{"id":88432,"date":"2022-08-17T00:01:42","date_gmt":"2022-08-16T22:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=88432"},"modified":"2022-02-24T14:53:26","modified_gmt":"2022-02-24T13:53:26","slug":"lyrische-novelle-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/08\/17\/lyrische-novelle-12\/","title":{"rendered":"Lyrische Novelle 12"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute beginnt die Jagd. Ich komme die Treppe herunter, es ist kurz vor ein Uhr, der Wirt steht im Flur, begr\u00fcsst mich und sagt: \u00bbDie Jagd ist offen.\u00ab Ich verstehe zuerst nicht, was er meint. Es klingt wie: \u00bbDas Fenster ist offen\u00ab, und ich sage: \u00bbSo, das ist sch\u00f6n\u00ab, und gehe weiter. Aber der Wirt folgt mir und setzt sich an meinen Tisch. \u00bbMorgen k\u00f6nnen Sie schon Rehkeule essen\u00ab, sagt er. \u00bbAber Sie sind wohl kein passionierter J\u00e4ger.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNein\u00ab, sage ich, und dann erz\u00e4hlt er mir, wieviel Wild es hier in den W\u00e4ldern gibt, wieviel letztes Jahr geschossen wurde und welche Preise man auf dem Markt erzielen kann. Er verwendet viele Fachausdr\u00fccke, die ich nicht immer verstehe, obwohl sie mir bekannt vorkommen. Aber es sind Worte, an die ich nie mehr gedacht habe. Ich glaube, man versch\u00fcttet auf solche Weise ganze Begriffswelten, die einmal gel\u00e4ufig und selbstverst\u00e4ndlich waren und zum Leben geh\u00f6rten. Mit Namen geht es ebenso.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich h\u00f6re dem Wirt zu und frage, wer denn hier an der Jagd teilnehme. Er sagt, es seien die Gutsbesitzer der Umgegend. Sie versammeln sich und fahren mit ihren Jagdgewehren und mit ihren leichten Pferden in den Wald. Sie haben bestimmte Picknickpl\u00e4tze, gew\u00f6hnlich sind es gesch\u00fctzte Waldlichtungen, kleine Wiesen, von Buschwerk und <a name=\"page032\"><\/a>hohen St\u00e4mmen umstanden. Es geht sehr fr\u00f6hlich zu, auch die Damen nehmen an der Jagd teil und dirigieren die Kutscher, welche die Proviantk\u00f6rbe aus den Wagen herbeischaffen. Der Wirt sagt, vor dem Krieg seien die Jagden von geradezu f\u00fcrstlichem Glanz gewesen, fast jeden Tag habe in seinem Hotel ein gr\u00f6sseres Diner stattgefunden. Das ist nat\u00fcrlich anders geworden. Heute m\u00fcssen sich die Leute einschr\u00e4nken.\u00a0\u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Essen gehe ich hinaus und gehe langsam durch den Ort. Eigentlich f\u00fchle ich mich heute besser, ich k\u00f6nnte wieder versuchen, spazieren zu gehen, das wird mir nicht schaden. Aber vorher will ich irgendwo Kaffee trinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich trete in die Konditorei ein, in der ich vor einigen Tagen die ersten Seiten dieser Aufzeichnungen schrieb. Das H\u00fcndchen ist nicht mehr da. Die Besitzerin ist ein bisschen aufgeregt, das ist wohl wegen der Jagd.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bestelle Kaffee. Am Fenster, zwei Tische von mir entfernt, sitzen drei Herren in dicken grauen \u00dcberziehern mit Pelzkragen. Diese \u00dcberzieher sind aus grauem Milit\u00e4rtuch gemacht und haben gr\u00fcne Aufschl\u00e4ge an den \u00c4rmeln. Die drei Herren sprechen \u00fcber die Jagd. Ich h\u00f6re die gleichen Fachausdr\u00fccke, und sie sind mir schon wieder gel\u00e4ufig. In der Schule lernten wir auch schiessen, und mein Vater \u00fcbte es manchmal in den Ferien mit mir. Aber es interessiert mich nicht sonderlich, und ich habe schon lange kein Gewehr mehr in der <a name=\"page033\"><\/a>Hand gehabt. Was kann es mir auch ausmachen, ich verabscheue die Jagd. Ich begreife nicht, dass man Tiere lieben und zugleich J\u00e4ger sein kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sibylle sagte mir einmal, sie w\u00fcrde es mir \u00fcbelnehmen, wenn ich Tiere get\u00f6tet h\u00e4tte. Ich sagte ihr, dass ich es nie getan habe. Aber sie glaubte mir nicht. Im Grunde glaube ich, dass Sibylle eher zum T\u00f6ten imstande w\u00e4re als ich. Sie ist von einer sehr weiblichen Grausamkeit, das wurde mir oft als Warnung gesagt. Aber es ist mir gleichg\u00fcltig, wenn sie versucht, mich zu qu\u00e4len. Nur am Anfang fand ich es entsetzlich. Ich unterschied mich ihr gegen\u00fcber nicht viel von Willy.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willy liess sich alles von ihr sagen. Sie nahm keine R\u00fccksicht auf ihn. Und er war doch sonst ziemlich stolz. Ich dachte eigentlich, dass Willy von mir entdeckt worden sei. Das war eine T\u00e4uschung. Sibylle kannte ihn schon seit Jahren, und er schloss sich mir an, weil er merkte, dass ich mich f\u00fcr Sibylle interessierte. Aber das ist ein schlecht passendes Wort, ich habe mich nur f\u00fcr mich selbst interessiert, und auf so geschickte Weise, dass ich mich noch immer f\u00fcr frei hielt, als ich l\u00e4ngst in einer ganz merkw\u00fcrdigen, fremden und abgeschlossenen Welt lebte. Ich glaube, dass man erst dann Herr \u00fcber alle Situationen ist, wenn man pers\u00f6nlich nicht mehr beteiligt ist. Wenn ich Sibylle nicht so geliebt h\u00e4tte, h\u00e4tte ich ihr vielleicht etwas sein k\u00f6nnen. Das glaube ich. Aber so konnte ich ihr gar nichts sein, ganz einfach, weil ich sie zu sehr liebte. <a name=\"page034\"><\/a>Ich werde bald nach Hause gehen. Ich habe keine Lust, mich an alle Fehler zu erinnern, die ich gemacht habe. Die meisten davon waren unvermeidlich, und die Ratschl\u00e4ge meiner Freunde haben mir nichts geholfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt habe ich best\u00e4ndig Kopfschmerzen, ich glaube auch, dass ich jeden Abend wieder Fieber habe. Aber ich werde Geduld haben. Ich k\u00f6nnte vielleicht in den Wald gehen, aber jetzt sind die J\u00e4ger da, und ich m\u00f6chte nicht mit ihnen zusammenstossen. Die drei Herren am Nebentisch haben ihren Wein ausgetrunken und gehen weg. Ich sehe ihnen nach, obwohl sie mich gar nicht interessieren. Dann gehe ich auch weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Draussen ist es schon dunkel. Ich bin sehr zufrieden dar\u00fcber, die Tage sind so kurz und vergehen rasch. Aber warum freut es mich, ich habe gar keine Veranlassung, die Tage zu z\u00e4hlen. Ich habe kein Ziel vor mir.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich gehe langsam durch das St\u00e4dtchen. Es gibt hier eigentlich nur eine einzige Strasse, sie heisst Hauptstrasse und ist erleuchtet. Vor einem Gesch\u00e4ft sammeln sich Leute an, ich h\u00f6re schon von weitem einen Lautsprecher, der das Wetter verk\u00fcndigt. Dann kommen politische Tagesnachrichten, und nun beginnt ein Walzer .\u00a0.\u00a0.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Hund steht zwischen den M\u00e4nnerbeinen und kl\u00e4fft den unsichtbaren Lautsprecher an. Ein Arbeiter gibt dem Hund einen Fusstritt. Sibylle w\u00fcrde zu ihm sicher eine Bemerkung machen. Sie sieht nicht gern, wenn Tiere schlecht behandelt <a name=\"page035\"><\/a>werden. Einmal \u2013 es war noch am Anfang unserer Bekanntschaft \u2013 schrie sie einen alten Mann an, der seinen Hund hinter sich her schleifte. Es war sp\u00e4t in der Nacht, und der Hund war halbverhungert. Er trug kein Halsband, der Mann hatte ihm nur eine Schnur um den Hals gebunden, daran zerrte er ihn fluchend vorw\u00e4rts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich ging hinter Sibylle her und w\u00e4re beinahe \u00fcber den Hund gestolpert. Ich sah ihn einfach nicht, weil ich entsetzlich m\u00fcde war. Es fing damals gerade an. Sibylle hatte die Gewohnheit, nach der Vorstellung bis drei Uhr im Walltheater zu bleiben. Sie kam um elf Uhr, aber dann konnte ich sie nicht sehen, weil sie in ihrer Garderobe war und sich anzog. Sie brauchte daf\u00fcr sehr lange. Sp\u00e4ter ging ich manchmal zu ihr hinein, sie schien nichts dagegen zu haben. Die alte Garderobenfrau schob mir einen Stuhl hin, ich setzte mich so, dass ich Sibylle vor dem Spiegel sehen konnte, und lehnte mich mit dem R\u00fccken gegen die Wand. Nachher, zwischen zw\u00f6lf und ein Uhr, hatte Sibylle zu singen, sie trug ein rostbraunes Kleid und sah wundersch\u00f6n aus, wie ein gotischer Engel, aber eine Spur knabenhafter wegen ihrer schmalen H\u00fcften. Das Singen war ihr gleichg\u00fcltig, sie verbeugte sich am Schluss wie alle andern S\u00e4ngerinnen und war \u00fcberhaupt sehr korrekt. Nur hielt sie sich nicht mit einer Hand am Vorhang fest und schob ihn nicht zur Seite, sondern stand ganz frei da und wartete alles ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn sie fertig war, kam sie an meinen Tisch <a name=\"page036\"><\/a>und bestellte zu trinken. Sie blieb bis drei Uhr. Ich tat es auch, weil ich mich nicht von ihr trennen wollte. Dann gingen wir weg, fast immer allein, und draussen tauchte Willy auf und fragte, ob er ein Auto besorgen solle. Aber meistens hatte ich meinen Wagen da, oder wir gingen ein paar Schritte zu Fuss. Willy folgte in einiger Entfernung, und wenn wir essen gingen, wartete er draussen bei den Chauffeuren. Erst als er merkte, dass ich Sibylle bis vor ihre Haust\u00fcr begleitete, blieb er weg. Sibylle schien davon nichts zu bemerken, und mir war es gleichg\u00fcltig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in jener Nacht war ich zum erstenmal so m\u00fcde, dass ich es nicht verbergen konnte. Ich redete \u00fcberhaupt kein Wort mehr und konnte auch nicht essen. Sibylle fragte: \u00bbWas macht Ihre Arbeit?\u00ab Ich erinnere mich genau daran, weil ich so erstaunt war, dass sie danach fragte. Aber ich antwortete nichts. \u00bbIch glaube, Sie sollten mehr schlafen\u00ab, sagte sie und legte ihre Hand auf meinen Arm. Sonst sagte sie nichts. Und nachher auf der Strasse stolperte ich \u00fcber den Hund. Sie blieb sofort stehen und herrschte den alten Mann an, er solle die Leine loslassen. \u00bbSehen Sie denn nicht, dass das Tier nicht mehr gehen kann\u00ab, sagte sie, ich hatte ihre Stimme noch nie so scharf geh\u00f6rt. Der Mann fluchte entsetzlich, und ich dachte, dass etwas passieren w\u00fcrde. Ich wollte mich zwischen Sibylle und ihn stellen, aber sie schickte mich in das Lokal zur\u00fcck \u2013 wir waren erst ein paar Schritte <a name=\"page037\"><\/a>gegangen \u2013 und sagte, ich m\u00fcsse dort Milch verlangen. Ich ging und traf dort Willy. Er hockte zwischen einer Gruppe von jungen Burschen an der Theke. Als ich zur T\u00fcr hereinkam, glitt er gleich vom Stuhl herunter und fragte, ob Sibylle etwas vergessen habe. Dann beschaffte er mir die Milch und begleitete mich. Sibylle stand noch \u00fcber den Hund gebeugt und schien dem Alten zu erkl\u00e4ren, wie er das Tier pflegen m\u00fcsse. Der schimpfte leise, der Hund m\u00fcsse doch nach Hause, und Sibylle sagte, er w\u00fcrde schon gehen, wenn er erst die Milch getrunken habe. Aber es dauerte ziemlich lange, bis der Hund zu trinken begann. Er hatte offenbar Angst. Nachher trottete er widerstandslos hinter dem Alten her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen hatte Willy ein Auto geholt. Sibylle sagte, sie sei jetzt sehr m\u00fcde und ob ich mitfahren wolle. Aber das lohnte sich nicht, und ich gab Sibylle die Hand und sah ihr nach, als sie wegfuhr. Ich hatte ein leeres Gef\u00fchl im Magen, und eigentlich war mir ein bisschen schwindlig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willy gr\u00fcsste gar nicht, er sass vorne neben dem Chauffeur und sah sehr zufrieden aus. Ich glaube, ihm machte es nichts, die ganze Nacht aufzubleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lyrische Novelle<\/strong>, von Annemarie Schwarzenbach, Erstdruck: Berlin, Rowohlt 1933<\/p>\n<div id=\"attachment_88372\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-88372\" class=\"wp-image-88372 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach-560x792.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach-260x368.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach-160x226.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/AnnemarieSchwarzenbach.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-88372\" class=\"wp-caption-text\">Annemarie Schwarzenbach: Selbstportr\u00e4t mit ihrer zwei\u00e4ugigen Rolleiflex Standard 621-Kamera (entstanden in den 1930er Jahren)<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die im Fr\u00fchling 1933 erstmals erschienene <em>Lyrische Novelle<\/em> stand im Schatten von Hitlers kurz zuvor erfolgter Machtergreifung. Die Aufnahme und Verbreitung des Buches wurde dadurch stark erschwert. Aber schon damals r\u00fchmte die Kritik die Musikalit\u00e4t und moderne Sachlichkeit der Sprache. Noch st\u00e4rker als in jener Zeit zieht der Text heute eine besondere Aufmerksamkeit auf sich: als eine fr\u00fche literarische Darstellung von lesbischer Liebe. Das Buch erz\u00e4hlt zwar von der ungl\u00fccklichen Liebe eines Mannes zu einer Frau. Doch die Autorin bekannte nach der Ver\u00f6ffentlichung: Zum besseren Verst\u00e4ndnis der Geschichte \u201eh\u00e4tte man eingestehen m\u00fcssen\u201c, dass der Held \u201ekein J\u00fcngling, sondern ein M\u00e4dchen\u201c sei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform Novelle<\/a>. Diese Gattung lebt von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Heute beginnt die Jagd. Ich komme die Treppe herunter, es ist kurz vor ein Uhr, der Wirt steht im Flur, begr\u00fcsst mich und sagt: \u00bbDie Jagd ist offen.\u00ab Ich verstehe zuerst nicht, was er meint. 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