, kurze Zeit sp\u00e4ter lebt die Liebe noch einmal, bis die beiden in der Unterf\u00fchrung, in der sie sich immer treffen, zuf\u00e4llig von dem Stiefvater Julias gesehen werden. Oliver erkennt in ihm seinen Vater, der aber erkennt seinen Sohn nicht. Die Begegnung f\u00fchrt zum endg\u00fcltigen Abbruch der Liebesbeziehung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Julia-Episode, erneut ein retardierendes Moment im volatil-eskalierenden Niedergang Olivers, wird zwar genauso distanziert erz\u00e4hlt wie alles in diesem Roman, aber sie erzeugt eine noch w\u00e4rmere N\u00e4he des Lesers zum Protagonisten als die Duchamps-Episode. Nun erreicht die Erz\u00e4hlung den Anfang des I. Teils.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der II. Teil schlie\u00dft mit Olivers Notizen zur Schuld und Allmacht seines Vaters \u00fcber sein Schicksal (S. 213ff.). Darin wird noch einmal die Notwendigkeit der Rache am Vater begr\u00fcndet.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Leser wird diese Notizen, die an Kafkas \u201eBrief an den Vater\u201c erinnern, nicht \u00fcberzeugend finden, zumal in einem R\u00fcckblick des III. Teils die Ehe des Vaters bis zur Trennung mehr aus dessen Perspektive erz\u00e4hlt wird. Au\u00dferdem stellt sich nun heraus, dass Karin, Olivers Mutter, den Kontakt zum Vater unterbunden hat und ihrem Sohn sogar Briefe des Vaters an ihn vorenthielt. Hinzu kommen die Tr\u00e4ume, die Oliver hat, Szenen der Olschewski-Familie, die ihm zeigen, dass er selbst schuldf\u00e4hig ist wie sein Vater, indem er Olschewski-Ehe gef\u00e4hrdete.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Olivers Selbsterkenntnis und Selbstbefreiung gelingt nicht. Er scheitert, weil er nicht loskommt von seinen Gef\u00fchlen, unab\u00e4nderlich gepr\u00e4gt zu sein von der Trennung der Eltern und dem Verlust des Vaters. Diese Pr\u00e4gung wird erz\u00e4hlerisch unterstrichen durch die Motive mit der Mundharmonika (Spiel mir das Lied vom Tod).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rache (den Vater mit einer zweiten Ratte an seine \u00dcberreaktion vor vier Jahrzehnten erschreckend zu erinnern) zeigt, wie sehr der Protagonist nicht wirklich in sein Leben fand und sich selbst zerst\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Offenbar hat diese Ausweglosigkeit auch den Autor so sehr erschreckt, dass er aus seiner Erz\u00e4hlung mit Hilfe des 2. Epilogs fl\u00fcchtet. Er sieht keine Rettung mehr f\u00fcr seinen Antihelden, wenn er dem Vater die gleiche Frage zubilligt wie dem Sohn: \u201eWas hab ich dir getan?\u201c (S. 261)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Autor wendet sich sogar ab von Oliver, dem er bei einer Wiederbegegnung gesagt h\u00e4tte, er solle ihn in Ruhe lassen. Allerdings muss er sich fragen lassen, warum er dann diese Geschichte schreiben musste. Er h\u00e4tte Oliver auch halbwegs retten k\u00f6nnen, etwa in der Liebe mit Julia (mit weiterem zerschlagenen Porzellan), oder er h\u00e4tte ihn viel fr\u00fcher zur Einsicht bringen k\u00f6nnen. Der Autor entschied sich f\u00fcr den leidensvolleren Weg. Vielleicht ist er sich der Unsicherheit unseres Lebens bewusst geworden in einem \u00e4hnlichen Alter wie sein Protagonist, den er als Denk- und Spielfigur nutzte, um sich klarzumachen, welchen schicksalhaften Widrigkeiten er selbst entgangen ist, wenn es auch ganz andere waren als bei Oliver Rotdorn. Im Wesentlichen fragt dieser Roman eines abschreckenden Scheiterns nach dem Sinn des Lebens. Es ist dies eine Frage, die uns alle in unserem Leben nicht losl\u00e4sst. Sie stellt sich immer wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Oliver Rotdorn<\/strong>, Roman von Patrik Berends. Free Pen 2021<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Rotdorn_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-90530\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Rotdorn_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Rotdorn_Cover.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Rotdorn_Cover-160x246.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper,<\/em> und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. \u2013 Eine Einf\u00fchrung in\u00a0<em>Schlangegeschichten<\/em>\u00a0von Ulrich Bergmann finden Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32773\">hier<\/a>. Lesen Sie auf KUNO zu den\u00a0<em>Arthurgeschichten<\/em> auch den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Essay<\/a>\u00a0von Holger Benkel, sowie seinen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15183\">Essay<\/a> zum Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch l\u00e4nger h\u00e4tte Oliver in dem Provinznest nicht bleiben k\u00f6nnen. Alles, was geschehen war, wollte er hinter sich lassen. 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