{"id":83610,"date":"1990-04-04T00:01:58","date_gmt":"1990-04-03T22:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=83610"},"modified":"2021-08-19T15:00:43","modified_gmt":"2021-08-19T13:00:43","slug":"der-nonkonformistische-geist-der-rabenpresse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/04\/04\/der-nonkonformistische-geist-der-rabenpresse\/","title":{"rendered":"Der nonkonformistische Geist der Rabenpresse"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Victor Otto Stomps, 72. Der Knittel-Poet, Fabel-Dichter und Verleger ohne Mehrwert (so sein Autor Horst Bingel), als VauO unter Deutschlands Literaten l\u00e4ngst legend\u00e4r, hat fast ein halbes Jahrhundert lang in seinen Kleinverlagen (Rabenpresse, Eremiten-Presse, Neue Rabenpresse) junge Talente, von G\u00fcnter Eich bis G\u00fcnter Bruno Fuchs, entdeckt, gef\u00f6rdert und von Hand gedruckt \u2013 um sie dann ohne Harm zu gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern ziehen zu lassen: Wenn ein Autor uns wegrennt, so lautete das Stomps-Credo, ist unser Ziel erreicht. Der den Nazis als Verleger j\u00fcdischer und linker Autoren mi\u00dfliebige Bohemien aus einer Krefelder B\u00fcrgerfamilie, der im Ersten Weltkrieg Oberleutnant gewesen war, wich im Zweiten in die Wehrmacht aus und brachte es zum Oberstleutnant und Regimentskommandeur bei der Artillerie. Die letzte Zeit seiner zeitlebens \u00bbbewu\u00dft auf Erfolglosigkeit fixierten Existenz\u00ab (Stomps-Autor Peter Hamm) verbrachte der Fontane-Preistr\u00e4ger von 1965 im st\u00e4dtischen Altersheim zu Berlin-Kreuzberg, wo ihn kaum einer kannte.\u00ab<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Spiegel, 13.04.1970<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Rabenpresse<\/em> war der Name des Verlages, der 1926 von Victor Otto Stomps und Hans Gebser in Berlin zusammen mit der Druckerei <i>Stomps &amp; Gebser. Buch- und Kunstdruckerei \u2013 Verlagsanstalt<\/i> gegr\u00fcndet wurde. Sie bot zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus einen gewissen Freiraum f\u00fcr einige Autoren, die den Machthabern missliebig waren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zu den etablierten Gro\u00dfverlagen konzentrierte sich die Rabenpresse auf die kleine Form und produzierte geringe Auflagen in hoher handwerklicher Qualit\u00e4t. Sie wandte sich besonders der Lyrik und Erstlingswerken junger Autoren zu.<span id=\"Vorgeschichte_und_Anf\u00e4nge\" class=\"mw-headline\"><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die eigentliche Verlagsproduktion der Rabenpresse begann erst 1932, bis dahin hatte der Verlag nur neun B\u00fccher herausgebracht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele der in der Rabenpresse erschienenen Werke stammen von expressionistisch gepr\u00e4gten Autoren. Stomps sah als Verleger sein Vorbild in Alfred Richard Meyer, genannt \u201eMunkepunke\u201c, der seit 1907 in eigenen Verlagen und Zeitschriften insbesondere die expressionistische Lyrik gef\u00f6rdert hatte. Meyers Werk <i>Munkepunkes f\u00fcnfzig t\u00f6richte Jungfrauen<\/i> erschien in der Rabenpresse, ein weiteres Beispiel ist <i>Terzinen f\u00fcr Thino<\/i> von Paul Zech, wobei mit <i>Thino<\/i> Else Lasker-Sch\u00fcler gemeint ist. Insgesamt war der Verlag aber keiner bestimmten literarischen Tendenz verpflichtet.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu dem besonders gepflegten \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild der Ausgaben der Rabenpresse geh\u00f6rte auch, dass die meisten B\u00e4nde mit Illustrationen oder wenigstens einer Titelzeichnung von teilweise bekannten K\u00fcnstlern ausgestattet waren, die diese unentgeltlich zur Verf\u00fcgung stellten. F\u00fcr Oschilewskis <i>Gesang der Sterne<\/i> stellte Frans Masereel einen Holzschnitt her, Hannah H\u00f6ch lieferte Illustrationen zu <i>Scheingehacktes<\/i> 1935 von Til Brugmann, ihrer langj\u00e4hrigen Lebensgef\u00e4hrtin. 1933 erschien Horst Langes Erz\u00e4hlung <i>Die Gepeinigten<\/i> mit Original-Holzschnitten des mit ihm befreundeten schlesischen Bildhauers Joachim Karsch, und 1936 trug Alfred Kubin die Titelzeichnung zu Stomps\u2019 <i>Fabel von Paul und Maria<\/i> bei.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Stomps experimentierte au\u00dferdem gerne mit Schriften und anderen typographischen Elementen, zum Beispiel mit ungew\u00f6hnlichen Papiersorten. So druckte er von Zechs <i>Terzinen f\u00fcr Thino<\/i> eine Sonderausgabe auf B\u00fcttenpapier, und die beiden Nummern der Reihe <i>Das Mundtuch<\/i> sogar titelgerecht auf Serviettenpapier.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die ersten B\u00fccher des Schriftstellers Werner Helwig erschienen bei ihm (<i>Die \u00c4tna Ballade<\/i> 1934 und <i>Nords\u00fcdliche Hymnen<\/i> 1935).<span id=\"Wachsende_Probleme_ab_Mitte_der_30er_Jahre\" class=\"mw-headline\"><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Deutschland w\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus hatte der Verlag in der Berliner Literaturszene eine besondere Bedeutung, da er anfangs noch einen begrenzten Freiraum bieten konnte. Stomps passte sich nicht dem Geschmack der Machthaber an und k\u00fcmmerte sich auch nicht darum, ob die Werke seiner Autoren bereits den B\u00fccherverbrennungen anheimgefallen waren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1931 veranstaltete die Rabenpresse regelm\u00e4\u00dfig Leseabende mit Autoren wie Horst Lange, dessen Roman <i>Ulanenpatrouille<\/i> sp\u00e4ter durch die Nationalsozialisten verboten werden sollte, Hermann Kasack, Oskar Loerke, Paul Zech, Werner Bergengruen, Herbert Fritsche, George A. Goldschlag, A. N. Stenzel, Max Herrmann-Nei\u00dfe und vielen anderen. Diese Veranstaltungen waren den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge und ein Grund f\u00fcr den zunehmenden Druck, den diese auf die Rabenpresse aus\u00fcbten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1933 erschien die Erz\u00e4hlung <i>Die Gepeinigten<\/i> und 1935 ein weiterer Text von Horst Lange, 1934 der Gedichtband <i>Preu\u00dfische Wappen<\/i> der J\u00fcdin Gertrud Kolmar, die 1943 von den Nationalsozialisten ermordet wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die finanzielle Situation der Rabenpresse war stets prek\u00e4r, selbst nach der sehr erfolgreichen Ver\u00f6ffentlichung im Jahre 1934 der <i>Briefe an R. M. Rilke<\/i> von Lisa Heise, deren Erstauflage von eintausend Exemplaren bereits weit \u00fcber den f\u00fcr die Rabenpresse normalen drei- bis f\u00fcnfhundert lag. Im Mai 1937 musste Stomps auf Druck der Nationalsozialisten und aus finanziellen Gr\u00fcnden den Verlag verkaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren in der Rabenpresse 112 B\u00fccher erschienen. Der Verlag wurde bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges von Ernst Winkler weitergef\u00fchrt. Diese B\u00fccher haben dann nicht mehr das eckige Rabenpressensignet, sondern ein kursives R in einem Kreis. Victor Otto Stomps stellte bis 1943 noch Privatdrucke her, wie zum Beispiel zwei kleine Ver\u00f6ffentlichungen von Oskar Loerke 1938 und 1939.<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n<div id=\"attachment_83532\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-image-83532 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"205\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg 224w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps-160x146.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-caption-text\">Portr\u00e4t V.O. Stomps \u00a9\u00a0Minipressen-Archiv<\/p><\/div>\r\n\r\n<strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><!-- \/wp:post-content --><!-- wp:paragraph {\"fontSize\":\"large\"} \/--><!-- wp:paragraph {\"align\":\"center\"} \/--><!-- wp:image {\"align\":\"left\",\"id\":65815,\"width\":237,\"height\":256} \/--><!-- wp:paragraph --><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Victor Otto Stomps, 72. 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