{"id":87017,"date":"2011-02-16T00:01:41","date_gmt":"2011-02-15T23:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=87017"},"modified":"2024-09-25T18:10:34","modified_gmt":"2024-09-25T16:10:34","slug":"stadtbefestigung-linz-am-rhein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/02\/16\/stadtbefestigung-linz-am-rhein\/","title":{"rendered":"Stadtbefestigung Linz am Rhein"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der M\u00fcndung der Ahr \u00fcber den Rhein aus besehen wird ersichtlich, wie harmonisch sich die Stadt Linz in einem Seitentaleinschnitt zwischen Rhein und Westerwald geradezu hineinschmiegt. Und diese gesch\u00fctzte Lage ist wahrscheinlich auch der Grund daf\u00fcr, dass sich hier bereits in fr\u00fcher Vorzeit Menschen ansiedelten, lange bevor die erste Erw\u00e4hnung der Stadt dies urkundlich bezeugte. Darauf deutet auch die Ringwallanlage aus Steinen und Holz auf dem Hummelsberg bei Linz hin, die mutma\u00dflich aus der Zeit um 600 n. Chr. stammt.<\/p>\n<div id=\"attachment_106409\" style=\"width: 2527px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106409\" class=\"wp-image-106409 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein.jpg\" alt=\"\" width=\"2517\" height=\"1819\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein.jpg 2517w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-300x217.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-500x361.jpg 500w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-768x555.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-1536x1110.jpg 1536w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-2048x1480.jpg 2048w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Blick_von_der_Bruecke_des_Leinpfades_des_Naturschutzgebietes_Muendungsgebiet_der_Ahr_auf_Linz__Die_Bunte_Stadt__am_Rhein-160x116.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 2517px) 100vw, 2517px\" \/><p id=\"caption-attachment-106409\" class=\"wp-caption-text\">Blick von der Br\u00fccke des Leinpfades des Naturschutzgebietes M\u00fcndungsgebiet der Ahr auf Linz am Rhein Photo: Geysirius<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Basaltkuppen im \u00f6stlichen Teil des Westerwaldes sind vor etwa 25 Millionen Jahren durch vulkanische T\u00e4tigkeiten entstanden. Sie \u00fcberragen die Hochfl\u00e4che des Rheinischen Schiefergebirges. Bei dem in der Region vorkommenden Basalt handelt es sich \u00fcberwiegend um f\u00fcnf- bis siebeneckigen, teils mehrere Meter langen S\u00e4ulenbasalt. Mit dem systematischen und manuellen Basaltabbau auf dem Hummelsberg wurde wahrscheinlich im Jahr 1855 begonnen. Der Transport zum Rhein erfolgte anfangs mit Ochsenkarren und Pferdefuhrwerken, sp\u00e4ter \u00fcber eine Seilbahn. In den 1870er-Jahren war au\u00dferdem ein erster Bremsbedarf vom Hummelsberg I zur <em>Sterner H\u00fctte<\/em> in Linz gebaut worden. Der Abbau am Hummelsberg I wurde 1963 eingestellt, anschlie\u00dfend die beiden anderen Br\u00fcche ab 1966 von der Basalt AG weiterbetrieben und 1984 endg\u00fcltig eingestellt. Der zur\u00fcckgelassene Steinbruch ist inzwischen wieder ein St\u00fcck Natur geworden, aus der tief ausgebauten Grube ist ein mit Oberfl\u00e4chenwasser gef\u00fcllter See entstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Bau der aus Basalt und Schieferbruchstein bestehenden Stadtbefestigung von Linz am Rhein wurde zur Zeit der Erhebung von Linz zur Stadt durch den K\u00f6lner Erzbischof im Jahr 1320 begonnen. Bereits in 1329 war die Befestigung der Stadt vollendet. Nach der Fertigstellung umgab eine 3,5 bis 6 Meter hohe, 1 Meter dicke und 1,5 Kilometer lange Stadtmauer die Stadt. Durchbrochen wurde sie von urspr\u00fcnglich vier Stadttoren, von denen heute noch das Rhein- und Neutor erhalten sind. Das an der Nordmauer gelegene Grabentor wurde 1863 abgebrochen und das im S\u00fcden liegende Leetor 1879.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von der restlichen Befestigung existiert noch der Pulverturn, ein an der S\u00fcdwestecke der Befestigung liegender Rundturm. Das Pulvermagazin diente zur sicheren Aufbewahrung des Schie\u00dfpulvers, wo es gegen Feuchtigkeit gesch\u00fctzt und vor einer Explosion bewahrt werden muss. Erg\u00e4nzt w\u00fcrde diese Festung durch das Neutor, einem Stadttorturm der Stadtbefestigung. Es ist das mit 25 Metern h\u00f6chste Geb\u00e4ude der Stadt und das \u00f6stlichste der Linzer Stadttore aus Basalt und Schieferbruchstein.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Kein anderer Geb\u00e4udetyp symbolisiert eine gesamte Epoche so stellvertretend wie die Burgen des europ\u00e4ischen Mittelalters. Auch das <em>Rheintor<\/em> regt als stummer Zeuge einer l\u00e4ngst vergangenen Zeit unsere Fantasie an.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadttore in Linz am Rhein waren einst stabil gebaute Bollwerke der Macht. Durch T\u00fcrme und besonders verst\u00e4rkte Durchl\u00e4sse durch die Stadtmauer, hatten sie dir Aufgabe den Stadtkern vor dem Eindringen von Feinden zu sch\u00fctzen. Der Bau von sch\u00fctzenden Stadtmauern und Stadttoren begann im Mittelalter, Erweiterungen und Verbesserungen begannen nach 1300 und dauerten \u2013 je nach milit\u00e4rischen Erfordernissen \u2013 bis zur fr\u00fchen Neuzeit an, als am Beginn des 17.\u00a0Jahrhunderts der beginnende Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg neue Anforderungen an die Stadttore und Stadtmauern stellte. Auch die befestigte Gemeinde in Linz am Rhein ist \u00a0\u00fcber Jahrhunderte ein Statussymbol, jedoch auch das Zentren kriegerischer Auseinandersetzungen. St\u00e4ndig m\u00fcssen sie sich Stadttore neuer Angriffstaktiken und Waffen erwehren. Die Verbreitung der Schie\u00dfpulverwaffen setzt ihrer gro\u00dfen Geschichte ein Ende. Festungen treten zu Beginn der Neuzeit ihr Erbe an. Ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Architektur dient nur einem Ziel: Angreifer \u00fcberall unter Beschuss nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Zukunft braucht Herkunft.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">(Rheinisches Sprichwort)<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_106389\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106389\" class=\"wp-image-106389 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Rheintor-1-300x213.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"213\" \/><p id=\"caption-attachment-106389\" class=\"wp-caption-text\">Rheintor, Photo: Klaus Krumscheid<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <em>Rheintor<\/em> ist ein \u00dcberbleibsel der urspr\u00fcnglichen Stadtbefestigung, die zwischen 1320 und 1329 errichtet wurde. Seit der ersten H\u00e4lfte des 14. Jahrhunderts \u00a0\u00a0war Linz mit einer Meter hohen Stadtmauer aus Basalt und Bruchstein mit vier gro\u00dfen Stadttoren befestigt, von denen zwei erhalten sind. Von den ehemals vier Linzer Stadttoren sind das Neutor und das Rheintor erhalten. Das ehemals an der Nordseite der Stadt gelegene Grabentor wurde 1863, das an der S\u00fcdseite gelegene Leetor 1879 abgebrochen. Das Neutor war das \u00f6stlichste der Stadttore und wurde wahrscheinlich nach dem gro\u00dfen Stadtbrand von 1391 errichtet. Die auf das Tor zuf\u00fchrende Neustra\u00dfe weist zahlreiche Fachwerkbauten auch j\u00fcngeren Datums auf, die zum Teil nicht dem rheinischen Fachwerk folgen, sondern eigene Stilrichtungen verk\u00f6rpern. Markanter Punkt im Panorama der Stadt ist bis heute das wuchtige Rheintor mit angeschlossenem Zollhaus. Es handelt sich allerdings nicht mehr um den urspr\u00fcnglichen Torbau, denn der Turm wurde im 15. oder 16. Jahrhundert neu errichtet und seitdem in seinem Aussehen mehrfach ver\u00e4ndert. Vom rechts daneben liegenden Zollhaus gelangten die Z\u00f6llner durch eine kleine Pforte in der Stadtmauer direkt zur Anlegestelle am Rheinufer. W\u00e4hrend der h\u00e4ufigen \u00dcberschwemmungen, von denen Hochwassermarken aus mehreren Jahrhunderten am Rheintor zeugen, sicherte ein bedachter Wehrgang auf der Stadtmauer die Verbindung vom Zollhaus zur Burg. Rheinzoll wurde in Linz von 1365 bis 1803 erhoben und war \u00e4u\u00dferst eintr\u00e4glich f\u00fcr die Stadt, denn jedes Schiff musste an der Zollstelle halt machen und seine Waren taxieren lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das <em>Rheintor <\/em>steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rheintor befindet sich auch das Atelier des Linzer K\u00fcnstlers Klaus Krumscheid. In 2011 wird es f\u00fcr die Dauer einen Jahres zu einer Galerie umgewidmet. Zu dieser Zeit wohnt im Rheintor Gabi Hofer, die Witwe des stadtbekannten K\u00fcnstlers Bernhard Hofer, die diese Zeit wohlwollend begleitet. Monatlich finden sich \u201ein ihrem Haus\u201c K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in Linz ein, um ihre Arbeiten dem interessierten Publikum zu pr\u00e4sentieren. Die n\u00e4chste Veranstaltung mit dem Titel <strong>Keine Einsicht ohne R(h)einsicht<\/strong> findet am 19. Februar statt. Charlotte Kons und Joachim Paul freuen sich \u00fcber Ihren Besuch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rheintor, Linz \u2013 Anno Domini 2011<\/strong>, Edition Das Labor 2011. \u2013 Limitierte und handsignierte Auflage von 100 Exemplaren. \u2013 Dem Exemplar 1 \u2013 50 liegt ein Holzschnitt von Haimo Hieronymus bei.<\/p>\n<div id=\"attachment_106335\" style=\"width: 237px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106335\" class=\"wp-image-106335 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/1RheintorHistorisch-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-106335\" class=\"wp-caption-text\">Das Rheintor, historische Ansicht<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong> Bei KUNO pr\u00e4sentieren wir Essays \u00fcber den Zwischenraum von Denken und Dichten, wobei das Denken von der Sprache kaum zu l\u00f6sen ist. Einen Essay zur Rheintorreihe finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/12\/10\/rheintor-revisited\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Von der M\u00fcndung der Ahr \u00fcber den Rhein aus besehen wird ersichtlich, wie harmonisch sich die Stadt Linz in einem Seitentaleinschnitt zwischen Rhein und Westerwald geradezu hineinschmiegt. 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