{"id":83853,"date":"2024-10-19T00:01:08","date_gmt":"2024-10-18T22:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=83853"},"modified":"2022-02-21T17:57:01","modified_gmt":"2022-02-21T16:57:01","slug":"verendlichkeiten-und-so","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/10\/19\/verendlichkeiten-und-so\/","title":{"rendered":"Verendlichkeiten und so"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Gedichte wirken unmittelbar! Die Bilder treffen in Herz und Seele. Es sind Existenzgedichte \u2013 schimmernd unter d\u00fcnner Haut, so \u00e4hnlich hei\u00dft es in einem ihrer fr\u00fcheren Gedichte. Der Titel dieses Buchs verr\u00e4t im Doppelspiel der Worte: Wir leben im Bewusstsein unserer Endlichkeit, und das Ende unseres Endes hat oft den be\u00e4ngstigenden, grotesk und absurd erscheinenden Vorlauf des Verendens. Selbst mitten im Leben endet und verendet vieles: Tr\u00e4ume, Beziehungen, berufliches Gl\u00fcck und materieller Wohlstand. Manchmal hat dann das Wort \u201eendlich\u201c zwei Bedeutungen. Nichts gilt absolut, der Tod ist immer anwesend in unserem Leben: Verendlichkeiten.<\/p>\n<p>Die Verse fragen und suchen: Ich will die Welt verstehen, wie und warum sie so ist. Wie soll ich leben? Ich will mich selbst begreifen als ganze Person, mit Lippen, Zunge, Mund. Meine Haut ist so d\u00fcnn, dass ich nichts verberge, alles trifft mich tief, kann mich \u00f6ffnen \u2013 oder verletzen. In der Liebe und in der Dichtung ist es genauso.<\/p>\n<p>[Ich will nicht durchs Leben humpeln, sondern fliegen! Aber mein Flug ist vielleicht nur Einbildung. Ich falle von Anbeginn an. Es geschieht alles von allein. Greifreflex! So hei\u00dft das erste Gedicht \u2013 es zeigt die Kluft zwischen Alltagsleben und Schicksalstiefe.]<\/p>\n<p>Sabine R\u00f6mmer-Speers oft liedhaft klingende Gedichte spielen inhaltlich subtil mit Reim und Form. Ihre Sprache fordert und unterh\u00e4lt zugleich. Sie bedient sich g\u00e4ngiger Jargons ebenso wie der Hochsprache, wagt das Unerh\u00f6rte und wendet sich an alle Leserschichten, ohne populistisch zu sein. Sie verlangt dem Leser einiges ab. Diese Gedichte f\u00fchren, indem sie das Unbewusste erhellen, zu einem besseren Verst\u00e4ndnis unseres t\u00e4glichen Lebens und tragen so dazu bei, bewusster zu leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit dem Titel &#8222;Unter d\u00fcnner Haut&#8220; schrieb ich schon vor Jahren eine Charakterisierung der Lyrik Sabine R\u00f6mmer-Speers und parodierte sie freundlich:<\/p>\n<p>Isabanisch<\/p>\n<p>Wie Sisyphos hau ich mich hart in Stein,<br \/>\nder Marmor wird mein Bild, so kann ich mich erkennen.<br \/>\nDoch bald wird es mir fremd, ich muss mich von ihm trennen.<br \/>\nIch sto\u00df den Spiegel weg &#8211; und lass es sein.<\/p>\n<p>. . .<\/p>\n<p>Ich habe alle Gedichte von Isaban (Sabine R\u00f6mmer-Speer) gelesen, mit dem Ziel, eine Auswahl der nach meiner Auffassung besten herauszufiltern. F\u00fcnf sollen es im Folgenden sein, die sprachlich sch\u00f6nsten, mir war egal, ob ich so alle Themen erfasse. F\u00fcnf Gedichte wie die f\u00fcnf Finger einer Hand. Nur eins von ihnen steht in Sabine R\u00f6mmer-Speers gedrucktem Gedichtband. Ich habe die Gedichte alle gern gelesen, sie sind technisch alle gelungen, haben Seele und Geist.<\/p>\n<p>Ich will meine Auswahl kurz erl\u00e4utern: Die Gedichte, in denen mir die Metaphorik besonders \u00fcberraschend erschien, zog ich in die engere Wahl. Weitere Kriterien: Wortwitz, Neusch\u00f6pfungen, Normenverst\u00f6\u00dfe (etwa beim Sonett), Binnenreime, nat\u00fcrliche Artistik, Klang und Rhythmus, Ausstrahlung, also Stimmung durch Vokale und Schl\u00fcsselmetaphern, syntaktische Eigenwilligkeiten. Wichtig war mir auch, dass die Gedichte sich nicht zu sehr an fr\u00fchere Epochen anlehnen, sondern in unserer Gegenwart bestehen, was Sprache und Problemaktualit\u00e4t angehen. Da zog ich die Gedichte vor, die \u00fcberzeitlich, also zeitlos und zugleich gegenw\u00e4rtig formuliert &#8211; also archetypisch sind. Davon gibt es viel mehr als f\u00fcnf, ich tat mich schwer im Streichen.<\/p>\n<p>Anthrazit<\/p>\n<p>Heut ist ein Tag, um Schwarz zu tragen.<br \/>\nWom\u00f6glich geht auch Aschegrau.<br \/>\nHoch oben r\u00e4ndert Ruhrpottblau;<br \/>\nhier unten glimmt das Unbehagen.<\/p>\n<p>Mich f\u00fchle ich uns\u00e4glich flau.<br \/>\nUns\u00e4glich. Das schl\u00e4gt auf den Magen<br \/>\nund schreit nach Schweigen. Nichts mehr sagen.<br \/>\nVerwortung macht die Kehle rau,<\/p>\n<p>doch \u00e4ndert nichts.<br \/>\nSo bl\u00f6d war ich! Wird Frau je schlau?<br \/>\nWie konnte ich so d\u00e4mlich fragen,<\/p>\n<p>obwohl die Fl\u00f6ze offen lagen &#8211;<br \/>\ndie Antwort kannte ich seit Tagen.<br \/>\nWas ich nicht bin wei\u00df ich jetzt zu genau.<\/p>\n<p>Das schwarze Sonett thematisiert die Kollision einer Frau mit der M\u00e4nnerwelt, entweder in der Arbeitswelt oder in der Liebe. Trauer ist angesagt. Ein Tod, ein Abschied. Ein Feuer ging aus: Aschegrau. \u00dcber der traurigen Angelegenheit gibt der blaue Himmel (immerhin!) nur den Rand, den tr\u00fcgerischen Rahmen. Ruhrpott und Unbehagen deutet auf Arbeitswelt.<br \/>\nIm zweiten Quartett wird das n\u00e4her erl\u00e4utert: Das weibliche Ich ist deprimiert und zieht sich in sich selbst zur\u00fcck, ist unf\u00e4hig, etwas zu sagen, so niederschmetternd war die Entt\u00e4uschung. Kein Wort lohnt sich, weil es nichts \u00e4ndert. Dieses Ich ist machtlos angesichts der erlittenen Gewalt des Verlusts. K\u00fcndigung der Liebe oder der Arbeit, beides geht, beides ist schlimm. In den beiden Terzetten wird der Grund der pers\u00f6nlichen Katastrophe angedeutet: Das weibliche Ich hat sich nicht eingef\u00fcgt in die gegebene Hierarchie. Sie hat sich angema\u00dft, mit ihrem Gegen\u00fcber (Chef oder Geliebter) auf gleicher Augenh\u00f6he zu sein. Obwohl die Fl\u00f6ze offen lagen: Sie h\u00e4tte es wissen m\u00fcssen, sie kannte das unterirdische System, die ungeschriebenen Regeln, sie wusste vorher, dass die Liebe (oder die Zusammenarbeit) nicht gelingen konnte, jetzt wei\u00df sie es mit dem ganzen K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Mir gef\u00e4llt an diesem Sonett &#8211; das der dialektischen Struktur gehorcht, aber frei bleibt im Metrum &#8211; die Ambivalenz der Aspekte Arbeit und Liebe. Mir gef\u00e4llt der politische Inhalt in einer Elfenbeinturmform, mir gef\u00e4llt die Klarheit der Kritik: Wer kann die Fl\u00f6ze dieses Unbehagens abbauen? Diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit der Ungleichheit?<\/p>\n<p>Das folgende Gedicht greift den Faden des Sonetts auf, der mit der Erkenntnis zu tun hat: Ich will wirklich verstehen, warum die Verh\u00e4ltnisse sind, wie sie sind. Das Pergament ist meine Haut, das Geschriebene, meine Sprache ist meine Haut! Ich will verstehen, ich will mich beschreiben. Ich will meine Haut wie mein darauf Geschriebenes, Gedachtes, Gef\u00fchltes verstehen. Nicht nur ich beschreibe mich, sondern auch die Welt beschreibt mich. Das will ich verstehen als ganze Person, mit Lippen, Zunge, Mund. Wieder ist es ambivalent: Liebe und Lebensbehauptung. Lieben ist Leben! Und umgekehrt. Ich will glauben: Ich will \u00fcbereinstimmen mit meinem K\u00f6rper und der Welt, die ich liebe wie den Geliebten, mit dem ich mich verstehen will &#8211; als tr\u00fcgen wir Gelebtes nicht \/ und unter d\u00fcnner Haut: Das ist wieder ein Doppeltes &#8211; Verdr\u00e4ngung dem Leben zuliebe, ich stehe nicht unter der Last des Erlittenen, des Gelebten, ich bin frei zu Neuem, und umgekehrt: Meine Haut ist so d\u00fcnn, dass ich nichts verberge, nichts unterdr\u00fccke. Es ist die Bedingung f\u00fcr den Liebenden wie den Dichtenden! Diese Ambiguit\u00e4t macht das Gedicht so wertvoll:<\/p>\n<p>Pergament<\/p>\n<p>Und wie zum ersten Mal ber\u00fchrt<br \/>\nwill ich Gesagtes neu verstehn<br \/>\nwill glauben was wir tun<br \/>\nmit Lippen Zunge Mund<br \/>\nals tr\u00fcgen wir Gelebtes nicht<br \/>\nund unter d\u00fcnner Haut<\/p>\n<p>\u201eZwielicht\u201c thematisiert die Ambiguit\u00e4t des Lebens! Wir sind im paradiesischen und zugleich h\u00f6llischen twilight garden &#8211; der Dualismus von Leben und Tod wird stark relativiert im Bild von Tag und Nacht, die sich ineinander schieben in unendlichen Nuancierungen. Es gilt nichts absolut. Tod schimmert schon auf im Leben &#8211; vielleicht kann Leben im Tod wieder erglimmen. Hegels dialektische Methode ins Syn\u00e4sthetisch-Impressionistische gewendet! Farben und Ger\u00e4usche verschmelzen im n\u00e4chtlichen Lebenstag:<\/p>\n<p>Zwielicht<\/p>\n<p>Zweilichtern, Schattierung,<br \/>\nfein bl\u00e4ulich zum Morgen,<br \/>\nverschleichendes Weichen,<\/p>\n<p>Konturen weichzeichnen,<br \/>\nanheimelnd, unheimelnd<br \/>\nzum Umschlag ins Dunkel;<\/p>\n<p>die Stunde, die wispert,<br \/>\nwie fl\u00fcsternd zerbildert,<br \/>\nGer\u00e4usche verkleidet<\/p>\n<p>und Farbtupfen wildert,<br \/>\nverschiebt uns ganz sacht,<br \/>\nhin zum Tag und zur Nacht.<\/p>\n<p>\u201eBinnenreime\u201c &#8211; ein Gedicht der Liebe, ganz eindeutig nun: Ich sagt du, reflektiert die Liebe. Ich erinnere mich, ich erkenne im Erinnern, bin jetzt nicht mehr blind, ich sehe dich endlich, wie du bist, ich sehe, wie wir sind &#8211; Neben Gelingendem war immer gleich auch das Scheitern der Liebe, das Wahre und Echte, und das Ungereimte. Ich gab f\u00fcr unsere Liebe meinen Verstand auf, das war falsch, ich sehe jetzt, wie du mich betr\u00fcgst, wie ich blind war im Taumel meiner Liebe zu dir, die eine Obsession war, mehr eine Projektion, die du ausnutztest, die dich nicht befriedigte &#8211; ich denke das Gedicht beim Interpretieren weiter &#8211; so verlorst du mich, so verlor ich dich, so verloren wir uns, ich rede nicht von deiner Schuld, ich stelle die Bedingungen unseres Scheiterns fest. \u00dcbrig bleibt mein Selbstbetrug und dein Betr\u00fcgen, ich wei\u00df nicht, was schlimmer ist.<\/p>\n<p>Binnenreime<\/p>\n<p>Ich hab dich heut gelesen, du<br \/>\nund viel von dem erkannt,<br \/>\nwas eklatant und immerzu,<br \/>\nwas echt und pur, was damals nur,<\/p>\n<p>was wirklich tief und voll daneben war.<br \/>\nDie Leichtigkeit, das Darfichnicht,<br \/>\ndie vielen Wege bis nach Rom,<br \/>\ndas unerh\u00f6rte, gar nicht wahre,<\/p>\n<p>unertr\u00e4glich unnahbare,<br \/>\nungereimte, klipp und klare<br \/>\nKriegmichdoch, der noch und noch<br \/>\nTotalverlust von Logik und Verstand,<\/p>\n<p>der elegant zu Bette rief.<br \/>\nIch roch an deinem Brief<br \/>\nund fragte mich, wer wohl seitdem<br \/>\nin deinen Worten schlief.<\/p>\n<p>Das dunkelste, aber wahrste Gedicht setze ich an den Schluss. Ich wei\u00df, ich habe f\u00fcr meine Rezension keine strahlenden, warmen Gedichte ausgew\u00e4hlt, von denen Sabine R\u00f6mmer-Speer so viele geschrieben hat, aber mir stehen diese hier n\u00e4her, ich finde sie (noch) g\u00fcltiger.<br \/>\nDie Idee des Gedichts \u201eGreifreflex\u201c ist eine einfache \u00dcberlegung, aber eine harte Wahrheit. Hier w\u00e4gt die Dichterin ab: Wie soll ich leben? Soll ich mich achtzig Jahre und mehr abm\u00fchen &#8211; oder soll ich im kurzen Rausch dahinfliegen? Ich will nicht durchs Leben humpeln, sondern fliegen! Aber das Gedicht sagt auch, dass dieser Flug nur Einbildung sein kann, ich falle von Anbeginn an. Ich lebe lau und langsam auf meinen garantierten Tod hin, ich bin Angestellter bei Quelle oder in einem Ministerium &#8211; oder ich st\u00fcrze hei\u00df in meinem Leben zum schnellen Tod, ich bin ein Freikletterer an der steilsten Lebenswand. Ach, wir haben keine Wahl! Unser Leben hat so oder so etwas Suizidales. Wer will da urteilen, was besser ist, Fallend fliegen oder halbtot humpeln? Es geschieht alles von allein. Greifreflex! Der K\u00f6rper handelt, will leben, so &#8211; oder so.<\/p>\n<p>Greifreflex<\/p>\n<p>Stell dir mal vor,<br \/>\ndu l\u00e4sst ganz einfach los<br \/>\nund f\u00e4llst ins Ungewisse.<br \/>\nDie Augen zu und durch.<\/p>\n<p>Es ist ein Fall,<br \/>\nja klar, es ist ein Fall.<br \/>\nMan f\u00e4llt zudem<br \/>\nrecht selten wieder hoch.<\/p>\n<p>Und doch:<br \/>\nBis kurz vorm Boden<br \/>\nist es fast wie Fliegen.<br \/>\nEs sieht viel leichter aus<br \/>\nals all das Klammern an den Rand.<\/p>\n<p>Diese f\u00fcnf Gedichte haben es in sich, denke ich. Sie sind &#8211; zum Gl\u00fcck! &#8211; nicht derart komplex und subtil wie die drei Erstplatzierten im Lyrikwettbewerb \u201e7 Minuten Leidenschaft\u201c, sie zitieren viel weniger Literaturgeschichte und sind daher viel prim\u00e4rer, gerade weil sie sich den Modernismen verweigern. Ich will nicht missverstanden werden: Die Sieger-Gedichte des Wettbewerbs \u201e7 Minuten Leidenschaft\u201c sind gelungen, ich will sie auch nicht verurteilen als Konstrukte eines fragw\u00fcrdigen Zeitgeists (Modernismen\u2026), ich sch\u00e4tze Isabans Lyrik wegen ihrer unmittelbaren Wirkung, die auf Einfachheit beruht. Ihre Gedichte haben oft etwas Liedhaftes, sind also der Musik nahe. Obwohl die Metaphorik der Gedichte immer klar ist (also nicht ungekonnt verschwommen, nicht verloren in kognitiven Labyrinthen), trifft sie in unsere Seele, erreicht unser Gem\u00fct und hebelt das Irrationale heraus aus uns. Sabine R\u00f6mmer-Speers Sprache bedient sich g\u00e4ngiger Jargons ebenso wie der Hochsprache, wagt das Unerh\u00f6rte und wendet sich an alle Leserschichten, an die akademisch veredelten oder versauten K\u00f6pfe wie an einfachere Gem\u00fcter, ohne populistisch zu sein. Im Gegenteil, sie verlangt jedem Leser einiges ab. Sie fordert und unterh\u00e4lt zugleich. Es sind Existenzgedichte &#8211; schimmernd unter d\u00fcnner Haut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Verendlichkeiten, Gedichte von\u00a0<\/b>Sabine R\u00f6mmer-Speers,\u00a0Engelsdorfer Verlag.\u00a0Leipzig\u00a02014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verendlichkeiten-Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-83857 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verendlichkeiten-Cover-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verendlichkeiten-Cover-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verendlichkeiten-Cover-160x246.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Verendlichkeiten-Cover.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Diese Gedichte wirken unmittelbar! 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