{"id":89007,"date":"1995-12-28T00:01:01","date_gmt":"1995-12-27T23:01:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=89007"},"modified":"2022-03-31T13:09:58","modified_gmt":"2022-03-31T11:09:58","slug":"der-ersatz-fuer-die-traeume","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/12\/28\/der-ersatz-fuer-die-traeume\/","title":{"rendered":"Der Ersatz f\u00fcr die Tr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat<\/em> ist ein franz\u00f6sischer Stummfilm. Regie f\u00fchrten Auguste und Louis Lumi\u00e8re. Der Film feierte seine \u00f6ffentliche Premiere am 28. Dezember 1895. Gedreht wurde der Film im Jahr 1895. Der Abend endete angeblich damit, dass Zuschauer das Caf\u00e9 aus Panik fluchtartig verlie\u00dfen, weil sie glaubten, der Zug werde gleich in das Caf\u00e9 fahren.<span style=\"font-size: 12px;\">\u00a0<\/span>Allerdings gilt dies als moderne Sage und Ausschm\u00fcckung zu Werbezwecken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die Leute im Kino suchen, sagte mein Freund, mit dem ich auf dieses Thema kam, was alle die arbeitenden Leute im Kino suchen, ist der Ersatz f\u00fcr die Tr\u00e4ume. Sie wollen ihre Phantasie mit Bildern f\u00fcllen, starken Bildern, in denen sich Lebensessenz zusammenfa\u00dft; die gleichsam aus dem Innern des Schauenden gebildet sind und ihm an die Nieren gehen. Denn solche Bilder bleibt ihnen das Leben schuldig. \u2013 (Ich rede von denen, die in den St\u00e4dten oder gro\u00dfen zusammenh\u00e4ngenden Industriebezirken wohnen, nicht von den andern, den Bauern, den Schiffern, Waldarbeitern oder Bergbewohnern.) \u2013 Ihre K\u00f6pfe sind leer, nicht von Natur aus, eher durch das Leben, das die Gesellschaft sie zu f\u00fchren zwingt. Da sind diese Anh\u00e4ufungen von kohlengeschw\u00e4rzten Industrieorten, mit nichts als einem Streifchen von verdorrtem Wiesengras zwischen ihnen, und den Kindern, die da aufwachsen, von denen unter sechstausend nicht eines im Leben eine Eule gesehen hatte oder ein Eichh\u00f6rnchen oder eine Quelle, da sind unsere St\u00e4dte, diese endlosen einander durchkreuzenden H\u00e4userzeilen; die H\u00e4user sehen einander \u00e4hnlich, sie haben eine kleine T\u00fcr und Streifen von gleichf\u00f6rmigen Fenstern, unten sind die L\u00e4den; nichts redet zu dem, der vor\u00fcberkommt, oder der ein Haus sucht: das einzige, was spricht, ist die Nummer. So ist die Fabrik, der Arbeitssaal, die Maschine, das Amt, wo man Steuer zahlen oder sich melden mu\u00df: nichts davon bleibt haften als die Nummer. Da ist der Werktag: die Routine des Fabriklebens oder des Handwerks; die paar Handgriffe, immer die gleichen; das gleiche H\u00e4mmern oder Schwingen oder Feilen oder Drehen; und zuhause wieder: der Gaskocher, der eiserne Ofen, die paar Ger\u00e4te und kleinen Maschinen, von denen man abh\u00e4ngt, auch das durch \u00dcbung so zu bew\u00e4ltigen, da\u00df schlie\u00dflich der, der sie immer wieder bew\u00e4ltigt, selber zur Maschine wird, ein Werkzeug unter Werkzeugen. Davor fl\u00fcchten sie zu unz\u00e4hligen Hunderttausenden in den finsteren Saal mit den beweglichen Bildern. Da\u00df diese Bilder stumm sind, ist ein Reiz mehr; sie sind stumm wie Tr\u00e4ume. Und im Tiefsten, ohne es zu wissen, f\u00fcrchten diese Leute die Sprache; sie f\u00fcrchten in der Sprache das Werkzeug der Gesellschaft. Der Vortragssaal ist neben dem Kino, das Versammlungslokal ist eine Gasse weiter, aber sie haben nicht diese Gewalt. Der Eingang zum Kino zieht mit einer Gewalt die Schritte der Menschen an sich, wie \u2013 wie die Branntweinsch\u00e4nke: und doch ist es etwas anderes. \u00dcber dem Vortragssaal steht mit goldenen Buchstaben: \u00bbWissen ist Macht\u00ab, aber das Kino ruft st\u00e4rker: es ruft mit Bildern. Die Macht, die ihnen durch das Wissen vermittelt wird \u2013 irgend etwas ist ihnen unvertraut an dieser Macht, nicht ganz \u00fcberzeugend; beinahe verd\u00e4chtig. Sie f\u00fchlen, das f\u00fchrt nur tiefer hinein in die Maschinerie und immer weiter vom eigentlichen Leben weg, von dem, wovon ihre Sinne und ein tieferes Geheimnis, das unter den Sinnen schwingt, ihnen sagt, da\u00df es das eigentliche Leben ist. Das Wissen, die Bildung, die Erkenntnis der Zusammenh\u00e4nge, all dies lockert vielleicht die Fessel, die sie um ihre H\u00e4nde geschlungen f\u00fchlen, \u2013 lockert sie vielleicht \u2013 f\u00fcr den Moment \u2013 zum Schein \u2013 um sie dann vielleicht noch fester zusammenzuziehen. All dies f\u00fchrt vielleicht zuletzt zu neuer Verkettung, noch tieferer Knechtschaft. (Ich sage nicht, da\u00df sie dies sagen; aber eine Stimme sagt es in ihnen ganz leise.) Und ihr Inneres w\u00fcrde bei alledem leer bleiben. (Auch dies sagen sie sich, ohne es sich zu sagen.) Die eigent\u00fcmliche fade Leere der Realit\u00e4t, die \u00d6de \u2013 die, aus der auch der Branntwein herausf\u00fchrt \u2013, die wenigen Vorstellungen, die im Leeren h\u00e4ngen, all dies wird nicht wirklich geheilt durch das, was der Vortragssaal bietet. Auch die Schlagworte der Parteiversammlung, die Spalten der Zeitung, die t\u00e4glich daliegt \u2013 auch hierin ist nichts, was die \u00d6de des Daseins wirklich aufh\u00f6be. Diese Sprache der Gebildeten und Halbgebildeten, ob gesprochen oder geschrieben, sie ist etwas Fremdes. Sie kr\u00e4uselt die Oberfl\u00e4che, aber sie weckt nicht, was in der Tiefe schlummert. Es ist zuviel von der Algebra in dieser Sprache, jeder Buchstabe bedeckt wieder eine Ziffer, die Ziffer ist die Verk\u00fcrzung f\u00fcr eine Wirklichkeit, all dies deutet von fern auf irgend etwas hin, auch auf Macht, auf Macht sogar, an der man irgendwelchen Anteil hat; aber dies alles ist zu indirekt, die Verkn\u00fcpfungen sind zu unsinnlich, dies hebt den Geist nicht wirklich auf, tr\u00e4gt ihn nicht irgendwo hin. All dies l\u00e4\u00dft eher eine Verzagtheit zur\u00fcck, und wieder dies Gef\u00fchl, der ohnm\u00e4chtige Teil einer Maschine zu sein, und sie kennen alle eine andere Macht, eine wirkliche, die einzige wirkliche: die der Tr\u00e4ume. Sie waren Kinder und damals waren sie m\u00e4chtige Wesen. Da waren Tr\u00e4ume, nachts, aber sie waren nicht auf die Nacht beschr\u00e4nkt; sie waren auch bei Tag da, waren \u00fcberall: eine dunkle Ecke, ein Anhauch der Luft, das Gesicht eines Tiers, das Schl\u00fcrfen eines fremden Schrittes gen\u00fcgte, um ihre fortw\u00e4hrende Gegenwart f\u00fchlbar zu machen. Da war der dunkle Raum hinter der Kellerstiege, ein altes Fa\u00df im Hof, halbvoll mit Regenwasser, eine Kiste mit Ger\u00fcmpel; da war die T\u00fcr zu einem Magazin, die Bodent\u00fcr, die T\u00fcr zur Nachbarswohnung, durch die jemand herauskam, vor dem man sich \u00e4ngstlich vorbeiduckte, oder ein sch\u00f6nes Wesen, das den s\u00fc\u00dfen undefinierbaren Schauder der ahnenden Begierde tief in die dunklen bebenden Tiefen des Herzens hineinwarf \u2013 und nun ist es wieder eine Kiste mit zauberhaftem Ger\u00fcmpel, die sich auftut: das Kino. Da liegt alles offen da, was sich sonst hinter den kalten undurchsichtigen Fassaden der endlosen H\u00e4user verbirgt, da gehen alle T\u00fcren auf, in die Stuben der Reichen, in das Zimmer des jungen M\u00e4dchens, in die Halls der Hotels; in den Schlupfwinkel des Diebes, in die Werkstatt des Alchimisten. Es ist die Fahrt durch die Luft mit dem Teufel Asmodi, der alle D\u00e4cher abdeckt, alle Geheimnisse freilegt. Aber es ist nicht blo\u00df die Beschwichtigung der qu\u00e4lenden, so oft entt\u00e4uschten Neugier: wie beim Tr\u00e4umenden ist hier einem geheimeren Trieb seine Stillung bereitet: Tr\u00e4ume sind Taten, unwillk\u00fcrlich mischt sich in dies schrankenlose Schauen ein s\u00fc\u00dfer Selbstbetrug, es ist wie ein Schalten und Walten mit diesen stummen, dienstbar vor\u00fcberhastenden Bildern, ein Schalten und Walten mit ganzen Existenzen. Die Landschaft, Haus und Park, Wald und Hafen, die hinter den Gestalten vor\u00fcberweht, macht nur eine Art von dumpfer Musik dazu \u2013 aufr\u00fchrend wei\u00df Gott was an Sehnsucht und \u00dcberhebung, in der dunklen Region, in die kein geschriebenes und gesprochenes Wort hinabdringt \u2013 auf dem Film aber fliegt indessen in zerrissenen Fetzen eine ganze Literatur vorbei, nein, ein ganzes Wirrsal von Literaturen, der Gestaltenrest von Tausenden von Dramen, Romanen, Kriminalgeschichten; die historischen Anekdoten, die Halluzinationen der Geisterseher, die Berichte der Abenteurer; aber zugleich sch\u00f6ne Wesen und durchsichtige Geb\u00e4rden; Mienen und Blicke, aus denen die ganze Seele hervorbricht. Sie leben und leiden, ringen und vergehen vor den Augen des Tr\u00e4umenden; und der Tr\u00e4umende wei\u00df, da\u00df er wach ist; er braucht nichts von sich drau\u00dfen zu lassen; mit allem, was in ihm ist, bis in die geheimste Falte, starrt er auf dieses flimmernde Lebensrad, das sich ewig dreht. Es ist der ganze Mensch, der sich diesem Schauspiel hingibt; nicht ein einziger Traum aus der zartesten Kindheit, der nicht mit in Schwingung geriete. Denn wir haben unsere Tr\u00e4ume nur zum Schein vergessen. Von jedem einzelnen von ihnen, auch von denen, die wir beim Erwachen schon verloren hatten, bleibt ein Etwas in uns, eine leise aber entscheidende F\u00e4rbung unserer Affekte, es bleiben die Gewohnheiten des Traumes, in denen der ganze Mensch ist, mehr als in den Gewohnheiten des Lebens, all die unterdr\u00fcckten Besessenheiten, in denen die St\u00e4rke und Besonderheit des Individuums sich nach innen zu auslebt. Diese ganze unterirdische Vegetation bebt mit bis in ihren dunkelsten Wurzelgrund, w\u00e4hrend die Augen von dem flimmernden Film das tausendf\u00e4ltige Bild des Lebens ablesen. Ja dieser dunkle Wurzelgrund des Lebens, er, die Region wo das Individuum aufh\u00f6rt Individuum zu sein, er, den so selten ein Wort erreicht, kaum das Wort des Gebetes oder das Gestammel der Liebe, er bebt mit. Von ihm aber geht das geheimste und tiefste aller Lebensgef\u00fchle aus: die Ahnung der Unzerst\u00f6rbarkeit, der Glaube der Notwendigkeit und die Verachtung des blo\u00df Wirklichen, das nur zuf\u00e4llig da ist. Von ihm, wenn er einmal in Schwingung ger\u00e4t, geht das aus, was wir die Gewalt der Mythenbildung nennen. Vor diesem dunklen Blick aus der Tiefe des Wesens entsteht blitzartig das Symbol: das sinnliche Bild f\u00fcr geistige Wahrheit, die der ratio unerreichbar ist.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df, schlo\u00df mein Freund, da\u00df es sehr verschiedene Weisen gibt, diese Dinge zu betrachten. Und ich wei\u00df, es gibt eine Weise, sie zu sehen, die legitim ist von einem anderen Standpunkte aus, und die nichts anderes in alledem sieht als ein kl\u00e4gliches Wirrsal aus industriellen Begehrlichkeiten, der Allmacht der Technik, der Herabw\u00fcrdigung des Geistigen und der dumpfen, auf jeden Weg zu lockenden Neugierde. Mir aber scheint die Atmosph\u00e4re des Kinos die einzige Atmosph\u00e4re, in welcher die Menschen unserer Zeit \u2013 diejenigen welche die Masse bilden \u2013 zu einem ungeheuren, wenn auch sonderbar zugerichteten geistigen Erbe in ein ganz unmittelbares, ganz hemmungsloses Verh\u00e4ltnis treten, Leben zu Leben, und der vollgepfropfte halbdunkle Raum mit den vorbeiflirrenden Bildern ist mir, ich kann es nicht anders sagen, beinahe ehrw\u00fcrdig, als die St\u00e4tte, wo die Seelen in einem dunklen Selbsterhaltungsdrange hinfl\u00fcchten, von der Ziffer zur Vision.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-89017 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-217x300.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-217x300.jpg 217w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-741x1024.jpg 741w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-768x1061.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-560x774.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-260x359.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895-160x221.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Cinematograph_Lumiere_advertisement_1895.jpg 1013w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>Dieser Essay von Hugo von Hofmannsthal \u00fcber das Kino ist einer der st\u00e4rksten Texte \u00fcber die Suggestivit\u00e4t bewegter Bildern. Wir begreifen die Gattung des Essays auf KUNO als eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Versuchsanordnung<\/a>, undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Im Alter von achtundzwanzig Jahren verschafft sich Hofmannsthal mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/05\/19\/13384\/\"><i>Brief des Lord Chandos<\/i><\/a> ein Ventil, seinem Zweifel an der Sprache Raum zu verschaffen. Der Sprache traut er jedenfalls nicht l\u00e4nger zu, den Zusammenhang von Ich und Welt herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Hugo von Hofmannsthal \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/02\/01\/ueber-gedichte\/\">Gedichte<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat ist ein franz\u00f6sischer Stummfilm. 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