{"id":8425,"date":"2012-10-26T00:31:47","date_gmt":"2012-10-25T22:31:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=8425"},"modified":"2019-10-05T15:02:08","modified_gmt":"2019-10-05T13:02:08","slug":"rhein-funf-musik-film-literatur","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/26\/rhein-funf-musik-film-literatur\/","title":{"rendered":"Take Five"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/attachment.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8429\" title=\"attachment\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/attachment-268x300.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/attachment-268x300.jpg 268w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/attachment-917x1024.jpg 917w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/attachment.jpg 1274w\" sizes=\"auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px\" \/><\/a><em>Rhein!<\/em> \u2013 wer mag, kann das phonetisch als eine Aufforderung verstehen, nicht teilnahmslos drau\u00dfen vor der T\u00fcr zu bleiben, sondern sich hineinzuwagen ins Abenteuerreich der K\u00fcnste. Zun\u00e4chst einmal ist es eine Standortbestimmung. Die Veranstalter wollen eine eigenwillige Kunst, die sich das H\u00f6chste abverlangt. Der gro\u00dfe Flu\u00df ist ein Sinn-Bild f\u00fcr das Bewegte, Bewegende, Auf- und Abschwellende, Ungreifbare des Sch\u00f6pferischen, aber er bezeichnet auch eine Grenze. Ein besinnungs- und gesinnungsloser Kunstmarkt-Globalismus, der affirmativ nur noch das wiederholt, was per Selbstzensur den momentanen Trends und Abkassieroffensiven nachmodelliert wird, ist so wenig die Sache der Veranstalter wie es die Laubs\u00e4ge-\u00dcbungen aus dem Reich hobbyk\u00fcnstelnder Epigonen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Autonom oder Automat?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Artisten von <em>Kunstgeflecht<\/em> wollen eine freie, unabh\u00e4ngige, mutige Kunst mit reichlich R\u00fcckgrat und ohne falsche R\u00fccksichten \u2013 autonom gegen\u00fcber den Zumutungen und Einfl\u00fcsterungen der hohen wie der lokalen Politik, autonom aber auch gegen\u00fcber selbst verordneten Zw\u00e4ngen und Zwangsgedanken. Sie wollen eine Kunst, die gerade aufgrund ihrer Besonderheit und Einzigartigkeit ihren Beitrag leistet zu einer vielf\u00e4ltigen und bunten Weltkunst. Daher auch werden sich in dieser Zeitschrift etliche Autoren finden, die aus dem Rheinland stammen, und auch einige Themen von <em>vor der Haust\u00fcr<\/em>, aber eben nicht nur diese.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verbindung und Vernetzung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Gedanke des <em>Kunstgeflecht<\/em>s, also der Verbindung und Vernetzung der K\u00fcnste und der K\u00fcnstler mit verschiedenen Professionen, Weltbildern und formalen Vorlieben, ist ihnen wichtig, aber auch dies ist kein Dogma, dem auf jeder Seite allseitig entsprochen werden muss. Dies hat die Versanstalter dazu bewogen, bis auf weiteres keine Themenhefte zu planen, sondern einerseits zun\u00e4chst einmal zu publizieren, was auf ihren Veranstaltungen vorgetragen wurde, und andererseits dies zu erg\u00e4nzen durch weitere Beitr\u00e4ge. Jeder, der etwas Eigenes und Besonderes vorzubringen hat, ist ihnen willkommen. Sie beginnen mit Lyrik, Essays zur Musik und Literaturgeschichte, erz\u00e4hlender Prosa \u2013 Theatralisches, bildende Kunst, Photographie und manches andere soll und wird noch hinzutreten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Live<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die n\u00e4chste <em>Kunstgeflecht<\/em>-Veranstaltung findet heute ab 19.00 Uhr im Siegburger Kulturzentrum PUMPWERK statt (Bonner Str. 65, 5 Minuten vom Bahnhof Siegburg\/Bonn).\u00a0 Leonhard Beck\u00a0 spielt auf der Gitarrre Musik von Andre Asriel und Wolfram F\u00fcrstenau.\u00a0 Helmut Braun berichtet \u00fcber die D\u00fcsseldorfer Jahre der Czernowitzer Dichterin Rose Ausl\u00e4nder, die er von 1975 bis zu ihrem Tode 1988 rund f\u00fcnfhundertmal besuchte. Nikolaus Gatter spricht \u00fcber den Wuppertaler Maler Otto Friedrich Weber (1890-1957), einen Freund Picassos und Delaunays. Christoph Felder schildert, wie sein Dokumentarfilm ueber den Dichter Juergen Becker entstand und zeigt Ausschnitte daraus. Kurt R\u00f6ssler zeigt Zeichnungen und liest Texte, die bei Reisen durch die sich aufloesende DDR entstanden.\u00a0 Von Harald Groehler wird man Gedichte h\u00f6ren, von Rolf Stolz Prosaisches.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Eintritt betr\u00e4gt 10 Euro &#8211; daf\u00fcr erh\u00e4lt man ein Gratisexemplar der Zeitschrift \u201eRHEIN\u201c Nr. 5 \u2013 mit bisher unver\u00f6ffentlichten Texten u. a. von Ulrike Draesner, Tanja D\u00fcckers, Felix Philipp Ingold, Urs Jaeggi, Hanne F. Juritz, Stephan Krawczyk, Wjatscheslaw Kuprijanow, Elisabeth Plessen, Lutz Rathenow, SAID, Joachim Sartorius, Ginka Steinwachs, Yoko Tawada.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhein! \u2013 wer mag, kann das phonetisch als eine Aufforderung verstehen, nicht teilnahmslos drau\u00dfen vor der T\u00fcr zu bleiben, sondern sich hineinzuwagen ins Abenteuerreich der K\u00fcnste. Zun\u00e4chst einmal ist es eine Standortbestimmung. 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