{"id":82288,"date":"2022-02-25T00:01:31","date_gmt":"2022-02-24T23:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=82288"},"modified":"2022-02-18T16:06:00","modified_gmt":"2022-02-18T15:06:00","slug":"appell-an-den-geist","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/25\/appell-an-den-geist\/","title":{"rendered":"Appell an den Geist"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"ohneeinzug\" style=\"text-align: justify;\">Wir Menschen sind geschaffen, in Gesellschaft miteinander zu leben; wir sind aufeinander angewiesen, lelben voneinander, beackern miteinander die Erde und verbrauchen miteinander ihren Ertrag. Man mag diese Einrichtung der Natur als Vorzug oder als Benachteiligung gegen\u00fcber fast allen anderen Tieren bewerten: die Abh\u00e4ngigkeit des Menschen von den Menschen besteht, und sie zwingt unsern Instinkt in soziale Empfindungen. Sozial empfinden hei\u00dft somit, sich der Zugeh\u00f6rigkeit zur Gemeinschaft der Menschen bewu\u00dft sein; sozial handeln hei\u00dft im Geiste der Gemeinschaft wirken. Dies ist der Konflikt, in den die Natur uns Menschen gestellt hat: da\u00df die Erde von unseren H\u00e4nden Arbeit fordert, um uns ihre Fr\u00fcchte herzugeben, und da\u00df unser Wesen bestimmt ist von Faulheit, Genu\u00dfsucht und Machthunger. Wir wollen Nahrung, Behausung und Kleidung haben, ohne uns daf\u00fcr anstrengen zu m\u00fcssen; wir wollen, fern von der Pein qu\u00e4lender Notwendigkeiten, beschaulich genie\u00dfen; wir wollen Macht aus\u00fcben \u00fcber unsere Mitmenschen, um sie zu zwingen, uns unsre heitere Notentr\u00fccktheit zu sichern. Den Ausweg zu finden aus dieser Diskrepanz: das ist das soziale Problem aller Zeiten. Nie hat sich eine Zeit kl\u00e4glicher mit dem Problem abgefunden als unsere. Der kapitalistische Staat, das traurigste Surrogat einer sozialen Gesellschaft, hat im Namen einer geringen, durch keinerlei geistige oder menschliche Eigenschaften ausgezeichneten Minderheit die Macht \u00fcber die gewaltige Mehrzahl der Mitmenschen okkupiert, indem er sie von der freien Benutzung der Arbbeitsmittel ausschlie\u00dft. Sein einziges Machtmittel ist Zwang; gezwungene Menschen besch\u00fctzen in gedankenloser Knechtschaffenheit Faulheit und Genu\u00df der privilegierten Machthaber. Wild, sinnlos, roh, von keinem Brudergef\u00fchl geb\u00e4ndigt toben die Menschen gegeneinander. Was sie als Macht erstreben, ist n\u00fcchterner Besitz an materiellen G\u00fctern. Der Kampf aller gegen alle ist kein Ringen um den Preis der Sch\u00f6nheit, der inneren Freiheit, der Kultur, \u2013 sondern eine groteske Balgerei um die gr\u00f6\u00dfte Kartoffel. Auf der einen Seite Hunger, Elend, Verkommenheit; auf der anderen Seite geschmackloser Luxus, plumpe Kraftprotzerei, schamlose Ausbeutung. Und all das chaotische Get\u00fcmmel verstrickt in einem st\u00e4hlernen Netz von Gesetzen, Verordnungen, Drohungen, die die bevorzugte Minderheit schuf, um ihrer Gewaltherrschaft das Ansehen des Rechts zu geben. Eine verlogene Ethik hat das Wissen um Wahrhaftigkeit und Rechtlichkeit vergiftet. Rabulistische Advokatenlogik hat den guten, reinen und wahren Begriff der Freiheit zum Popanz autorit\u00e4rer Marktschreier verdreht. Die Verst\u00e4ndigung der Menschen geschieht im Kauderwelsch der Politik; der Wille der Menschen beugt sich unter abstrakte Paragraphen, das R\u00fcckgrat der Menschen pa\u00dft sich verkr\u00fcmmten Uniformen an. Geknebelt ist der Gedanke, das Wort und die Tat, \u2013 geknebelt selbst die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Seele des Menschen ist dem Staate beamtet, und der Geist der Menschen schl\u00e4ft im Schutze der Obrigkeit. Kein Knirschen der Wut st\u00f6rt die Hast der Gesch\u00e4fte. Der L\u00e4rm geht um den Profit; kein St\u00f6hnen der Verzweiflung \u00fcbert\u00f6nt ihn. Wer aber warnend seine Stimme hebt, wer Menschen sucht, um mit ihnen zu bauen, aufzurichten das Werk der Freiheit, der Freude und des Friedens, dem gellt das Lachen ins Ohr derer, die sich nicht st\u00f6ren lassen wollen, derer, die Tritte empfangen und um sich treten, das Hohnlachen der Philister.<\/p>\n<p class=\"add\" style=\"text-align: justify;\">Welche Ansicht der Mensch von den Dingen der Menschen haben darf, ist vom Staate abgestempelt. Einzelne Einrichtungen des Staates, besondere Ma\u00dfnahmen darf er kritisieren, ben\u00f6rgeln, beschimpfen. Aber wehe dem, der der F\u00e4ulnis der Gesellschaft in die Tiefe leuchtet. Er ist verfehmt, ge\u00e4chtet ausgesto\u00dfen. An Mitteln fehlt es den Philistern nicht, ihn unsch\u00e4dlich zu machen: sie haben ihre \u201e\u00f6ffentliche Meinung\u201c, sie haben die Presse. Wohl eifern auch die Organe der verschiedenen Parteien gegeneinander; wohl tuten auf der Jagd nach dem Profit in den Gefilden der \u00f6ffentlichen Meinung die H\u00f6rner am lautesten und am schrillsten. Aber darin sind sie einig: der freie Gedanke, das freie Wort, die freie Sehnsucht darf keine St\u00e4tte haben in ihrem Revier. Ein breiter Graben zieht sich durch ihrer aller Lager; und in dem flie\u00dft der Strom, mit dem wir schwimmen m\u00fcssen. Hoch \u00fcber den Ebenen, in denen die Philister einander in die Seiten puffen, ragt die Burg, darin der Geist wohnt. Der Literat und der K\u00fcnstler wenden den Blick degoutiert ab vom Gewimmel der Menge. Was schert es sie, wie Hinz den Kunz \u00fcbers Ohr haut! Dem Bettler, der am Weg die Drehorgel leiert, gibt man mildt\u00e4tig einen Groschen und geht seines Weges. Zu ihnen hinauf, in die Dom\u00e4nen der Kultur darf der Dunst des Alltags nicht steigen. Die Nase zu vor den Ausd\u00fcnstungen des Volks! Den Blick empor zu den reinen H\u00f6hen der Geistigkeit. L\u00e4chelnd spottet man bei den \u00e4sthetischen Gelagen \u00fcber den Snob, der auf die Trib\u00fcne steigt und die Massen aufruft zum Kampf gegen Gewalt und Ausbeutung, f\u00fcr Recht und Freiheit. Ein Sensationshascher und Reklameheld, \u2013 im besten Falle ein verrannter Narr, dem es schon recht geschieht, wenn man ihn ignoriert und boykottiert. Was geht ihn die soziale Not des Volkes an?! &#8230; Der K\u00fcnstler, der sich allem, was die Umwelt angeht, so hoch \u00fcberlegen d\u00fcnkt, ist ein Philister. Seine bequeme Zufriedenheit hat nichts Erhabenes, sondern nur etwas Ver\u00e4chtliches. Er verschlie\u00dft die Augen vor dem Elend, in dem er selbst bis an die Kn\u00f6chel watet, und macht sich damit f\u00fcr die Beh\u00f6rden zum Erw\u00fcnschtesten aller Staatsb\u00fcrger.<\/p>\n<p class=\"add\" style=\"text-align: justify;\">Aber gerade der K\u00fcnstler h\u00e4tte tausendmal Grund, w\u00fctend aufzubegehren gegen die Sch\u00e4ndlichkeiten unseres Gesellschaftsbetriebes. Sein Werk steht \u2013 und das mu\u00df so sein \u2013 jenseits der Marktbewertung. Unter den Zust\u00e4nden, die uns umgeben, ist es daher \u00fcberfl\u00fcssig, wertlos, unn\u00fctz und mithin l\u00e4cherlich oder gef\u00e4hrlich. Der Kunstler selbst gilt \u2013 sofern er nicht als Kapitalist andere Menschen f\u00fcr sich arbeiten l\u00e4\u00dft \u2013 als Schmarotzer, als Sch\u00e4dling, als Verkehrsst\u00f6rung. Soll ihn seine Kunst ern\u00e4hren, so mu\u00df er sie dem verrotteten Geschmack des Banausentums unterordnen, und er verkommt menschlich und k\u00fcnstlerisch. \u2013 Hat er aber die Mittel zum Leben, produziert er, wozu es ihn treiht, so bleibt sein Werk den Mitmenschen fremd, und die h\u00f6chste Freude des Schaffenden, mit seiner Arbeit Menschenseelen zu erfrischen und zu erhellen, bleibt ihm versagt.<\/p>\n<p class=\"add\" style=\"text-align: justify;\">Aber er ist ja Esoteriker. Ihm gen\u00fcgt ja die Anerkennung der Wenigen, derer, die \u201ereif\u201c sind f\u00fcr seine Kunst, die gleich ihm dem Spektakel des Lebens ferne stehen. Ach, Schw\u00e4tzerei! \u2013 Das ist eine matte, blutleere, d\u00fcrftige Kunst, die nicht getr\u00e4nkt ist vom warmen roten Zustrom der lebendigen Wirklichkeit. Nur das sind noch immer die Zeiten der Kultur gewesen, in denen Geist und Volk eins waren, in denen aus den Werken der Kunst und des Schrifttums die Seele des Volkes leuchtete. Ihr t\u00f6richte Einsame, die ihr w\u00e4hnt, oben in euern Ateliers andre, freiere Luft zu atmen, als die Masse auf den Pl\u00e4tzen der St\u00e4dte! Auch ihr e\u00dft auf euerm Kothurn das Brot, das Menschenh\u00e4nde ges\u00e4et, Menschenh\u00e4nde gebacken, Menschenh\u00e4nde euch gereicht haben. Tut nicht, als w\u00e4ret ihr Besondere! Seid Menschen! Habt Herz! Und besinnt euch auf die Unw\u00fcrdigkeit eurer Existenz! \u2013 Ihr, die Ihr Werke schafft, aus denen der Geist unsrer Zeit in die Zukunft flammen soll, sorgt, da\u00df Eure Werke nicht l\u00fcgen! \u2013 Helft Zust\u00e4nde schaffen, die wert sind, in herrlichen Taten der Kunst und der Dichtung gepriesen zu werden! T\u00e4uscht der Nachwelt nicht Bilder vor, die das j\u00e4mmerliche Grau unsrer Tage in Gold malen! Seid keine Philister, da Ihr allen Anla\u00df habt, Rebellen zu sein! Paria ist der K\u00fcnstler, wie der letzte der Lumpen! Wehe dem K\u00fcnstler, der kein Verzweifelter ist! Wir, die wir geistige Menschen sind, wollen zusammenstehen, \u2013 in einer Reihe mit Vagabunden und Bettlern, mit Ausgesto\u00dfenen und Verbrechern wollen wir k\u00e4mpfen gegen die Herrschaft der Unkultur! Jeder, der Opfer ist, geh\u00f6rt zu uns! Ob unser Leib Mangel leidet oder unsre Seele, wir m\u00fcssen zum Kampfe blasen! \u2013 Gerechtigkeit und Kultur \u2013 das sind die Elemente der Freiheit! \u2013 Die Philister der B\u00f6rse und der Ateliers, zitternd werden sie der Freiheit das Feld r\u00e4umen, wenn einmal der Geist sich dem Herzen verb\u00fcndet!<\/p>\n<h3 class=\"add\" style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1998\/12\/2016-haimo-handy-133.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-35574 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1998\/12\/2016-haimo-handy-133-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1998\/12\/2016-haimo-handy-133-300x168.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1998\/12\/2016-haimo-handy-133-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erinnerung wird zunehmend auf neue Technologien ausgelagert. Das Grundproblem der Erinnerungskultur (siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/01\/01\/in-eigener-sache\/\">In eigener Sache<\/a>), der Zeugenschaft, der Autorschaft, ist die Frage: Wer erz\u00e4hlt, wer verarbeitet, wem eine Geschichte geh\u00f6rt? \u2013 <span data-offset-key=\"nqia-2-0\">\u201eKultur schafft und ist Kommunikation, Kultur lebt von der Kommunikation der Interessierten.\u201c, schreibt Haimo Hieronymus in einem der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/05\/interim-kulturnotizen\/\">Gr\u00fcndungstexte<\/a> von KUNO. <\/span>Die ausf\u00fchrliche Chronik des Projekts <em>Das Labor<\/em> lesen sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/10\/zukunft-braucht-herkunft\/\">hier<\/a>. Diese Ausgrabungsst\u00e4tte f\u00fcr die Zukunft ist seit 2009 ein Label, die <em>Edition Das Labor<\/em>. Diese Edition arbeitet ohne Kapital, zuweilen mit Kapit\u00e4lchen, meist mit einer gro\u00dfen k\u00fcnstlerischen Spekulationskraft. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die in diesem <em>Labor<\/em> seither realisierten K\u00fcnstlerb\u00fccher, B\u00fccher und H\u00f6rb\u00fccher finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die K\u00fcnstlerbucher sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wir Menschen sind geschaffen, in Gesellschaft miteinander zu leben; wir sind aufeinander angewiesen, lelben voneinander, beackern miteinander die Erde und verbrauchen miteinander ihren Ertrag. Man mag diese Einrichtung der Natur als Vorzug oder als Benachteiligung gegen\u00fcber fast allen anderen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/25\/appell-an-den-geist\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":104,"featured_media":98331,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1237],"class_list":["post-82288","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-erich-muhsam"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/104"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=82288"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98332,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/82288\/revisions\/98332"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98331"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=82288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=82288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=82288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}