{"id":88891,"date":"2009-04-10T00:01:51","date_gmt":"2009-04-09T22:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88891"},"modified":"2022-02-18T11:40:46","modified_gmt":"2022-02-18T10:40:46","slug":"algernon-charles-swinburne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/04\/10\/algernon-charles-swinburne\/","title":{"rendered":"Algernon Charles Swinburne"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Vor 100 Jahren starb A. C. Swinburne.\u00a0Sein fr\u00fches dichterisches Schaffen kreiste um Themen wie Sadomasochismus, Todessehnsucht, lesbische Phantasien oder anti-christliche Einstellungen und wurde als gro\u00dfer literarischer Skandal aufgenommen. KUNO erinnert mit einem Essay von Hugo von Hofmannsthal an dieses <em>Enfant terrible<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das moralische England besitzt eine Gruppe von K\u00fcnstlern, denen der Geschmack f\u00fcr Moral und gesunden Gemeinsinn so sehr abgeht, da\u00df sie f\u00fcr Saft und Sinn aller Poesie eine pers\u00f6nliche, tiefe und erregende Konzeption der Sch\u00f6nheit halten, der Sch\u00f6nheit an sich, der moralfremden, zweckfremden, lebenfremden. Auch wenn unter diesen K\u00fcnstlern ein sehr gro\u00dfer Dichter ist, pflegt man ihm niemals auf rotsamtenem Kissen den goldenen Lorbeer ins Haus zu tragen, den Alfred Tennyson trug und vor ihm einmal Robert Southey und viel fr\u00fcher einmal John Dryden, das sch\u00f6ne, goldene, altert\u00fcmliche Spielzeug. Er braucht es auch nicht. Er hat sch\u00f6ne, seltsame und kostbare Gedanken, sein Hirn ist mit altert\u00fcmlichen und doch wunderbar gl\u00fchenden Bildern angef\u00fcllt, er hat goldene Worte und Worte wie rote und gr\u00fcne Edelsteine, und ihm werden aus ihnen Gebilde, sch\u00f6n und unverg\u00e4nglich wie die funkelnden Fruchtschalen des Benvenuto Cellini.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Diese K\u00fcnstler sind keine einfachen Menschen, denen ein erlebtes Gef\u00fchl zu einem naiven und lieblichen Lied wird.<\/span><\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Sie gehen nicht von der Natur zur Kunst, sondern umgekehrt. Sie haben \u00f6fter Wachskerzen gesehen, die sich in einem venezianischen Glas spiegeln, als Sterne in einem stillen See. Eine purpurne Bl\u00fcte auf braunem Moorboden wird sie an ein farbenleuchtendes Bild erinnern, einen Giorgione, der an einer braunen Eichent\u00e4felung h\u00e4ngt. Ihnen wird das Leben erst lebendig, wenn es durch irgendeine Kunst hindurchgegangen ist, Stil und Stimmung empfangen hat. Beim Anblick irgendeines jungen M\u00e4dchens werden sie an die schlanken, priesterlichen Gestalten einer griechischen Amphore denken und beim Anblick sch\u00f6nfliegender St\u00f6rche an irgendein japanisches Zackornament. Das alles ganz nat\u00fcrlich, ohne Zwang und prezi\u00f6se Affektation, als Menschen, die in einer riesigen Stadt aufgewachsen sind, mit riesigen Schatzh\u00e4usern der Kunst und k\u00fcnstlich geschm\u00fcckten Wohnungen, wo kleine sensitive Kinder die Offenbarung des Lebens durch die Hand der Kunst empfangen, die Offenbarung der Fr\u00fchlingsnacht aus Bildern mit mageren B\u00e4umen und rotem Mond, die Offenbarung menschlicher Schmerzen aus der w\u00e4chsernen Agonie eines Kruzifixes, die Offenbarung der koketten und verwirrenden Sch\u00f6nheit aus Frauenk\u00f6pfchen des Greuze auf kleinen Dosen und Bonbonnieren.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist charakteristisch, da\u00df der erste, um den sich diese Gruppe von K\u00fcnstlern sammelte, ein Kritiker war, ein genialer Mensch, der malen gelernt hatte, um zu verstehen, wie man Leben in farbige Flecke und verschwimmende Tinten \u00fcbersetzt, um dann mit berauschender Beredsamkeit aus Bildern die lebendigen Seelen der K\u00fcnstler und der Dinge herauszudeuten: John Ruskin, dessen Kritik ein Nachleben, ein dithyrambisches und hellsichtiges Aufl\u00f6sen und Wiederschaffen ist.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht unnat\u00fcrlich, da\u00df dieser Gruppe von Menschen, die zwischen phantasievollen K\u00fcnstlern und sensitiven Dilettanten stehen, etwas eigent\u00fcmlich Zerbrechliches, der Isolierung Bed\u00fcrftiges anhaftet.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die Luft ihres Lebens ist die Atmosph\u00e4re eines k\u00fcnstlich verdunkelten Zimmers, dessen weiche D\u00e4mmerung von den verbebenden Schwingungen Chopinscher Musik und den Reflexen patinierter Bronzen, alter Samte und nachgedunkelter Bilder erf\u00fcllt ist.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die Fenster sind mit Gobelins verh\u00e4ngt, und hinter denen kann man einen Garten des Watteau vermuten, mit Nymphen, Springbrunnen und vergoldeten Schaukeln, oder einen d\u00e4mmernden Park mit schwarzen Pappelgruppen. In Wirklichkeit aber rollt drau\u00dfen das rasselnde, gellende, brutale und formlose Leben. An den Scheiben trommelt ein harter Wind, der mit Staub, Rauch und unharmonischem L\u00e4rm erf\u00fcllt ist, dem aufregenden Geschrei vieler Menschen, die am Leben leiden.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Es herrscht ein gegenseitiges Mi\u00dftrauen und ein gewisser Mangel an Verst\u00e4ndnis zwischen den Menschen in dem Zimmer und den Menschen auf der Stra\u00dfe.<\/span><\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Diese K\u00fcnstler kommen, wie gesagt, nicht vom Leben her: was sie schaffen, dringt nicht ins Leben. \u00bbWas sie schaffen\u00ab, sagen die auf der Stra\u00dfe, \u00bbsind l\u00e4cherliche und verwerfliche Gef\u00e4\u00dfe der \u00dcppigkeit und der Eitelkeit.\u00ab Es sind jedenfalls zerbrechliche kleine Gef\u00e4\u00dfe der raffinierten Empfindsamkeit, die gut auf altem Samt stehen zwischen Filigran und Email und schlecht auf weichem Holz, zwischen einer alten Bibel und einer Werkzeugkiste, einem Gesangbuch und einem zerrissenen Band Smiles \u00fcber \u00bbCharakter\u00ab, \u00bbSparsamkeit\u00ab oder \u00bbSelbsthilfe\u00ab. Da ist unter ihnen einer, der f\u00fcllt diese zierlichen und zerbrechlichen Gef\u00e4\u00dfe mit so dunkelgl\u00fchendem, so starkem Wein des Lebens, gepre\u00dft aus den Trauben, aus denen r\u00e4tselhaft gemischt dionysische Lust und Qual und Tanz und Wahnsinn quillt, f\u00fcllt sie mit so aufw\u00fchlenden Lauten der Seele und solcher Beredsamkeit der Sinne, da\u00df man ihn nicht l\u00e4nger \u00fcbersehen kann.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Zwar auch er wird nicht eigentlich popul\u00e4r. Man tr\u00e4gt den goldenen Lorbeer an seiner T\u00fcr vorbei von dem Sarge eines Dichters heiliger und offener Dinge auf den Schreibtisch eines anderen Dichters guter und klarer Dinge. Aber in die feinen Seelen junger Leute f\u00e4llt viel von seiner Art, mit bebenden Nerven in die Tiefen zu tasten, wo verworren die Wurzeln der Gef\u00fchle liegen, \u00bbdie Weinbeere Liebe heftig mit den Z\u00e4hnen zu pressen, bis ihre S\u00fc\u00dfe herb und bitter wird\u00ab.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Er hat f\u00fcr die Darstellung gewisser innerer Erlebnisse eine solche p\u00e9n\u00e9trance des Tones gefunden, gewissen Stimmungen eine so wunderbare K\u00f6rperlichkeit, solche Sprache an alle Sinne gegeben, da\u00df er gewissen Menschen einen feineren und reicheren Rausch geschenkt hat als irgendein anderer Dichter.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die minder empf\u00e4nglichen aber auch empfinden den Schauer, der von konzentrierter Sch\u00f6nheit ausgeht, bei dem prunkenden und gl\u00fchenden Reichtum seiner Rhetorik, dem rollenden Triumph der str\u00f6menden Bilder, deren Duft seltsam und unverge\u00dflich, deren Musik tief aufregend und deren Glanz fremd und traumhaft ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dichter, von dem ich rede, hei\u00dft Swinburne, Algernon Charles Swinburne.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">1865 erschien ein lyrisches Drama: \u00bbAtalanta in Kalydon\u00ab, mit wunderbarer Verlebendigung des erstarrten Mythos, prachtvollen Gebeten und Ch\u00f6ren. Es war eine tadellose antike Amphore, gef\u00fcllt mit der fl\u00fcssigen Glut eines h\u00f6chst lebendigen, fast bacchantischen Naturempfindens. Nicht das zur beherrschten Klarheit und tanzenden Grazie emporerzogene Griechentum atemete darin, sondern das orphisch urspr\u00fcngliche, leidenschaftlich umw\u00f6lkte. Wie M\u00e4naden liefen die Leidenschaften mit nackten F\u00fc\u00dfen und offenem Haar; das Leben band die Medusenmaske vor, mit den r\u00e4tselhaften und \u00e4ngstigenden Augen; wie in der Adonistrauer, im Kybelekult flossen die Schauer des reifsten Lebens und des Todes zusammen; und Dionysos fuhr, ein lachender und t\u00f6dlicher Gott, durch die unheimlich lebendige Welt.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Aus tiefsinnigen Beinamen der G\u00f6tter, aus Mysteriendunkel, aus der lallenden Gewalt heiliger Hymnen, aus Strophen der Sappho, aus den marmornen Leibern sonderbarer und widernat\u00fcrlicher Gebilde des Mythos war eine wilde Sch\u00f6nheit wach geworden, von keiner heiligen Scham geb\u00e4ndigt. Nach der \u00bbAtalanta\u00ab kam das Buch, das man immer nennt: ein einfacher Band Lyrik: \u00bbGedichte und Balladen\u00ab.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Wieder f\u00fcr den neuen Wein h\u00f6chst seltsame und altert\u00fcmliche Gef\u00e4\u00dfe: eine Ballade des Villon, eine Litanei, eine Erz\u00e4hlung des Boccaccio, ein Mysterienspiel mit lateinischen B\u00fchnenangaben, eine Verfluchung im Stile der hebr\u00e4ischen Propheten, eine Legende auf Goldgrund, ein \u00bbTriumph des Lebens\u00ab und ein \u00bbLob der Liebe\u00ab in der Manier der Humanisten oder ein Abenteuer aus dem \u00bbLivre des grandes merveilles d&#8217;amour\u00ab &#8230;<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">In diesen wunderlichen Wahlen liegt nicht Spielerei, sondern ein souver\u00e4nes Stilgef\u00fchl. Dieser ganze gro\u00dfe und k\u00fcnstliche Apparat schl\u00e4gt die Stimmung an, wie in der naiven Ballade der heulende Wind, wenn Mord geschieht, und das Bl\u00fchen der kleinen Blumen, wenn Liebe redet. Nur da\u00df jeder den heulenden Wind kennt und die Wiesenblumen, und nicht jeder den Zauber unbeholfener Anmut, der von den gemalten Legenden des Fra Angelico ausgeht, und den Duft hei\u00dfer und reifer Dinge in den Gartengeschichten Messer Giovan Boccaccios.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist der raffinierte, unvergleichliche Reiz dieser Technik, da\u00df sie uns unaufh\u00f6rlich die Erinnerung an Kunstwerke weckt und da\u00df ihr rohes Material schon stilisierte, kunstverkl\u00e4rte Sch\u00f6nheit ist: die Geliebte ist gekleidet in den farbigen Prunk des Hohen Liedes Salomonis mit den phantastischen Beiworten, die so geheimnisvoll geistreich das Unheimliche an der Liebe in die Seele werfen: das Unheimliche, wie Kriegespfeifen, das \u00c4ngstigende, wie irrer Wind in der Nacht; oder die Geliebte wird gemalt, wie die kindlichen Meister des Quattrocento malen: auf einem schmalen Bettchen sitzend, eine kurzgesaitete Laute in den feinen Fingern oder einen rot und gr\u00fcnen Psalter; oder sie steht im Dunkel, wie die wei\u00dfen Frauen des Burne-Jones, mit blasser Stirn und opalinen Augen. Und der Hintergrund erinnert an ph\u00f6nikische Gewebe, oder an Miniaturen des Mittelalters: da hat die G\u00f6ttin Venus eine sch\u00f6ne Kirche, und an den Glasfenstern sind ihre Wunder gemalt &#8230;<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Oder das ganze Gedicht ist die Beschreibung einer Kamee, die vielleicht gar nicht existiert; oder der psychologische Vorgang ist in eine Allegorie \u00fcbersetzt, in eine so plastische, so malbare, so stilisierte Allegorie, da\u00df sie aussieht wie ein wirkliches Gem\u00e4lde des f\u00fcnfzehnten Jahrhunderts. Man erinnert sich an die Gabe der Renaissancemeister, ihre Tr\u00e4ume in lebendige Bilder zu \u00fcbersetzen und in farbigen Aufz\u00fcgen verkleideter Menschen zu dichten: so sehr wird alles Person: der bewaffnete Wind und die gro\u00dfe Flamme mit riesigen H\u00e4nden, und der Tag, der seinen Fu\u00df auf den Nacken der Nacht setzt &#8230;<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Der Inhalt dieser sch\u00f6nen Formen ist eine hei\u00dfe und tiefe Erotik, ein Dienst der Liebe, so tieftastend, mit solchem Reichtum der T\u00f6ne, so mystischer Eindringlichkeit, da\u00df er im Bilde der Liebesr\u00e4tsel die ganzen R\u00e4tsel des Lebens anzufassen scheint.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Was hier Liebe hei\u00dft, ist eine vielnamige Gottheit, und ihr Dienst kann wohl der Inhalt eines ganzen Lebens sein.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist die allbelebende Venus, die \u00bballn\u00e4hrende, allbeseelende Mutter\u00ab des Lucrez, die verg\u00f6tterte Leidenschaft, die Daseinserh\u00f6herin, die durch das Blut die Seele weckt; dem Gott des Rausches verwandt, verwandt der Musik und der mystischen Begeisterung, die Apollo schenkt; sie ist das Leben und spielt auf einer wunderbaren Laute und durchdringt tote Dinge mit Saft und Sinn und Anmut; sie ist Notre dame des sept douleurs, die Lust der Qual und der Rausch der Schmerzen; sie ist in jeder Farbe und jedem Beben und jeder Glut und jedem Duft des Daseins.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es hat immer passionate pilgrims gegeben, Pilger und Priester der Leidenschaft: Lobredner des Rausches, Mystiker der Sinne, Sendboten der Sch\u00f6nheit. Es gibt dar\u00fcber tiefe Worte der orientalischen Religionen, sch\u00f6ne Worte des Apostels Paulus, geistreiche Gedanken der Condillac und der Hegel und verf\u00fchrerische Dithyramben der christlichen Dichter.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Aber niemals sind auf dem Altar der vielnamigen G\u00f6ttin kostbarere Gew\u00fcrze in sch\u00f6neren Schalen verbrannt worden als von dem Mann, dem sie vor ein paar Wochen den goldenen Lorbeerkranz nicht gegeben haben, weil er nichts Heiligeres zu tun wei\u00df, als auf dem reichen blauen Meer mit wachen Augen die unsterbliche Furche zu suchen, aus der die G\u00f6ttin stieg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-88925 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn-180x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn-180x300.jpg 180w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn-260x434.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn-160x267.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/LAUS_VENERIS._By_Algernon_Charles_Swinburn.jpg 406w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO hat ein Faible f\u00fcr Trash. Dem Begriff <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\"><em>Trash<\/em><\/a> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Ebenso verwiesen sei auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44449\">Trash-Lyrik <\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 100 Jahren starb A. C. Swinburne.\u00a0Sein fr\u00fches dichterisches Schaffen kreiste um Themen wie Sadomasochismus, Todessehnsucht, lesbische Phantasien oder anti-christliche Einstellungen und wurde als gro\u00dfer literarischer Skandal aufgenommen. KUNO erinnert mit einem Essay von Hugo von Hofmannsthal an dieses Enfant&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/04\/10\/algernon-charles-swinburne\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":80,"featured_media":98219,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1094],"class_list":["post-88891","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-hugo-von-hofmannsthal"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/80"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88891"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98233,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88891\/revisions\/98233"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98219"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}