{"id":89828,"date":"2011-06-30T00:01:05","date_gmt":"2011-06-29T22:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=89828"},"modified":"2021-07-29T20:23:29","modified_gmt":"2021-07-29T18:23:29","slug":"pina","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/06\/30\/pina\/","title":{"rendered":"Pina"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Alles, was ich mache, mache ich als T\u00e4nzerin, alles, alles!<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Pina Bausch<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zentrum des Films stehen Ausschnitte aus Pina Bauschs Tanztheater-St\u00fccken <i>Le sacre du printemps<\/i>, <i>Caf\u00e9 M\u00fcller<\/i>, einem Caf\u00e9 in Solingen, in dessen N\u00e4he Bausch aufwuchs, <i>Kontakthof<\/i> und <i>Vollmond<\/i>. Diese werden durch Interviewstatements und weitere Tanz-Choreografien erg\u00e4nzt, die an Schaupl\u00e4tzen in Wuppertal und Umgebung gefilmt wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer des Tanztheaters Wuppertal bewegen sich in einer f\u00fcr Tanz ungew\u00f6hnlichen Umgebung. Die B\u00fchne ist von einer kn\u00f6cheltiefen Schicht aus nassem Torf bedeckt. Leichtf\u00fc\u00dfige Bewegungen erlaubt diese Tanzfl\u00e4che nicht. Das ist auch nicht beabsichtigt, da in dem Ausschnitt aus <i>Le Sacre du Printemps<\/i> eine auserw\u00e4hlte Jungfrau dem Fr\u00fchlingsgott geopfert werden soll. Der Film stellt die Arbeit von Pina Bausch in vier ausgew\u00e4hlten Ausschnitten vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der auf <i>Le Sacre du Printemps<\/i> folgende Ausschnitt aus <i>Caf\u00e9 M\u00fcller<\/i> handelt vom Suchen. Er beschreibt einen Ort, an dem sich Pina Bausch in ihrer Kindheit oft aufhielt, um S\u00fc\u00dfigkeiten zu kaufen. In einem schlichten B\u00fchnenbild, bestehend aus h\u00f6lzernen Caf\u00e9tischen und -st\u00fchlen sowie T\u00fcren an der Seite, betritt eine schmale Frau in wei\u00dfem Kleid das Caf\u00e9. Zwei weitere Frauen erscheinen, von denen eine offenbar blind ist. Die im Weg stehenden M\u00f6bel lassen sie z\u00f6gern. Zwei herbeieilende M\u00e4nner versuchen die Hindernisse aus dem Weg zu r\u00e4umen. Die blinde Frau und einer der M\u00e4nner stehen schlie\u00dflich Schulter an Schulter. Der Zweite legt die Arme der Frau um den ersten, doch sie entgleitet. Dieses wiederholt sich in einer endlos wirkenden Schleife.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00e4chste Ausschnitt <i>Kontakthof<\/i> ist ein generationen\u00fcbergreifendes St\u00fcck. Er beschreibt die Idylle in einer Tanzschule zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Das St\u00fcck wurde mehrfach mit Darstellern verschiedenen Alters aufgef\u00fchrt. Im Film werden diese verschiedenen Auff\u00fchrungen zu einer Szene verschmolzen, welche die unterschiedlichen Bewegungsqualit\u00e4ten der T\u00e4nzer und T\u00e4nzerinnen veranschaulicht. In <i>Vollmond<\/i> spielen die Darsteller auf einer mit Wasser \u00fcberschwemmten B\u00fchne, die au\u00dfer einem Felsblock und einigen St\u00fchlen sehr minimalistisch gehalten ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einer Prozession gleichend, begleiten die Darsteller zum Ende des Filmes den Zuschauer auf einem schmalen Pfad auf der Halde Haniel in Bottrop in ein offenes Ende.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pina<\/strong>, eine Tanzfilm-Dokumentation in 3D von Regisseur Wim Wenders mit dem Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, 2011<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-89830 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover-279x300.jpg\" alt=\"\" width=\"279\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover-279x300.jpg 279w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover-260x280.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover-160x172.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Pina_Cover.jpg 465w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192 <\/strong>Eine Erinnerung an das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/06\/30\/wuppertal-elfenfeld\/\">Elfenfeld<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles, was ich mache, mache ich als T\u00e4nzerin, alles, alles! 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