{"id":88915,"date":"2008-10-03T00:01:41","date_gmt":"2008-10-02T22:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88915"},"modified":"2022-02-18T11:41:27","modified_gmt":"2022-02-18T10:41:27","slug":"eleonora-duse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/10\/03\/eleonora-duse\/","title":{"rendered":"Eleonora Duse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDie Duse\u201c z\u00e4hlt neben Sarah Bernhardt und Mrs. Patrick Campbell zu den gro\u00dfen Theaterschauspielerinnen ihrer Zeit. Ihr Spiel war subtil und wenig theatralisch und gilt als wegweisend f\u00fcr das Moderne Theater. Sie verk\u00f6rperte zumeist leidende, aber willensstarke Frauencharaktere.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_88919\" style=\"width: 249px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88919\" class=\"wp-image-88919 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach-239x300.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach-239x300.jpg 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach-260x326.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach-160x201.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/Eleonora_Duse_von_Lenbach.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-88919\" class=\"wp-caption-text\">Eleonora Duse, Portr\u00e4t: Franz von Lenbach<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Woche haben wir in Wien, ein paar tausend geweihte Menschen, das Leben gelebt, das sie in Athen in der Woche der gro\u00dfen Dionysien lebten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Da lebten sie in Sch\u00f6nheit, mit bebenden Nerven: K\u00fcnstlernamen waren in ihrem Mund mit dem ehernen Ton der gro\u00dfen Ber\u00fchmtheit, bei dem die Menge der Unber\u00fchmten bebt, wie die phrygischen T\u00e4nzer beim Klirren blanker Klingen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">In ihnen zitterten die Rhythmen der neuen Dithyramben; davon war in ihren Herzen allen ein ruheloser Rausch und unbestimmte s\u00fc\u00dfe Sehnsucht.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">So sa\u00dfen sie im Theater und sogen, wie Saft der Weinbeere, die Seele eines gro\u00dfen K\u00fcnstlers aus funkelnden Schalen, das waren die funkelnden Verse; und sie verstanden die Sch\u00f6nheit weicher K\u00f6rper, die sich wiegten, und die k\u00f6nigliche Kunst der gro\u00dfen Geb\u00e4rden hatte ihnen einen Sinn.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Nachts aber konnten sie nicht schlafen und wandelten in Scharen auf wachen, weichen Fluren und redeten im Rausch von der neuen Trag\u00f6die.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Dieses Leben haben wir gelebt, ein paar tausend geweihte Menschen, in der ganzen gro\u00dfen, lauten Stadt.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Und dionysischer Festzug, Dithyrambos und Mysterium war uns die Gegenwart einer einzigen Frau, einer italienischen Kom\u00f6diantin.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Sie reist durch Europa; sie ist sehr ber\u00fchmt. In Deutschland kaum gekannt. Sie hei\u00dft also Eleonora Duse.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Wir haben sie dreimal gesehen; ihr Bild ist seither unaufh\u00f6rlich um uns, wie der Zwang einer Suggestion; aber wir wissen nicht, wie sie aussieht.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Wir sahen einmal eine F\u00fcrstin Fedora: eine gro\u00dfe Dame, mit blassen, nerv\u00f6sen, energischen Z\u00fcgen; ihre Lippen waren hochm\u00fctig, und in dem Stil, wie sie die Handschuhe auszog, war die aristokratische Grazie einer Sacr\u00e9-c\u0153ur-Erziehung.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Dann sahen wir eine kleine Frau, die hie\u00df Nora; sie war kleiner, viel kleiner als die F\u00fcrstin und hatte ganz andere, lachende Augen; sie trippelte im Gehen, wo die andere schwebte, und schwatzte, wo die andere eine Konversation f\u00fchrte; sie hatte im Lachen und Weinen den Ton eines kleinen Kindes und kniete auf den St\u00fchlen und schaukelte und kauerte mit der herzigen Grazie der Frauen aus der kleinen Bourgeoisie, wenn sie sehr jung sind.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Zum dritten Male sahen wir die mit den Kamelien und der sehns\u00fcchtigen Sentimentalit\u00e4t. Da war in weichen Linien, in schwimmenden Blicken, in naiven Gest\u00e4ndnissen und Lockungen der Glieder die ganze Grazie der Kokotte in Moll.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">So sehr hat die Duse die eine gro\u00dfe Schauspielergabe: die der Gestaltung. Sie schafft aus den Intentionen des Dichters heraus mit einem Scharfsinn, dessen Resultat wie Naturnotwendigkeit aussieht. Ihre Schauspielerei ist wie die Historik der Goncourts: wie diese aus einem Kleiderfetzen, einem Men\u00fc und einem Sonett eine Gesellschaft rekonstruieren, so konstruiert die Duse aus einem hingeworfenen Wort, einer Geb\u00e4rde, einer Anspielung den lebendigen Menschen, den der Dichter gesehen hat. So w\u00e4re sie die vollendete Schauspielerin des Naturalismus. Sie k\u00f6nnte tote Schlagworte beleben und die k\u00fchnsten Hoffnungen derer wahr machen, die an die Nachahmung der Natur glauben.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Aber sie steht \u00fcber dem Naturalismus, wie Balzac, Shakespeare und Stendhal \u00fcber den Goncourts und Daudet und Dickens stehen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Sie ist imstande, ihre Pers\u00f6nlichkeit scheinbar zu verwischen: aber die Natur l\u00e4\u00dft sich nicht verbergen. Die Duse w\u00e4re eine naturalistische Schauspielerin, denn ihre Individualit\u00e4t nimmt jede Form an; aber die Individualit\u00e4t, als Form unterdr\u00fcckt, kehrt als Geist wieder, und so spielt die Duse nicht blo\u00df die realistische Wirklichkeit, sondern sie spielt auch die Philosophie ihrer Rolle. Sie ist ganz Marguerite, ganz Fedora, ganz Nora, aber sie wei\u00df mehr von Nora, als Nora von sich selbst wei\u00df. Genau so wie Julien Sorel oder Hamlet. An diesen ist nirgends Unwahrheit als in dem \u00dcberma\u00df von Klarheit. Darin liegt der ganze Unterschied zwischen dem schaffenden Dichter und dem Naturalisten, der Wissenschaft von der menschlichen Seele treibt, als wie sie sich dem gemeinen Auge offenbart.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Wenn Nora Helmer an den Tod dachte, flog vielleicht kein redender Schatten \u00fcber ihre Stirn; wenn Nora Helmer schwere Dinge dachte und tiefe, waren ihre Augen vielleicht nicht heilig, sondern stumm und leer. Wenn man Nora Helmer naturalistisch darstellen wollte, m\u00fc\u00dfte man sich vielleicht in die Absurdit\u00e4ten der Wirklichkeit h\u00fcllen und in einen Leib, der nichts verr\u00e4t: der Leib der Duse aber schmiegt sich an ihre Seele, wie die weichen, feuchten Gew\u00e4nder, mit denen die Griechen die redende Sch\u00f6nheit ihrer Statuen umh\u00fcllten, sich um die Glieder schmiegten.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Ihre Finger erz\u00e4hlen das Zagen eines Entschlusses, Verlegenheit, Unruhe, Gereiztheit, Ha\u00df, Verachtung.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Auf ihrer Stirn spiegeln sich die Stimmungen, die kommen und gehen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Mir f\u00e4llt eine Bemerkung von Raphael Mengs \u00fcber die Draperie des Raphael ein. \u00bbAlle Falten\u00ab, sagt er, \u00bbhaben bei ihm ihre Ursachen, es sei durch ihr eigen Gewicht oder durch die Ziehung der Glieder. Man siehet an den Falten, ob ein Bein oder Arm vor dieser Regung vor oder hinter gestanden, ob das Glied von Kr\u00fcmme zur Ausstreckung gegangen oder gehet oder ob es ausgestreckt gewesen und sich kr\u00fcmmet.\u00ab<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Das ist, mutatis mutandis, die Technik der Duse; wie dort der Faltenwurf Bewegungen des Leibes, so verraten hier fl\u00fcchtige, feine, halbheimliche Gesten des Leibes die schnellwechselnden Bewegungen der Seele.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Und die halbunbewu\u00dften Regungen, die sich verbergen, die seltsamen Verkettungen von Psyche und Physis, die sich nicht malen und nicht sagen lassen, wurden hier f\u00fcr uns durch eine gro\u00dfe k\u00fcnstlerische Offenbarung lebendig.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Darum lebten wir diese Woche wie im Fieber. Fr\u00fchmorgens lasen wir das St\u00fcck von gestern und schl\u00fcrften die Schauer noch einmal und suchten uns die verschwebten Schwingungen ihrer gestrigen Seele hervorzurufen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Und wir bl\u00e4tterten in allen B\u00fcchern und verstanden jedes trunkene Lob gro\u00dfer Kom\u00f6dianten, das wir fr\u00fcher nie verstanden hatten: Sheridan \u00fcber Garrick und Musset \u00fcber die Rachel und B\u00f6rne \u00fcber die Sontag, und freuten uns an Verwandtem.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Und gegen Abend kam immer mehr Unruhe \u00fcber uns, Stimmungen mit neuen Farben jagten einander, und solange wir sie h\u00f6rten, klangen die Saiten in uns mit, an denen selten ein K\u00fcnstler r\u00fchrt und nur einer, der sich selber tief aufrei\u00dft und die unnachahmlichen T\u00f6ne der Nerven hat.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Und vieles gewann f\u00fcr uns einen neuen Sinn und das k\u00fcnstliche Leben unseres Innern einen gro\u00dfen Reiz mehr.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Denn dazu, glaube ich, sind K\u00fcnstler: da\u00df alle Dinge, die durch ihre Seele hindurchgehen, einen Sinn und eine Seele empfangen. \u00bbDie Natur wollte wissen, wie sie aussah, und schuf sich Goethe.\u00ab Und Goethes Seele hat widerspiegelnd tausend Dinge zum Leben erl\u00f6st. Und dann gibt es K\u00fcnstler, die waren viel kleinere Spiegel, wie enge stille Brunnen, in denen nur ein einziger Stern blinkt: die gossen den Schmelz ihrer Seele um ein einziges Ding und tauchten ein einziges F\u00fchlen in Sch\u00f6nheit. So einer war Eichendorff, der das sehnende Suchen offenbarte und das r\u00e4tselhafte Rufen der atmenden Nacht, wenn die Brunnen pl\u00e4tschern. Und Lenau hat dem Schilf reden zugeh\u00f6rt und der Sch\u00f6nheit der Heide einen Namen gegeben. Und manche Wolken, schwere goldengeballte, haben ihre Seele von Poussin, und manche, rosigrunde, von Rubens, und andere, prometheische, blauschwarze, d\u00fcstere, von B\u00f6cklin. Und es gibt Regungen unserer Seelen, die Schumann geschaffen hat; und es gibt Gedanken, die ohne Hamlet uns nie geworden w\u00e4ren; und viele unserer W\u00fcnsche haben die Farben aus einem vergessenen Bild und den Duft von einem verwehten Lied.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die lebendigen K\u00fcnstler sind wie die wunderbaren toten Leiber der Heiligen, deren Ber\u00fchrung vom Starrkrampf erweckte und Blindheit verscheuchte.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die lebendigen K\u00fcnstler gehen durch das d\u00e4mmernde sinnlose Leben, und was sie ber\u00fchren, leuchtet und lebt.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Gleichviel, ob sie mit neuen Worten Heimlichkeiten der Seele in Formeln fassen, oder ob sie das dumpfe Wogen in uns durch Harmonien heiligen, oder ob sie in verhallenden Worten und fl\u00fcchtigen Geb\u00e4rden das Unbewu\u00dfte in uns zur Erkenntnis heben und in dionysische Sch\u00f6nheit tauchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_18516\" style=\"width: 194px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18516\" class=\"size-full wp-image-18516\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/220px-Nicola_Perscheid_-_Hugo_von_Hofmannsthal_1910-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18516\" class=\"wp-caption-text\">Hugo von Hofmannsthal 1910 auf einer Fotografie von Nicola Perscheid<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alter von achtundzwanzig Jahren verschafft sich Hofmannsthal mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/05\/19\/13384\/\"><i>Brief des Lord Chandos<\/i><\/a> ein Ventil, seinem Zweifel an der Sprache Raum zu verschaffen. Der Sprache traut er jedenfalls nicht l\u00e4nger zu, den Zusammenhang von Ich und Welt herstellen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Hugo von Hofmannsthal \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/02\/01\/ueber-gedichte\/\">Gedichte<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Duse\u201c z\u00e4hlt neben Sarah Bernhardt und Mrs. Patrick Campbell zu den gro\u00dfen Theaterschauspielerinnen ihrer Zeit. Ihr Spiel war subtil und wenig theatralisch und gilt als wegweisend f\u00fcr das Moderne Theater. Sie verk\u00f6rperte zumeist leidende, aber willensstarke Frauencharaktere. Diese Woche&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/10\/03\/eleonora-duse\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":98219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[3073,1094],"class_list":["post-88915","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-eleonora-duse","tag-hugo-von-hofmannsthal"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88915"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88915\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98234,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88915\/revisions\/98234"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98219"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}