{"id":83259,"date":"2023-08-16T00:01:07","date_gmt":"2023-08-15T22:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=83259"},"modified":"2022-02-25T18:58:12","modified_gmt":"2022-02-25T17:58:12","slug":"des-kuenstlers-seele","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/16\/des-kuenstlers-seele\/","title":{"rendered":"Des K\u00fcnstlers Seele"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">\n<p class=\"article\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>An Vernissagen von Galerien w\u00fcrde man ihm mit grosser Wahrscheinlichkeit begegnen, denn gewissermassen ist es seine Pflicht, an solcherlei Anl\u00e4ssen zu erscheinen. Diese Feierlichkeiten \u2013 eher von politischer und banaler denn \u00e4sthetisch-philosophischer Natur. Er ist also zugegen, hat seine Atelierumgebung verlassen, hat seine \u00fcbliche Arbeitsgarderobe gegen eine andere getauscht. Er f\u00fchlt sich m\u00f6glicherweise unwohl, ist irritiert ob der vermeintlich interessierten Kreise, die durch seltsam gesponnene Netze ihre Wege zu diesem Abend gefunden haben. Der K\u00fcnstler inmitten derer, die wahrscheinlich nie hungern, und welche mehr Faible als aufrichtiges Kunstverst\u00e4ndnis auszeichnet.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Er steht wahrhaftig da, und doch entfernt. Potentiell steht er Red und Antwort, und wer etwas sp\u00e4ter ins leise Glasklirren und Parf\u00fcmgew\u00f6lk kommt, der wird den Protagonisten des Abends m\u00f6glicherweise lange suchen. Denn sehr oft ist es der kleine Unscheinbare, der den Spiess umgedreht hat und selber in eine Beobachterrolle geschl\u00fcpft ist. Man erkennt ihn weniger am stolzen Gang oder am Posieren\u00a0 als an dem auf den zweiten Blick Erkennbaren; oft erst im Vergleich zu den aufgetakelten und angeblichen Sch\u00f6ngeistern f\u00e4llt sein schlichtes Schuhwerk auf, das eher schlecht geb\u00fcgelte Hemd, der subtil eingestickte Markenname auf der linken Brusttasche abwesend. So pedantisch K\u00fcnstler, die mir bisher begegnet sind, sein k\u00f6nnen, die \u00dcbergenauigkeit bezieht sich auf ihr Werk und Tun, nicht auf ihr aussehen. Im Gesicht ein verschlagen-leuchtendes Augenpaar, das etwas Verschmitztes ausstrahlt und einen kindlichen Geist erahnen l\u00e4sst.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><span id=\"Die-Kuumlnstlerseele-macht-den-Kuumlnstler-aus\">Wenn ich von einem K\u00fcnstler spreche, meine ich aber keineswegs \u00c4usserlichkeiten, die f\u00fcr alle gleichermassen da sind, f\u00fcr die Schauenden und Sehenden. Das Visuelle, wie die Sinne \u00fcberhaupt, sind in ihrer potentiell jederzeit entflammbaren Art naiv demokratisch, stehen unvoreingenommen zur Verf\u00fcgung auch f\u00fcr Ignoranten und Fanatiker. Nur die Erkenntnissuchenden nehmen die scheinbare Oberfl\u00e4che als Schl\u00f6sser und T\u00fcren wahr, die lohnen und leise fordern geknackt, ge\u00f6ffnet zu werden. Wenn ich vom K\u00fcnstler spreche, dann spreche ich auch nicht vom Werk und jenen Spiegelungen und Reflexionen, die vom Macher kommen. Mit K\u00fcnstler meine ich die K\u00fcnstlerseele.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die K\u00fcnstlerseele ist es, die einen K\u00fcnstler zu einem K\u00fcnstler macht. Es ist nicht das artistische Werk, nicht das Nochnichtdagewesene, weder das Provokative noch das historisch, handwerklich gut Umgesetzte. Eine K\u00fcnstlerseele ist auch nicht messbar an Qualit\u00e4tsbarometern. Selbst das Genie seines Genres gew\u00e4hrleistet keine Garantie. Am wenigsten meine ich mit dem Begriff das K\u00fcnstlerklischee des verschrobenen Menschenbildes. Oder jenen erfolgsverw\u00f6hnten Mann, der sich geschickt im Netzwerk der Galeristen, M\u00e4zene und Agenten bewegt, sich ihrem Vermittlungsspieltreiben opfert und dies mit keiner Faser seines Gem\u00fcts bezahlt, was ihn f\u00fcr mich verd\u00e4chtig macht.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Zweifelsohne kann eine K\u00fcnstlerseele auch einen Sieggekr\u00f6nten beleben, und sie tut es immer wieder. Aber die Faktoren, die f\u00fcr Aufstieg und Durchbruch stehen, lassen sie jedenfalls unber\u00fchrt. Einzig aus sich heraus soll sie tun oder unterlassen, triumphieren oder scheitern. Eine K\u00fcnstlerseele ist eine Seele, die nicht fordert und nicht muss. Sie darf sich in ihrem Ausdruck, sei er nun elegant und tiefsinnig oder dahingeschmiert und von willk\u00fcrlicher Anr\u00fchrung, austoben. Potentiell darf sie immer inaktiv bleiben. Es gen\u00fcgt, wenn sich ihr monologischer Dialog im Innern abspielt, wenn sie ans Ausserhalb anspruchslos Gr\u00f6sse zeigen kann. Wenn sie in jenem richtigen Moment versteht, wo es um das Wahre geht, ohne das pro-aktive Zutun. Das Schaffende und Erschaffte also ausser Acht. Sie begreift ihr Sein mit dem Verzicht auf schm\u00fcckende Attribute oder Werte, denn sie ist gen\u00fcgende Tatsache.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Es ist also nicht das Tun und nicht das Resultat, das ihre Existenz st\u00fctzt. Eine K\u00fcnstlerseele ben\u00f6tigt kein Leid oder eine Z\u00e4sur, um ans Ziel zu gelangen. Sie kennt das Ziel nicht. Auch muss sie nicht viel erlebt haben an Welt. Eine K\u00fcnstlerseele als solche ist roh und bereits ausgewachsen. Sie ist nicht von unendlicher Auswucherung. Dazu ist sie zu sehr mittiger Stillstand. Sie hat kein Geschlecht und kein Alter. Einzig ist sie. Das Sein als Matrix.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><span id=\"Das-Sein-als-Matrix8230\">Die K\u00fcnstlerseele n\u00e4mlich ist im Sein bereits entfaltet. Ob sie gl\u00fccklich oder betr\u00fcbt gef\u00e4rbt ist, h\u00e4ngt vom \u201eTr\u00e4ger\u201c ab oder vom Zufall der Tageszeit. Dass es von diesem An-Sich-Sein Abervarianten und -versionen gibt, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen. Dass man von ihr weniger spricht als vom K\u00fcnstler, gr\u00fcndet vielleicht in unserer Vorstellung, Sachen wie Personen dingbar, fassbar machen zu wollen. Auf einen K\u00fcnstler kann man mit dem Finger zeigen. Gegen ein Gem\u00e4lde ein Wortreich erbauen. Aber selbst die akkurateste Wahl der Worte und Hintergr\u00fcnde ist in ihrer Form physischer als die Vorstellung davon, was die K\u00fcnstlerseele ist: k\u00f6rperlos.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Ohne Seele keine K\u00fcnstler. Aber viele Werke muten seelenlos an. Das Werk also ist es nicht, an welchem wir eine solche Seele erkennen. Dem Mann mit dem leicht unbek\u00fcmmerten Gesicht \u2013 der in der Galerie seinen potentiellen Kunden, f\u00fcr die er weder lebt, aber vielleicht von ihnen, gegen\u00fcber steht \u2013 man wird es ihm nicht ansehen, ob er sie nun hat oder nicht. Dieser gelobte K\u00fcnstler, der in der Ausstellung so nah ist, als lebe er just in derselben an Widerspruch und Kompromiss reichen Welt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Vielleicht tr\u00f6sten wir uns ein St\u00fcck damit, dass er ja da ist und es ihn sichtlich nicht \u201ebesser erwischt\u201c hat als unsereinen, Besserbetuchten, die uns zynisch Br\u00f6tchenverdiener nennen und uns manchmal, in einem Anflug von Ausbruch, aberwitzig kleiden wie gerade jetzt, uns in sog. K\u00fcnstlerkreise mischen, das Sektglas l\u00e4ssig in der Hand, eine entr\u00fcckte Aufgeregtheit im Blick, als w\u00e4re man gerade verliebt, und die von einer lokalen Zeitungsreporterin versehentlich um ein Interview gebeten werden. Zun\u00e4chst besch\u00e4mt, erleben wir sogleich ein Gef\u00fchl von Anerkennung. Und das Paradoxe der Situation und die Phantasie lassen es zu, dass wir uns hinleiten zu diesem romantischen Bild, auf dem Land, in einer malerischen Scheune, wie wir aus einem St\u00fcck roher Marmormasse die f\u00fcr unser erfahrenes Auge schon erkennbare Form meisseln. In dem Moment haben wir gegen\u00fcber den anderen kost\u00fcmierten G\u00e4sten gesiegt und verloren in dem Moment, wo sich unser Blick mit dem wahren K\u00fcnstler trifft.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Aber nicht nur auf Vernissagen trifft man Trittbrettfahrer an. Sie verstecken sich in durchgestylten B\u00fcrogeb\u00e4uden, sie tauchen als spruchreife Ausreden auf, wenn der durch G\u00e4nge schlurfende Buchhalter weder einen Satz auf die Reihe kriegt noch \u00fcber Zahlenflair verf\u00fcgt, aber mit dem K\u00fcnstler-Stempel eine ihn fast friedlich anmutende Aura von Akzeptanz umgibt. Oder der Chef, der es schlichtweg nicht im Griff hat, p\u00fcnktlich den Lohn seiner Untertanen zu bezahlen, weil er sich selber f\u00fcr einen unantastbaren und unerreichbaren K\u00fcnstler h\u00e4lt. Und er diese Nachricht mit einst gelerntem Marketingflair zur Legende macht, bis er selber wirklich daran glaubt und auf dieser Grundlage seine Marotten z\u00fcchtet. Das Klischee K\u00fcnstler, das zum Manierismus verkommt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Dieses ehrf\u00fcrchtige Wort \u201eK\u00fcnstler\u201c ist ein Ph\u00e4nomen, das sich ausbreitet, ist es einmal verlautbart, bis hin zu den Kreisen, in denen tats\u00e4chlich von Kunst die Rede ist. Dass dem auf dem Begriff als Sprungbrett abgehobenen M\u00f6chtegern-K\u00fcnstler keine Beweise abverlangt werden, spricht f\u00fcr die Tatsache, dass ein K\u00fcnstler auch der sein kann, der keine Werke schafft. Und auch jener, der aus reiner Disziplin unter einer Art K\u00e4seglocke Form nach Form erzeugt. Der Ausdruck als Wiederholung eines Gl\u00fccksmoments, das mit jenem Moment bereits entschwand. Kunst indes hat keine Grenzen. Und nicht weniger als im Angesicht einer erschaffenden Kontinuit\u00e4t, die im Dialog mit dem Ausserhalb steht, kommen mir die gr\u00f6ssten Zweifel, ob es sich nicht lediglich um Produktion und Kontaktpunkt, gepaart mit dem fahrl\u00e4ssigen Umgang mit der Figur K\u00fcnstler, handelt. Der Wahn, der in einer K\u00fcnstlerseele innewohnt, kann manchmal und oft vor lauter Wollen nicht mehr.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Dem K\u00fcnstler an der Vernissage sind solche \u00dcberlegungen m\u00f6glicherweise zu anstrengend. Zu sehr nimmt ihn seine K\u00fcnstlerseele in ihren Gehorsam. Sie verlangt nichts, denn sie ist in ihrem So-Sein gefangen. Sie kann nichts daf\u00fcr und ist somit nicht schuldig und unschuldig. Erst, wenn der Macher ausbricht und sich in K\u00fcnstler-Nichtseelen mischt, nimmt die ansonsten leichte Sache einen Weg des Widerstandes. Der K\u00fcnstler als Seelenzustand \u2013 Ruhe in sich gepolt. Zahlreiche K\u00fcnstler, die ihre Vehikel nicht finden, um sich durchs Werk erkennbar zu machen. Ausserdem K\u00fcnstler, die durch allzu glatte Umst\u00e4nde im Gesellschaftsrad eine Funktion fanden und davon nicht loskommen, so dass ihre nie alternde K\u00fcnstlerseele einem k\u00fcmmerlichen Dasein fr\u00f6nt. Verkannte K\u00fcnstler und K\u00fcnstler, die nicht wissen, dass sie K\u00fcnstler sind\u2026<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Auf der anderen Seite die gellenden K\u00fcnstler, clever und produktiv \u2013 die Negativform vom verkanntem K\u00fcnstler? Ein f\u00fcr mein Empfinden wirklich wahrer K\u00fcnstler, der Werk und Schaffen nicht aktiv auslebt, sagte mir, dass er einen anderen, in seinen Augen wahren K\u00fcnstler bewundere daf\u00fcr, dass jener nichts weiter ben\u00f6tige als fast nichts zu tun \u2013 und dieses Fast-nichts mit niemandem zu teilen brauche und dabei eine neutrale Zufriedenheit lebe. Das imponiere ihm \u2013 und w\u00e4hrend er sich seine Pfeife stopfte, sagte er zu mir: \u201eIst das nicht wunderbar? Ich w\u00e4re so gl\u00fccklich, wenn ich schon dort w\u00e4re\u201c. Vielleicht lag es an seinem zerbrechlichen Tonfall und seinem tief sitzenden Verst\u00e4ndnis, die mir in jenem Moment die leise Anerkennung weckte, als w\u00e4re mein Bekannter da gerade oder \u00fcberhaupt nicht weniger als eben ein K\u00fcnstler-Seelenverwandter. Jemand, der nie den Anspruch haben w\u00fcrde, das Wort \u201eK\u00fcnstler\u201c f\u00fcr sich zu beanspruchen, weil es zum einen seine Bescheidenheit und Demut nicht zuliessen und zum anderen, weil er das Wort \u201eK\u00fcnstler\u201c zu sehr im entw\u00fcrdigten Status sieht.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Leicht kommen einem die Worte \u201eK\u00fcnstler\u201c \u2013 ggf. noch mit dem Anh\u00e4ngsel \u201ehalt\u201c, das vorflunkert wirklich zu wissen, worum es da gehe \u2013 \u00fcber die Lippen. Worte und Tugenden wie \u201eEhrfurcht\u201c, \u201e\u00dcbermenschliches\u201c, \u201eSosein\u201c wirken auf der Zunge plump und pathetisch. Vielleicht deswegen spreche ich lieber von der K\u00fcnstlerseele. Ich wage zu behaupten, ich h\u00e4tte es damals gesp\u00fcrt in jenem beinah fl\u00fcchtigen Moment, als seine eigene \u00fcber die andere Seele sprach. Als es um das Irgendwo und Irgendwen ging, um das Fast Nichts im Nicht-Dialog mit Niemand. Da war es. Zwischen seinen Worten: wahre Gr\u00f6sse sp\u00fcrbar. \u00dcberw\u00e4ltigung schwang mit, die mir die Sprache verschlug und mich augenblicklich klein f\u00fchlen liess. Es war ein nicht zu beweisender Beweis, dass auf einmal beide zugegen waren. Oder etwas. Ein kurzes Anleuchten auf ein Dasein fern physischer Grenzen. K\u00fcnstlerseelen.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Denn es gibt sie wirklich. Und vielleicht ist die Achtung vor dieser nicht in Worten zu fassenden Tatsache ein kleines Verbindungsglied, das filigrane Br\u00fccken schl\u00e4gt zu diesen auf wunderbar geheimnisvolle Weise verborgenen K\u00fcnstlerseelen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p class=\"article\">\n<\/div>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Der Faden im Kopf, Aufs\u00e4tze und Reflexionen <\/b>von Joanna Lisiak, 2018, mit Illustrationen von Barbara Balzan 236 Seiten, isbn 978-3-74816-716-7<\/p>\n<div style=\"width: 205px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=53326&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Faden_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Umschlag: \u00abUnter freiem Himmel\u00bb, 2018, von Mariola Lisiak<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Holger Benkel schrieb einen Rezensionsessay \u00fcber &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79642\">Der Faden im Kopf<\/a>&#8222;. Lesenswert ist gleichfalls das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31414\">Portr\u00e4t<\/a> der Autorin und das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30534\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> zwischen Sebastian Schmidt und Joanna Lisiak. KUNO verlieh der Autorin f\u00fcr das Projekt <em>Gedankenstriche<\/em> den Twitteraturpreis 2016. \u00dcber die Literaturgattung <em>Twitteratur<\/em> finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22423\">hier<\/a> einen Essay.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An Vernissagen von Galerien w\u00fcrde man ihm mit grosser Wahrscheinlichkeit begegnen, denn gewissermassen ist es seine Pflicht, an solcherlei Anl\u00e4ssen zu erscheinen. Diese Feierlichkeiten \u2013 eher von politischer und banaler denn \u00e4sthetisch-philosophischer Natur. Er ist also zugegen, hat seine Atelierumgebung&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/16\/des-kuenstlers-seele\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":149,"featured_media":100429,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1803],"class_list":["post-83259","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-joanna-lisiak"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/149"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83259"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100686,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83259\/revisions\/100686"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100429"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}