{"id":83529,"date":"1997-09-30T00:01:50","date_gmt":"1997-09-29T22:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=83529"},"modified":"2025-09-18T13:30:28","modified_gmt":"2025-09-18T11:30:28","slug":"vauo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/09\/30\/vauo\/","title":{"rendered":"VauO Stomps, der Klassiker des Andersseins"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Im Gegensatz zu den etablierten Gro\u00dfverlagen konzentrierte sich Victor Otto Stomps auf die kleine Form und produzierte geringe Auflagen in hoher handwerklicher Qualit\u00e4t. Er wandte sich besonders der Lyrik und Erstlingswerken junger Autoren zu.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es besteht eine grunds\u00e4tzliche Diskrepanz zwischen dem k\u00fcnstlerischen Wert eines Werkes und dem \u00f6konomischen Wert, der sich durch Vermarktungsstrategien zwar steigern l\u00e4sst, aber nichts \u00fcber die Qualit\u00e4t des Werks selbst aussagt. Der vor 100 Jahren geborene Victor Otto Stomps, von seinen Freunden kurz VauO genannt, ist ein Klassiker des Andersseins, er gilt als der Vater der Kleinverlage und Minipressen. In seiner Person vereinigten sich die Traditionen des Selbstverlags wie auch der Privatpressen. Seine Ideen von Literatur und Buchgestaltung verwirklichte er haupts\u00e4chlich in drei Verlagen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Der Beginn meiner ,Rabenpresse\u2018 war ein Protest gegen das, was der Motor schafft: die Riesenauflage, die das Abseitige ausschlie\u00dft. Mit einer Handpresse begann es, Gebser und ich hatten diese Maschine gekauft und verstanden nicht, damit umzugehen. Kein vern\u00fcnftiger Druck kam zustande. Wir tr\u00f6steten uns mit einer Flasche\u2013 und mit jedem Schnaps mehr kam uns ihr Umri\u00df wie ein gespenstischer Rabe vor \u2013 der Handhebel wie ein zum Schlag ausholender Fl\u00fcgel.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">V.O.Stomps: Gelechter. Frankfurt am Main. 1962<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1925 im Alter von 28 Jahren kaufte Stomps seine erste gebrauchte Tiegelpresse und druckte in Berlin-Friedenau mit zwei Freunden im Handbetrieb &#8222;Lyrik in kleinen schmalen Heften&#8220;. Dies war der Ursprung seines ersten Verlages, dem er den Namen &#8222;Rabenpresse&#8220; gab. Hier erschien unter anderem die Literaturzeitschrift <em>Der Fischzug<\/em> unter der Redaktion von Walther G. Oschilewski. In den Jahren 1932 bis 1934 erschien die Literaturzeitschrift <em>Der wei\u00dfe Rabe<\/em>. Einige Ausgaben davon stellte Stomps selbst als Redakteur zusammen. Um Stomps und seine <em>Rabenpresse<\/em> kristallisierte sich in dieser Zeit ein gro\u00dfer literarischer Kreis. Dazu geh\u00f6rten unter anderen Walther G. Oschilewski, Gertrud Kolmar, George A. Goldschlag, Jens Heimreich, Horst Lange und dessen Frau Oda Schaefer, Peter Huchel, Werner Bergengruen, Georg Zemke, Herbert Fritsche, Joachim Maass, Robert Seitz, Rolf Bongs, Werner Helwig, Eberhard Meckel, Heinz Oskar Wuttig und Hans Gebser, der sp\u00e4ter in der Schweiz als Philosoph Jean Gebser bekannt wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1937 musste Stomps auf Druck der Nationalsozialisten und aus finanziellen Gr\u00fcnden den Verlag verkaufen. Alle B\u00fccher, die nach Mitte 1937 noch unter der Verlagsbezeichnung <i>Rabenpresse<\/i> erschienen, liegen daher nicht mehr in seiner Verantwortung, sondern der Ernst Winklers, seines Nachfolgers als Verlagsleiter. Nach seinem Ausscheiden stellte Stomps in eigener Verantwortung jedoch bis 1943 noch zahlreiche Privatdrucke her.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Nie hat er sich von Erw\u00e4gungen, die au\u00dferhalb seiner k\u00fcnstlerischen Einsicht lagen, leiten lassen.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">G.B. Fuchs\/Harry Pross (Hg.): guten morgen vauo. s. 23; Frankfurt: 1962<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Kunst arbeitet sich an der \u00d6konomie wie an einem Kontrapunkt ab, dies ist in der Modernen ein traditionell zu nennender Topos. Ideengeschichtliche Betrachtungen dieser Art finden seit 1989 auf KUNO ihrem Platz. Ein historischer Blick zeigt, dass es nicht immer darum geht, \u00d6konomie-, Konkurrenz- und Kommerzdenken aus der Kunst auszuschliessen. Vielmehr steht ein facettenreiches Zusammenspiel literarischer und ausserliterarischer Werte zur Frage. Kurz nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft begann seine Arbeit mit der Eremiten-Presse. Auch hier fungierte er wieder als Verleger &#8222;der Jungen&#8220;. Das Verlagsprogramm war bestimmt von Texten, die sich andere Verlage nicht zu ver\u00f6ffentlichen wagten. 1954 zieht die Eremiten-Presse nach Stierstadt im Taunus in ein altes Fachwerkhaus, das von Stomps &#8222;Schlo\u00df Sanssouris&#8220; genannt wurde.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort lebte und arbeitete Stomps mit den Mitarbeitern seines Verlages. Auch Autoren wurden in diese Lebens- und Arbeitsgemeinschaft miteinbezogen, indem sie eine Zeitlang in Stierstadt wohnten und dort ihre B\u00fccher selber setzten, druckten und banden. Als Schriftsteller befasste sich V.O. Stomps mit verschiedenen Ausdrucksformen. Neben Gedichten, Epigrammen, Aufs\u00e4tzen und einem Roman geh\u00f6ren seine Fabeln zu seinen originellsten literarischen Produktionen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die von V.O. Stomps verlegten B\u00fccher zeichnen sich in vieler Hinsicht aus: sowohl Form als auch Inhalt sind gekennzeichnet durch den Mut und die Neugierde, Neues auszuprobieren. Sei es nun hinsichtlich neuer Techniken, dem Einfallsreichtum in der Typographie oder das F\u00f6rdern neuer Nachwuchsautoren. Innovation und der Drang nach noch nicht Dagewesenem waren charakteristisch f\u00fcr die Person Stomps.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1965 erh\u00e4lt er den Theodor-Fontane Literaturpreis der Stadt Berlin. &#8222;Sein Werk ist das lebendige Zeugnis einer inneren Notwendigkeit. Das ihm dichterisch Eigent\u00fcmliche ist aus reellen, psychischen Konflikten entstanden und kann von seinen literarischen Qualit\u00e4ten nicht getrennt werden.&#8220; (guten morgen vauo S. 59) Sowohl als Verleger als auch als Schriftsteller f\u00f6rderte Stomps Freir\u00e4ume, in denen sich k\u00fcnstlerisches und geistiges Leben \u00fcberhaupt erst entfalten kann.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Victor Otto Stomps, 72. Der Knittel-Poet, Fabel-Dichter und Verleger ohne Mehrwert (so sein Autor Horst Bingel), als VauO unter Deutschlands Literaten l\u00e4ngst legend\u00e4r, hat fast ein halbes Jahrhundert lang in seinen Kleinverlagen (Rabenpresse, Eremiten-Presse, Neue Rabenpresse) junge Talente, von G\u00fcnter Eich bis G\u00fcnter Bruno Fuchs, entdeckt, gef\u00f6rdert und von Hand gedruckt \u2013 um sie dann ohne Harm zu gr\u00f6\u00dferen H\u00e4usern ziehen zu lassen: Wenn ein Autor uns wegrennt, so lautete das Stomps-Credo, ist unser Ziel erreicht. Der den Nazis als Verleger j\u00fcdischer und linker Autoren mi\u00dfliebige Bohemien aus einer Krefelder B\u00fcrgerfamilie, der im Ersten Weltkrieg Oberleutnant gewesen war, wich im Zweiten in die Wehrmacht aus und brachte es zum Oberstleutnant und Regimentskommandeur bei der Artillerie. Die letzte Zeit seiner zeitlebens \u00bbbewu\u00dft auf Erfolglosigkeit fixierten Existenz\u00ab (Stomps-Autor Peter Hamm) verbrachte der Fontane-Preistr\u00e4ger von 1965 im st\u00e4dtischen Altersheim zu Berlin-Kreuzberg, wo ihn kaum einer kannte.\u00ab<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Spiegel, 13.04.1970<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir den Nonkonformisten V.O. Stomps als einen der letzten Romantiker betrachten, so entzieht die idealistische Legitimierung der \u201areinen Kunst\u2018 sich nachgerade den Funktionen eines symbolischen Kapitals, das zuverl\u00e4ssig in \u00f6konomisches Kapital umwandelbar w\u00e4re. Eine solche Autonomie-Erkl\u00e4rung wurde in der Romantik forciert und beschw\u00f6rte im letzten Jahrhundert einen regelrechten Kult vom mittellosen Dichter, der ausschliesslich seiner freigeistigen Bestimmung folge. Mit seinen Verlagen hat er versucht, im Kleinen solche Freir\u00e4ume zu erm\u00f6glichen. Finanzielle Rentabilit\u00e4t spielte f\u00fcr Stomps in Bezug auf seine Verlagsarbeit nie eine Rolle, im Gegenteil: zur Finanzierung seiner Verlagsprojekte und seines Lebensunterhaltes musste er fremde Druckauftr\u00e4ge annehmen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seinem Bruch 1967 mit der Eremiten-Presse kehrt er wieder nach Berlin zur\u00fcck. In den R\u00e4umen der <i>Galerie am Abend<\/i> von Vera Ziegler gr\u00fcndete er 1967 die <i>Neue Rabenpresse<\/i>. Neben den unter <i>Verlagspublikationen<\/i> genannten Titeln erschien als erste Ver\u00f6ffentlichung der <i>Neuen Rabenpresse<\/i> eine von V.O Stomps herausgegebene Anthologie mit Texten von zahlreichen Autoren seiner bisherigen Verlage: <i>Anthologie als Alibi<\/i>, versehen mit Holzschnitten von G\u00fcnter Bruno Fuchs, Johannes Vennekamp, Arno Waldschmidt, Ali Schindeh\u00fctte und Uwe Bremer, K\u00fcnstlern, die ebenfalls bereits an fr\u00fcheren Publikationen mitgewirkt hatten. R\u00fcckblickend kann er auf eine \u00fcber vierzigj\u00e4hrige Verlegert\u00e4tigkeit mit 300 Autoren und B\u00fcchern blicken. 1970 starb Stomps \u2013 in Armut.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Was uns dieser Nonkonformist hinterlessen hat, ist ein immenser Reichtum an k\u00fcnstlerischer Spekulationskraft.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\r\n<div id=\"attachment_83532\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-image-83532 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"205\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg 224w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps-160x146.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-caption-text\">Portr\u00e4t V.O. Stomps \u00a9\u00a0Minipressen-Archiv<\/p><\/div>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"fontSize\":\"large\"} \/-->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"center\"} \/-->\r\n\r\n<!-- wp:image {\"align\":\"left\",\"id\":65815,\"width\":237,\"height\":256} \/-->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zu den etablierten Gro\u00dfverlagen konzentrierte sich Victor Otto Stomps auf die kleine Form und produzierte geringe Auflagen in hoher handwerklicher Qualit\u00e4t. Er wandte sich besonders der Lyrik und Erstlingswerken junger Autoren zu. Es besteht eine grunds\u00e4tzliche Diskrepanz zwischen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/09\/30\/vauo\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":101412,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1063],"class_list":["post-83529","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-victor-otto-stomps"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83529"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83529\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101413,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83529\/revisions\/101413"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101412"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}