{"id":87285,"date":"2010-11-22T00:01:37","date_gmt":"2010-11-21T23:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=87285"},"modified":"2021-09-30T17:28:52","modified_gmt":"2021-09-30T15:28:52","slug":"die-wiederkehr-des-flaneurs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/11\/22\/die-wiederkehr-des-flaneurs\/","title":{"rendered":"Die Wiederkehr des Flaneurs"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man alle St\u00e4dteschilderungen, die es gibt, nach dem Geburtsorte der Verfasser in zwei Gruppen teilen wollte, dann w\u00fcrde sich bestimmt herausstellen, da\u00df die von Einheimischen verfa\u00dften sehr in der Minderzahl sind. Der oberfl\u00e4chliche Anla\u00df, das Exotische, Pittoreske wirkt nur auf Fremde. Als Einheimischer zum Bild einer Stadt zu kommen, erfordert andere, tiefere Motive. Motive dessen, der ins Vergangene statt ins Ferne reist. Immer wird das Stadtbuch des Einheimischen Verwandtschaft mit Memoiren haben, der Schreiber hat nicht umsonst seine Kindheit am Ort verlebt. So in Berlin Franz Hessel die seine. Und wenn er sich nun aufmacht und durch die Stadt geht, so kennt er nicht den aufgeregten Impressionismus, mit dem so oft der Beschreibende seinen Gegenstand antritt. Denn Hessel beschreibt nicht, er erz\u00e4hlt. Mehr, er erz\u00e4hlt wieder, was er geh\u00f6rt hat. \u00bbSpazieren in Berlin\u00ab ist ein Echo von dem, was die Stadt dem Kinde von fr\u00fch auf erz\u00e4hlte. Ein ganz und gar episches Buch, ein Memorieren im Schlendern, ein Buch, f\u00fcr das Erinnerung nicht die Quelle, sondern die Muse war. Sie geht die Stra\u00dfen voran, und eine jede ist ihr absch\u00fcssig. Sie f\u00fchrt hinab, wenn nicht zu den M\u00fcttern, so doch in eine Vergangenheit, die um so bannender sein kann, als sie nicht nur des Autors eigne, private ist. Im Asphalt, \u00fcber den er hingeht, wecken seine Schritte eine erstaunliche Resonanz. Das Gaslicht, das auf das Pflaster herunterscheint, wirft ein zweideutiges Licht \u00fcber diesen doppelten Boden. Die Stadt als mnemotechnischer Behelf des einsam Spazierenden, sie ruft mehr herauf als dessen Kindheit und Jugend, mehr als ihre eigene Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sie er\u00f6ffnet, ist das unabsehbare Schauspiel der Flanerie, das wir endg\u00fcltig abgesetzt glaubten. Und nun sollte es hier, in Berlin, wo es niemals in hoher Bl\u00fcte stand, sich erneuern? Dazu mu\u00df man wissen, da\u00df die Berliner andre geworden sind. Langsam beginnt ihr problematischer Gr\u00fcnderstolz auf die Hauptstadt der Neigung zu Berlin als Heimat Platz zu machen. Und zugleich hat in Europa der Wirklichkeitssinn, der Sinn f\u00fcr Chronik, Dokument, Detail sich gesch\u00e4rft. In diese Situation tritt nun einer, der gerade jung genug ist, um diesen Wandel mitzuerfahren, und gerade alt genug, um den letzten Klassikern der Flanerie, einem Apollinaire, einem L\u00e9autaud pers\u00f6nlich nahegestanden zu haben. Den Typus des Flaneurs schuf ja Paris. Da\u00df nicht Rom es war, ist das Wunderbare. Aber zieht nicht in Rom selbst das Tr\u00e4umen schon allzu gebahnte Stra\u00dfen? Und ist die Stadt nicht zu voll von Tempeln, umfriedeten Pl\u00e4tzen, nationalen Heiligt\u00fcmern, um ungeteilt mit jedem Pflasterstein, jedem Ladenschild, jeder Stufe und jeder Torfahrt in den Traum des Passanten eingehen zu k\u00f6nnen? Die gro\u00dfen Reminiszenzen, die historischen Schauer \u2013 sie sind dem wahren Flaneur ja ein Bettel, den er gerne dem Reisenden \u00fcberl\u00e4\u00dft. Und all sein Wissen von K\u00fcnstlerklausen, Geburtsst\u00e4tten oder f\u00fcrstlichen Domizilen gibt er f\u00fcr die Witterung einer einzigen Schwelle oder das Tastgef\u00fchl einer einzigen Fliese dahin, wie der erstbeste Haushund sie mit davontr\u00e4gt. Auch mag manches am Charakter der R\u00f6mer liegen. Denn Paris haben nicht die Fremden, sondern sie selbst, die Pariser, zum gelobten Land des Flaneurs, zu der \u00bbLandschaft aus lauter Leben gebaut\u00ab, wie Hofmannsthal sie einmal nannte, gemacht. Landschaft \u2013 das wird sie in der Tat dem Flanierenden. Oder genauer: ihm tritt die Stadt in ihre dialektischen Pole auseinander. Sie er\u00f6ffnet sich ihm als Landschaft, sie umschlie\u00dft ihn als Stube.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGebt der Stadt ein bi\u00dfchen ab von eurer Liebe zur Landschaft\u00ab, sagt Franz Hessel zu den Berlinern. Wollten sie nur die Landschaft in ihrer Stadt sehen. H\u00e4tten sie auch nicht den Tiergarten, diesen heiligen Hain der Flanerie mit seinen Blicken auf die sakralen Fassaden der Tiergartenvillen, die Zelte, in denen man w\u00e4hrend des Jazz das Laub schwerm\u00fctiger als sonst zu Boden sinken sehen kann, den Neuen See, von dem hier die Buchten und Bauminseln in Gedanken gezeichnet sind, \u00bbwo wir im Winter kunstvoll holl\u00e4ndernd gro\u00dfe Achter ins Eis schrieben und im Herbst von der Holzbr\u00fccke am Bootshaus in den Kahn stiegen mit der Herzensdame, die unser Ruder steuerte\u00ab \u2013 w\u00e4re dies alles nicht, die Stadt w\u00e4re noch immer voll Landschaft. Sp\u00fcrten sie nur den Himmel \u00fcber Hochbahnb\u00f6gen so blau wie \u00fcber Engadiner Ketten sich spannen, aus dem Get\u00f6se die Stille wie aus einer Brandung sich heben und kleine Stra\u00dfen im Stadtinnern die Tageszeiten so deutlich wie eine Bergmulde widerspiegeln. Freilich das wahre, die Stadt randvoll erf\u00fcllende Dasein des St\u00e4dters in ihr, ohne das es dieses Wissen nicht gibt, ist nichts Billiges. \u00bbWir Berliner\u00ab, sagt Hessel, \u00bbm\u00fcssen unsere Stadt noch viel mehr \u2013 bewohnen.\u00ab Bestimmt will er das w\u00f6rtlich verstanden wissen, weniger von den H\u00e4usern als von den Stra\u00dfen. Denn sie sind ja die Wohnung des ewig unruhigen, ewig bewegten Wesens, das zwischen Hausmauern soviel erlebt, erf\u00e4hrt, erkennt und ersinnt, wie das Individuum im Schutze seiner vier W\u00e4nde. Der Masse \u2013 und mit ihr lebt der Flaneur sind die gl\u00e4nzenden, emaillierten Firmenschilder so gut und besser ein Wandschmuck wie im Salon dem B\u00fcrger ein \u00d6lgem\u00e4lde, Brandmauern ihr Schreibpult, Zeitungskioske ihre Bibliotheken, Briefk\u00e4sten ihre Bronzen, B\u00e4nke ihr Boudoir und die Caf\u00e9terrasse der Erker, von wo sie auf ihr Hauswesen herabsieht. Wo am Gitter Asphaltarbeiter den Rock h\u00e4ngen haben, ist ihr Vestib\u00fcl und die Torfahrt, die aus der Flucht der H\u00f6fe ins Freie leitet, der Zugang in die Kammern der Stadt. Schon in der meisterhaften \u00bbVorschule des Journalismus\u00ab [Fu\u00dfnote] war die Erforschung dessen, was Wohnen ist, als unterirdisches Motiv erkennbar. Wie jede stichhaltige und erprobte Erfahrung ihr Gegenteil mit umfa\u00dft, so hier die vollendete Kunst des Flaneurs das Wissen vom Wohnen. Urbild des Wohnens aber ist die matrix oder das Geh\u00e4use. Das also, von dem man genau die Figur dessen abliest, der es bewohnt. Will man sich nun erinnern, da\u00df nicht nur Menschen und Tiere, sondern auch Geister, und vor allem die Bilder wohnen, so liegt greifbar vor Augen, was den Flaneur besch\u00e4ftigt und was er sucht. N\u00e4mlich die Bilder wo immer sie hausen. Der Flaneur ist der Priester des genius loci. Dieser unscheinbare Passant mit der Priesterw\u00fcrde und dem Sp\u00fcrsinn eines Detektivs \u2013 es ist um seine leise Allwissenheit etwas wie um Chestertons Pater Brown, diesen Meister der Kriminalistik. Man mu\u00df dem Autor in den \u00bbAlten Westen\u00ab folgen, um ihn von dieser Seite kennen zu lernen: wie er die Laren unter der Schwelle aufsp\u00fcrt, wie er die letzten Denkmale einer alten Wohnkultur feiert. Die letzten: denn in der Signatur dieser Zeitenwende steht, da\u00df dem Wohnen im alten Sinne, dem die Geborgenheit an erster Stelle stand, die Stunde geschlagen hat. Giedion, Mendelssohn, Corbusier machen den Aufenthaltsort von Menschen vor allem zum Durchgangsraum aller erdenklichen Kr\u00e4fte und Wellen von Licht und Luft. Was kommt, steht im Zeichen der Transparenz: nicht nur der R\u00e4ume, sondern, wenn wir den Russen glauben, die jetzt die Abschaffung des Sonntags zugunsten von beweglichen Feierschichten vorhaben, sogar der Wochen. Man meine aber nicht, ein piet\u00e4tvoll, am Musealen haftender Blick sei genug, um die ganze Antike des \u00bbAlten Westens\u00ab, in den Hessel seine Leser f\u00fchrt, zu entdecken. Nur ein Mann, in dem das Neue sich, wenn auch still, so sehr deutlich ank\u00fcndigt, kann einen so originalen, so fr\u00fchen Blick auf dies eben erst Alte tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter der plebs deorum der Kariatyden und Atlanten, der Pomonen und Putten, mit deren Entdeckung er den Leser hier aufnimmt, sind ihm die liebsten doch jene einst herrschenden, nun zu Penaten, unscheinbaren Schwelleng\u00f6ttern gewordenen Figuren, die angestaubt auf Treppen\u00adabs\u00e4tzen, namenlos in Flurnischen einquartiert, die H\u00fcterinnen der rites de passage sind, die ehemals jeden Schritt \u00fcber eine h\u00f6lzerne oder metaphorische Schwelle begleiteten. Von ihnen kommt er nicht los und ihr Walten weht ihn noch an, wo ihre Abbilder l\u00e4ngst nicht mehr oder unkenntlich stehen, Berlin hat wenig Tore, aber dieser gro\u00dfe Schwellenkundige kennt die geringeren \u00dcberg\u00e4nge, die Stadt von Flachland, Stadtteil von Stadtteil abheben: Baustellen, Br\u00fccken, Stadtbahnb\u00f6gen und Squares, und sie alle sind hier geehrt und beachtet, ganz zu schweigen von den schwelligen Stunden, den heiligen zw\u00f6lf Minuten oder Sekunden des kleinen Lebens, die den makrokosmischen twelf-nights entsprechen und auf den ersten Blick so unheilig aussehen k\u00f6nnen. \u00bbDie Tanztees der Friedrichstadt\u00ab, wei\u00df der Autor, \u00bbhaben auch ihre lehrreichste Stunde, bevor der Betrieb losgeht, wenn im D\u00e4mmer nah bei den noch eingeh\u00fcllten Instrumenten die Ballettdame einen Imbi\u00df einnimmt und sich dabei mit der Garderobefrau oder dem Kellner unterh\u00e4lt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Baudelaire hat das grausame Wort von der Stadt, die schneller als ein Menschenherz sich wandle, gesprochen. Hessels Buch ist voll tr\u00f6stlicher Abschiedsformeln f\u00fcr ihre Bewohner. Ein wahrer Briefsteller des Scheidens ist es, und wer bek\u00e4me nicht Lust, Abschied zu nehmen, k\u00f6nnte er mit seinen Worten Berlin so ins Herz dringen wie Hessel seinen Musen aus der Magdeburger Stra\u00dfe. \u00bbSie sind inzwischen verschwunden. Bruchsteinern standen sie da und hielten artig, soweit sie noch H\u00e4nde hatten, ihre Kugel oder ihren Stift. Sie verfolgten mit ihren wei\u00dfen Steinaugen unsern Weg, und es ist ein Teil von uns geworden, da\u00df diese Heidenm\u00e4dchen uns angesehen haben.\u00ab \u00bbNur was uns anschaut sehen wir. Wir k\u00f6nnen nur \u2013, wof\u00fcr wir nichts k\u00f6nnen.\u00ab Man hat die Philosophie des Flaneurs niemals tiefer erfa\u00dft als es Hessel mit diesen Worten getan hat. Er geht einmal durch Paris und da sind die Conciergefrauen, die nachmittags in k\u00fchlen Hausg\u00e4ngen sitzen und n\u00e4hen, von denen f\u00fchlt er sich angesehen wie von seiner Amme. Und nichts ist f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der beiden St\u00e4dte \u2013 Paris, seiner sp\u00e4ten und reifen Heimat, und Berlins, seiner fr\u00fchen und strengen \u2013 bezeichnender, als da\u00df den Berlinern dieser gro\u00dfe Spazierg\u00e4nger baldigst auffallend und suspect wird. \u00bbDer Verd\u00e4chtige\u00ab hei\u00dft darum der erste Abschnitt in diesem Buche. In ihm ermessen wir die atmosph\u00e4rischen Widerst\u00e4nde, die sich in dieser Stadt der Flanerie in den Weg stellen und wie bitter der nachschauende Blick aus Dingen und Menschen in ihr auf den Tr\u00e4umer zu fallen droht. Hier und nicht in Paris versteht man, wie der Flaneur vom philosophischen Spazierg\u00e4nger sich entfernen und die Z\u00fcge des unstet in der sozialen Wildnis schweifenden Werwolfs bekommen konnte, den Poe in seinem \u00bbMann der Menge\u00ab f\u00fcr immer fixiert hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So viel vom \u00bbVerd\u00e4chtigen\u00ab. Der zweite Abschnitt aber ist \u00fcberschrieben \u00bbIch lerne\u00ab. Das ist nun wieder ein Lieblingswort des Verfassers. Schriftsteller nennen es meist \u00bbstudieren\u00ab, wie sie sich einer Stadt n\u00e4hern. Zwischen diesen Worten liegt eine Welt. Studieren kann jeder, lernen nur, wer aufs Dauernde aus ist. Eine souver\u00e4ne Neigung zum Dauernden, ein aristokratischer Widerwille gegen Nuancen hat bei Hessel das Wort. Erlebnis will das Einmalige und die Sensation, Erfahrung das Immergleiche. \u00bbParis\u00ab, so hie\u00df es vor Jahren, \u00bbdas ist der schmale Gitterbalkon vor tausend Fenstern, die rote Blechzigarre vor tausend Tabakverschlei\u00dfen, die Zinkplatte der kleinen Bar, die Katze der Concierge.\u00ab So memoriert der Flaneur wie ein Kind, so besteht er hart wie das Alter auf seiner Weisheit. Nun ist auch f\u00fcr Berlin ein solches Register, solch \u00e4gyptisches Traumbuch des Wachenden zusammengetragen. Und wenn erst der Berliner in seiner Stadt nach andren Verhei\u00dfungen forscht als denen der Lichtreklamen, dann wird es ihm sehr ans Herz wachsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Spazieren in Berlin. Leipzig und Wien<\/strong>, von Franz Hessel: Verlag Dr. Hans Epstein 1929.<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\" style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-87150 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin-248x300.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin-248x300.jpg 248w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin-560x677.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin-260x314.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin-160x193.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Walter_Benjamin.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a>Zum 70. Todestag von Walter Benjamin erinnert KUNO an diesen undogmatischen Denker und l\u00e4\u00dft die Originalit\u00e4t und Einzigartigkeit seiner Gedanken aufscheinen. Bei KUNO pr\u00e4sentieren wir Essays \u00fcber den Zwischenraum von Denken und Dichten, wobei das Denken von der Sprache kaum zu l\u00f6sen ist. Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/figure>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wenn man alle St\u00e4dteschilderungen, die es gibt, nach dem Geburtsorte der Verfasser in zwei Gruppen teilen wollte, dann w\u00fcrde sich bestimmt herausstellen, da\u00df die von Einheimischen verfa\u00dften sehr in der Minderzahl sind. 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