{"id":88968,"date":"2005-08-28T00:01:12","date_gmt":"2005-08-27T22:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88968"},"modified":"2022-02-18T11:45:46","modified_gmt":"2022-02-18T10:45:46","slug":"goethes-west-oestlicher-divan","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/08\/28\/goethes-west-oestlicher-divan\/","title":{"rendered":"Goethes \u00bbWest-\u00d6stlicher Divan\u00ab"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span class=\"zenoTXFontsize80\" style=\"color: #999999;\">Das Vortreffliche ist unergr\u00fcndlich,<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span class=\"zenoTXFontsize80\" style=\"color: #999999;\">man mag damit anfangen, was man will.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"zenoPR\" style=\"text-align: right;\"><span class=\"zenoTXFontsize80\" style=\"color: #999999;\"><i>Goethe<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Buch ist v\u00f6llig Geist; es ist ein Vorwalten darin dessen, was Goethe das \u00bbobere Leitende\u00ab genannt hat, und so ist etwas entgegen, da\u00df es nicht ins Breite beliebt und verstanden sein k\u00f6nne. Freilich sind Worte daraus in jedermanns Munde und St\u00fccke daraus durch die Musik in jedermanns Ohr, aber als Ganzes ist es, man kann sagen, wenig bekannt und in der Herrlichkeit seiner Zusammenf\u00fcgung nicht von sehr vielen, dem Verh\u00e4ltnis nach, begriffen worden. Und doch ist es eine Bibel: eines von den B\u00fcchern, die unergr\u00fcndlich sind, weil sie wahre Wesen sind, und worin jegliches auf jegliches deutet, so da\u00df des innern Lebens kein Ende ist. An diesem teilzunehmen aber bedarf es eines erh\u00f6hten inneren Zustandes, und nichts ist in unserer Zeit seltener geworden als auch nur die Forderung an uns selbst, diesen uns herzustellen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Das Reine, Starke ist schwer zu fassen, eben um seiner Reinheit, um seiner St\u00e4rke willen. Das Bizarre fesselt den Blick, das schw\u00e4chlich Gef\u00fchlvolle zieht uns hin\u00fcber, das \u00dcbertriebene dr\u00e4ngt sich auf, das Leere noch und das Gr\u00e4\u00dfliche haben ihre Anziehung: das Reine, Starke auch nur gewahr zu werden, bedarf es der Aufmerksamkeit. So auch unter den Menschen: ist nicht, um der Menschen Bestes und Reinstes in sich zu nehmen, ein erh\u00f6hter Zustand n\u00f6tig, den wir Liebe nennen? Diese Worte f\u00fchren die Dichter und die Halbdichter unabl\u00e4ssig im Munde, ihre Gesch\u00f6pfe sind mit ihm behaftet, aber sieht man n\u00e4her zu, wieviel ist daran verworrene Begierde, ein d\u00fcsteres selbsts\u00fcchtiges Trachten, ja ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis; wie selten ist der reine Blick, das bereite Herz, der aufmerksame Sinn? Wer ein Buch wie dieses, einen Geist, ein Wesen, genie\u00dfen will, der sei auch da und mit der Seele da. Es haben sich an ihm viele versucht, und es nicht genossen; die innere Tr\u00e4gheit war entgegen, Verworrenheit, Unaufmerksamkeit, der Zwiespalt des eigenen Wesens. Gespaltenes will das Ganze nicht erkennen, ein Gegenwille tritt dann im dunkelsten kaum bewu\u00dften Bereich d\u00e4monisch auf, ein Urteil wird nicht reif, das Vorurteil wirft sich dazwischen. Ein solches Vorurteil haftet an diesem Buch, es ist platt und t\u00f6richt, aber seit vielen Jahrzehnten beharrend; allm\u00e4hlich wird es weichen, denn das Vortreffliche hat Zeit, es bleibt in sich stets lebendig, und sein Augenblick ist immer. Das Vorurteil geht dahin, es habe sich Goethe, als ein im Herzen k\u00fchler alternder Mann, grillenhaft dem Fremden zu-, dem Nahen und Eigenen abgewandt und habe das orientalische Gewand wie eine Vermummung \u00fcbergeschlagen, so sei dies Buch entstanden, woran alles fremd und seltsam, bis auf den Titel.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Diesem mit Streitgr\u00fcnden entgegenzutreten, ist schwer, denn um einen solchen Kampf auszufechten, m\u00fc\u00dfte man sich auf eine andere Ebene begeben \u2013 eben wie f\u00fcr Goethes Vaterlandsliebe \u2013, und jeder bleibt gern, wo er ist, mit denen, die ihm nahe sind, und denen, die er ehrt. Wer aber Gedichtetes zu lesen und durch den Buchstaben den Geist zu empfangen begnadet ist, der wird in diesem<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">\u00bbWest-\u00f6stlichen Divan\u00ab nichts von Vermummung gewahr werden, sondern nur von Enth\u00fcllung ohne jede Schranke. Doch ist es ein anderes, ob ein J\u00fcnglich leidenschaftlich sein Herz entbl\u00f6\u00dft, oder ob ein reifer Mann, lebend und liebend, sich v\u00f6llig denen dahingibt, die ihn zu fassen verm\u00f6gen. Des J\u00fcnglings Herz ergie\u00dft sich wie ein sch\u00e4umender Bergstrom gegen die Welt, das ist ein Schauspiel, das jeder fassen kann; der Mann ist der Welt inniger, als sich sagen l\u00e4\u00dft, verbunden, und nicht anders vermag er sein Inneres preiszugeben, als indem er gleichsam vor unsern Augen, aufleuchtend in der Glut seines Herzens, aus den Dingen hervortritt und sogleich sich wieder in die Dinge hin\u00fcberwandelt. Ein h\u00f6chster durchgebildeter Bezug zu den Menschen, ein weitumgreifender Blick \u00fcber alle Weltgegenst\u00e4nde sind m\u00e4nnlich: scharf zu trennen, innig zu verbinden ist dem Mann gegeben. Dem J\u00fcnglinge gehts um alles und um nichts; da\u00df er zu geben und zu nehmen wisse, und <i>wie<\/i> zu geben, <i>wie<\/i> zu nehmen, ist des Mannes Sache. Der J\u00fcngling st\u00fcrmt dahin, oder er liebt und starrt und stockt; sich lebend und liebend im Weitergehen zu behaupten, wird vom Mann verlangt. Dem J\u00fcngling steht es gut an, da\u00df er neun Zehnteile der Welt nicht gewahr wird: der Mann mu\u00df <i>allem<\/i> seinen Mann stehen, und noch die Vergangenheit fordert ihn hinaus: das unabsehbare Gegenw\u00e4rtige aber wirft sich auf ihn wie ein verworrener Traum, der reingetr\u00e4umt werden mu\u00df, ein w\u00fcster Schall, der zum Ton sich runden mu\u00df. So ist die Beschwerde gro\u00df, ein Mann zu sein: daf\u00fcr nimmt er den gr\u00f6\u00dften Lohn dahin: der h\u00f6chsten allseitigen Bewu\u00dftheit. Der J\u00fcngling tr\u00e4gt sein Herz in H\u00e4nden, aber sein Sinn ist dumpf; dem Greis geht alles dahin wie in einem Spiegel; der Mann allein ist wahrhaft im Spiel, und wie er ganz im Spiel ist, so ist er sichs ganz bewu\u00dft. Dieses ruhmreiche Geschick des Mannes tritt in den zw\u00f6lf B\u00fcchern von Blatt zu Blatt hervor. Im \u00bbBuch des S\u00e4ngers\u00ab, \u00bbBuch Hafis\u00ab ist es Selbstbehauptung, m\u00e4nnlich, k\u00fchn, gro\u00dfm\u00fctig, rauh und mild; im \u00bbBuch des Unmuts\u00ab Abwehr, Zurechtweisung, mutig, stark, ja derb; im \u00bbBuch der Liebe\u00ab, \u00bbBuch Suleika\u00ab Hingabe, herrlich, schrankenlos, bis ans Mystische, Unfa\u00dfliche reichend; im \u00bbSchenkenbuch\u00ab Vertrauen unnennbarer Art zwischen \u00c4lterem und J\u00fcngerem; im \u00bbBuch des Paradieses\u00ab h\u00f6chstes Anschauen eigenen Wertes, Verkl\u00e4rung erf\u00fcllten Geschickes; in den B\u00fcchern der \u00bbSpr\u00fcche\u00ab, der \u00bbBetrachtungen\u00ab, der \u00bbParabeln\u00ab letztlich zarteste Weltklugheit, Adlerauge und gelassene Hand, wie des Teppichkn\u00fcpfers, vor dem Ungeheuren, Verworrenen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Dies alles ist einer fremden Welt angen\u00e4hert oder zwischen ihr und uns in der Schwebe: alles ist doppeltblickend, und eben dadurch dringt es uns in die Seele; denn das Eigentliche in uns und um uns ist stets unsagbar, und doch ist dem Dichter alles zu sagen gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soll ich nun, unter so vielen herrlichen, die Gedichte nennen, auf denen vor allem die Seele ausruht, immer wieder zu ihnen zur\u00fcckkehrt, und durch welche sie, wie durch Tore, irgendwo hinzudringen meint, wo ihre eigentliche Heimat ist, so sind es vielleicht diese zehn: im \u00bbBuch des S\u00e4ngers\u00ab das erste gleich \u00bbHegire\u00ab, worin die Wunderwelt nicht sowohl des Orients als einer gro\u00dfen weltliebenden Seele sich aufschl\u00e4gt; dann jene \u00bbTalismane\u00ab, wahrhaft ewigen Gehalts, \u00bbIm Gegenw\u00e4rtigen Vergangnes\u00ab, dies unvergleichliche Lebensgedicht, worin, aus einer deutschen Landschaft heraus, das Weiseste leicht und lieblich gesagt ist; endlich \u203aSelige Sehnsucht\u2039. Im \u00bbBuch Hafis\u00ab von denen, die \u203aAn Hafis\u2039 \u00fcberschrieben sind, das zweite, das anf\u00e4ngt: \u203aWas alle wollen, wei\u00dft du schon, Und hast es wohl verstanden\u2039, worin in Strophen unnennbarer Magie die Liebe mit der Welt, Weisheitsausspendung mit gl\u00fchend reiner Lust verflochten sind, wahrhaft vier Elemente in eins gemischt; im \u00bbBuch des Unmuts\u00ab das erste: \u203aWo hast du das genommen? Wie konnt es zu dir kommen?\u2039 Im \u00bbBuch Suleika\u00ab jenes \u203aWiederfinden\u2039, das in der Dichtung das gleiche ist, was eines von Beethovens reinsten Gesch\u00f6pfen in der Musik; im \u00bbBuch des Schenken\u00ab die \u203aSommernacht\u2039, im \u00bbBuch des Paradieses\u00ab \u203aBerechtigte M\u00e4nner\u2039, im \u00bbBuch des Parsen\u00ab \u203aVerm\u00e4chtnis altpersischen Glaubens\u2039. Hat man aber eines dieser Gedichte betreten, so ist eine magische Grenze \u00fcberschritten; man w\u00e4hnt sich am Rande und ist doch schon im Kreise, ist schon in der Mitte. Ja, nicht nur diese auserw\u00e4hlten Gedichte, ein jedes auch von den kleineren, oft nur vier Zeilen aneinandergereiht, wird das gleiche bewirken, wo nur der Sinn gesammelt und hingegeben auf ihnen ruht. Denn ein solches Buch ist Leben, und erh\u00f6htes Leben. Goethes J\u00fcnglingsgedichte fliegen uns durch die Seele wie Musik, in \u00bbHermann und Dorothea\u00ab, im \u00bbMeister\u00ab ist das Dasein wie in festen, von innen erhellten Bildern vor uns hingehalten, so ist auch der \u00bbFaust\u00ab eine Bilderfolge, freilich eine magische; hier aber, im \u00bbWest-\u00f6stlichen Divan\u00ab, sind wir, wie nirgends, mitten in den Bereich des Lebenden gestellt. Der J\u00fcngling begehrt zu leben, der Greis erinnert sich, gelebt zu haben, und jedem dieser Alter ist wieder eine Gewalt verliehen, die einzig ist. Aber der Mann allein ist wahrhaft der Lebende. Er steht wahrhaft in der Mitte des Lebenskreises, und der Kreis h\u00e4lt ihm die Welt gebannt. Nichts flieht vor ihm, wie er vor nichts fliehen kann. In der kleinsten Handlung ist auf das Gr\u00f6\u00dfte Bezug, das \u00fcberwunden Gew\u00e4hnte tritt unversehens wieder hervor, das Vergeudete wie das Vergewaltigte wird gewaltig und meldet sich an, eigener Falschheit entrinnt man nie wieder, jedes Vergangene wirft den d\u00fcnnen Schleier von sich und zeigt sich als ein ewig Gegenw\u00e4rtiges. Jegliches f\u00fchrt jegliches herbei, denn in jedem Sinn ist alles in den Kreis geschlossen, dem Gem\u00fcte m\u00fc\u00dfte es fast schwindeln, wie es gewahr wird, da\u00df des Schicksals wie der Menschen Gunst erworben und verscherzt wird auf demselben Wege, da\u00df das Leben ein unaufh\u00f6rliches Wiederanfangen ist und ein unaufh\u00f6rliches Wiederzur\u00fcckkommen. So geht es uns in diesem Buch, wie es uns drau\u00dfen im eigenen Bereich ergeht: wir meinen uns frei im Unendlichen zu bewegen, doch sind wir immer in die Mitte unseres Lebenskreises gebannt, und der Ring des Horizontes ist mehr als ein blo\u00dfer Augentrug. Aber dem dies widerf\u00e4hrt, dem wachsen die Kr\u00e4fte, und es ist, als ob wiederum der Kreis ihn st\u00e4rke. In seinem Herzen erneuert sich unabl\u00e4ssig das G\u00f6ttliche: wie dies geschehen, dies ist recht eigentlich, wenn man auf ein Unaussprechliches mit einem Wort hindeuten darf, der Inhalt dieses Buches. Das Buch ist in manchem Augenblick in mancher Hand, und wir sind nicht in jedem Augenblick f\u00e4hig, Hohes zu fassen; aber es liegt in uns, da\u00df wir dies, und noch mehr, fassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_18516\" style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18516\" class=\"size-full wp-image-18516\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18516\" class=\"wp-caption-text\">Hugo von Hofmannsthal 1910 auf einer Fotografie von Nicola Perscheid<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alter von achtundzwanzig Jahren verschafft sich Hofmannsthal mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/05\/19\/13384\/\"><i>Brief des Lord Chandos<\/i><\/a> ein Ventil, seinem Zweifel an der Sprache Raum zu verschaffen. Der Sprache traut er jedenfalls nicht l\u00e4nger zu, den Zusammenhang von Ich und Welt herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Hugo von Hofmannsthal \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/02\/01\/ueber-gedichte\/\">Gedichte<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Vortreffliche ist unergr\u00fcndlich, man mag damit anfangen, was man will. 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