{"id":81860,"date":"2024-03-08T00:01:43","date_gmt":"2024-03-07T23:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81860"},"modified":"2024-03-07T17:45:00","modified_gmt":"2024-03-07T16:45:00","slug":"ein-gesang-wider-den-neid","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/03\/08\/ein-gesang-wider-den-neid\/","title":{"rendered":"Ein Gesang wider den Neid"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>HAtt zwar die Mi\u00dfgunst tausendt Zungen \/<\/p>\n<p>Und mehr dan tausend ausgestreckt \/<\/p>\n<p>Und kompt mit macht auf mich gedrungen \/<\/p>\n<p>So werd ich dennoch nicht erschreckt ;<\/p>\n<p>Wer Gott vertrawt in allen dingen \/<\/p>\n<p>Wirdt Weldt \/ wird Neidt \/ wird Todt bezwingen.<\/p>\n<p>H\u00f6r ich gleich umb und umb mich singen<\/p>\n<p>Die sehr vergifftete Siren ;<\/p>\n<p>So soll mich dennoch nicht bezwingen<\/p>\n<p>Jhr lieblichs Gifft \/ und hell geth\u00f6n ;<\/p>\n<p>Jch will die Ohren mir verkleben \/<\/p>\n<p>Und f\u00fcr sie frey f\u00fcr\u00fcber schweben.<\/p>\n<p>Gefellt dir nicht mein schlechtes* Schreiben \/<\/p>\n<p>Und meiner Feder edles Safft \/<\/p>\n<p>So la\u00df nur balt das L\u00e4sen bleiben \/<\/p>\n<p>Eh dan es dir mehr unruh schafft ;<\/p>\n<p>Das \/ was von anfang ich geschrieben \/<\/p>\n<p>Wird kein verfalschter Freund belieben.<\/p>\n<p>Weistu mich gleich viel f\u00fcr zuschwetzen \/<\/p>\n<p>Von meiner Leyer ab zustehn ;<\/p>\n<p>So soll mich doch allzeit ergetzen<\/p>\n<p>Das Arbeitsahme m\u00fcssig gehn :<\/p>\n<p>La\u00df aber du dein Leumbden bleiben \/<\/p>\n<p>Damit du mich meinst auff zureiben.<\/p>\n<p>Jch wei\u00df \/ es ist dir angebohren \/<\/p>\n<p>Den Musen selbst abholt zu sein \/<\/p>\n<p>Doch hat mein Phoebus nie verlohren \/<\/p>\n<p>Durch deine List \/ den hellen Schein :<\/p>\n<p>Die Tugend wird dennoch bestehen \/<\/p>\n<p>Wen du \/ und alles wirst vergehen.<\/p>\n<p>Ein grimmes Thier hat dich erzeuget \/<\/p>\n<p>Die H\u00f6llg\u00f6ttinnen haben dich<\/p>\n<p>An ihrer harten Brust geseuget \/<\/p>\n<p>Und Momus nennt dein Vater sich ;<\/p>\n<p>Dein Vaterland ist in der w\u00fcsten \/<\/p>\n<p>Da Basilisk* und Eulen nisten.<\/p>\n<p>Solt ich \u00fcm deinet willen hassen<\/p>\n<p>Den allzeit gr\u00fcnen Helicon \/<\/p>\n<p>Und mich zu dir herrunter la\u00dfen \/<\/p>\n<p>So hett ich warlich schlechten Lohn.<\/p>\n<p>Nein \/ ich bleib auf Parna\u00dfus Spitzen \/<\/p>\n<p>Du magst in Plutons Reiche sitzen.<\/p>\n<p>Was w\u00fcrde wol mein Ph\u00f6bus sagen \/<\/p>\n<p>Wen ich das gr\u00fcne Lohrberlaub<\/p>\n<p>Mir w\u00fcrde selbst vom H\u00e4upte schlagen \/<\/p>\n<p>Und werffen in der Erdenstaub ?<\/p>\n<p>Euterpen w\u00fcrd es ja verdr\u00fc\u00dfen \/<\/p>\n<p>Wenn Jhre Magd wehr au\u00dfgeri\u00dfen.<\/p>\n<p>Thalia w\u00fcrd es hoch empfinden \/<\/p>\n<p>Und Clio w\u00fcrde z\u00fcrnen sehr \/<\/p>\n<p>Lie\u00df ich die werthe Leyer hinden \/<\/p>\n<p>Und liebte Neid und Le\u00fcmbden mehr :<\/p>\n<p>Dr\u00fcm la\u00df nur ab mit deinen Rencken \/<\/p>\n<p>Mein zartes Alter ba\u00df zu krencken \/<\/p>\n<p>Vermeynstu \/ da\u00df nicht recht getroffen \/<\/p>\n<p>Da\u00df auch dem weiblichen Geschlecht<\/p>\n<p>Der Pindus allzeit frey steht offen \/<\/p>\n<p>So bleibt es dennoch gleichwohl recht \/<\/p>\n<p>Da\u00df die \/ so nur mit Demuht kommen \/<\/p>\n<p>Von Phoebus werden angenommen.<\/p>\n<p>Jch darf nun auch nicht weitergehen \/<\/p>\n<p>Und bringe starcke Zeugen ein ;<\/p>\n<p>Du kanst es gnug an disem sehen \/<\/p>\n<p>Da\u00df selbst die Musen M\u00e4gde sein :<\/p>\n<p>Was lebet soll Ja Tugendt lieben \/<\/p>\n<p>Und niemandt ist davon vertrieben.<\/p>\n<p>Gantz Holland wei\u00df dir f\u00fcr zusagen<\/p>\n<p>Von seiner Bluhmen Tag und Nacht ;<\/p>\n<p>Herrn Catzen magstu weiter fragen \/<\/p>\n<p>Durch den sie mir bekant gemacht :<\/p>\n<p>Cleobulina wird wol bleiben \/<\/p>\n<p>Von der viel kluge Federn schreiben.<\/p>\n<p>Was Sappho f\u00fcr ein Weib gewesen<\/p>\n<p>Von vielen \/ die ich dir nicht nenn \/<\/p>\n<p>Kanstu bey andern weiter lesen \/<\/p>\n<p>Von den ich acht und f\u00fcnffzig kenn \/<\/p>\n<p>Die nimmer werden untergehen \/<\/p>\n<p>Und bey den Liechten Sternen stehen.<\/p>\n<p>Sollt ich die Nadel hoch erheben \/<\/p>\n<p>Und \u00fcber meine Poesey \/<\/p>\n<p>So mu\u00df ein kluger mir nachgeben \/<\/p>\n<p>Da\u00df alles endlich reisst entzwey ;<\/p>\n<p>Wer kan so k\u00fcnstlich Garn auch drehen \/<\/p>\n<p>Das es nicht sollt in st\u00fccken gehen ?<\/p>\n<p>Bring alles her au\u00df allen Enden \/<\/p>\n<p>Was je von Menschen ist bedacht \/<\/p>\n<p>Was mit so klugen Meister H\u00e4nden<\/p>\n<p>Jst jemahls weit und breit gemacht \/<\/p>\n<p>Und la\u00df e\u00df tausend Jahre stehen \/<\/p>\n<p>So wird es von sich selbst vergehen.<\/p>\n<p>Wo ist Dianen Kirch geblieben ?<\/p>\n<p>Des Jup[\u2018]ters Bild ist schon davon ;<\/p>\n<p>Sind nicht vorlengst schon auffgerieben<\/p>\n<p>Die dicken Mauren Babilon ?<\/p>\n<p>Was damahls teuer gnug gegolten \/<\/p>\n<p>Wird jetzt f\u00fcr Asch und Staub gescholten.<\/p>\n<p>Doch da\u00df \/ was Naso hat geschrieben \/<\/p>\n<p>Was Aristoteles gesagt \/<\/p>\n<p>Jst heut bey uns noch \u00fcberblieben \/<\/p>\n<p>Und wird auch nicht ins Grab gejagt \/<\/p>\n<p>Sie leben stets und sind gestorben \/<\/p>\n<p>Und haben ewigs Lob erworben.<\/p>\n<p>Was uns die Schar der Klugen lehret \/<\/p>\n<p>Wird heut noch durch der Feder Macht \/<\/p>\n<p>Auff Fama Pfeiffen angeh\u00f6ret \/<\/p>\n<p>Und uns zur Nachricht f\u00fcrgebracht \/<\/p>\n<p>Jhr Lob wird weit und breit erschallen \/<\/p>\n<p>Bis alles wird zu Boden fallen.<\/p>\n<p>Wan selbst das weite Rund von innen<\/p>\n<p>Auch wehre lauter schwartze Dint \/<\/p>\n<p>So wird es doch nicht leschen k\u00f6nnen \/<\/p>\n<p>Was man von den[\u2018] geschrieben findt \/<\/p>\n<p>Die mit gefl\u00fcgelten Gedancken<\/p>\n<p>Nicht von der Wei\u00dfheit bahne wancken.<\/p>\n<p>Mein Opitz (dem das Lob geb\u00fchret \/<\/p>\n<p>Das Teutschlandt \/ seiner Sprachen Pracht<\/p>\n<p>Und edlen Leyer halben f\u00fchret \/<\/p>\n<p>Weil Er den anfang hat gemacht)<\/p>\n<p>Wird billig oben an geschrieben<\/p>\n<p>Bey den[\u2018] \/ die Kunst und Tugend lieben.<\/p>\n<p>Sein Lob wird nicht verdecket werden \/<\/p>\n<p>Kein Neid verbirget seinen Prei\u00df \/<\/p>\n<p>Weil selbst das gro\u00dfe Rund der Erden<\/p>\n<p>Mit seiner Kunst zu pralen wei\u00df ;<\/p>\n<p>O m\u00f6cht ich halb so guht nur singen \/<\/p>\n<p>Und so den Thon der Leyer zwingen !<\/p>\n<p>La\u00df nur \/ O Neid ! dein Leumbden bleiben \/<\/p>\n<p>Jch wei\u00df es ohn dich mehr als wol \/<\/p>\n<p>Wen ich nicht mehr Poetisch schreiben \/<\/p>\n<p>Undt dieses hinterlassen soll.<\/p>\n<p>Jch wil mich in die Zeit wol schicken \/<\/p>\n<p>Du solt mich doch nicht unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Jch wil hinf\u00fcro GOTT vertrawen \/<\/p>\n<p>Von dem soll sein mein Tichten all \/<\/p>\n<p>So kan mich auch f\u00fcr dir nicht grawen \/<\/p>\n<p>Dr\u00fcm sag ich billig noch einmahl :<\/p>\n<p>Wer GOTT vertrawt in allen Dingen \/<\/p>\n<p>Wird Welt \/ wird Neid \/ wird Todt bezwingen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sibylla Schwarz, Werke Briefe Dokumente. Hrsg. Michael Gratz.. Band 1. Leipzig: Reinecke &amp; Schwarz 2021<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Gedicht wurde von Erika Greber als das \u201ewohl erste kompromisslos feministische Gedicht der Weltliteratur\u201c angesehen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-81857 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover-226x300.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover-226x300.jpg 226w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover-260x346.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover-160x213.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schwarz_Cover.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a>Sibylla Schwarz, \u00a0(24. Februar 1621 Greifswald \u2013 10. August 1638 ebenda) bewies eine f\u00fcr ein M\u00e4dchen der damaligen Zeit ungew\u00f6hnliche Bildung. So kannte sie Martin Opitz, dessen <i>Buch von der Deutschen Poeterey<\/i> ihr als Vorbild f\u00fcr Metrik und Form diente. 1638 erkrankte sie pl\u00f6tzlich an der Ruhr und starb im Alter von 17 Jahren am Hochzeitstag ihrer \u00e4lteren Schwester, der ihr letztes Gedicht gewidmet ist. Ihre Gedichte wurden 1650 postum von ihrem Lehrer Samuel Gerlach unter dem Titel <i>Deutsche Po\u00ebtische Gedichte<\/i> in zwei je \u00fcber 100 Gedichte umfassenden Teilen ver\u00f6ffentlicht. Einige Lieder wurden auch in Gesangb\u00fccher aufgenommen. Eine Zeit lang war sie als \u201edie pommersche Sappho\u201c ber\u00fchmt, geriet aber im 18. Jahrhundert in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Literaturforschung wieder auf Sibylla Schwarz als eine der wenigen Frauen in der Barocklyrik aufmerksam. 1980 erschien ein photomechanischer Nachdruck des 1650 erschienenen Buches, das der Forschung als Quelle dient. Im Januar 2021 erschien der erste Band der kritischen Gesamtausgabe im Verlag Reinecke &amp; Vo\u00df.<sup id=\"cite_ref-1\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Die Redaktion blieb seit 1989 zum lyrischen Mainstream stets in <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/01\/05\/lyrik-als-seismograph-an-der-epochenschwelle\/\">\u00c4quidistanz<\/a><\/em>.<\/p>\n<p><strong>\u2192<\/strong> 1995 betrachteten wir die Lyrik vor dem Hintergrund der Mediengeschichte als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/01\/02\/laboratorium-der-poesie\/\"><em>Laboratorium der Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p>\u2192 2005 vertieften wir die Medienbetrachtung mit dem Schwerpunkt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/01\/02\/transmediale-poesie\/\"><em>Transmediale Poesie<\/em><\/a><\/p>\n<p>\u2192\u00a0 Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> KUNO dieses post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>\u2192 2015 fragen wir uns in der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/02\/poetologische-positionsbestimmung\/\"><em>Minima poetica<\/em><\/a> wie man mit Elementarteilchen die Gattung Lyrik neu zusammensetzt.<\/p>\n<p>\u2192 2023 finden Sie \u00fcber dieses Online-Magazin eine Betrachtung als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=78067\">eine Anthologie im Ganzen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; HAtt zwar die Mi\u00dfgunst tausendt Zungen \/ Und mehr dan tausend ausgestreckt \/ Und kompt mit macht auf mich gedrungen \/ So werd ich dennoch nicht erschreckt ; Wer Gott vertrawt in allen dingen \/ Wirdt Weldt \/ wird&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/03\/08\/ein-gesang-wider-den-neid\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":98207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[919,2887],"class_list":["post-81860","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-michael-gratz","tag-sibylla-schwarz"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/47"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81860"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81860\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105345,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81860\/revisions\/105345"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98207"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}