{"id":8552,"date":"2019-11-02T00:01:01","date_gmt":"2019-11-01T23:01:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=8552"},"modified":"2022-02-20T13:36:03","modified_gmt":"2022-02-20T12:36:03","slug":"sturmlauten-in-der-nacht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/11\/02\/sturmlauten-in-der-nacht\/","title":{"rendered":"Bensch, Kraus und Peer Quer"},"content":{"rendered":"<h3 dir=\"LTR\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Oder: Buchstaben springen mich an<\/span><\/h3>\n<address dir=\"LTR\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>In einem alten Buche stie\u00df ich auf ein Wort,<\/em><\/span><\/address>\n<address dir=\"LTR\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>Das traf mich wie ein Schlag und brennt durch meine Tage fort.<\/em><\/span><\/address>\n<address dir=\"LTR\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\">Ernst Stadler<\/span><\/address>\n<div id=\"attachment_9044\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/S.-259-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9044\" class=\" wp-image-9044 \" style=\"border: 0px none;\" title=\"S. 259 (2)\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/S.-259-2-267x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"219\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/S.-259-2-267x300.jpg 267w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/S.-259-2-913x1024.jpg 913w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-9044\" class=\"wp-caption-text\">zerrinnerungswild<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich stehe vor der Mikrowelle und heize einem lauwarmen Milchkaffee ein, den mir meine Frau Claudia von unterwegs mitgebracht hat. Die gr\u00fcne Leuchtanzeige z\u00e4hlt die Sekunden herunter. Mein Blick schweift \u00fcber die Raufaser und bleibt an einer elf Jahre alten Kinofilm-Reklame h\u00e4ngen, die an der in Vergessenheit geratenen Pinn\u00adwand befestigt ist. Einige Buchstaben springen mich an, und ich lese \u00bbKraus St\u00f6rte\u00adb\u00e4ckchen\u00ab (statt \u00bbKlaus\u00ab). Dann muss ich schmunzeln \u2026 \u2013 so kann es gehen, wenn man zuvor Gedichte in Theo Breuers <em>Das gewonnene Alphabet<\/em> gelesen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn Kraus geh\u00f6rt neben Bensch und Peer Quer, den Palmstr\u00f6ms in der Lyrik Breuers, zu den Alter Egos, mit denen sich der Dichter in seinen Texten immer wie\u00adder auseinandersetzt. Sie blicken ganz eigen in die Welt und mischen sich beharrlich in die Schreib- und Lesearbeit ein, wenn sie die Westentaschen-Goldwaage auspa\u00adcken und mit Kommentaren, Fragen und Einw\u00e4nden nicht an sich halten k\u00f6nnen. Dass es durchaus von Vorteil sein kann, wenn einem beim Schreiben jemand kritisch \u00fcber die Schulter schaut, bisweilen gar die Schreibhand f\u00fchrt, ist in Breuers aktuel\u00adlem Gedichtbuch zu entdecken, das im Oktober 2012 im Pop Verlag in Ludwigsburg erschienen ist. Breuer, der auch viel und gern <em>\u00fcber <\/em>Gedichte schreibt, statt selber wel\u00adche zu verfassen, legt mit <em>Das gewonnene Alphabet<\/em> ein fulminantes Gedichtbuch vor, mit dem er den vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt seines lyrischen Schaffens erreicht. Die Titelgebung, Ergebnis einer ausgiebigen Telefonkonferenz zwischen Axel Kutsch, Bensch, Kraus und Theo Breuer (wie man im abschlie\u00dfenden <span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9221\"><span style=\"color: #000080;\">Essay<\/span><\/a><\/span> lesen kann), ist kongenialer Ausdruck von Breuers (An-)Trieb, das Universum der Buchstaben le\u00adsend zu erforschen, um seine Entdeckungen anschlie\u00dfend mit hohem Wiedererken\u00adnungswert schreibend zu verarbeiten.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">K\u00f6rper zu fassen<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/noch-mal-ganz-von-vorn-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9729\" title=\"noch mal ganz von vorn (2)\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/noch-mal-ganz-von-vorn-2-209x300.jpg\" alt=\"\" width=\"146\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/noch-mal-ganz-von-vorn-2-209x300.jpg 209w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/noch-mal-ganz-von-vorn-2-713x1024.jpg 713w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/noch-mal-ganz-von-vorn-2.jpg 1169w\" sizes=\"auto, (max-width: 146px) 100vw, 146px\" \/><\/a>Literatur k\u00f6nne, so Ernst Jandl, nur vor dem Hintergrund und auf der Basis aller bis\u00adherigen Literatur entstehen. Ein Weniges ein wenig anders gemacht zu haben, kleine Verschiebungen, seien alles, was man in der Moderne noch schreibend erreichen k\u00f6nne. Breuer, stellt man bei der Lekt\u00fcre seines neuen Buches fest, gelingen auch gro\u00dfe Verschiebungen. Er hat die Konsequenz, mit jedem neuen Gedicht das Uner\u00adh\u00f6rte zu wagen und sch\u00f6pft dabei aus einem Ideen- und Kenntnisreichtum, der be\u00adeindruckt, ohne sich wichtig zu machen. Breuers Gedichte, gereimt, versteckt ge\u00adreimt oder reimlos, changieren von skurril \u00fcber unangestrengt und humorvoll bis sinnlich, sperrig, bedr\u00fcckend, sarkastisch oder verst\u00f6rend. Jede Verszeile, jedes Wort ist bis in den Leerraum zwischen den Buchstaben durchdacht. Immer sp\u00fcrt man, dass nichts in dieser Lyrik willk\u00fcrlich, nebens\u00e4chlich, zuf\u00e4llig oder austauschbar ist. Alles folgt einem Plan.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oft entziehen sich Breuers Gedichte der allzu raschen Einordnung durch die Gedan\u00adkenwelt des Lesers. Nichts f\u00fcr Menschen, die, wie es George formulierte, das Gele\u00adsene verstehen wollen und dabei mit den H\u00e4nden hinter den Spiegel greifen, im Glauben, dort sei ein K\u00f6rper zu fassen. Eine Fundgrube aber f\u00fcr alle diejenigen, die wissen, dass Sprache mit weitaus mehr aufgeladen ist als der Aufgabe, Information zu transportieren, um Verst\u00e4ndigung und Verst\u00e4ndnis zu erzielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Theo Breuer ist ein Literaturbesessener, der sich mit den Ergebnissen der eigenen Schreibarbeit nie zufrieden gibt. Finale Fassungen sind immer nur vorl\u00e4ufig final und werden selbst dann noch (und immer wieder) ge\u00e4ndert, wenn Breuer, nach zahllo\u00adsen, oft jahrelangen \u00dcberarbeitungen, gelegentlich selbst versucht ist, anzunehmen, ein Gedicht in eine dauerhaft g\u00fcltige Form gebracht zu haben. So erkl\u00e4rt sich, dass\u00a0<em>Das gewonnene Alphabet<\/em>, Breuers bislang umfangreichstes Lyrikbuch, eine Reihe von Gedichten enth\u00e4lt, die schon in seinen vorausgegangenen B\u00fcchern ver\u00f6ffentlicht wurden. Weil sie inzwischen kleine wie gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen erfahren haben, wur\u00adden sie als nunmehr vorl\u00e4ufig letzte Fassung in die aktuelle Auswahl aufgenommen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000080;\">Nachbrenner<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sehr3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9727 alignright\" style=\"border: 1px solid black;\" title=\"sehr\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sehr3-204x300.jpg\" alt=\"\" width=\"143\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sehr3-204x300.jpg 204w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sehr3-698x1024.jpg 698w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/sehr3.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 143px) 100vw, 143px\" \/><\/a>Breuer w\u00e4re nicht Breuer, wenn er bei der Arbeit an eigenen Gedichten vers\u00e4umte, auch an die vielen anderen Autorinnen und Autoren zu denken, die seine Lese- und Schreiberfahrung grundieren, die ihn begeistern, berauschen und zu stets neuer Ab\u00addrift in die lyrische Stratosph\u00e4re befl\u00fcgeln, von wo aus er sich in die literarisch-k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung st\u00fcrzt. Nicht nur Breuers Lyrik-Monographien, sondern auch seine Gedichte zeugen vom unentwegten Bestreben, Vermittler zu sein und der Lyrik aus dem Hinterland heraus als dezentraler F\u00f6rderer zu dienen. So hat er jedes der alphabetisch sortierten Gedichte zur Verfeinerung der Lesekost mit mindestens einem Zitat als Zutat abgeschmeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ungew\u00f6hnlich ist das W\u00f6rter-Glossar, das Breuer als Zugabe ans Ende des Buches stellt: Zw\u00f6lf Seiten in kleinster Schriftgr\u00f6\u00dfe, die von <em>a<\/em> (11x) bis zu <em>zypressenwolfsmilch<\/em> (1x) auflisten, was das Lesen, Schreiben und Leben Breuers ausmacht: W\u00f6rter, W\u00f6rter, W\u00f6rter; bedrohte wie unbedrohte, vertraute wie nie ge\u00adh\u00f6rte \u2013 und die meisten sind in den 89 Gedichten des Buches nur einmal zu finden. Das W\u00f6rter-Glossar, das bislang wohl kein anderer Dichter einem Gedichtbuch bei\u00adgegeben hat, wird zum Nachbrenner, wenn die darin aufgef\u00fchrten W\u00f6rter das zuvor Gelesene f\u00fcr ein sekundenlanges Aufscheinen aus dem schwarzen Vergessen ho\u00adlen, in das alle Lekt\u00fcre mit der Zeit entschwindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em style=\"text-align: justify;\">Das gewonnene Alphabet<\/em> ist ein schillerndes, verbl\u00fcffendes, kurzweiliges und spannendes Buch, dessen stilistische Vielfalt nicht in eine Schublade des Apotheker\u00adschr\u00e4nkchens passt. Man muss die R\u00e4ume, die Breuers Gedichte \u00f6ffnen, betreten, um sich ein Bild von ihrer Breite, H\u00f6he und Tiefe sowie der enthaltenen M\u00f6blierung machen zu k\u00f6nnen \u2013 und dabei zu entdecken, was zwischen Buchdeckeln ly\u00adrisch m\u00f6glich ist.<\/p>\n<address style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\">Es geht eigentlich auch gar nicht<\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\">um den Wasserhahn<\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>Linda Pfeiffer\u00a0\u00b7 Brief vom 26. August 2011<\/em><\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: right;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\"><em>sichtung \u00b7 zoff \u00b7 doch glatt gelogen<\/em><\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #808080;\">[eine installation]<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">buchlaus kraus ist baff verwundert:<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ein kurioser wildwestern<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">in dem regen schwappt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">am end brennt noch die sonne \u2013<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">ein sehr furioser lebensabschnitt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">startet \u00b7 gestern<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">pfl\u00fcgt kraus tief \u00b7 mit knapp sechzig watt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u2013 das bild h\u00e4ngt schief \u2013<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">durch hundert und mehr gedichte \u00b7<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">\u00a0<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">von wegen dichtung klappt<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">falls fasern um kaputten kran gewunden<\/span><\/address>\n<address style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"color: #000080;\">und werkstoff straff gezogen<\/span><\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<address>\u00a0<\/address>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein R\u00fcckblick auf Theo Breuers <strong>Das gewonnene Alphabet<\/strong>, Gedichte \u00b7 Glossar \u00b7 Essay, 121 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/TB_1_1.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-11861\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/TB_1_1-196x300.gif\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/TB_1_1-196x300.gif 196w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/TB_1_1.gif 475w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oder: Buchstaben springen mich an In einem alten Buche stie\u00df ich auf ein Wort, Das traf mich wie ein Schlag und brennt durch meine Tage fort. Ernst Stadler Ich stehe vor der Mikrowelle und heize einem lauwarmen Milchkaffee ein, den&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/11\/02\/sturmlauten-in-der-nacht\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":98731,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[89,255,1017,84],"class_list":["post-8552","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-andreas-noga","tag-ernst-jandl","tag-linda-pfeiffer","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8552"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98743,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8552\/revisions\/98743"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98731"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}