{"id":89197,"date":"2021-07-26T00:01:32","date_gmt":"2021-07-25T22:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=89197"},"modified":"2022-02-17T16:41:51","modified_gmt":"2022-02-17T15:41:51","slug":"zugehoerigkeit-und-identitaet","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/07\/26\/zugehoerigkeit-und-identitaet\/","title":{"rendered":"Zugeh\u00f6rigkeit- und Identit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Anmerkungen zu Petar\/Peter Tyran<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein ehemaliger burgenl\u00e4ndischer Landeshauptmann hat einmal nach meiner Fotoausstellung \u00fcber \u201eDie b\u00e4uerliche Architektur im burgenl\u00e4ndischkroatischen Siedlungsraum\u201c, in der ich nicht nur die Sch\u00f6nheit dieser Architektur, sondern auch ihre systematische Zerst\u00f6rung aufgezeigt habe, nach dem dritten Bier leutselig-kumpelhaft zu mir gesagt: \u201eWiplinger, des is jo olles recht scheen, owa lo\u00df die Finger von dem, wos Di nix ongeht!\u201c Und er begr\u00fcndete das auch sehr schl\u00fcssig mit dem Zusatz: \u201eWeu erstens bist jo ned amol a Buagnlandla und zweitens scho goa koa Krowot.\u201c Womit er ja recht gehabt hat, weil ich ein M\u00fchlviertler aus der B\u00f6hmerwaldgegend bin. Es stimmt: Tatsache ist Tatsache. Aber manche Tatsache eignet sich nicht f\u00fcr eine Begr\u00fcndung, weil sich daraus kein Folgeschlu\u00df aufgrund zwingender innerer Notwendigkeit ergibt; sondern eine solche Scheinbegr\u00fcndung nichts anderes als der Nachweis von Engstirnigkeit und Dummheit und zugleich eine impertinente Provokation ist. Und da sind wir schon beim Thema: mit dem Wort \u201eProvokation\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier wie dort ist jeder Nationalismus, der oft in einem halbseidenen Gewand von Volksverdummung oder Engsichtigkeit von Politikern daherkommt, eine Provokation. Das habe ich als M\u00fchlviertler zuerst in K\u00e4rnten mit den Slowenen und dann auch im Burgenland feststellen m\u00fcssen. Ich meine hier im besonderen die Volksgruppenfrage. Das Kroatentum im Burgenland, das Slowenentum in K\u00e4rnten, die Roma- und Sinti-Kultur in ganz \u00d6sterreich und Europa. Ich meine das, was \u00fcberall sich zeigt, wo man den Satz \u201eWir sind wir!\u201c sozusagen auf die Fahnen heftet, obwohl man gar nicht wei\u00df, wer man selbst ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Frage der Zugeh\u00f6rigkeit und der Identit\u00e4t ist dieses \u201eSelbst-Sein\u201c, das sich oft nur auf ein ganz kleines Terrain bezieht; vor allem dann, wenn man ohne mit dieser Frage nach dem eigenen Ich nicht wirklich in die Tiefe geht, sondern nur eine vorgefertigte Meinung hat, die man wie eine Schablone von Zugeh\u00f6rigkeit \u00fcber sein eigenes Ich st\u00fclpt. Das Gleiche gilt aber auch f\u00fcr eine Volksgruppe, f\u00fcr politische und konfessionelle Gruppierungen. Es ist n\u00e4mlich so schnell einmal gesagt: \u201eDas bin ich, das sind wir.\u201c Wenn man nicht dar\u00fcber nachdenkt; sondern die Frage nach dem Ich oder Wir leichtfertig mit dem Zugeh\u00f6rigkeitsschl\u00fcssel aufsperren will, glaubt dies tun zu k\u00f6nnen. Dieser Schl\u00fcssel pa\u00dft aber nicht, er sperrt die T\u00fcr nicht auf, er er\u00f6ffnet keinen weiteren Raum; man bleibt weiter eingeschlossen \u2013 in sein Ich, in seine Gruppe, in seinen Kultur- und Zivilisationsraum. Und so entwickelt sich nichts &#8211; nichts Neues, nichts Besseres. Im besten Fall bleibt alles, wie es schon immer war. Aber das ist zu wenig, weil nicht lebensf\u00e4hig. Irgendwann wird in dem Raum, wo man eingeschlossen ist, die Luft zu d\u00fcnn. Man kriegt keine Luft mehr und man wird diesen Raum verlassen und hinausgehen in die Assimilation als Weg in die Freiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df, das alles ist jetzt eine gro\u00dfe Metapher, die man dechiffrieren mu\u00df, damit man wei\u00df und nachvollziehen kann, wovon konkret die Rede ist. Sagen wir doch einfach nur ein einziges Wort; zum Beispiel: \u201eVolksgruppenfrage\u201c &#8211; oder \u201eIdentit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und genau das hat der hier Geehrte, der Petar\/Peter Tyran schon fr\u00fch begriffen. Ich kann und darf das sagen, weil ich ihn schon fr\u00fch, n\u00e4mlich schon vor 40 Jahren kennengelernt habe; und zwar eben so, da\u00df wir \u00fcber diese Frage bez\u00fcglich des Verh\u00e4ltnisses von \u201eMinderheit\u201c und \u201eMehrheit\u201c diskutiert haben. Ich habe mich damals als Schriftsteller schon mit solchen Fragen befa\u00dft. Und der Peter Tyran war bereits Regionaljournalist und \u201eVolksgruppenaktivist\u201c \u2013 so nennt man das heute. Jedenfalls haben wir dar\u00fcber in einem gemeinsam bezogenen Zimmer in Skopje geredet. Angeregt \u2013 bei mir jedenfalls \u2013 durch die Problematik der \u201eAlbanerfrage\u201c am Rande von Makedonien, n\u00e4mlich in Ochrid bzw. bei den \u201eStru\u0161ki <em>ve\u010deri<\/em> na poezijata\u201c. Ich hatte dem Reporterteam des makedonischen Rundfunks ein Interview gegeben und dabei auch die Volksgruppefrage \u201eAlbaner in Jugoslawien\u201c angesprochen. Wegen absichtlicher Falsch\u00fcbersetzung habe ich dann abgebrochen &#8211; Tyran war damals mein \u00dcbersetzer, von dem die Journalisten aber nicht wu\u00dften, da\u00df er die Sprache verstand und mich durch vereinbarte Geheimzeichen auf die absichtliche Fehl\u00fcbersetzung meines Gesagten aufmerksam machte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also: Diese Fragen haben wir dann immer wieder diskutiert, nachdem wir uns pers\u00f6nlich n\u00e4her kennengelernt hatten. F\u00fcr mich jedenfalls war die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen der Burgenlandkroaten, ja die Besch\u00e4ftigung mit ihrer Kultur eine wertvolle Lebensbereicherung geworden. Und ich habe jedes Mal bei oder nach einer Veranstaltung im burgenl\u00e4ndischkroatischen Kulturzentrum in der Schwindgasse in Wien, wo ich oft zu Gast war, gemahnt, da\u00df eine Volksgruppe nicht in ihrem Ghetto eingeschlossen bleiben, sich nicht selber einschlie\u00dfen darf, sondern da\u00df die Kultur und Sprache samt Brauchtum einer Volksgruppe hin\u00fcber zum Mehrheitsvolk transportiert und dort auch verst\u00e4ndlich und als Mehrwert begreifbar gemacht werden mu\u00df. Und da\u00df dies ein Wechselproze\u00df sein mu\u00df; einfacher gesagt: eine fruchtbare Begegnung. Nur so kann die Volksgruppe etwas profitieren und vor dem sie zersetzenden Korrosionsproze\u00df der (Zwangs-) Assimilation gesch\u00fctzt und bewahrt werden. Mein Bi\u00dfl-Kroatisch, das ich ab 1960 gelernt aber rasch wieder vergessen hatte, brachte zwar nicht viel mit f\u00fcr eine Vertiefung bei meiner Ann\u00e4herung an die Burgenlandkroaten, aber machte doch so etwas wie eine positive Stimmung &#8211; in mir und beim Gegen\u00fcber. Und aus dem ge\u00f6ffneten Fenstern in meinem Atelier erklangen immer \u00f6fter und immer mehr Tamburizza-Musik und kroatische Lieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck zum heute zu ehrenden Freund Peter Tyran! Also dieses schon fr\u00fch vorhandene, aus seiner Familie und seiner Volksgruppe her tradierte Kroatentum war es, das ihn immer weiter f\u00fchrte auf seinem Lebensweg. Immer intensiver und engagierter, ja k\u00e4mpferischer trat er f\u00fcr seine Volksgruppe der Burgenlandkroaten ein; und machte dies dann zu seinem Beruf, dem des Journalisten und sp\u00e4teren Chefredakteurs der burgenl\u00e4ndischkroatischen Wochenzeitung \u201eHrvatske novine\u201c. Und das pr\u00e4gte fortan sein Leben. Und pr\u00e4gt es bis heute. Davon k\u00f6nnen \u2013 wie man so sagt &#8211; seine Familie, seine Frau Eva und seine Kinder &#8211; ein Lied singen. Der Petar war nur mehr unterwegs; jedes Wochenende. Und zigtausende Kilometer auf Reporterfahrten pro Jahr im Auto. Von einem Termin zum n\u00e4chsten gehetzt. Und so ist es noch immer. Jetzt in der Pension, die er noch nicht angetreten hat, sollte er mehr Ruhe geben. Das sage ich als sein \u201cVoda\u201c, als v\u00e4terlicher Freund und Trauzeuge. Aber das ist leicht gesagt. Wer macht denn dann seinen Job weiter? Und diese Frage zeigt ein Problem auf, das gel\u00f6st werden mu\u00df; und zwar im Sinne dessen, was ich am Anfang gesagt habe. Es braucht unbedingt jemanden, der diese Br\u00fcckenfunktion &#8211; vor allem auch im Journalismus &#8211; zwischen der Volksgruppe und dem Mehrheitsvolk erf\u00fcllt. Denn eine Volksgruppe braucht ihr \u201eInnenleben\u201c und die Informationen dar\u00fcber \u2013 wer hat geheiratet, wer ist gestorben, was gibt es Neues! \u2013 f\u00fcr ihre Festigung, f\u00fcr ihren Zusammenhalt. Und das ist das Mehrheitsvolk jeder Volksgruppe schuldig. Eben weil es von der kulturellen Bereicherung \u2013 auch zur eigenen Charakterbildung in Fragen der kulturellen Akzeptanz \u2013 nur profitieren kann. Also mu\u00df der Weiterbestand der Hrvatske novine unabh\u00e4ngig von allen Personalkonstellationen von der Politik unbedingt gesichert werden! Hier hat eine l\u00f6sungsorientierte Diskussion zu beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So! Und da\u00df man einen Menschen, der sein ganzes Leben lang in den Dienst dieser Vermittlungst\u00e4tigkeit gestellt \u2013 und dabei sein Privatleben hinten angestellt hat \u2013 durch eine \u00f6ffentliche Ehrenbezeugung ehrt, d.h. seine Verdienste w\u00fcrdigt, das ist nicht nur gerecht, sondern gleichfalls ein Akt der gegenseitigen Wertsch\u00e4tzung zweier miteinander lebenden Gruppen. Und f\u00fcr beide gilt eines gleich: Wir k\u00f6nnen uns weder Parallelgesellschaften leisten, noch dieses Zerrissensein zwischen verschiedenen Zugeh\u00f6rigkeiten und Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchlen. Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen uns keine zivilisatorischen Ghettos leisten, weil dies stets auf Kosten von uns selbst geht. Es gibt keinen anderen Weg als den des Zueinander und des Miteinander anstatt des Gegeneinander, wenn wir eines haben wollen, n\u00e4mlich Frieden und ein friedliches Zusammensein. Und das bedeutet, da\u00df jeder seine Identit\u00e4t, ja seine Identit\u00e4ten leben darf und kann. Nur daraus entsteht ein gutes Neues. Und daf\u00fcr hat dieser Peter Tyran lebenslang gek\u00e4mpft und seinen Beitrag geleistet. Herzlichen Dank daf\u00fcr, lieber Peter. Hvala lepa!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Redaktionelle Anmerkung:<\/span> Dem burgenl\u00e4ndischkroatischen Journalisten und Chefredakteur der kroatischen Wochenzeitung Hrvatske Novine wurde in W\u00fcrdigung seiner Verdienste um die kroatische Volksgruppe im Burgenland am 19.7.2021 vom Burgenl\u00e4ndischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil das \u201eSilberne Ehrenzeichen des Landes Burgenland\u201c verliehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_19169\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19169\" class=\"size-medium wp-image-19169\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Wiplinger-Peter-Paul-2013-Krems-Copyright-Margit-Hahn-2-725x1024.jpg 725w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19169\" class=\"wp-caption-text\">Wiplinger Peter Paul 2013, Photo: Margit Hahn<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>KUNO sch\u00e4tzt dieses <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/28\/ein-geflecht-aus-perspektiven-und-eindruecken\/\">Geflecht aus Perspektiven und Eindr\u00fccken<\/a>. Weitere Ausk\u00fcnfte gibt der Autor im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/24\/epilog-zu-schriftstellerbegegnungen-1960-2010\/\">Epilog<\/a> zu den <em>Schriftstellerbegegnungen<\/em>.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <em>Kulturnotizen<\/em> (KUNO) setzen die Reihe Kollegengespr\u00e4che in loser Folge ab 2011 fort. So z.B. mit dem vertiefenden <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> von A.J. Weigoni mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier. Druck und Papier, manche Traditionen gehen eben nicht verloren.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmerkungen zu Petar\/Peter Tyran Ein ehemaliger burgenl\u00e4ndischer Landeshauptmann hat einmal nach meiner Fotoausstellung \u00fcber \u201eDie b\u00e4uerliche Architektur im burgenl\u00e4ndischkroatischen Siedlungsraum\u201c, in der ich nicht nur die Sch\u00f6nheit dieser Architektur, sondern auch ihre systematische Zerst\u00f6rung aufgezeigt habe, nach dem dritten Bier&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/07\/26\/zugehoerigkeit-und-identitaet\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":98,"featured_media":97941,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1142,3085],"class_list":["post-89197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-peter-paul-wiplinger","tag-peter-tyran"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/98"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89197"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97943,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89197\/revisions\/97943"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97941"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}