{"id":81288,"date":"2005-01-04T00:01:38","date_gmt":"2005-01-03T23:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81288"},"modified":"2022-02-17T15:59:19","modified_gmt":"2022-02-17T14:59:19","slug":"ausgezogen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/01\/04\/ausgezogen\/","title":{"rendered":"Ausgezogen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir waren ausgezogen, den Himmel auf<br \/>\nDie Erde zu holen und hatten gestohlen,<br \/>\nWas die Welt uns nicht freiwillig gab,<br \/>\nDie Welt, das Grab,<br \/>\nIn das sie uns hineingelegt hatten in<br \/>\nArger Selbstt\u00e4uschung, wie sie<br \/>\nSollten wir werden, verkr\u00fcppelt von<br \/>\nTausend Jahren Kadavergehorsam,<br \/>\nDas Raunen im Ohr, wir folgen dir,<br \/>\nZum Zeugen nehmend, den skrupellosen Arm,<br \/>\nDen kurzes Denken gel\u00e4hmt,<br \/>\nEmporgehoben zu den dichten Wolken,<br \/>\nSo lugten sie in den Nebel,<br \/>\nUnd riefen, die anderen sind Schuld,<br \/>\nMachts uns nach, wir s\u00fcffeln und rauchen<br \/>\nUnd schreien das Land zum 3 zu 2 Sieg,<br \/>\nDreist und feist wieder geworden,<br \/>\nSo wollten sie uns zum Lernen zwingen,<br \/>\nZum Einstudieren der Rituale, der<br \/>\nQualen, welch Hochgenuss und was f\u00fcr ein<br \/>\nBitterer Nachgeschmack, o rei\u00df den<br \/>\nHorizont auf, sangen wir im One, two,<br \/>\nThree o&#8217;clock four o&#8217;clock Rock-Rhythmus,<br \/>\nUnd warfen die Kuckucksuhren an die<br \/>\nTafel, beschmierten uns mit dem Rouge der<br \/>\nVerbotenen Tempel, angespitzt und vernagelt,<br \/>\nBis uns etwas Besseres einfiel,<br \/>\nDer Fall der Alten, der Zufall der Bewegungen,<br \/>\nWenn wir uns hei\u00df tanzten und den<br \/>\nGestanzten B\u00fccherweisheiten den R\u00fccken kehrten,<br \/>\nAls ob die Stra\u00dfe das Heil br\u00e4chte,<br \/>\nAls ob wir uns verkaufen k\u00f6nnten<br \/>\nAn das Gekotze, wisch das weg,<br \/>\nAls ob wir etwas zu verraten h\u00e4tten<br \/>\nBeim Schlag der Glocke,<br \/>\nBeim Schlagerduell,<br \/>\nBeim Bef\u00fchlen unserer W\u00fchlmaushaut,<br \/>\nBeim W\u00fchlen in den Plattenstapeln mit ihrem<br \/>\nI&#8217;m just a lonely boy, lonely and blue,<br \/>\nW\u00e4hrend unsere Augen ertranken im Watt<br \/>\nVor den Klippen, w\u00e4hrend das Meer rauschte,<br \/>\nGot myself a crying, talking, sleeping,<br \/>\nWalking Living Doll,<br \/>\nAch nein, Marionetten wollten wir nicht sein,<br \/>\nLieber verwildern auf Trampfahrten<br \/>\nAls versauern im Lateinunterricht, in dem<br \/>\nUns eingebl\u00e4ut wurde: die dem Tode<br \/>\nGeweihten gr\u00fc\u00dfen dich,<br \/>\nBis uns der Beat an neue Gestade warf,<br \/>\nDer Hoffnungstr\u00e4ger, der sich nicht pervertieren<br \/>\nLassen durfte, denn der Beat, denn der Beat<br \/>\nBleibt links, skandierten wir in den<br \/>\nDumpfen H\u00f6rs\u00e4len vor magerem Publikum,<br \/>\nDurch den Ruhrpott rasend,<br \/>\nMit Pot-Zigaretten im staunenden Mund,<br \/>\nOhne um Erlaubnis zu fragen<br \/>\nDie Polizei und die B\u00fcrger,<br \/>\nOhne uns zu scheren,<br \/>\nMit wallendem Haar,<br \/>\nAber verwundert, welch Wunder das Leben bereit<br \/>\nHielt, wenn du nicht anh\u00e4ltst an der<br \/>\nAmpel, egal wie das Farbenspiel,<br \/>\nWenn dir der Blitz der hellen Freude<br \/>\nDurch den Kopf zischt und du in den s\u00fcchtigen<br \/>\nAugen die Losung tr\u00e4gst:<br \/>\nWe want the world and we want it<br \/>\nNow, bis wir merkten, dass es keine Gewinner<br \/>\nGibt, sondern nur sch\u00f6ne Verlierer,<br \/>\nBis aaaargh I feel good<br \/>\nAus dem Verst\u00e4rker krachend fuhr und uns ins<br \/>\nMark traf, wie kann es weitergehen,<br \/>\nWenn du stehen bleibst?<br \/>\nAlso wurden wir Provokateure,<br \/>\nTeure Vagabunden, Heimatlose, Wanderer,<br \/>\nAlso zischelten wir: Ach, diese Minderj\u00e4hrigen,<br \/>\nOder zerrissen die Pop-Plop-Gedichte<br \/>\nUnd warfen die Schnitzel ins Publikum, die<br \/>\nJagd ist er\u00f6ffnet,<br \/>\nAlso summten wir: Mutter Erde, auf der wir<br \/>\nAlle zusammen sind, mit gro\u00dfen Kinderaugen<br \/>\nUnd gl\u00e4nzenden LSD-Pupillen,<br \/>\nAlso verschenkten wir unsere Herzen wie Dutzendware,<br \/>\nknipsten mit unseren Lidern<br \/>\nAls steckte dahinter die Kamera des<br \/>\nInneren Weltalls,<br \/>\nAlso waren wir in Tages- und Nachtreisen<br \/>\nVerwegen und unnahbar sch\u00f6n,<br \/>\nDenn der Beat bleibt links,<br \/>\nDenn wir wollten verstehn,<br \/>\nDenn der grenzenlose Raum lockt,<br \/>\nDenn Zeit war auf unserer Seite,<br \/>\nUnd so verrammelten wir tollk\u00fchn die Rat-<br \/>\nH\u00e4user, suhlten uns tabulos in den<br \/>\nBrackwassern der Fl\u00fcsse,<br \/>\nGammelten wir durch die Einkaufsparadiese<br \/>\nMit dem Motto: Geld spielt keine Rolle,<br \/>\nAlso waren wir Zukunft,<br \/>\nUnd Zuckung,<br \/>\nUnd Verlockung,<br \/>\nUnd Verruf,<br \/>\nUnd heiter und bunt wie Schmetterlinge,<br \/>\nUnd versessen darauf, allen zu zeigen,<br \/>\nWie h\u00fcbsch wir waren, wie unwiderstehlich, Draufg\u00e4nger, Saufbr\u00fcder,<br \/>\nH\u00f6hlenbewohner des Kiffs,<br \/>\nMit dem Yellow Submarine jedes Riff umfahrend,<br \/>\nFahrig und verwahrlost,<br \/>\nEben die, vor denen uns unsere Eltern<br \/>\nGewarnt hatten,<br \/>\nBis alles zu viel wurde,<br \/>\nBis wir stolperten und fielen,<br \/>\nWeil wir nicht mehr gefallen wollten,<br \/>\nBis wir alle wurden,<br \/>\nWeil wir nur noch lallen konnten,<br \/>\nBis das magere Licht jenseits des Liebestales,<br \/>\nDas uns magisch angezogen hatte,<br \/>\nErlosch, bis wir lasch in den Seilen hingen,<br \/>\nJeder eine Legende,<br \/>\nEin \u00dcberraschungsei,<br \/>\nEin Segler durch die Mauern in und au\u00dfer uns,<br \/>\nAber verraten von unserer Unf\u00e4higkeit,<br \/>\nMehr zu sein als Schein,<br \/>\nMehr zu werden als Erden,<br \/>\nMehr zu geben als Piranja-Leben,<br \/>\nMehr zu erfahren als wir in 100 Jahren<br \/>\nLernen k\u00f6nnten, entkernen k\u00f6nnten,<br \/>\nErw\u00e4rmen k\u00f6nnten, umschw\u00e4rmen k\u00f6nnten,<br \/>\nAch, das Bild, das wir von uns machten,<br \/>\nZerfloss in bleierner Stille,<br \/>\nUnser Wille Ohnmacht,<br \/>\nAusgelacht wurden wir von den Gr\u00f6\u00dfen,<br \/>\nVerachtet, weil wir uns entbl\u00f6\u00dften,<br \/>\nSelten auch beweint,<br \/>\nEingedenk der Lieder: wo meine Sonne scheint,<br \/>\nUnd wo meine Sterne stehn,<br \/>\nDa kann man der Hoffnung Land und der<br \/>\nFreiheit Licht in der Ferne sehn,<br \/>\nAber zu viele kamen nicht an,<br \/>\nZu viele verrottet, verstorben, verlassen,<br \/>\nZu viele verwirrt, verirrt, verwest,<br \/>\nAber einige haben die Suche nach der blauen<br \/>\nBlume nicht aufgegeben,<br \/>\nEinige, die schweben, die heben immer wieder<br \/>\nDie Steine auf, die auf ihren Weg gerollt<br \/>\nWerden wir Groll und Laster, Hohn und Zaster,<br \/>\nWanderer, kommst du an da,<br \/>\nDann h\u00f6re auf den, der sah,<br \/>\nDer nicht abgespritzt wurde,<br \/>\nVon fremder oder eigener Hand,<br \/>\nDer den Verstand sch\u00e4rfte,<br \/>\nDer sich impfen lie\u00df gegen den Ausverkauf,<br \/>\nDer nicht aufh\u00f6rt zu fragen,<br \/>\nWas die Sagen zu verk\u00fcnden haben,<br \/>\nWas die heiligen Schriften offenbaren,<br \/>\nVon Eingebungen heimgesucht und nicht verflucht,<br \/>\nImmer auf der Suche, immer in Bewegung,<br \/>\nIn Erregung nicht verharrend,<br \/>\nAuf Schlangen nicht starrend,<br \/>\nVon Erinnerung zehrend,<br \/>\nSich \u00fcber&#8217;s Gestern nicht beschwerend,<br \/>\nLernend und lehrend,<br \/>\nDie Habgier verzehrend,<br \/>\nDie Eifersucht verzehrend,<br \/>\nDen Neid verzehrend,<br \/>\nDen Hass verzehrend,<br \/>\nDie Feindschaft verzehrend,<br \/>\nDas Dunkle verzehrend,<br \/>\nWie Feuer auf dem Berg der gro\u00dfartigen Toten,<br \/>\nWie Schneeflocken auf den Wiesen der shc\u00f6nen Tage,<br \/>\nWie ein Laserstrahl, der auf die Stirnb\u00e4nder<br \/>\nGraviert: Come on baby light my heartbeat,<br \/>\nHeart Beat Art Beat Hard Beat Start Beat<br \/>\nStart Beat Bbbbbbbbbbeat<br \/>\nIt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div id=\"attachment_65815\" style=\"width: 288px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-image-65815 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg 278w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-949x1024.jpg 949w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-768x829.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-560x604.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-260x281.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-160x173.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg 1112w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-caption-text\">Der Urvater des Social-Beat. Hadayatullah H\u00fcbsch. Photo: Masroor-ahmad<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs literarische Laufbahn begann mit einer Ver\u00f6ffentlichung in der von Peter R\u00fchmkorf herausgegebenen, viel beachteten Sammlung <i>Primanerlyrik \u2013 Primanerprosa<\/i>.<sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\"><\/sup> 1969 ver\u00f6ffentlichte H\u00fcbsch seinen ersten Gedichtband <i>Mach was du willst<\/i> bei Luchterhand. Der ebenfalls bei Luchterhand ver\u00f6ffentlichte sp\u00e4tere Literaturnobelpreistr\u00e4ger G\u00fcnter Grass prophezeite H\u00fcbsch daraufhin eine gro\u00dfe Karriere als Lyriker;<sup id=\"cite_ref-19\" class=\"reference\"><\/sup> H\u00fcbsch bevorzugte es jedoch, Undergroundpoet jenseits der \u201eHauptstra\u00dfen\u201c zu bleiben.<sup id=\"cite_ref-20\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs Lyrik war inspiriert von experimenteller Literatur, dem Dadaismus und expressionistischer Lyrik. Sp\u00e4ter haben ihn die Beatliteraten gepr\u00e4gt, vor allem Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Jack Kerouac. Nach seiner Konversion zum Islam war seine Lyrik zus\u00e4tzlich von der mystischen Poesie Persiens, von Hafis, Rumi und Sadi beeinflusst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbsch war ein \u201eSpoken-Word-Dichter\u201c, der die literarische Str\u00f6mung des deutschen Poetry Slam mitbegr\u00fcndete und Namensvater des ersten Social-Beat Festivals in Berlin war.<sup id=\"cite_ref-21\" class=\"reference\"><\/sup> Er gilt als \u201eUrgestein\u201c<sup id=\"cite_ref-22\" class=\"reference\"><\/sup> und \u201eLegende\u201c<sup id=\"cite_ref-23\" class=\"reference\"><\/sup> der Social-Beat-Szene und der \u201eLyrik Performance\u201c. Er war deutschlandweit unterwegs auf Lesetouren und f\u00f6rderte junge Nachwuchsliteraten. 1996 wurde er zum \u201eDeutschen Literatur-Meister\u201c beim internationalen Poetry Slam gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wir waren ausgezogen, den Himmel auf Die Erde zu holen und hatten gestohlen, Was die Welt uns nicht freiwillig gab, Die Welt, das Grab, In das sie uns hineingelegt hatten in Arger Selbstt\u00e4uschung, wie sie Sollten wir werden, verkr\u00fcppelt&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/01\/04\/ausgezogen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":201,"featured_media":97921,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[249],"class_list":["post-81288","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-hadayatullah-hubsch"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/201"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=81288"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97931,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/81288\/revisions\/97931"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97921"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=81288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=81288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=81288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}