{"id":84492,"date":"2023-08-23T00:01:49","date_gmt":"2023-08-22T22:01:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=84492"},"modified":"2022-02-25T19:07:31","modified_gmt":"2022-02-25T18:07:31","slug":"ornament-und-erziehung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/23\/ornament-und-erziehung\/","title":{"rendered":"ORNAMENT UND ERZIEHUNG"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Antwort auf eine rundfrage<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrter herr professor!<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre anfrage erreicht mich gerade zur rechten zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt wahrheiten, die man verschweigen mu\u00df. Samen auf steinigen boden zu werfen, ist verschwendung. Seit siebenundzwanzig jahren z\u00f6gere ich daher, das auszusprechen, was mir durch ihre enquete zu sagen nun m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die reform unseres zeichenunterrichtes begleite ich seit ihren anf\u00e4ngen mit innerer wut. Aber die menschheit scheint wieder zur Besinnung gekommen zu sein: der klassizismus in Frankreich. Jetzt ist es also zeit, zu reden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erziehen hei\u00dft, dem menschen aus seinem urzustande helfen. Das, wozu die entwicklung der menschheit jahrtausende gebraucht hat, hat jedes kind nachzuholen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur die eltern und tanten, wir alle wissen, da\u00df jedes kind ein genie ist. Aber die genialit\u00e4t des papuanegers, also des sechsj\u00e4hrigen kindes, ist heute f\u00fcr die menschheit nutzlos. Was erzielt man mit dem modernen zeichenunterricht? Ein freches geschlecht, das sich vor das kunstwerk stellt und mit einem gewissen recht behauptet, solche sachen habe es in der schule auch gemacht. Mit einem gewissen recht, sage ich, und deute damit das tiefe problem kind und genius an. Wieviele eltern haben sich verleiten lassen, nach den resultaten dieser modernen methode an die k\u00fcnstlerische berufung ihrer kinder zu glauben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die alte methode, die den sauberen zeichner erzog, der als k\u00fcnftiger kartograph oder visitkartenlithograph\u00a0wertvolles leisten konnte, hat sie nicht vielfach den architekten auf dem gewissen? W\u00e4hrend doch der wahre architekt ein mensch ist, der \u00fcberhaupt nicht zeichnen, der also mit dem strich seinen seelischen zustand nicht ausdr\u00fccken kann. Was er zeichnen nennt, ist ein versuch, sich dem ausf\u00fchrenden handwerker verst\u00e4ndlich zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich will das kind nicht mit dem bade aussch\u00fctten. Es gibt viele dinge im modernen zeichenunterrichte, die anerkennenswert sind. Das zeichnen unserer <i>gebrauchsgegenst\u00e4nde<\/i> nach der natur ist eine gro\u00dfe hilfe f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen konsumenten und f\u00fcr die entwicklung unserer kultur. Das zeichnen von naturprodukten halte ich f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcssig. Der k\u00fcnftige z\u00fcchter, forscher usw. wird die nutzanwendung vom gebrauchsgegenstande auf das insekt selbst machen k\u00f6nnen, und dem menschen soll nicht der wald durch eine genaue kenntnis der bl\u00e4tter verleidet werden. Da\u00df das ged\u00e4chtniszeichnen von gro\u00dfer wichtigkeit ist, ist selbstverst\u00e4ndlich. Nur ist weniger auf einen vagen gesamteindruck als auf genaues detail zu achten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe es ihnen zu danken, werter herr professor, da\u00df sie mir durch ihre wohldurchdachte fragestellung erm\u00f6glicht haben, das zu schreiben, was mir so lange am herzen lag.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Mit dem ausdrucke meiner hochachtung ihr immer ergebener<\/p>\n<div style=\"text-align: right;\" align=\"right\">Adolf Loos<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>I. Ob der moderne mensch das ornament braucht?<\/b><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der moderne mensch, der mensch mit den modernen nerven, braucht das ornament nicht, im gegenteil, er\u00a0verabscheut es. Alle gegenst\u00e4nde, die wir modern nennen, haben kein ornament. Unsere kleidung, unsere maschinen, unsere lederwaren und alle gegenst\u00e4nde des t\u00e4glichen gebrauches haben nach der franz\u00f6sischen revolution kein ornament mehr. Bis auf die dinge, die der frau geh\u00f6ren \u2013 das ist aber ein anderes kapitel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ornamente haben nur jene gegenst\u00e4nde, die von einem teil der menschheit \u2013 ich nenne ihn den kulturlosen teil \u2013 abh\u00e4ngig sind: von den architekten. Wo immer gebrauchsgegenst\u00e4nde unter dem einflu\u00df von architekten hergestellt werden, sind diese gegenst\u00e4nde unzeitgem\u00e4\u00df, also unmodern. Das gilt selbstverst\u00e4ndlich auch von den <i>modernen<\/i>architekten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der einzelne mensch ist unf\u00e4hig, eine form zu schaffen, also auch der architekt. Der architekt versucht aber dieses unm\u00f6gliche immer und immer wieder \u2013 und immer mit negativem erfolg. Form oder ornament sind das resultat unbewu\u00dfter gesamtarbeit der menschen eines ganzen kulturkreises. Alles andere ist kunst. Kunst ist der eigenwille des genius. Gott gab ihm den auftrag dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kunst an den gebrauchsgegenstand zu verschwenden, ist unkultur. Ornament bedeutet mehrarbeit. Der sadismus des achtzehnten jahrhunderts, seinen mitmenschen \u00fcberfl\u00fcssige arbeit aufzub\u00fcrden, ist dem modernen menschen fremd, noch fremder ist ihm das ornament der primitiven v\u00f6lker, das durchwegs religi\u00f6se, erotisch-symbolische bedeutung hat und dank seiner primitivit\u00e4t an kunst grenzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ornamentlosigkeit ist nicht reizlosigkeit, sondern wirkt als neuer reiz, belebt. Die m\u00fchle, die nicht klappert, weckt den m\u00fcller.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>II. Ob das ornament als ausdruck der unkultur aus dem leben \u00fcberhaupt und besonders aus der schule entfernt werden soll?<\/b><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ornament verschwindet von selbst und die schule soll sich in diesen nat\u00fcrlichen proze\u00df, den die menschheit seit ihrem bestehen durchzumachen hat, nicht einmischen.<\/p>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>III. Ob es f\u00e4lle gibt, wo man das ornament braucht (zu praktischen, \u00e4sthetischen oder erzieherischen zwecken)?<\/b><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt solche f\u00e4lle. Als praktischer zweck ist das ornament eine frage des verbrauchers (konsumenten) sowohl wie des erzeugers (produzenten). Nur ist der konsument das prim\u00e4re, der produzent das sekund\u00e4re.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Psychologisch genommen w\u00e4re das ornament eigentlich dazu da, um dem arbeiter die eint\u00f6nigkeit seiner arbeit\u00a0zu erleichtern. Die frau, die acht stunden t\u00e4glich im ohrenbet\u00e4ubenden fabriksl\u00e4rm am webstuhl steht, empfindet es als freude, ja als erl\u00f6sung, wenn von zeit zu zeit ein bunter faden einschl\u00e4gt. Der bunte faden bedingt das ornament. Wer von uns modernen menschen w\u00fcrde die verschiedenen, st\u00e4ndig wechselnden stoffmuster als unmodern empfinden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leute, die solche ornamente erfinden, nennt man im fabriksbetrieb dessinateure. Sie erfinden sie aber nicht, sondern stellen sie nach mode und nachfrage zusammen. Auf zuk\u00fcnftige dessinateure braucht die schule keine r\u00fccksicht zu nehmen. Die bilden sich von selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor sechsundzwanzig jahren habe ich behauptet, da\u00df mit der entwicklung der menschheit das ornament am gebrauchsgegenstande verschwinde, eine entwicklung, die unaufh\u00f6rlich und konsequent fortschreitet und so nat\u00fcrlich ist wie der vokalschwund in den endsilben der umgangssprache. Ich habe aber damit niemals gemeint, was die puristen ad absurdum getrieben haben, da\u00df das ornament systematisch und konsequent abzuschaffen sei. Nur da, wo es einmal zeitnotwendig verschwunden ist, kann man es nicht wieder anbringen. Wie der mensch niemals zur t\u00e4towierung seines gesichtes zur\u00fcckkehren wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gebrauchsgegenstand lebt von der dauer seines materials, und sein moderner wert ist eben die solidit\u00e4t. Wo ich den gebrauchsgegenstand ornamental mi\u00dfbrauche, k\u00fcrze ich seine lebensdauer, weil er, als der mode unterworfen, fr\u00fcher sterben mu\u00df. Diesen mord am material kann nur die laune und ambition der frau verantworten \u2013 denn das ornament im dienste der frau wird ewig leben. Ein gebrauchsgegenstand wie stoff oder tapete,\u00a0dessen dauerhaftigkeit beschr\u00e4nkt ist, bleibt modedienstbar, daher ornamentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch der moderne luxus hat gediegenheit und kostbarkeit der verziertheit vorgezogen. So da\u00df das ornament wohl \u00e4sthetisch kaum mehr zu werten ist. Das ornament der frau aber entspricht im grunde dem des wilden, es hat erotische bedeutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was bleibt da vom ehrlichen, lebensberechtigten ornamente unserer zeit als schulaufgabe \u00fcbrig?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere erziehung beruht auf der klassischen bildung. Ein architekt ist ein maurer, der latein gelernt hat. Die modernen architekten scheinen aber mehr esperantisten zu sein. Der zeichenunterricht hat vom klassischen ornament auszugehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der klassische unterricht hat trotz der verschiedenheit der sprachen und grenzen die gemeinsamkeit der abendl\u00e4ndischen kultur geschaffen. Ihn aufzugeben, hie\u00dfe diese letzte gemeinsamkeit zerst\u00f6ren<sup id=\"cite_ref-2\" class=\"reference\"><a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Ornament_und_Erziehung#cite_note-2\">[2]<\/a><\/sup>. Daher ist nicht nur das klassische ornament zu pflegen, sondern man besch\u00e4ftige sich auch mit den s\u00e4ulenordnungen und profilierungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Perrault, der sch\u00f6pfer der louvrefassade, war ein arzt. Er hatte den preis, den Ludwig\u00a0XIV. f\u00fcr den bau ausschrieb, gegen alle architekten seiner zeit gewonnen. Wenn ein solcher fall auch wohl ziemlich vereinzelt dasteht,\u00a0als konsument hat jeder sein leben lang mit architektur zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das klassische ornament spielt im zeichenunterricht dieselbe rolle wie die grammatik. Es h\u00e4tte keinen zweck, latein nach der berlitzmethode zu lehren. Der lateinischen grammatik, und weiter jeder grammatik \u00fcberhaupt, verdanken wir die zucht der seele, die zucht unseres denkens. Das klassische ornament bringt zucht in die formung unserer gebrauchsgegenst\u00e4nde, z\u00fcchtet uns und unsere formen, bringt trotz ethnographischer und sprachlicher unterschiede eine gemeinsamkeit der formen und \u00e4sthetischen begriffe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und es bringt ordnung in unser leben. Der m\u00e4ander \u2013 das genaue zahnrad! Die rosette \u2013 die genaue zentrale bohrung, aber auch der richtig gespitzte bleistift!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>IV. Kann man diese fragen in der schulpraxis ohne kompromi\u00df und allgemein l\u00f6sen, oder soll man mit einer allm\u00e4hlichen evolution und einem \u00fcbergang in verschiedenen individuellen etappen der kulturentwicklung rechnen (stadt\u2013land; kinder\u2013erwachsene; bau-, maschinen-, agrar-, handelsindustrialismus; kleinere handarbeit im hause usw.)?<\/b><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle kinder haben gleich erzogen zu werden. Vor allem darf es keinen unterschied zwischen stadt und land geben. Handarbeiten sind f\u00fcr das leben der frau auf dem lande unbedingt notwendig; aber auch der stadtfrau bedeuten sie manchmal wohlt\u00e4tige erholung in der h\u00e4uslichen wirtschaftst\u00e4tigkeit. Der zeichenunterricht ignoriere sowohl die nationale bauerntechnik wie die letztmodernen\u00a0erzeugnisse der stadtfrau. Dort wird die tradition, hier die mode die techniken und formen bestimmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer es mit der nationalen eigenart der bauernromantik gut meint, der folge mir. Der zeichenlehrer w\u00fcrde nur wie der elefant im porzellanladen hausen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle formen angewandter technik aber diktiert der fortschritt der praxis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-84374 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-201x300.jpg 201w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-687x1024.jpg 687w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-768x1144.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-1031x1536.jpg 1031w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-560x834.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-260x387.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat-160x238.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/Adolf_Loos_Ornament_und_Verbrechen_Plakat.jpg 1208w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a>Adolf Loos war ein \u00f6sterreichischer Architekt, Architekturkritiker und Kulturpublizist. Er gilt als einer der Wegbereiter der modernen Architektur. Seine bekanteste Schrift ist der Vortrag <em>Ornament und Verbrechen<\/em> (1910). Darin wird argumentiert, dass Funktionalit\u00e4t und Abwesenheit von Ornamenten im Sinne menschlicher Kraftersparnis ein Zeichen hoher Kulturentwicklung seien und dass der moderne Mensch wirkliche Kunst allein im Sinne der Bildenden Kunst erschaffen k\u00f6nne. Ornamentale Verzierungen oder andere besondere k\u00fcnstlerische Gestaltungsversuche an einem Gebrauchsgegenstand seien eine ebenso unangemessene wie \u00fcberfl\u00fcssige Arbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192 <\/strong>ein Essay \u00fcber die neue Literaturgattung <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22423\"><em>Twitteratur.<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antwort auf eine rundfrage Sehr geehrter herr professor! Ihre anfrage erreicht mich gerade zur rechten zeit. Es gibt wahrheiten, die man verschweigen mu\u00df. Samen auf steinigen boden zu werfen, ist verschwendung. Seit siebenundzwanzig jahren z\u00f6gere ich daher, das auszusprechen, was&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/23\/ornament-und-erziehung\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":222,"featured_media":97999,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2939],"class_list":["post-84492","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-adolf-loos"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/222"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84492"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84492\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100693,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84492\/revisions\/100693"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97999"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}