{"id":84130,"date":"2023-02-08T00:01:11","date_gmt":"2023-02-07T23:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=84130"},"modified":"2022-02-18T17:07:34","modified_gmt":"2022-02-18T16:07:34","slug":"die-konstruktiven-ideen-der-neuen-malerei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/02\/08\/die-konstruktiven-ideen-der-neuen-malerei\/","title":{"rendered":"Die konstruktiven Ideen der neuen Malerei"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Chronik des Lorenzo Ghiberti steht eine merkw\u00fcrdige Betrachtung, die ein lehrreiches Streiflicht auf die k\u00fcnstlerischen Ideen seiner Zeit wirft. Ghiberti spricht von Masaccio und erw\u00e4hnt dabei bewundernd und als Zeichen des ungeheuren Fortschrittes, den die Malerei durch Masaccio gemacht habe, \u00bbda\u00df er die von vorn gesehenen F\u00fc\u00dfe untadelhaft zeichnete, da bisher nach alter, ungeschickter Weise die Figuren auf den Zehenspitzen stehend dargestellt worden waren\u00ab. Das hei\u00dfersehnte Verm\u00f6gen \u00bbrichtiger\u00ab Naturwiedergabe steigerte sich damals langsam bis zu den Werken der Sp\u00e4trenaissance, die nichts mehr zu entdecken fand und mit dem errungenen K\u00f6nnen zu spielen begann und damit den schnellen k\u00fcnstlerischen Verfall einleitete; erst Frankreich griff im 19. Jahrhundert das alte Thema wieder auf und gelangte von der rein organischen Perspektive der Renaissance zu der ber\u00fchmten Entdeckung des atmosph\u00e4rischen Kolonits und der impressionistischen Erscheinung.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Wir haben das Ende dieser Bewegung schon erlebt; was heute noch mit diesen Mitteln geschaffen wird, ist ein im besten Falle geistreiches, oft auch ein totlangweiliges Spiel.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">In beiden Entwicklungen war die Wissenschaft der Kunst zu Hilfe gekommen. Die Kunst der Renaissance bewahrte sich, dank der unzul\u00e4nglichen Mittel der damaligen Wissenschaft, eine gro\u00dfe Straffheit, die sie uns noch heute so hehr und ehrw\u00fcrdig erscheinen l\u00e4\u00dft. Die Bewegung des 19. Jahrhunderts aber ging an der \u00dcberlegenheit seines m\u00e4chtigen Freundes, dessen Hilfe sie sich geliehen und der dem Geiste des 19. Jahrhunderts eine Richtung gab, zugrunde. Die Kunst des Volkes und der K\u00fcnstler wurde in einem kleinen Sarge zu Grabe getragen: der Kamera.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Dagegen setzt heute gleichzeitig eine ganz neue, in der Kulturwelt universale Bewegung ein, der alle K\u00fcnste unterliegen. Diese Bewegung nimmt, soweit sie heute \u00fcberhaupt historisch zu fassen ist, eine umgekehrte Richtung als alle fr\u00fcheren, in denen das Wollen und K\u00f6nnen zu immer gr\u00f6\u00dferer \u00dcbereinstimmung mit dem \u00e4u\u00dferen Naturbilde strebte, das mit seinem hellen Tageslichte die geheimnisvollen und abstrakten Vorstellungen des Innenlebens verscheucht. Im Gegensatz hierzu strebt die neue Bewegung auf einem anderen Wege zur\u00fcck zu den Bildern des Innenlebens, das die Forderungen der wissenschaftlich fa\u00dfbaren Welt nicht kennt. Wir sagen mit Nachdruck: auf einem <i>anderen<\/i> Wege, denn soweit die neuen Maler nur die Ausdrucksformen der ihnen wesensverwandten Primitiven wiederholen, bereiten sie vielleicht den Boden und leiten zu Neuem \u00fcber, aber geben unserer Zeit nichts Positives an neuen Werten. Aber der neue Weg ist heut schon begangen und jeden Tag brechen sich zu ihm neue K\u00fcnstler ihre Bahn.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Sprach man fr\u00fcher von der \u00bbG\u00f6ttlichkeit\u00ab der Kunst, so kreisen heute die Ideen um das tiefe Problem, die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit dieser g\u00f6ttlichen Wirkungen zu erforschen und den Eigengehalt von bis jetzt noch fast ganz unerkannten Gesetzen zu zeigen, den jedes Kunstwerk versteckter oder offener enth\u00e4lt; und zwar stimmen diese Gesetze durchaus nicht \u00fcberein mit den Gesetzen unserer Naturwissenschaft. Die k\u00fcnstlerische Wirkung eines gemalten Aktes hat nicht das Geringste mit den wissenschaftlichen Bildungsgesetzen einer Figur zu tun; sie <i>kann<\/i> ihnen \u00e4u\u00dferlich folgen, sie <i>mu\u00df<\/i> aber durchaus nicht. Ja, man entdeckte, da\u00df die reink\u00fcnstlerische Wirkung meist st\u00e4rker ist, wo die wissenschaftlichen Bildungsgesetze nicht gewu\u00dft oder ignoriert wurden. Dieser Widerstand gegen die naturalistische Form entspringt nicht etwa einer Laune oder Originalit\u00e4tssucht, sondern ist vielmehr das Begleitmoment eines viel tieferen Wollens, von dem unsere Generation durchgl\u00fcht ist: Dem Drang nach Erforschung der metaphysischen Gesetze, den bisher fast nur die Philosophie praktisch kannte.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Die Wahrnehmung, da\u00df es noch eine ganz andere Gesetzeswelt gibt als die heute allein anerkannte naturwissenschaftliche Disziplin, bewegt heute alle Gem\u00fcter. Letztere vermag z.B. nicht, Konstruktionsfehler in einem Bilde von <i>Picasso<\/i> oder <i>Kandinsky<\/i> zu erweisen und versteht die k\u00fcnstlerische Richtigkeit von Formen nicht anders nachzupr\u00fcfen als mit ihren optischen Erfahrungsgesetzen, w\u00e4hrend der Bildungstrieb des K\u00fcnstlers unentrinnbaren Gesetzen folgt, die f\u00fcr das Innenleben des Menschen die einzig bestimmenden sind. Die heutige Kunst sucht sich mit ihren Ausdrucksformen direkt diesem Innenleben zuzuwenden und entkleidet darum ihre Werke von der \u00e4u\u00dferlichen H\u00fclle, in die ihre Vorg\u00e4nger, der Geistesrichtung ihrer Zeit folgend, \u3008sie\u3009 gesteckt haben. Selbstverst\u00e4ndlich blieb jenen eine gro\u00dfe, k\u00fcnstlerische Wirkung nicht versagt. Das Ausschlaggebende bleiben hier stets die gro\u00dfen sch\u00f6pferischen Pers\u00f6nlichkeiten, die \u00fcber das Zeitliche und Bedingte ihrer Ausdrucksformen hinauswachsen. Aber die Kunstanschauungen, die die Allgemeinheit aus ihren Werken folgerte, und die Schule, die sie in Europa und nicht zum wenigsten in Deutschland machten, scheint uns im h\u00f6chsten Grade unheilvoll; heute ist die ganze Welt gl\u00fccklich so weit, die \u00bbsch\u00f6n gemalte\u00ab Winterlandschaft f\u00fcr Kunst zu halten, auch wenn ihr Verfertiger kein Lot Kunstgef\u00fchl besa\u00df und sie lediglich\u00a0nach den lernbaren Gesetzen der Optik mit freundlicher Hilfe der Kamera zurechtgemalt hat. Wenn aber heute ein k\u00fcnstle risch Hochbegabter auf ein Blatt Papier einige dunkle Linien zieht, in denen er bewu\u00dft oder instinktiv (d.h. mit anderen Worten: als K\u00fcnstler oder Laie) den geheimnisvollen Wirkungsgesetzen der Kunst gehorcht, <i>lacht ganz Deutschland<\/i> \u00fcber seine Pr\u00e4tention, da\u00df diese unverst\u00e4ndlichen Linien irgend etwas mit Kunst gemein haben sollen. Ist er ein K\u00fcnstler, so greift man ihn wie einen <i>gemeinen Schwindler<\/i> an. Aber die sch\u00f6ne Winterlandschaft! das war was anderes! So stumpf sind die Sinne geworden gegen\u00fcber k\u00fcnstlerischer Form, so banal das Auge, da\u00df es den \u00e4u\u00dferlichsten Naturvergleich als ein brauchbares Kriterium von Kunst ansieht, so denkfaul das Hirn, da\u00df es den Nachahmungstrieb vom Kunsttrieb nicht mehr zu unterscheiden vermag! Volkskunst, d.h. Gef\u00fchl im Volke f\u00fcr k\u00fcnstlerische Form kann erst dann wieder erstehen, wenn der ganze Wirrwar von verdorbenen Kunstbegriffen des 19. Jahrhunderts aus dem Ged\u00e4chtnis der Generationen getilgt ist; die gro\u00dfen Werke, die das Jahrhundert hervorgebracht hat, sind wie alle gro\u00dfen Werke unverletzlich. Aber wohl nicht alle werden bleiben, die heute noch in h\u00f6chster Sch\u00e4tzung stehen. Da\u00df z.B. ein gutes Bild von Sisley uns k\u00fcnstlerisch ergreift, beruht nat\u00fcrlich darauf, da\u00df Sisley als K\u00fcnstler jene tiefere Gesetzlichkeit der Bildform instinktiv erfa\u00dfte; aber zuweilen gelang ihm dies in der Befangenheit seines pleinairistischen Pro grammes, das ihn verwirrte, auch nicht; und manchem seiner Zeitgenossen erging es \u00e4hnlich. Man erschrickt vor der Leere dieser Bilder, die nur dem \u00bbScheine der Natur\u00ab nachgebildet sind.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">In diesem Gedankengange sind die oft so schwierigen Unterscheidungsmerkmale von \u00bbstarken\u00ab und \u00bbschwachen\u00ab Bildern zu suchen. Sehr instruktive Beispiele liefert zu diesem Thema die japanische Kunst. Ein mit ihr innig Vertrauter k\u00f6nnte kein gl\u00fccklicheres Material von Beispielen und Gegenbeispielen finden, um eine Dogmatik des \u00bbSeelenstaates\u00ab, der seine eigenen Gesetze und Organisationen hat, aufzubauen.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Heute liegen, soweit ich es zu \u00fcbersehen vermag, nur zwei Versuche vor, die Grundlagen einer solchen Dogmatik zu schaffen. Einmal das geistreiche Buch von <i>Wilhelm Worringer,<\/i> Abstraktion und Einf\u00fchlung, das heute die allgemeinste Beachtung verdient und in welchem von einem streng historischen Geiste ein Gedankengang niedergeschrieben wurde, der den \u00e4ngstlichen Gegnern der modernen Bewegung einige Beunruhigung verursachen d\u00fcrfte. Das andere, \u00bb\u00dcber das Geistige in der Kunst\u00ab, ist von dem <i>Maler W. Kandinsky<\/i> geschrieben; es enth\u00e4lt Ideen zu einer<i> Harmonielehre der Malerei,<\/i> in der die uns heute fa\u00dfbaren Gesetze \u00fcber die Wirkungen von Formen und Farben formuliert werden und zugleich in seinen Bildern die lebendigste Gestalt gewonnen haben. Ein Buch \u00fcber den Kubismus ist meines Wissens noch nicht geschrieben. Aber die J\u00fcnger des Kubismus lernen Algebra und Stereometrie mit derselben Gr\u00fcndlichkeit, mit der man ehedem naturwissenschaftliche Anatomie studierte. Eine andere \u00bbK\u00f6rperlehre\u00ab erhitzt heute die Gem\u00fcter als zur Zeit Masaccios. Wie weit die ehernen Gesetze der Mathematik den lebendigen Gesetzen unseres Innenlebens homogen sind, wage ich hier nicht zu er\u00f6rtern. Lieber weise ich auf die wundervoll lebendigen und tiefen Bilder dieser K\u00fcnstler ihn, die die mathematische Zucht nur im guten Sinne verraten, vielleicht in einem analogen Sinne, in dem fr\u00fcher die anatomische Schulung des K\u00fcnstlers sich in seinen Bildern beruhigend f\u00fchlbar machte.<\/p>\n<p class=\"zenoPLm4n0\" style=\"text-align: justify;\">Es ist ungeheuer schwer, ohne Bildermaterial dem Laien einen Begriff von dem Sinn der konstruktiven Ideen in der neuen Malerei zu geben; vielleicht versteht man mich, wenn ich damit anfange, da\u00df unsere konstruktiven Ideen so ungef\u00e4hr das <i>Gegenteil vom \u00bbStilisieren\u00ab<\/i> sind, um von vornherein dem unheilvollsten Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse zu begegnen, das diese beiden Begriffe zusammenzuwerfen liebt. Es geschieht dies wirklich und leider auch von \u00bbmodernen\u00ab Malern und Plastikern. Um durch Stilisieren seiner Kunst resp. seiner eigenen Armut auf die Beine zu helfen, stellt man sich vor die g\u00fctige, immer geduldige Natur und hobelt und biegt an ihr herum, bis das Bild den ersehnten modernen Schnitt hat; es ist Pseudo-Kunst, mit der wir uns nicht auseinanderzusetzen haben. Der echte K\u00fcnstler ging zu allen Zeiten von konstruktiven Bildideen (der Inspiration) aus, die so alt sind wie die Kunst selbst; neu ist ihre heutige, nackte <i>Anwendung,<\/i> die keinen \u00bbFremdk\u00f6rper\u00ab im Bilde leidet, von denen die Kunst unserer Vorg\u00e4nger zuweilen wohl zuviel hatte. Dies ist die <i>\u00bbgro\u00dfe Umw\u00e4lzung\u00ab, \u2013<\/i> in Dingen der Kunst, allerdings gro\u00df genug, um diesen Titel zu verdienen; denn es bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als die k\u00fchne <i>Umkehr alles Gewohnten.<\/i> Man h\u00e4ngt <i>nicht mehr am Naturbilde,<\/i> sondern <i>vernichtet<\/i> es, um die m\u00e4chtigen Gesetze, die hinter dem sch\u00f6nen Scheine walten zu zeigen. Mit Schopenhauer geredet, bekommt heute die Welt als Wille vor der Welt als Vorstellung Geltung. Es ist unm\u00f6glich, hier die mannigfachen Gesetze der \u00bbinneren Konstruktion\u00ab zu er\u00f6rtern. Die Versuche dazu sind heute noch zu tastend und zu mannigfaltig, um einen Wissenskomplex zu bilden, auf den man weisen k\u00f6nnte. Ihr Charakter ist \u2013 Geheimwissenschaft, deren Logik ihren Priestern heute noch fast ebenso verborgen ist wie der Menge. Nur die Werke triumphieren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">***<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><em>Quelle<\/em>: PAN, 2. Jahrgang, No. 18 vom 21. M\u00e4rz 1912, S. 527\u2013531<\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FranzMarc-e1621242809104.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-84086 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/FranzMarc-159x300.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"300\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erinnerung wird zunehmend auf neue Technologien ausgelagert. Das Grundproblem der Erinnerungskultur (siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/01\/01\/in-eigener-sache\/\">In eigener Sache<\/a>), der Zeugenschaft, der Autorschaft, ist die Frage: Wer erz\u00e4hlt, wer verarbeitet, wem eine Geschichte geh\u00f6rt? \u2013 <span data-offset-key=\"nqia-2-0\">\u201eKultur schafft und ist Kommunikation, Kultur lebt von der Kommunikation der Interessierten.\u201c, schreibt Haimo Hieronymus in einem der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/05\/interim-kulturnotizen\/\">Gr\u00fcndungstexte<\/a> von KUNO. <\/span>Die ausf\u00fchrliche Chronik des Projekts <em>Das Labor<\/em> lesen sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/10\/zukunft-braucht-herkunft\/\">hier<\/a>. Diese Ausgrabungsst\u00e4tte f\u00fcr die Zukunft ist seit 2009 ein Label, die <em>Edition Das Labor<\/em>. Diese Edition arbeitet ohne Kapital, zuweilen mit Kapit\u00e4lchen, meist mit einer gro\u00dfen k\u00fcnstlerischen Spekulationskraft. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die in diesem <em>Labor<\/em> seither realisierten K\u00fcnstlerb\u00fccher, B\u00fccher und H\u00f6rb\u00fccher finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In der Chronik des Lorenzo Ghiberti steht eine merkw\u00fcrdige Betrachtung, die ein lehrreiches Streiflicht auf die k\u00fcnstlerischen Ideen seiner Zeit wirft. 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