{"id":88497,"date":"2002-04-14T00:01:54","date_gmt":"2002-04-13T22:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88497"},"modified":"2021-07-13T06:04:11","modified_gmt":"2021-07-13T04:04:11","slug":"slowenenvertreibung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/04\/14\/slowenenvertreibung\/","title":{"rendered":"Slowenenvertreibung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am fr\u00fchen Morgen des 14. April 1942 drangen Einheiten des Reservepolizeibattaillons 171 bis zu den entlegensten Geh\u00f6ften von k\u00e4rntner-slowenischen Bauernfamilien vor und erf\u00fcllten den Einsatzbefehl der Dienststelle des RKFDV (Reichskommissar f\u00fcr die Festigung deutschen Volkstums), der die Deportation von ca. 1000 K\u00e4rntner-Slowenen anordnete. Die Aktion war generalstabsm\u00e4\u00dfig und im Geheimen geplant, soda\u00df sie wie vorgesehen am darauffolgenden Tag bereits abgeschlossen war. Alle Personen wurden zur Registrierung in das Zwischenlager Ebenthal gebracht und dann von dort in bereitgestellten Sonderz\u00fcgen von Klagenfurt aus in die vorgesehenen Lager im \u201eAltreich\u201c. Die \u00dcbergabe ihres Verm\u00f6gens hatten die Ausgesiedelten mit ihrer Unterschrift zu best\u00e4tigen. Ihre H\u00f6fe wurden gleichzeitig umgesiedelten deutschen Kanaltalern \u00fcbergeben oder an einheimische Interessenten und Parteigenossen verpachtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die f\u00fcr die \u201eAussiedlung\u201c vorgesehenen und seit langem schon auf Listen zusammengefa\u00dften Personen waren der NS-Diktion nach \u201eunzuverl\u00e4ssige Elemente\u201c, denen man subversive Kontakte nach Jugoslawien unterstellte. Es waren national gesinnte Slowenen, die an ihrer Muttersprache und an ihrem Volkstum, somit an ihrer Identit\u00e4t festhielten, sich in der Volksz\u00e4hlung vom 17. Mai 1939 unvorsichtigerweise oder bewu\u00dft als solche deklariert hatten. Es waren auch Funktion\u00e4re von slowenischen Organisationen unter ihnen und Angeh\u00f6rige aus etwa 200 Familien, die als \u201evolks- und staatsfeindlich\u201c angesehen wurden. Unter den Ausgesiedelten gab es viele Kinder und alte, auch kanke Menschen. Sie alle wurden in strohbesch\u00fcttete Viehwaggons verladen und auf die Reise ins NS-deutsche \u201eAltreich\u201c geschickt; dort in Lager eingesperrt, der Zwangsarbeit zugewiesen, unter repressive Aufsicht gestellt. Es war ihnen verboten, untereinander ihre Muttersprache zu sprechen. Wer sich nicht f\u00fcgte und gegen die Verbote verstie\u00df, den erwarteten harte Sanktionen; bis hin zur Einweisung in die KZ Dachau, Mauthausen, Ravensbr\u00fcck. Die Burschen wurden zwangsrekrutiert zur Deutschen Wehrmacht, zum Kriegsdienst eingezogen und an die Front geschickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gleich nach dem \u201eAnschlu\u00df\u201c \u00d6sterreichs an Hitlerdeutschland hatten die Repressalien gegen die K\u00e4rntner Slowenen eingesetzt, wenngleich man sich noch einige Zeit aus politischem Kalk\u00fcl etwas zur\u00fcckhielt. Doch mit dem Angriff auf Jugoslawien &#8211; am 6. April 1941 &#8211; fielen diese Schranken. Gab es vorher schon massive Einschr\u00e4nkungen des slowenischen Kulturlebens und einzelne gezielte \u00dcbergriffe, die durchaus den Charakter der Abschreckung haben sollten, so setzte nun die NS-Unterdr\u00fcckungsmaschinerie r\u00fccksichtslos und mit voller H\u00e4rte ein. Viele slowenische F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, vorallem aus der Geistlichkeit, wurden verhaftet, eingesperrt, des Landes verwiesen oder gar in Konzentrationslager gebracht. Die \u00f6rtlichen Kulturvereine und der Slowenische Kulturverband wurden aufgel\u00f6st, das Vereinsverm\u00f6gen beschlagnahmt. Das Slowenische wurde aus den Schulen und Kirchen verbannt, sein Gebrauch in der \u00d6ffentlichkeit verboten und unter Strafe gestellt. Jede national-slowenische Regung wurde unterdr\u00fcckt und als Akt feindseliger Provokation angesehen und entsprechend sanktioniert. Erkl\u00e4rtes Ziel war es, durch Zwangsassimilierung alles Slowenische in der Gegenwart und f\u00fcr die Zukunft auszuradieren, die Zweisprachigkeit in K\u00e4rnten auszul\u00f6schen, K\u00e4rnten zu germanisieren, die \u201eK\u00e4rntner Frage\u201c mit den Gewaltma\u00dfnahmen der NS-Diktatur f\u00fcr immer zu l\u00f6sen. Dies war in seiner Zielsetzung durchaus im Sinne der Deutschnationalen in K\u00e4rnten. Es war ja nicht so, da\u00df man das Slowenische als gleichberechtigt angesehen h\u00e4tte. Das ist ja auch heute nicht so. Der \u201eK\u00e4rntner Heimatbund\u201c (KHB) hat in seinem \u201eAbwehrkampf\u201c schon immer mit antislowenischer Propaganda das Klima im Land vergiftet und gegen die K\u00e4rntner Slowenen gehetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hatte die Mehrheit der K\u00e4rntner-Slowenen so wie die \u00fcbrigen \u00d6sterreicher auch aufgrund des Aufrufes ihrer Organisationen bei der \u201eVolksabstimmung\u201c am 10. April 1938 \u00fcber die \u201eWiedervereinigung \u00d6sterreichs mit dem Deutschen Reich\u201c noch mit Ja gestimmt, sich aufgrund von Versprechungen vielleicht insgeheim Hoffnungen gemacht, daf\u00fcr mit einer slowenenfreundlichen Politik belohnt zu werden, so sah man nun, was man in Wirklichkeit mit ihnen vorhatte und worum es ging. Und so entwickelten sich trotz aller einsch\u00fcchternden Gewaltma\u00dfnahmen seitens der NS-Diktatur, die als Helfershelfer und Mitt\u00e4ter auch die \u00f6rtliche NS-F\u00fchrungselite miteinschlo\u00df, ein Widerstandswille und auch eine Widerstandshaltung. Slowenische Burschen verweigerten den Wehrdienst oder desertierten aus der Deutschen Armee, versteckten sich zun\u00e4chst als \u201eGr\u00fcne Kader\u201c in den W\u00e4ldern, gingen dann zu den Partisanen. Ab 1942 operierten die in der Osvobodilna fronta (OF) zusammengeschlossenen slowenischen Partisanen auch im Raum K\u00e4rnten, besonders im Gebiet um die Orte Zell und Eisenkappel. Sie wurden von der slowenischen Bev\u00f6lkerung unterst\u00fctzt. Auch junge M\u00e4dchen und Frauen schlossen sich der Bewegung an. Man wu\u00dfte, was man riskierte, wenn man dies tat. Eins\u00e4tze der Gestapo gegen dieses Unterst\u00fctzungsnetz waren unvorhersehbar und jederzeit m\u00f6glich. Und bei einem Beweis oder auch schon bei einem begr\u00fcndeten Verdacht war mit dem Schlimmsten zu rechnen. Das Spitzelwesen funktionierte; und so gab es auch den Verrat. Dann die Gro\u00dfeins\u00e4tze, die Verhaftungen, die Anklagen, die Verurteilungen, die Todesstrafen, die Exekutionen; die Einweisungen in Konzentrationslager, ins Zuchthaus. Trotzdem weitete sich der Widerstand aus und hielt an bis zum Kriegsende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dann die gro\u00dfe Entt\u00e4uschung! KZ-\u00dcberlebende und Ausgesiedelte kehrten heim. Sie wurden hier aber nicht mit Respekt und mit offenen Armen als Opfer aufgenommen. \u201eWiedergutmachung\u201c &#8211; wenn man schon diesen Begriff verwenden will f\u00fcr etwas, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt &#8211; war keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern mu\u00dfte m\u00fchsam erk\u00e4mpft werden. Zun\u00e4chst wurden die Aussiedler in einer Kaserne untergebracht, wie \u201eStaatenlose\u201c behandelt; am liebsten h\u00e4tte man sie \u00fcber die Grenze nach Jugoslawien abgeschoben. Erst langsam besserte sich die Situation. Die britische Besatzungsmacht hatte in vielem kein Verst\u00e4ndnis, operierte oft sogar gegen die Interessen der K\u00e4rntner-Slowenen. Bald traten auch schon wieder die Deutsch-K\u00e4rntner so auf wie fr\u00fcher, als sei in der Zwischenzeit nichts geschehen. Ob einheimische Denunzianten, Gestapospitzel oder an Verbrechen Beteiligte &#8211; noch am 25. April 1945 kam es bei einer Vergeltungsaktion am Per\u0161manhof bei Koprein-Petzen noch zu einem Massaker, bei dem elf Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, ermordet wurden &#8211; nachher jemals ausgeforscht, vor Gericht gestellt und abgeurteilt wurden, geht aus dem Buch leider nicht hervor; wahrscheinlich aber kamen auch diese Personen so wie in vielen anderen F\u00e4llen ungestraft davon.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Staatsvertrag (1955), in dem verschiedene Bedingungen f\u00fcr die wiedererlangte Freiheit &#8211; so auch im Artikel 7 die Regelungen f\u00fcr die Volksgruppen-Rechte &#8211; festgeschrieben waren, wurden diese Auflagen von der Republik \u00d6sterreich lange nicht umgesetzt. Als sich dann die Regierung Kreisky 1972 zur Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln in K\u00e4rnten entschlo\u00df, kam es zum sogenannten \u201eOrtstafelsturm\u201c, bei dem ein Mob von deutschnationalen K\u00e4rntnern die bereits aufgestellten zweisprachigen Ortstafeln demontierte und die Aufstellung weiterer Ortstafeln gewaltsam verhinderte. Drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter entschied der \u00d6sterreichische Verfassungsgerichtshof, da\u00df gem\u00e4\u00df den Bestimmungen des \u00d6sterreichischen Staatsvertrages (1955) und in \u00dcbereinstimmung mit den Minderheitenschutzbestimmungen des noch immer g\u00fcltigen Friedensvertrages von Saint Germain (1919) zus\u00e4tzlich eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl neuer zweisprachiger Ortstafeln zu den bereits vorhandenen aufgestellt werden m\u00fc\u00dfte. Der K\u00e4rntner Landeshauptmann Dr. J\u00f6rg Haider erkl\u00e4rte daraufhin, da\u00df er gar nicht daran denke, dies zuzulassen. Seitdem verhandeln gemischte Kommissionen in dieser Angelegenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Positionen sind wieder einmal die gleichen und altbekannten wie schon oft vorher: Die einen wollen eine m\u00f6glichst geringe und unbemerkbare Pr\u00e4senz des Slowenischen in K\u00e4rnten, die anderen wollen die Durchsetzung ihrer Rechte. Da\u00df es eine solche Konstellation noch immer und schon wieder gibt und man Zweisprachigkeit sowie Volksgruppenkultur nicht als Selbstverst\u00e4ndlichkeit, als Bereicherung anstatt als Bedrohung ansieht, ist f\u00fcr K\u00e4rnten, ist f\u00fcr \u00d6sterreich besch\u00e4mend und steht auch im Widerspruch zu einem neuen europ\u00e4ischen Geist. Da\u00df einem dies umso eindringlicher und schmerzhafter bewu\u00dft wird, ist ein Verdienst dieses Buches. Dar\u00fcber hinaus leistet das Buch, das Ereignisse und Zeitdokumente ausforscht, einbringt, verwertet und im ganzheitlichen historischen Kontext interpretiert, etwas ganz Wichtiges und Unverzichtbares. Solche B\u00fccher sind nicht nur Vermittler von Ereignissen, sondern bieten auch Hilfe f\u00fcr deren Verstehen an. Sie rufen oft bereits schon Vergessenes oder Verdr\u00e4ngtes wieder in Erinnerung. Sie sind in Sprache gefa\u00dftes Ged\u00e4chtnis und Gewissen der Zeit; damit man nie mehr vergi\u00dft, was einmal war. Und sie sind in ihrer n\u00fcchternen Faktizit\u00e4t zugleich Mahnung, aus der Geschichte zu lernen, damit sie sich so nie mehr wiederholt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>\u201eDie Vertreibung der K\u00e4rntner Slowenen\/Pregon koro\u0161kih Slovencev 1942 \/ 2002. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit Beitr\u00e4gen von Karl Stuhlpfarrer, Valentin Sima, Brigitte Entner, Heidi Wilscher, Avgu\u0161tin Malle (Vorwort\/Redaktion) sowie einer Dokumentenauswahl und einem Literaturverzeichnis. Herausgegeben vom Verband slowenischer Ausgesiedelter\/Zveza slovenskih izseljen\u010dev. Zalozba Drava Verlag, Klagenfurt\/Celovec 2002. 293 Seiten, 19,50.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_19167\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Wiplinger-Peter-Paul-2008-10-19-Copyright-Annemarie-Susanne-Nowak_sw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19167\" class=\"size-medium wp-image-19167\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Wiplinger-Peter-Paul-2008-10-19-Copyright-Annemarie-Susanne-Nowak_sw-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Wiplinger-Peter-Paul-2008-10-19-Copyright-Annemarie-Susanne-Nowak_sw-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/Wiplinger-Peter-Paul-2008-10-19-Copyright-Annemarie-Susanne-Nowak_sw-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19167\" class=\"wp-caption-text\">Wiplinger Peter Paul, Portr\u00e4t von Annemarie Susanne<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">\u00dcber den dezidiert politisch arbeitenden Peter Paul Wiplinger lesen Sie hier eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14676\">W\u00fcrdigung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Am fr\u00fchen Morgen des 14. April 1942 drangen Einheiten des Reservepolizeibattaillons 171 bis zu den entlegensten Geh\u00f6ften von k\u00e4rntner-slowenischen Bauernfamilien vor und erf\u00fcllten den Einsatzbefehl der Dienststelle des RKFDV (Reichskommissar f\u00fcr die Festigung deutschen Volkstums), der die Deportation von&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/04\/14\/slowenenvertreibung\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":98,"featured_media":19167,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1142],"class_list":["post-88497","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-peter-paul-wiplinger"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/98"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88497"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88497\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}