{"id":81542,"date":"2022-08-11T00:01:16","date_gmt":"2022-08-10T22:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81542"},"modified":"2022-02-24T14:44:37","modified_gmt":"2022-02-24T13:44:37","slug":"abigail-der-dritte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/08\/11\/abigail-der-dritte\/","title":{"rendered":"Abigail der Dritte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Professor Walter Otto dem gro\u00dfen J\u00fcngling<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ehemalige Zebaothknabe Jussuf, der Sohn des verstorbenen Oberpriesters und seiner sch\u00f6nen Mutter Singa, war jetzt in Theben Melech. Er bekleidete au\u00dfer der K\u00f6nigsw\u00fcrde auch das Oberamt des Tempels. Sein siebzehnj\u00e4hriges Gesicht und seine Glieder bl\u00fchten und sein Herz war ein Oleanderstrauch. Seine Mutter Singa, die als Jungfrau eine z\u00e4rtliche Schw\u00e4rmerei mit ihren Freundinnen gemeinsam f\u00fcr den sp\u00e4tgeborenen Melech teilte, sch\u00fcrte den Ha\u00df ihres Sohnes gegen den zweiten Abigail zur Tat auf. Er, der die Stadt wach hielt, erm\u00fcdete und entt\u00e4uschte, lag endlich im Gew\u00f6lbe und schlief. Aber Theben atmete hoch im Festkleid auf der Hochzeit, die der Melech mit der Stadt feierte. Die Nachbarorte sandten ihm und seinem Hof, freundschaftliche Beziehungen anzukn\u00fcpfen, Prachtgeschenke; der F\u00fcrst Marc ben Ruben von Cana bot dem Siebzehnj\u00e4hrigen den Bruderbund an. F\u00fcr seine St\u00e4lle schenkte er ihm unvergleichliche Pferde, f\u00fcr seine Haine heilige K\u00fche und K\u00e4lbchen und langhaarige Ziegen. Unter den vielen G\u00e4sten, die aus allen Erdteilen dem K\u00f6nig ihre Aufwartung machten, befand sich ein alter freundlicher Siouxindianer, der in Verehrung f\u00fcr den ersten Judenmelech Saul entbrannt war. Mit dem kupferroten Manne plauderte Abigail der Dritte gerne von den Menschen der Bundeslade, auch entdeckte er in dem fremden Freund bedeutendes Geschick f\u00fcr die Herstellung der Farben, die er aus den verschiedenen Rinden der B\u00e4ume, aus bunten Kr\u00e4utern zu ziehen wu\u00dfte. Und es entstanden Bildnisse von Abigail des Dritten Hand, die seine Vorh\u00f6fe zu Sehensw\u00fcrdigkeiten aller Zeiten erhoben. Vor seinem Palaste aber schuf er das steinerne Bildnis seiner Mutter Singa. Abigail sammelte um sich Harfenspieler, die die Tafelstunden vers\u00fc\u00dften; und T\u00e4nzer und T\u00e4nzerinnen schl\u00e4ngelten sich \u00fcber die Mosaikblumen der B\u00f6den \u2013 es kam nicht selten vor, da\u00df sie sich die Adern anstechen lie\u00dfen und den Trank ihrer roten Beeren ihrem Liebesherrn in Schalen reichten. Und Abigail der Melech baute prunkvolle Pal\u00e4ste und Gottesh\u00e4user und diente seinem jungen Gotte Zebaoth. Einmal sagte er seinen Knaben: \u00bbIch m\u00f6chte \u203aIhn\u2039 einmal sehen oder auch nur seinen Finger, an dem der Mond leuchtet.\u00ab Und er salbte sechs der wilden Juden zu H\u00e4uptlingen und gab ihnen K\u00f6nigsnamen. Einem unter ihnen, den er besonders lieb hatte, hing er dem neuen Namen eine Z\u00e4rtlichkeit an sondergleichen. Salomein trug einen Stern in der Schl\u00e4fe und in einem Teppich zur Rechten seines Melechs wurde er verewigt. Dieser geliebte Gespiele liebte den K\u00f6nig sein Leben lang. Und Abigail und seine H\u00e4uptlinge drangen in die H\u00e4user der alten B\u00fcrger ein, die noch festhielten an den wunderlichen Gesetzen des zweiten Machthabers; zwangen die V\u00e4ter zur Herausgabe ihrer gefangenen S\u00f6hne. Und 25\u202f000 J\u00fcnglinge zogen unter ihrem Melech in eine heilige Schlacht, um die Landschaft Eden. In der D\u00e4mmerung schlichen sich betr\u00fcgerische Weibchen in ihre m\u00fcden Zelte und boten den Kriegern Liebesharz feil aus den \u00c4sten des verbotenen Baumes. In der Zeit, als Abigail der Dritte mit seinem begeisterten Heer die Fluten des Pison durchschritt und \u00f6stlich vom Flusse siegreich wurde, brachen Unruhen in den vornehmen Vierteln seiner Stadt aus, aber Singa die Mutter des Melechs verstand den Zorn der ihrer S\u00f6hne beraubten Eltern zu beschwichtigen. Viele gefangene Heiden zogen dem gl\u00fccklichen Siegeszug voran; ihre G\u00f6ttin lie\u00df Abigail verh\u00fcllt auf den Schultern seiner Kriegssklaven in den Tempel tragen. Er verga\u00df, da\u00df er Gott mit dem Kultus beleidigte. Aber die Zebaothknaben bauten eine goldene Mauer aus ihren leuchtenden Leibern um ihren Melech und sch\u00fctzten seinen Odem, und lauschten den Worten seiner sprechenden Tr\u00e4ume, und sie bereicherten ihre Sprache, da\u00df jeder Fremde, der die Zebaothknaben sprechen h\u00f6rte, sich der Sch\u00f6nheit ihrer Rede kaum entziehen konnte. Manchmal sahen die Freunde ihren Abigail einsam oder von seinem Liebling Salomein begleitet oder von der Zahl seiner H\u00e4uptlinge den Berg der Stadt besteigen. Wenn der Komet unter den Sternen war, sa\u00df er, ein goldener Vogel, unentwegt auf dem Gipfel. Einmal aber weinte er so wild, da\u00df seine Tr\u00e4nen fruchtbar auf Thebens Felder fielen. Hinter den bunten Brotblumen fanden ihn oft die Suchenden mit Salomein in frommen Liebesschw\u00fcren. Oder er sa\u00df in seinem Liebesgemach und warf seinen B\u00fcrgern Ku\u00dfh\u00e4nde zu. Im \u00dcberschwang seiner Liebe bestieg er die Pyramide auf dem Platz der Stadt, ri\u00df sich die Seide von seiner Brust und blutete wie ein junger L\u00f6we f\u00fcr sein Volk. Und es war kein Haus in Theben, das nicht das Bild, wider Verbot des Gesetzes, seines Melechs schm\u00fcckte, im Sternenmantel, im Kriegshut. Ein reicher Jude besa\u00df ihn einget\u00e4felt zwischen Lapis in der Wand. Zum erstenmal sah Abigail der Liebende blondes Haupthaar und blaue Augen bei den abendl\u00e4ndischen Feinden in der N\u00e4he seiner Stadt. Von seinem Dache aus bewunderte er die hellen Locken der Schlafenden und vers\u00e4umte, seinen \u00fcberfallenen Freundesst\u00e4mmen zu Hilfe zu kommen. Als er aus seinem blonden Rausch erwachte, verurteilte er sich und unterschrieb sein eigenes Todesurteil. Aber die Zebaothknaben wandten sich an den Balkan und der Sultan, der von der Gerechtigkeit des k\u00f6niglichen Kriegers eingenommen war, entkr\u00e4ftete den heldenhaften Todesspruch, indem er den Melech an seinen Hof einlud und ihm seine Tochter Leila zum Weibe gab. Aber als der blonde Feind nun vor Thebens Tor lag, die alte Stadt einzunehmen, des K\u00f6nigs Herz von neuem zu entflammen, geschah es, als die Zebaothknaben die Tiefen und Breiten des Flusses ma\u00dfen, Abigail im kostbaren Kriegsschmuck, um die Lenden den Muschelgurt, auf sie zutrat \u2013 die Freunde in \u00dcberraschung aufschrien: \u00bbO seht, wie der Krieg unseres Melechs Angesicht schm\u00fcckt!\u00ab \u2013 er sich dann \u00fcbte vor ihnen in der Sch\u00f6nheit des Speeres als z\u00f6ge er zum Feste. Hinter einer Garbe sah, w\u00e4hrend seine Krieger mit den Feinden ihr Blut tauschten, Salomein \u2013 wie sich die beiden herrlichen Herrscher der feindlichen Heere liebend umarmten. Aber durch Theben eilte die Kunde, der Melech habe ohne Blut zu vergie\u00dfen den Feind in die Flucht getrieben, und er geno\u00df eine Ehrfurcht von seinem Volk fortan, die sich bis auf seine n\u00e4chsten Gespielen erstreckte, und selbst Salomein ber\u00fchrte aus Zartheit seine Fingerspitzen ehrerbietig mit seinen Lippen und seine Augen wichen scheu dem sehns\u00fcchtigen L\u00e4cheln seines k\u00f6niglichen Freundes aus. So wurde Abigail der Liebende ein einsamer F\u00fcrst und er gedachte schmerzhaft der N\u00e4chte, in denen er sich in die H\u00e4ute s\u00fc\u00dfer Leiber h\u00fcllte. Von einer Wanderung heimkehrend, sah er seine verscheuchten Freunde am Fu\u00df eines Zitronenwaldes mit den Prinzessinnen Thebens spielen, auch Leila, sein Weib, war unter ihnen, lief ihm entgegen und reichte ihm betroffen die Rosen ihres Spiels. Da\u00df man ihn so verkannte, erf\u00fcllte den liebenden K\u00f6nig mit t\u00f6dlichem Durst. Er \u00fcberfiel den Kuckuck der Zebaothknaben und fra\u00df ihm das Herz aus der Brust. Aber die treuen verwirrten J\u00fcnglinge w\u00fcrfelten untereinander, wer von ihnen die grausige Tat ihres K\u00f6nigs auf sich nehmen solle. Die verh\u00e4ngnisvolle Zahl traf seinen Liebling. Als Abigail vom Tode seines Salomein wu\u00dfte, ergriff ihn eine wilde Ohnmacht. Nachts stand er vor dem Tore und drohte seiner unschuldigen Stadt. Oder er w\u00e4lzte sich in seinem eigenen Blute und wurde der gef\u00fcrchtetste Feind des Krieges. Auf einer Tigerjagd verwundet, starb er fr\u00fch am Morgen, ohne die Besinnung wieder erlangt zu haben. Die Zebaothknaben forderten von der Mutter ihres Melechs den Freund; aus seinem Gebein erschufen sie einen Tempel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p class=\"uber01\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Prinz von Theben<\/strong>, ein Geschichtenbuch von\u00a0Else Lasker-Sch\u00fcler.\u00a0Paul Cassirer, Berlin\u00a01920<\/p>\n<div class=\"mod\" lang=\"de-DE\" style=\"text-align: justify;\" data-md=\"61\">\n<div class=\"LGOjhe\" style=\"text-align: justify;\" role=\"heading\" data-attrid=\"wa:\/description\" data-hveid=\"CA0QAA\"><span class=\"ILfuVd\"><span class=\"hgKElc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-81508 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Prinz_ElseLaskerSchueler-211x300.jpg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Prinz_ElseLaskerSchueler-211x300.jpg 211w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Prinz_ElseLaskerSchueler-260x369.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Prinz_ElseLaskerSchueler-160x227.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Prinz_ElseLaskerSchueler.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/>A<\/span><\/span><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">b 1910 wendet sich Else Lasker-Sch\u00fcler allm\u00e4hlich von der weiblichen Erz\u00e4hlposition ab und l\u00e4sst Jussuf \u2013 der in etwa als biblischer Joseph genommen werden kann \u2013 zu Wort kommen.Im vorliegenden ziemlich archaischen\u00a0Geschichtenbuch tritt Jussuf, der titelgebende Prinz von Theben, allerdings nur in der Geschichte <\/span><i style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Abigail der Dritte<\/i><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\"> auf und stirbt am Ende dieser \u00fcberschaubaren Episode. Folgerichtig ist in den nachstehenden letzten drei Geschichten des Buches h\u00f6chstens von dem toten Prinzen die Rede.<\/span><\/div>\n<div role=\"heading\" data-attrid=\"wa:\/description\" data-hveid=\"CA0QAA\">\n<p>Die erste Geschichte \u2013 <i>Der Scheik<\/i> \u2013 und die letzte \u2013 <i>Der Kreuzfahrer<\/i> \u2013 sprechen unter anderen jeweils die S\u00fchne\u00a0zwischen den Religionen an und machen somit das restliche, zumeist schaurig-schreckliche Geschehen ein klein wenig ertr\u00e4glicher.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"LGOjhe\" style=\"text-align: justify;\" role=\"heading\" data-attrid=\"wa:\/description\" data-hveid=\"CA0QAA\"><span class=\"ILfuVd\"><span class=\"hgKElc\">\u201eDie gr\u00f6\u00dfte Lyrikerin, die Deutschland je hatte\u201c, sagte Gottfried Benn \u00fcber Else Lasker-Sch\u00fcler. Sie bewegte sich wie eine M\u00e4rchenfigur durch Berlin und fiel mit ihrer exzentrischen Erscheinung auf. <\/span><\/span><\/div>\n<div class=\"LGOjhe\" style=\"text-align: justify;\" role=\"heading\" data-attrid=\"wa:\/description\" data-hveid=\"CA0QAA\">Else Lasker-Sch\u00fcler, geboren am 11. Februar 1869 in Elberfeld.<\/div>\n<div role=\"heading\" data-attrid=\"wa:\/description\" data-hveid=\"CA0QAA\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den wichtigsten identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Professor Walter Otto dem gro\u00dfen J\u00fcngling Der ehemalige Zebaothknabe Jussuf, der Sohn des verstorbenen Oberpriesters und seiner sch\u00f6nen Mutter Singa, war jetzt in Theben Melech. Er bekleidete au\u00dfer der K\u00f6nigsw\u00fcrde auch das Oberamt des Tempels. 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