{"id":88699,"date":"2023-06-15T00:01:18","date_gmt":"2023-06-14T22:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88699"},"modified":"2022-02-25T16:39:06","modified_gmt":"2022-02-25T15:39:06","slug":"georgi-markovs-exilreportagen-ueber-bulgarien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/06\/15\/georgi-markovs-exilreportagen-ueber-bulgarien\/","title":{"rendered":"Georgi Markovs Exilreportagen \u00fcber Bulgarien"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 15. Juni 1969 setzte sich Georgi Markov, erfolgreicher Autor von Romanen, Novellen, Erz\u00e4hlungen, Drehb\u00fcchern und Theaterst\u00fccken \u2013 nicht zu verwechseln mit dem russischen Romancier Georgi Mokejewitsch Markow \u2013, nach der abgebrochenen Vorpremiere seiner Kom\u00f6die \u00bbIch war Er\u00ab ans Steuer seines BMW 1800 und verlie\u00df auf Anraten Stefan Tsanevs die bulgarische Hauptstadt Sofia in Richtung der jugoslawischen Grenze. Tsanev, selbst Dramatiker, war Mitglied des k\u00fcnstlerischen Beirats, der \u00fcber Annahme oder Ablehnung des St\u00fccks zu entscheiden hatte. Er bef\u00fcrchtete Schlimmes von den Genossen in der Kommission und empfahl seinem Freund, Bulgarien f\u00fcr eine Weile zu verlassen, bis sich die Aufregung gelegt h\u00e4tte. Markov beschlo\u00df, die Gelegenheit f\u00fcr einen seit langem geplanten Besuch bei seinem j\u00fcngeren Bruder Nikola zu nutzen, dem er dank seiner Privilegien als Mitglied des Bulgarischen Schriftstellerverbands bei der Ausreise nach Italien hatte helfen k\u00f6nnen. Nun fuhr er also selbst in die Emigration. Er ahnte nicht, da\u00df er seine Heimat nie wiedersehen w\u00fcrde. Und auch nicht, da\u00df er mit seinen vierzig Jahren keine zehn Jahre mehr zu leben hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem handverlesenen Publikum war die geschlossene Vorstellung im Satirischen Theater Sofia ein voller Erfolg gewesen. Doch so unb\u00e4ndig man im Parkett \u00fcber die Dummheit und Kriecherei des Helden gelacht hatte, der sich wegen seiner beflissenen Parteitreue vor S\u00e4uberungen sicher w\u00e4hnte, so unb\u00e4ndig war die Wut der Funktion\u00e4re auf den R\u00e4ngen. Schlie\u00dflich hatten sie die Auff\u00fchrung gestoppt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Georgi Markov war es nicht die erste Erfahrung dieser Art. Der wegen seines Gesp\u00fcrs f\u00fcr Themen der Zeit von den Sozialisten umworbene Autor war damit beauftragt worden, zum 25. Jahrestag der kommunistischen Machtergreifung mit zwei \u00e4lteren, in Bulgarien ber\u00fchmten Kollegen ein St\u00fcck zu schreiben, um die Rolle der bulgarischen Partisanen propagandistisch ins rechte Licht zu setzen. Die Machthaber versuchten damals mit allen Mitteln, der patriotisch gesinnten Bev\u00f6lkerung klarzumachen, da\u00df der \u00bbSieg \u00fcber den Faschismus\u00ab 1944 nicht durch den Einmarsch der Roten Armee erzwungen, sondern ma\u00dfgeblich vom eigenen Volk erk\u00e4mpft worden sei. Die Autoren erhielten sogar Zugang zu geheimen Parteiarchiven. Markovs Kollegen wurde die Sache bald zu heikel; sie traten von dem Auftrag zur\u00fcck. Er selbst hingegen, der bodenst\u00e4ndige Idealist, eingeschworen auf die Wahrheit, die erfahrungsgem\u00e4\u00df immer vom Ideal abwich, ging ein halbes Jahr lang t\u00e4glich ins Archiv und vertiefte sich in Vernehmungsprotokolle. Die Partisanen waren oft im Gef\u00e4ngnis gewesen und gefoltert worden, weil Bulgarien im Fr\u00fchjahr 1941 Hitlers Dreim\u00e4chtepakt beigetreten war und letztlich den Weisungen aus Berlin zu folgen hatte. Doch die M\u00e4nner, deren Aussagen Markov zu lesen bekam, waren meist naive Habenichtse, Draufg\u00e4nger, Abenteurer, Verbrecher. Was also tun, um nicht selbst den Kopf in die Schlinge zu legen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Markov beschlo\u00df, sich jeder Deutung zu enthalten und sein St\u00fcck \u00bbKommunisten \u00ab fast ganz aus Zitaten zu montieren, eine Technik, mit der er auch aus westlicher Sicht auf der H\u00f6he der Zeit war. Doch den hohen Genossen gefiel das ganz und gar nicht, so da\u00df sie das bereits inszenierte St\u00fcck vom Spielplan nahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne den Prager Fr\u00fchling, an dessen Niederschlagung im August 1968 sich Bulgarien mit der Entsendung von Wachtruppen beteiligt hatte, w\u00e4re man vielleicht weniger empfindlich gewesen. Doch der Aufstand der Tschechen und Slowaken unter Dub\u010dek war allen noch im Ged\u00e4chtnis, und in den oberen Etagen der Macht regierte die Angst. Das Beben in Prag hatte in den Satellitenstaaten der Sowjetunion unerwartet starke Druckwellen ausgel\u00f6st, auch im angeblich moskauh\u00f6rigen Bulgarien. Der Westen pflegte die Shivkov-Regierung mit der Bev\u00f6lkerung gleichzusetzen, doch davon konnte, wie sich seit der \u00d6ffnung der Staatsarchive 2007 gezeigt hat, keine Rede sein. Auch in Bulgarien gab es aufm\u00fcpfige Intellektuelle und B\u00fcrger mit Zivilcourage, die die Kommunisten daran erinnerten, da\u00df sie mit der Unterzeichnung des Pariser Friedensvertrags am 10. Februar 1947 auch die Menschenrechte anerkannt hatten, und der F\u00fchrung mit regimekritischen Aktionen das Leben schwermachten. Die im Gefolge der Entstalinisierung gelockerten Z\u00fcgel wurden wieder angezogen, die Zensur versch\u00e4rft, die Staatssicherheit, vor allem die Politische Polizei, massiv aufger\u00fcstet. Eine Kom\u00f6die \u00fcber die Unterdr\u00fcckungsmechanismen der Partei konnte man nun wirklich nicht gebrauchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00fcckblickend ist man erstaunt, wie viele \u00bbFehlversuche\u00ab man Markov durchgehen lie\u00df, ehe Shivkov geseufzt haben soll: \u00bbEin guter Mann, leider geh\u00f6rt er nicht zu uns.\u00ab Man kann sagen, da\u00df sein ganzer Erfolg auf einem Mi\u00dfverst\u00e4ndnis beruhte. Gegen den Kommunismus an sich hatte er nichts, wohl aber dagegen, wie diese Idee von einer machtgierigen Clique instrumentalisiert und zur eigenen Bereicherung benutzt wurde. Markov war nicht auf herk\u00f6mmlichem Wege Schriftsteller geworden, sondern hatte nach dem Abitur Chemie studiert und anschlie\u00dfend als Chemieingenieur gearbeitet. Seine Entscheidung f\u00fcr die Literatur hatte aber wohl nicht nur mit seinem Interesse an den K\u00fcnsten zu tun, sondern auch mit der 1948 diagnostizierten Tuberkulose, einer Armutsfolgeerkrankung, die im erst von der Wehrmacht, dann von der Roten Armee heimgesuchten und schlie\u00dflich von Reparationen gebeutelten Bulgarien grassierte. Markovs Odyssee durch Sanatorien dauerte mit Unterbrechungen f\u00fcnfzehn Jahre; viel Zeit nicht nur zum Lesen und zu ersten Schreibversuchen, sondern auch, um von anderen Kranken unz\u00e4hlige Geschichten zu h\u00f6ren und ihre Liebe zum Leben und zur Wahrheit kennenzulernen. 1958 wurde er, der mittlerweile Berufsschullehrer am Keramischen Polytechnikum war, mit 29 fr\u00fchpensioniert. Seither legte Markov eine geradezu be\u00e4ngstigende literarische und publizistische Produktivit\u00e4t an den Tag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon sein erster Roman \u00bbDas Dach\u00ab (1959) \u00fcber den Ausbau des sp\u00e4ter in Stomana umbenannten Metallurgiekombinats Lenin in Pernik westlich von Sofia behandelte die Kluft zwischen Propaganda und Wirklichkeit. Markov schilderte nicht die heroischen Leistungen eines Volkes, das f\u00fcr den Sozialismus \u00fcber sich hinauswuchs, sondern den (tats\u00e4chlich geschehenen) Einsturz des unsachgem\u00e4\u00df erbauten Dachs der neuen Produktionshalle. In der Volksrepublik Bulgarien bestimmten n\u00e4mlich nicht Fachleute, was und wie gebaut wurde, sondern Parteileute, die die jeweilige Parteilinie notfalls auch gegen jede produktions\u00f6konomische Vernunft durchsetzten. Markovs Roman wurde kurz vor der Auslieferung zur\u00fcckgezogen und eingestampft. Erst 2007 gab ihn der Siela-Verlag in Sofia neu heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie gro\u00df der Bedarf an politisch glaubw\u00fcrdigen Schriftstellern war und wie sehr insbesondere Todor Shivkov bereit war, sie zu hofieren, zeigte sich daran, da\u00df Markovs n\u00e4chster Roman \u00bbM\u00e4nner\u00ab vom Bulgarischen Schriftstellerverband 1962 zum \u00bbRoman des Jahres\u00ab gek\u00fcrt wurde. Zudem erhielt er f\u00fcr seine Schilderung dreier M\u00e4nner, die vom Wehrdienst zur\u00fcckkehren und sich mit gesellschaftlichen Unzul\u00e4nglichkeiten und Zw\u00e4ngen herumschlagen, die Vollmitgliedschaft im Verband, w\u00e4hrend andere selbst auf den sogenannten Kandidatenstatus oft jahrelang warten mu\u00dften. Markov hatte zeigen wollen, wie fatal sich die von den Parteikommunisten geweckte Doppelmoral auswirkte, weil sich keiner mehr f\u00fcr seine Arbeit verantwortlich f\u00fchlte; die Partei aber fand in dem Roman den Beweis, da\u00df nicht das System den Menschen verderbe, sondern der Mensch noch nicht reif f\u00fcr das System sei! Mit anderen Worten: Mi\u00dfst\u00e4nde waren f\u00fcr sie nicht strukturell, sondern individuell bedingt und rechtfertigten daher die Mittel, welche die Partei zur Erziehung des neuen, sozialistischen Menschen f\u00fcr angezeigt hielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die Mitgliedschaft im Bulgarischen Schriftstellerverband bedeutete, kann man sich heute kaum mehr vorstellen; es ging erheblich \u00fcber das in den Verb\u00e4nden der sozialistischen Bruderl\u00e4nder \u00dcbliche hinaus. Zu den Privilegien geh\u00f6rte die M\u00f6glichkeit, einen Reisepa\u00df zu erwerben, wodurch es Markov \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich wurde, Bulgarien 1969 zu verlassen. Zudem wurde dem Autor eine Festanstellung als Redakteur garantiert. Markov erhielt eine Halbtagsstelle beim Verlag Narodna Mladezh (Volksjugend), die aber wie eine Vollzeitstelle bezahlt wurde. F\u00fcr Buchprojekte konnte man eine halbj\u00e4hrige, durch ein Stipendium zus\u00e4tzlich gef\u00f6rderte Auszeit beantragen und sich in die Ferienheime des Schriftstellerverbandes in den Bergen oder am Schwarzen Meer zur\u00fcckziehen, wo man f\u00fcr eher symbolische Beitr\u00e4ge in Vollpension lebte. In Sofia wurde Verbandsmitgliedern selbst w\u00e4hrend der gr\u00f6\u00dften Wohnungsnot (infolge der Bombardierung durch die Alliierten 1944 und des starken Zuzugs vom Land) eine standesgem\u00e4\u00dfe Wohnung zugeteilt. Ein Privat-Pkw, auf den Normalb\u00fcrger oft mehr als zehn Jahre warten mu\u00dften, sofern sie das Geld zusammensparen konnten, war kein Problem, und im Verbandsrestaurant gab es Dinge zu essen und zu trinken, von denen das Proletariat bestenfalls tr\u00e4umen konnte. Die Finanzierung des Verbands erfolgte nicht nur durch staatliche Zuwendungen, sondern auch dadurch, da\u00df vom Ladenpreis jedes in Bulgarien verkauften Buches zwei Prozent abgezogen wurden, ganz gleich, ob dieses von einem bulgarischen oder von einem ausl\u00e4ndischen Autor, einem Verbandsmitglied oder einem \u00bbfreien\u00ab Schriftsteller stammte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch das vielleicht gr\u00f6\u00dfte Privileg bestand darin, da\u00df der Beitritt selbst als Universit\u00e4tsabschlu\u00df gewertet wurde, so da\u00df man sich f\u00fcr h\u00f6here Aufgaben in der staatlichen Verwaltung bewerben oder Universit\u00e4tsdozent werden konnte. Der Bulgarische Schriftstellerverband war also keine gewerkschafts\u00e4hnliche Interessenvereinigung wie der deutsche VS und auch kein einfacher Berufsverband, sondern ein unmittelbar dem Politb\u00fcro unterstellter staatlicher Arbeitgeber mit Beh\u00f6rdenstatus, vergleichbar mit einer Fakult\u00e4t an einer staatlichen Hochschule oder einem Ministerium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Markovs Freude am Erfolg, an Begegnungen mit Vertretern des Zentralkomitees, des Politb\u00fcros, mit Stasi-Mitarbeitern und anderen einflu\u00dfreichen Vertretern der Nomenklatura ist schlecht zu verstehen, wenn man sein fr\u00fcheres Leben nicht ber\u00fccksichtigt, das alles andere als den Aufstieg in die h\u00f6chsten Kreise verhie\u00df. Geboren wurde Georgi Ivanov Markov am 1. M\u00e4rz 1929 in Knyazhevo, einem kleinen Vorort (heute Stadtteil) von Sofia, der sich an das Witoscha- und das Ljulingebirge schmiegt. Sein Vater war Feldwebel, ein strenger und unnachsichtiger Patriarch. Sein Vetter Ljuben Markov erz\u00e4hlte dem bulgarischen Filmemacher und Produzenten Alexander Donev 2011 eine Anekdote aus der Kindheit des Autors: \u00bbGeorgi hatte schon als Kind einen starken Hang zu B\u00fcchern. Ich kann davon erz\u00e4hlen, wie sein Vater eines Morgens um f\u00fcnf aufstand und Georgi in der K\u00fcche beim Lesen ertappte. Aber wie: Die Gl\u00fchbirnen waren damals schwach, und so hatte Georgi einen Stuhl auf den Tisch gestellt, um gleich unter der Lampe zu sein. Er hatte die ganze Nacht nicht im Bett gelegen. Sein Vater fragte: \u203aWarum lebst und schl\u00e4fst du nicht wie normale Leute?\u2039 Dann nahm er Georgis s\u00e4mtliche B\u00fccher und warf sie in den Ofen!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch Vorw\u00fcrfe oder gar Spuren eines Traumas sucht man in den erhaltenen Briefen Markovs an die Eltern vergeblich. Er beugte sich dem Wunsch des Vaters, er m\u00f6ge einen praxisnahen Beruf erlernen, und w\u00e4re vielleicht auch dabeigeblieben, h\u00e4tte die Tuberkulose ihn nicht aus der Bahn geworfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die beiden H\u00e4lften der Walnuss<\/strong>, von Thomas Frahm, Chora 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-88712 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover-184x300.png\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover-184x300.png 184w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover-260x423.png 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover-160x260.png 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Walnuss_Cover.png 341w\" sizes=\"auto, (max-width: 184px) 100vw, 184px\" \/><\/a>In f\u00fcnfzehn Texten kratzt der Autor an Vorurteilen \u00fcber Bulgarien und am Blattgold touristischer Sehensw\u00fcrdigkeiten, um freie Sicht auf das verborgene Leben, die komplexen Zeitschichten, die Traditionen, Br\u00fcche und mentalen Verwerfungen Bulgariens zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Am 15. 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