{"id":88985,"date":"2023-05-28T00:01:41","date_gmt":"2023-05-27T22:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88985"},"modified":"2022-02-25T16:09:04","modified_gmt":"2022-02-25T15:09:04","slug":"die-salzburger-festspiele","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/28\/die-salzburger-festspiele\/","title":{"rendered":"Die Salzburger Festspiele"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">I<\/h4>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was bedeutet das: \u00bbSalzburger Festspiele\u00ab?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Musikalisch-dramatische Auff\u00fchrungen, welche zu Salzburg in einem eigens daf\u00fcr gebauten Festspielhaus stattfinden werden.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Warum sollen solche Festspiele stattfinden?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Allj\u00e4hrlich im Sommer, dann und wann aber auch zu andern Zeiten, etwa um Weihnachten, oder sonst im Winter, auch zu Ostern und Pfingsten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Um was handelt es sich da, um Oper oder Schauspiel oder um Musikfeste?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Um Oper und Schauspiel zugleich, denn die beiden sind im h\u00f6chsten Begriff nicht voneinander zu trennen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wie denn das, man trennt sie doch allerorten?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Die Trennung ist gedankenlos oder nach der blo\u00dfen Routine. Die h\u00f6here Oper, die Opern Mozarts vor allem, auch die Glucks, Beethovens \u00bbFidelio\u00ab, von Wagners Werken nicht zu sprechen, sind dramatische Schauspiele im st\u00e4rksten Sinn, das gro\u00dfe Schauspiel aber setzt entweder eine begleitende Musik voraus, wie sie etwa Goethe f\u00fcr seinen \u00bbFaust\u00ab verlangte, oder er strebt dem musikhaften Wesen in sich selbst entgegen, wie Shakespeares phantastische Schauspiele, Schillers romantische Dramen oder Raimunds Zauberm\u00e4rchen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wollt ihr also ein Schauspielhaus oder ein Opernhaus bauen? Beides in einem. Wir bauen ein Haus f\u00fcr eine Zuh\u00f6rerschaft von etwa zweitausend Menschen; man kennt Mittel und Wege, die innere Gestaltung, die Bedingungen des Zuschauens und Zuh\u00f6rens von Abend zu Abend so zu ver\u00e4ndern, wie es einmal f\u00fcr die Oper, das andre Mal f\u00fcr das gro\u00dfe Schauspiel am tauglichsten ist.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Gut denn, was stellt ihr nun aber in die Mitte eures Vorhabens, die Oper oder das Schauspiel?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Beides und von beiden das H\u00f6chste. Wir stellen in die Mitte<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"258\"><\/a>\u00a0Mozarts s\u00e4mtliche Opern und Goethes \u00bbFaust\u00ab so vollst\u00e4ndig, wie er noch nie auf der B\u00fchne war. Daneben Grillparzer so wie Schiller, Gluck so wie Weber.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Also ein deutsches nationales Programm?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Deutsch und national in dem Sinn, wie sich die gro\u00dfen Deutschen zu Ende des achtzehnten und zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, die g\u00fcltigen Lehrer der Nation, die nationale Schaub\u00fchne dachten: es war ihnen selbstverst\u00e4ndlich, die Antike einzubeziehen, und selbstverst\u00e4ndlich, den Shakespeare wie den Calderon und den Moli\u00e8re nicht au\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wollt ihr f\u00fcr die Gebildeten spielen oder f\u00fcr die Masse? Wer den Begriff des Volkes vor der Seele hat, weist diese Trennung zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Mozart ist Rokoko \u2013 das Publikum verlangt nach Neuem! Mozart ist \u00fcber und unter den Zeiten. Das Volk rechnet mit Jahrhunderten. F\u00fcr den Kern des Volkes ist das Gro\u00dfe immer neu.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Der \u00bbFaust\u00ab ist ein schweres Werk, eine Speise f\u00fcr die Gebildeten, was wollt ihr damit?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Das ist ein Irrtum, der \u00bbFaust\u00ab ist das Schauspiel aller Schauspiele, zusammengesetzt aus den theatralischen Elementen vieler Jahrhunderte, und reich genug an Sinnf\u00e4lligem, Buntem und Bewegtem, um das naivste Publikum ebenso zu fesseln wie den H\u00f6chstgebildeten. Wo ist das erprobt?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">In Wien und in Berlin und anderswo; aber immer noch in beengter Weise durch Raum und Zeit; in Salzburg soll es sich ohne Fesseln erproben.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">So wollt ihr das bunt Theatralische mit dem Geistigen mischen?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Ein so gemischtes Repertoire entspricht den tiefsten in Jahrhunderten ausgeformten Gew\u00f6hnungen des mittleren Europa; wir wollen nicht neue Forderungen aufstellen, sondern die alten einmal wirklich erf\u00fcllen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Sie werden doch an hundert st\u00e4dtischen und ehemals h\u00f6fischen Theatern erf\u00fcllt!<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Vielfach mit bestem Willen, aber meist mit unzul\u00e4nglichen<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"259\">[259]<\/a> Kr\u00e4ften; darum wollen wir Festspiele schaffen, damit das Richtige und der Nation Gem\u00e4\u00dfe hier in zul\u00e4nglicher Weise getan werde.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">So wollt ihr euch auf das deutsche Publikum beschr\u00e4nken? Im h\u00f6chsten Ma\u00df hoffen wir, da\u00df die Angeh\u00f6rigen anderer Nationen zu uns kommen werden, um das zu suchen, was sie nicht leicht anderswo in der Welt finden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Finden sie nicht sehr \u00c4hnliches in M\u00fcnchen und an mancher anderen Stelle?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Schwerlich so wie hier, wo alles aus der einen Absicht erschaffen, alles von vornhinein ihr untergeordnet wird.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Aber Bayreuth, wie stehts damit?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Bayreuth bleibe wie es ist, aber es dient <i>einem<\/i> gro\u00dfen K\u00fcnstler; Salzburg will dem ganzen klassischen Besitz der Nation dienen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Und Oberammergau?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Bleibt einzig in seiner Art, ein ehrw\u00fcrdiges \u00dcberbleibsel alter Kunst\u00fcbung; aus dem gleichen Geist soll in Salzburg gebaut werden, auf anderen Fundamenten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Warum dann nicht gleich in Wien, wenn schon nicht in Berlin?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Die Gro\u00dfstadt ist der Ort der Zerstreuung, eine festliche Auff\u00fchrung bedarf der Sammlung, bei denen, die mitwirken, wie bei denen, die aufnehmen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">II<\/h4>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wenn schon Festspiele, warum gerade in Salzburg?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Der bayrisch-\u00f6sterreichische Stamm war von je der Tr\u00e4ger des theatralischen Verm\u00f6gens unter allen deutschen St\u00e4mmen. Alles, was auf der deutschen B\u00fchne lebt, wurzelt hier, so das dichterische Element, so das schauspielerische.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wie w\u00fcrdet ihr das begr\u00fcnden?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Durch einen Nachweis, der bis in die Werke Goethes und Schillers hineinreichte wenn es sein mu\u00df, die ihren eigentlich theatralischen Gehalt lauter s\u00fcddeutschen Elementen\u00a0verdanken, vom Mysterienspiel und Puppentheater bis zur Barockoper.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was hat das aber mit der Stadt Salzburg zu tun?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. Es liegt halbwegs zwischen der Schweiz und den slawischen L\u00e4ndern, halbwegs zwischen dem n\u00f6rdlichen Deutschland und dem lombardischen Italien; es liegt in der Mitte zwischen S\u00fcd und Nord, zwischen Berg und Ebene, zwischen dem Heroischen und dem Idyllischen; es liegt als Bauwerk zwischen dem St\u00e4dtischen und dem L\u00e4ndlichen, dem Uralten und dem Neuzeitlichen, dem barocken F\u00fcrstlichen und dem lieblich ewig B\u00e4uerlichen: Mozart ist der Ausdruck von alledem. Das mittlere Europa hat keinen sch\u00f6neren Raum, und hier mu\u00dfte Mozart geboren werden.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">III<\/h4>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wer unternimmt es, diese Festspiele ins Leben zu rufen?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Die Salzburger und die \u00fcbrigen \u00d6sterreicher nach ihren Kr\u00e4ften.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was hat der \u00f6sterreichische Staat damit zu schaffen?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Da er nicht reich genug ist, sie allein ins Leben zu rufen, f\u00f6rdert er die Festspiele durch die j\u00e4hrliche Zuwendung einer bedeutenden Summe und durch alle denkbaren Ma\u00dfnahmen der Verkehrspolitik.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was hat das Land und die Stadt Salzburg zum Unternehmen beigetragen?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Vor allem durch die Schenkung eines Bauplatzes von unvergleichlicher Sch\u00f6nheit.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wo liegt dieser Bauplatz?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Im Park des Hellbrunner Schlosses, im Angesicht des Unterberges.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was gibt den Salzburgern und \u00d6sterreichern den Mut dazu, im jetzigen Augenblick?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Die Tatsache, da\u00df alle Menschen jetzt nach geistigen Freuden verlangen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Worauf ruht ihr Anspruch, da\u00df ein Unternehmen dieser Art<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"261\"><\/a>\u00a0gerade auf salzburgisch-\u00f6sterreichischem Boden sich verwirklichen m\u00fcsse?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Auf der durch f\u00fcnf Jahrhunderte ungebrochenen Theatertradition des bayrisch-\u00f6sterreichischen Stammes, als dessen Bl\u00fcte sich die Wiener Theaterkultur den h\u00f6chsten europ\u00e4ischen Rang neben der Pariser errungen hat.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Neuerdings sind es aber Berliner Theater, welche innerhalb Deutschlands und auch im internationalen Kulturleben als f\u00fchrend gelten?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Der Leiter des vorz\u00fcglichsten dieser Theater, Max Reinhardt, ist ein \u00d6sterreicher, sein Wirken ist genau aus der Wiener theatralischen Tradition hervorgegangen, und er geh\u00f6rt zu denen, welche sich dem Salzburger Unternehmen aufs festeste verbunden haben.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Ist das Unternehmen auf Gewinn berechnet?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst bedarf es der kraftvollen Zusammenwirkung vieler G\u00f6nner im Inland und im ganzen Europa, damit in w\u00fcrdiger Weise das Geplante verwirklicht werde. Sollte sich sp\u00e4terhin ein Gewinn ergeben, so wird dieser verwendet werden, um die Darbietung noch zu steigern, den ihr dienenden Apparat zu vervollkommnen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">IV<\/h4>\n<div class=\"zenoCOAdRight\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Was vollbringt oder leistet jeder G\u00f6nner und F\u00f6rderer dieses Unternehmens?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Er st\u00e4rkt den Glauben an einen Europ\u00e4ismus, der die Zeit von 1750 bis 1850 erf\u00fcllt und erhellt hat.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Liegen solche Zeiten nicht auf ewig hinter uns?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung vollzieht sich in Spiralen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Wer glaubt heute noch an Europa?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Herder und Napoleon haben diesen Glauben besessen, Goethe und die Franz\u00f6sische Revolution begegneten sich in ihm. Er ist das geistige Fundament unseres geistigen Daseins. Ihn mit deutlichen Worten zu verleugnen, h\u00e4tte niemand den Mut, so kommt alles darauf an, da\u00df er durch aufbauende Taten immer wieder bekannt werde.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Tragen Zehntausende von Kilometern Eisenbahn nicht mehr dazu bei, da\u00df die Nationen einander kennen, als alle Theater und Bibliotheken der Welt?<\/p>\n<p class=\"zenoPLm0n4\" style=\"text-align: justify;\">Umgekehrt: die Eisenbahnen haben die Menschen einander fremd gemacht. Die Nationen sollen einander in ihrem H\u00f6chsten erkennen, nicht in ihrem Trivialsten.<a class=\"zenoTXKonk\" title=\"Vorlage\" href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/L\/Hofmannsthal-RuA+Bd.+2\" name=\"263\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/salzburger-festspiele-logo.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-88993 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/salzburger-festspiele-logo-185x300.gif\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/salzburger-festspiele-logo-185x300.gif 185w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/salzburger-festspiele-logo-260x422.gif 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/salzburger-festspiele-logo-160x259.gif 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alter von achtundzwanzig Jahren verschafft sich Hofmannsthal mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/05\/19\/13384\/\"><i>Brief des Lord Chandos<\/i><\/a> ein Ventil, seinem Zweifel an der Sprache Raum zu verschaffen. Der Sprache traut er jedenfalls nicht l\u00e4nger zu, den Zusammenhang von Ich und Welt herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Hugo von Hofmannsthal \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/02\/01\/ueber-gedichte\/\">Gedichte<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I Was bedeutet das: \u00bbSalzburger Festspiele\u00ab? 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Allj\u00e4hrlich im Sommer, dann und wann aber auch zu andern Zeiten, etwa um Weihnachten, oder sonst&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/28\/die-salzburger-festspiele\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":98219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1094],"class_list":["post-88985","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-hugo-von-hofmannsthal"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88985"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100586,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88985\/revisions\/100586"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98219"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}