{"id":88992,"date":"2008-07-15T00:01:53","date_gmt":"2008-07-14T22:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88992"},"modified":"2022-02-18T11:42:08","modified_gmt":"2022-02-18T10:42:08","slug":"ferdinand-raimund","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/07\/15\/ferdinand-raimund\/","title":{"rendered":"Ferdinand Raimund"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Einleitung zu einer Sammlung seiner Lebensdokumente<\/span><\/h5>\n<div class=\"zenoCOAdRight\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses kleine Buch enth\u00e4lt ungef\u00e4hr alles, was wir von Raimund wissen, und vermutlich alles, was wir jemals von ihm wissen werden; denn es ist darin St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zusammengestellt, was im Lauf der Jahrzehnte ans Licht gekommen ist: das Bruchst\u00fcck einer Selbstbiographie, die Briefe an die treue Freundin, die Aufzeichnungen der Zeitgenossen, die kleinen, da und dort verstreuten Anekdoten. Dem Volumen nach erscheint es nicht viel, mi\u00dft man es aber nach der Wirksamkeit, so ist es eines der seltenen, unvergleichlichen Denkm\u00e4ler eines Menschen; denn alles daran ist Leben, alles Bild, es schlie\u00dft sich vollkommen zusammen, wir f\u00fchlen, da\u00df nichts Wesentliches fehlt, und die Erinnerung, die davon zur\u00fcckbleibt, ist nicht wie an etwas Gelesenes, sondern an etwas, das wir selbst in einer halbvergessenen Zeit erlebt h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es sind Bilder, mit denselben einfachen Farben gemalt wie seine Dichtungen. Es sind lauter kleine Mythen, lauter solche kleine Szenen, in die ein H\u00f6heres hineinspielt, oft drohend und finster; sie k\u00f6nnten alle in seinen St\u00fccken stehen, und wie sie an uns vor\u00fcberziehen, steht schlie\u00dflich seine Figur so vollkommen und geschlossen da, da\u00df man glaubt, sie mit H\u00e4nden greifen zu k\u00f6nnen. Da ist die Zeit im Elternhaus und der Drang zum Theater; der Zuckerb\u00e4ckerlehrling, der vor dem Spiegel steht und immer wieder, indem er den Mund gewaltsam verzieht, dem ber\u00fchmten Intriganten Ochsenheimer \u00e4hnlich werden will; und der Vater, der das durch die halboffene T\u00fcr sieht, schon krank und sterbend, dem Sohn seinen Fluch gibt. Da ist die ungl\u00fcckliche, leichtfertig geschlossene Ehe, die echte Schauspielerehe, und die lange, treue, manchmal traurige Liebe zu der ewigen Braut; da sind die kleinen Liebesgeschichten: der Sprung in den M\u00fchlbach wegen eines koketten M\u00e4dchens und die mi\u00dfgl\u00fcckte Entf\u00fchrung, die kranke B\u00fcrgerstochter, die ihn liebt, von den Eltern abgeschlossen wird und dann stirbt; und die anderen kleinen Geschichten<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"117\">[117]<\/a> und Bildchen, in denen allen sich etwas Bedeutungsvolles, beinahe M\u00e4rchenhaftes zusammendr\u00e4ngt in einen Augenblick, die Begegnung kontrastierender Gestalten wie auf der B\u00fchne: der schwarzgesiegelte Brief mit der Nachricht vom Tod einer Geliebten, den man ihm aufs Theater bringt im Augenblick, da er in einer komischen Gestalt hinaustreten soll; die Praterfahrt und der Selbstm\u00f6rder, der hinterm Geb\u00fcsch in seinem Blut liegt; der Bettler beim Schottentor, in Lumpen im kalten Nachtwind, und oben das rauschende Fest bei den Polen in taghell erleuchteten S\u00e4len. Und das Ganze ergibt diese vollkommen einheitliche, mit nichts zu vergleichende Figur: Ferdinand Raimund. Was ist diese Figur? Er ist kein Literat, niemand je war es so wenig. Er ist ein Dichter; er glaubt, es zu sein, und wei\u00df doch auch wieder nicht, wie sehr er es ist. Vor allem ist er dies: ein Kind des Volkes. Darum ist er ein Individuum und ist auch zugleich eine Welt. Die Grenzen zwischen ihm und allem andern, was zu dieser Welt geh\u00f6rt, sind ganz flie\u00dfend. Er geh\u00f6rt einer Gemeinschaft an: Wien, und er teilt mit dieser Gemeinschaft alles, was er hat. Es ist sonderbar, sich Shakespeare als Gesellen bei einem Fleischhauer vorzustellen oder Moli\u00e8re als jungen Tapezierer, aber es ist nat\u00fcrlich, da\u00df Raimund ein Zuckerb\u00e4ckerlehrling auf der Wieden oder in Hernals und dann ein Schauspieler in der Leopoldstadt war. Die Einheit aller dieser Dinge ist vollkommen. Weder kann man in ihm den Dichter vom Menschen trennen, noch den Menschen vom Wiener. Von Zeit zu Zeit entstehen solche Individuen, in denen ein soziales Ganzes schicksalhaft und, man m\u00f6chte sagen m\u00fchelos seine Bl\u00fcte treibt: eine solche Figur war Goldoni; eine solche Figur war Ovid.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Raimund ist nicht der Verherrlicher von Wien; auch nicht einmal sein Schilderer, noch weniger \u2013 was sp\u00e4ter Nestroy werden sollte \u2013 sein Satiriker. Er ist das Wesen, in dem dieses Wien irgendwie Geist wurde. Er ist im Grund weder sozial noch antisozial \u2013 Nestroy war beides in hohem Grad; er reflektiert nicht; er sieht nicht zusammenfassend wie ein gro\u00dfer Dichter, nicht analytisch wie ein gro\u00dfer Romanschreiber, eher tr\u00e4umerisch. An seiner Produktion wie an seinem ganzen Dasein ist etwas Vegetatives. Das Soziale ist bei ihm weniger Bewu\u00dftheit \u2013 mit Moli\u00e8re, auch mit Goldoni verglichen, den er als Dichter weit \u00fcberragt, ist er doch ein unm\u00fcndiges Kind \u2013 als Ehrfurcht und Zutraulichkeit. Sich als einen Teil von Wien f\u00fchlen: das ist das Ganze. Alles, was seine schweifende und starkbeschwingte Phantasie erreichen kann, an Wien heranbringen, wie wir alles, wovon wir tr\u00e4umen, irgendwie an uns selbst heranbringen: das ist die einzige Tendenz, die man ihm unterschieben k\u00f6nnte; und noch diese ist v\u00f6llig unbewu\u00dft; er war ein Tr\u00e4umer und Gr\u00fcbler, aber keiner von der Art, da\u00df ihm das Selbstverst\u00e4ndliche h\u00e4tte kalt bewu\u00dft werden k\u00f6nnen. \u2013 Er ist Schauspieler, Theaterdirektor, Theaterdichter. Er will gefallen, will unterhalten und gibt sich dabei nicht preis. Er ist innerlich einsam, ma\u00dflos empfindlich, leicht verschreckt und ge\u00e4ngstigt. Etwas D\u00fcsteres steht immer neben ihm. Bald ist es die Mi\u00dfgunst der Menschen, ihre Gemeinheit, der h\u00e4mische Neid; bald die Melancholie, die ihn von innen heraus verfinstert. Die Berge \u00e4ngstigen ihn, vor dem Bi\u00df eines Hundes f\u00fcrchtet er sich sein Leben lang. Am Schlu\u00df, einsam und traurig trotz der Freundin, entz\u00fcckt und geplagt von Tr\u00e4umen, f\u00fchlt er, wie eine Hand aus dem Dunkel nach ihm greift; es ist kaum ein Widerstand in ihm \u2013 all dieses Dunkel str\u00f6mt ja aus ihm selber; so ist er schnell dahin. Auch dieser Tod ist unendlich seltsam, so auf der Grenze zwischen furchtbarer und dabei grotesker Wirklichkeit und M\u00e4rchen mit dem echt Raimundschen Einschlag von Phantasterei, Hypochondrie \u2013 ganz nahe dem Handeln und Leiden seiner Figuren. Die Einheit aller dieser Dinge ist vollkommen \u2013 und dies gibt ihnen dies eigent\u00fcmlich Magische. Man m\u00f6chte denken, da\u00df eine aus lauter solchen Anekdoten bestehende Biographie wie diese unzerst\u00f6rbar sein m\u00fc\u00dfte \u2013 gleich der so viel d\u00fcrftigeren des \u00bblieben Augustin\u00ab; es sei denn, da\u00df das V\u00f6lkerged\u00e4chtnis, da\u00df die Einheit des Ganzen abrisse, von der, wie weit sie noch da sei, wir heute nichts Gewisses sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist der wienerische Volksgeist, ein ungenauer und zutraulich-inniger Geist, an den Raimund alles heranbringt. In welcher Form kann diesem Geist die Welt fa\u00dflich gemacht werden? Es ist der Geist einer gro\u00dfst\u00e4dtischen Bev\u00f6lkerung im Anfang des neunzehnten Jahrhunderts. Wie weit l\u00e4\u00dft er sich M\u00e4rchen erz\u00e4hlen? welche? und in welcher Sprache? \u2013 Die M\u00e4rchen, die er sich erz\u00e4hlen l\u00e4\u00dft, sind die alten ewigen, vom Orient her\u00fcbergetragenen, die gleichen, die Galland den Franzosen und Gozzi den Venezianern erz\u00e4hlte, aber unendlich vermischt, unendlich durchflochten mit eigenen volkst\u00fcmlichen Elementen, ganz \u00fcbermalt mit lokalem Kolorit, ganz erf\u00fcllt von lokalem Aroma. Die Sprache, in der er sie sich erz\u00e4hlen l\u00e4\u00dft, ist eine barocke Sprache, eine Mischung aus dem H\u00f6heren und dem Niederen, halb gro\u00dfer Stil, halb die Sprache des wienerischen Hanswurst.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Diese Sprache ist das Element, an dem Raimund zum Dichter wurde; sie war sein Schicksal in jedem Sinn, der Fl\u00fcgel, der ihn emportrug, und die Fessel, die ihn hinabzog.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Im Gebrauch, den einer von der Sprache macht, enth\u00fcllt sich der ganze Mensch. Nicht nur die Bildungsstufe dr\u00fcckt sich darin aus, sondern viel zartere Schwebungen, solche, die noch subtiler sind als alles Gesellschaftliche. Wunderbar zeichnet sich die Wesenheit der gro\u00dfen Franzosen des achtzehnten Jahrhunderts in ihrer Sprache: ihre K\u00fchnheit und Sicherheit bei so viel Grazie; die freie, m\u00e4nnliche Kraft, mit der sie den Ich-Punkt im Universum f\u00fchlten, auf dem sie ruhten, von dem aus ihnen m\u00f6glich schien, die Welt aus den Angeln zu heben; hierin steht Lessing ihnen nahe. Unendlich weit von diesem k\u00fchnen, selbstsicheren Element ist Raimunds Sprache. Noch seltsamer ist es, zu denken, da\u00df dies die Sprache eines deutschen Dichters war, ungef\u00e4hr im gleichen Zeitmoment mit der Sprache des \u00bbWest\u00f6stlichen Divans\u00ab. Der bezeichnende Zug von Raimunds Sprache \u00fcberall dort, wo sie den Dialekt verl\u00e4\u00dft, ist Unm\u00fcndigkeit. Ist es bei anderen Dichtern das sch\u00f6pferische Selbstgef\u00fchl, der Stolz und der Schwung des Geistes, wovon vor allem der Gebrauch der Sprache bestimmt wird, so ist es hier das Gem\u00fct und vor allem die Scheu und die Ehrfurcht. Die gro\u00dfen Begriffe: Einsamkeit, Liebe, Gl\u00fcck, sind ihm Ideale. Die hohe Sprache ist voll hoher Allegorien, zwischen denen sich sein Geist sch\u00fcchtern bewegt. Die Sprache ist ihm der Tempel der h\u00f6heren<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"120\">[120]<\/a> M\u00e4chte, die das Leben regieren, der wahre Dichter ein Priester in diesem Tempel. Dem Abstraktum gegen\u00fcber, diesem durchsichtigen Gef\u00e4\u00df des Geistigen in der Sprache, ist sein Geist vollkommen frei von Skepsis, unber\u00fchrt von jedem Hang zur Kritik. Dies ist unendlich seltsam im Augenblick, als die Lehre Kants und Fichtes, alles Geistige und Wesenhafte im Au\u00dfer-ich aufl\u00f6send, in der vollsten Kraftwirkung stand, eine ganze Jugend, Heinrich von Kleist ihr voran, aus diesem \u00bbBecher der Vernichtung\u00ab trank. Wunderbar ist es, zu denken, da\u00df in Goethes stilles Studierzimmer, wo keine geistige Regung ungeh\u00f6rt blieb, im gleichen Zeitraum jener best\u00e4ndige Schrei der Selbstaufl\u00f6sung drang und die naive gl\u00e4ubige Stimme der Raimundschen Dichtung. Es war nicht nur ein Individuum, sondern eine ganze Stadt, die der Welt f\u00fcr einen Augenblick diesen versch\u00f6nernden Zauberspiegel vorhielt. Herrliche Elemente waren beisammen, in einer Mischung, die sich vielleicht nur f\u00fcr kurze Zeit erhalten konnte. Das Liebensw\u00fcrdige war auch noch wahr, das Naive noch nicht trivial; die D\u00fcrftigkeit des Lebens selber war Reichtum.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Raimunds Theater hat man oft analysiert. Das Lebengebende daran ist eine eigent\u00fcmliche Mischung von Naturalismus und Allegorie, geordnet nach einem richtigen Taktgef\u00fchl. Die Allegorie kam unmittelbar aus seiner Sprache, vielmehr hierin waren Sprache und Anschauung eines. \u00bbNur eigentliche Schauszenen geh\u00f6ren aufs Theater\u00ab, hatte zwanzig Jahre fr\u00fcher Novalis in sein Notizbuch geschrieben, Novalis, der sehr wahrscheinlich nie ein eigentliches volksm\u00e4\u00dfiges Theater gesehen hatte, aber sich aus der Intuition des Genies die Welt aufbaute. Raimund hat vielleicht keine Szene geschrieben, die nicht aus einer wirklichen Vision hervorgegangen w\u00e4re; er lie\u00df sich viel mehr vom inneren Auge leiten als vom Verstand. Das Wort ist bei ihm nie das dialektische Wort, das Um und Auf der Rationalisten und des Philisters; hierin ist er so weit als m\u00f6glich entfernt von dem andern gro\u00dfen Schauspieler-Dichter, von Moli\u00e8re; so weit als m\u00f6glich auch von Nestroy, der ein gewaltiger und gef\u00e4hrlicher Dialektiker war. Raimunds Wort ist immer nur ein Pinselstrich und wieder ein Pinselstrich, der die reinste, zarteste Farbe hinsetzt, mit einer kindlichen Scheu vor den zweideutigen Mischfarben der wirklichen Welt, in deren Gebrauch Nestroy stark war. Es liegt auf allen diesen Szenen ein zartes, nicht unwirkliches, aber \u00fcberwirkliches, fast heiliges Licht wie vom Sonnenaufgang. Man begreift, da\u00df fast alles davon im Freien ertr\u00e4umt ist; man sieht den Dichter, der, ein gro\u00dfes Tintenfa\u00df an einer Schnur um den Hals gebunden, \u00bbauf den B\u00e4umen sitzt und dichtet\u00ab. So entsteht eine Phantasmagorie, mit der verglichen die reizenden M\u00e4rchen von Gozzi nur von Theaterlampen erleuchtet scheinen. Wo die Phantasmagorie sich stellenweise verdunkelte, half Raimund, der Schauspieler, nach. Es hei\u00dft, da\u00df kein St\u00fcck fallen konnte, worin er spielte, wegen der Unersch\u00f6pflichkeit seiner Natur. Das dritte Element der wunderbaren Einheit war ein Publikum, so ungebildet als empf\u00e4nglich, empfindlich, naiv, begierig, zu lachen, und f\u00e4hig, sich r\u00fchren zu lassen. So entsteht ein Ph\u00e4nomen, einmalig, von kurzer Dauer und, wie alles lebendige Sch\u00f6ne, der Analyse spottend: die Bl\u00fcte der Wiener Volksb\u00fchne. Das \u00fcbrige Deutschland, das kein volkst\u00fcmliches Theater mehr besitzt, es in seinen Tr\u00e4umen sucht, im sechzehnten Jahrhundert, im Mittelalter, \u00fcberall und nirgends, wird mit den Augen der Romantik dieses Ph\u00e4nomens als Gegenwart gewahr und wirft einen entz\u00fcckten und erstaunten Blick darauf: im Licht dieses vergoldenden, wehm\u00fctigen Blickes steht das Bild der Wiener Volksb\u00fchne im literarischen Ged\u00e4chtnis der Deutschen, so wie eine Landschaft unter dem Zauberlichte eines letzten, f\u00fcr ewig festgehaltenen Sonnenstrahls.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_18516\" style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18516\" class=\"size-full wp-image-18516\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18516\" class=\"wp-caption-text\">Hugo von Hofmannsthal 1910 auf einer Fotografie von Nicola Perscheid<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alter von achtundzwanzig Jahren verschafft sich Hofmannsthal mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/05\/19\/13384\/\"><i>Brief des Lord Chandos<\/i><\/a> ein Ventil, seinem Zweifel an der Sprache Raum zu verschaffen. Der Sprache traut er jedenfalls nicht l\u00e4nger zu, den Zusammenhang von Ich und Welt herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Hugo von Hofmannsthal \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/02\/01\/ueber-gedichte\/\">Gedichte<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung zu einer Sammlung seiner Lebensdokumente Dieses kleine Buch enth\u00e4lt ungef\u00e4hr alles, was wir von Raimund wissen, und vermutlich alles, was wir jemals von ihm wissen werden; denn es ist darin St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zusammengestellt, was im Lauf der Jahrzehnte&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/07\/15\/ferdinand-raimund\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":98219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[3078,1094],"class_list":["post-88992","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-ferdinand-raimund","tag-hugo-von-hofmannsthal"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88992"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88992\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98235,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88992\/revisions\/98235"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98219"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}