{"id":81274,"date":"2023-01-04T00:01:28","date_gmt":"2023-01-03T23:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81274"},"modified":"2022-02-25T08:08:00","modified_gmt":"2022-02-25T07:08:00","slug":"broterwerb","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/01\/04\/broterwerb\/","title":{"rendered":"Broterwerb"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich nehme an, es war Anfang 1972, als ein Journalist vom \u201eStern\u201c mich anrief. Ich lebte damals, nach Eskapaden, Abenteuern und Abst\u00fcrzen in den wilden 60ern, in der Wohnung meiner Mutter, mein zweiter gro\u00dfer Gedichtband, \u201eausgeflippt\u201c, war gerade bei Luchterhand erschienen \u2013 damals einer der renommiertestes Verlage der Bundesrepublik. Horst Bingel, seinerzeit eine Gr\u00f6\u00dfe im Literaturbetrieb und beim Verband deutscher Schriftsteller aktiv, habe mich benannt, und ich m\u00f6ge doch bitte Auskunft erteilen, wie viel Geld ich denn als Jungautor so im Monat verdiene.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich brauchte nicht lange zu rechnen: vielleicht eine DMark, sagte ich. Der Mensch vom anderen Stern war mehr als nur verbl\u00fcfft, ja, er wollte mir nicht glauben, hielt meine Antwort vielleicht f\u00fcr einen Sp\u00e4tachtundsechziger-Scherz. Aber ich hatte die Wahrheit gesagt. Trotz meiner Gedichtb\u00e4nde, die in den Medien poistiv gew\u00fcrdigt worden waren, war ich ein armer Schlucker und lag meiner Mutter auf der Tasche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df nicht, ob die Recherche jenes Journalisten Niederschlag in einem Artikel gefunden hat, und wenn ja, ob er mich als abschreckendes Beispiel mit aufgenommen hat. Aber das war mir in jenen Tagen auch ziemlich egal. Ich hatte wei\u00df Gott andere Problem, was hei\u00dft: wer als Schriftsteller Geld verdienen will, muss sich strecken, muss Klinken putzen gehen, muss sie andienen, oder gar anbiedern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeiten zu Beginn der Alternativbewegung und des deutschen Terrors waren anders als heute. Nicht 500.000 Jungdichterinnen und Jungdichter verschicken per e-Mail oder auf dem guten alten Postweg unerm\u00fcdlich Manuskripte, noch an die kleinste Zeitschrift, um raus zu kommen aus der Anonymit\u00e4t, um wom\u00f6glich aus einem Hobby Bares zu machen, um also reich, ber\u00fchmt und begehrt zu werden, durch was auch immer. Damals war die Zahl der Deb\u00fctanten noch \u00fcberschaubar. Und wer nur ein F\u00fcnkchen Talent hatte, wurde umsorgt und auch umworben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was nicht hei\u00dft, dass sie durch Schreiben auch existieren konnten. Denn damals wie heute ist, zum Beispiel, mit Gedichten nicht viel Geld zu machen. F\u00fcr die Verlage war und sind Lyrik-B\u00e4nde eine Frage des Renommees, aber meistens ein Zusatzgesch\u00e4ft. Selbst Romancier oder Verfasser von Kurzgeschichten konnten von ihren B\u00fcchern nicht leben. Geld verdient wurde mit der Verwertung, also durch Lesungen. Vor allem aber durch Beitr\u00e4ge f\u00fcr den Rundfunk. Dass die Funk-Gewaltigen selbst bei jungen Schriftstellern an die T\u00fcr klopften, war eher selten. Und Schreibende, die mal gerade so als Pausenclowns im Literatur-Circus f\u00fcr ein paar Minuten auftreten durften, konnten auch nicht darauf bauen, dass sich Bibliotheken oder Clubs bei ihnen meldeten und darum bettelten, man m\u00f6ge doch ihr Etablissement beehren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Regel war also: wer bekannt ist, wird noch bekannter, denn jeder rennt hinter ihnen her. Wer neu im Gesch\u00e4ft ist, muss selbst sehen, wie er sein Zeug an Mann und Frau bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So war das um 1970, und so ist es auch heute. Nur, wie gesagt, dass damals die Chancen, irgendwo aufzutreten oder im Funk etwas zu platzieren, gr\u00f6\u00dfer waren als heute. Weil zum einen eben nicht so viele sich um ein St\u00fcck vom Kuchen bem\u00fchten, und zum anderen alles in allem die Menschen an den Schalthebeln der Medienmacht neugieriger, entdeckungsfreudiger waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn ich noch ein bisschen zur\u00fcck wandere in meinem Schriftstellerleben, also in die Jahre, als bei \u201eRowohlt\u201c im Taschenbuch ein B\u00e4ndchen namens \u201ePrimanerlyrik\u201c erscheinen konnte, von Peter R\u00fchmkorff herausgegeben (das war 1965), dann k\u00f6nnte ich schon nostalgisch werden. Goldene Jahre waren das, im Vergleich zur Hatz im Jahre 2005. Wer was zu sagen hatte, und das literarisch gekonnt, der fand alle, fast alle T\u00fcren ge\u00f6ffnet vor. Aufstrebende Verlage, etwa B\u00e4rmaier&amp;Nikel (der auch die Satirezeitschrift \u201ePardon\u201c herausgab), oder der \u201eM\u00e4rz-Verlag\u201c, rannten einem die Bude ein. Jeder noch so kleine auf Papier gebannte Gedankenblitz wurde einem mit Handku\u00df abgenommen, das Fernsehen, der Rundfunk, sie alle waren fast s\u00fcchtig auf Neues. Und die fast wie Pilze aus dem Boden schie\u00dfenden alternativen Kultur-Polit-Clubs hievten einen gerne ins Programm. So konnte ich auch ganz gut leben von meiner Schreibe. Aber an jener Gl\u00fccksphase f\u00fcr junge deutschsprachige Literatur k\u00f6nnen jetzige Zust\u00e4nde nicht gemessen werden. \u00d6konomisch gesprochen: Es gab eine gro\u00dfe Nachfrage, und ein kleines Angebot. Heute ist es fast umgekehrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kam, dass damals viele so etwas wie eine Kulturrevolution witterten. Neuland. Es herrschte eine Aufbruchsstimmung. Und eine Polarisierung. Die der Moderne, was immer das ist, verpflichteten Verlage standen links und wehrten sich, wie viele Studenten, gegen den Muff von 1000 Jahren, der da unter den Talaren dampfte. Der Aufwind, in dem sie sich sahen, verlieh Fl\u00fcgel auch deswegen, weil ihre Klientel gr\u00f6\u00dfer wurde. Ich kenne keine statistische Untersuchung, die Zahlen liefern w\u00fcrde, die das belegen, aber von der Erinnerung her meine ich, dass damals sehr viel mehr B\u00fccher gekauft (und gestohlen) wurden, als heutzutage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedarf an Lesefutter, food for brain, war also in H\u00fclle und F\u00fclle vorhanden. Hinzu kommt, ich erw\u00e4hnte es bereits, dass die Rundfunkanstalten sehr viel mehr Wortprogramme, H\u00f6rspiele, Erz\u00e4hlungen, Gedichte, Essays, sendeten, als heute. Im Laufe der darauf folgenden Jahrzehnte hat es hier dramatische Einbr\u00fcche gegeben, die etliche Schriftsteller, die sehr gut vom Funk leben konnten (und quasi nebenher B\u00fccher schrieben), zu erheblichen Einschr\u00e4nkungen in ihrem Lebensstil verurteilten, wenn sie nicht gar am Bettelstab landeten bzw. von Leibrenten (wie sie auch der Staat bisweilen vergibt) abh\u00e4ngig wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pers\u00f6nlich ergab sich ein Durchbruch von mir, als der Saarl\u00e4ndische Rundfunk bei mir ein H\u00f6rspiel in Auftrieb gab, das eines der l\u00e4ngsten war, die bis dahin produziert worden waren. In \u201eKeine Zeit f\u00fcr Trips\u201c schilderte ich in 3 x 90 Minuten die Odyssee, auf die ich mich Mitte der 60er begeben hatte und die nach einem totalen Zusammenbruch schlie\u00dflich dazu f\u00fchrte, dass ich den Islam annahm. F\u00fcr diese 4 \u00bd Stunden erhielt ich 10.500 DM, damals eine sehr stolze Summe. In der Folge schrieb ich 12 weitere H\u00f6rspiele, viele Feature f\u00fcr verschiedene Rundfunkanstalten, dazu Satire-Sendungen, Erz\u00e4hlungen, Lyrik&amp;Musik-Programme, Rezensionen und jede Menge kleine Beitr\u00e4ge f\u00fcr die aufkommenden Service-Wellen wie Pop-Shop etc.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinzu kam, dass ich freier Mitarbeiter beim Feuilleton der FAZ wurde und dort alle paar Tage mit Beitr\u00e4gen vertreten war: Fernsehkritik, Buchkritik, Essays, Gedichte, Kulturkritik zu Veranstaltungen, Glossen. Auch bei der \u201eWelt\u201c, der \u201eFrankfurter Rundschau\u201c und in der \u201eS\u00fcddeutschen\u201c durfte ich schreiben, von Alternativmedien wie \u201ePflasterstand\u201c (Sponti-Postille von Cohn-Bendit und Genossen) oder \u201eUlcus Molle Info\u201c des legend\u00e4ren Biby Wintjes gar nicht zu reden (allerdings gab\u00b4s dort kein oder kaum Geld).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begonnen hatte diese Journalisten-Karriere, als Karl-Heinz Bohrer (Merkur), der in der FAZ f\u00fcr die Buchkritik zust\u00e4ndig war, eine Rezension meines Lyrik-Bandes \u201eausgeflippt\u201c drucken lie\u00df, in der ich als \u201edebil\u201c beschimpft wurde. Das war mir dann doch ein bisschen zu viel, und so rief ich Bohrer zu Hause an (es war Samstag). Er versprach, in der n\u00e4chsten Ausgabe, also Montag, eine Entschuldigung zu drucken. Und so geschash es auch. Ein paar Tage sp\u00e4ter erhielt ich von ihm ein Buchp\u00e4cken mit ein paar lapidaren Zeilen: wenn ich wolle, m\u00f6ge ich das B\u00fcchlein besprechen, daf\u00fcr gebe es 100 DM, wenn nicht, sollte ich\u00b4s vergessen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich \u00fcberlegte nicht sehr lange, schrieb die Rezension, und so kam der Ball in\u00b4s rollen. Rund 8 Jahre lang hatte ich also \u00fcber mangelnde Arbeit nicht zu klagen und nahm zudem zunehmend mehr Geld ein. B\u00fccher aber konnte ich keine ver\u00f6ffentlichen, nur f\u00fcr Lyrik hatte ich noch Zeit, und die war Luchterhand zu abgehoben.Klaus R\u00f6hler schrieb mir zu einem Manuskript: \u201eWir sind ein politischer Verlag und wollen das auch bleiben\u201c. Bei anderen Verlagen wurde ich erst gar nicht vorstellig. Ich hatte genug zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies alles zu schildern macht f\u00fcr diesen Artikel wenig Sinn, wenn nicht durchschiene, auf was man sich einl\u00e4sst, wenn man beginnt, oder beginnen muss, f\u00fcr die Medien zu schreiben. Zum einen, klar, f\u00fcr l\u00e4ngere Texte, also Romane, ist zu wenig Zeit. Man hat ja t\u00e4glich sein Soll zu erf\u00fcllen. Sprich: kein Tag ohne einen Artikel f\u00fcr eine Zeitung, oder einen Text f\u00fcr den Rundfunk. Mag sein, dass andere das besser in den Griff kriegen. Jene also, die morgens um 6 aufstehen, dann 2 Stunden an ihrem Roman arbeiten, und sich erst dann auf den Broterwerb konzentrieren. Ich aber f\u00fchrte eine umfangreiche Korrespondenz, so etwa 2000 Briefe pro Jahr (eine zeitlang habe ich meine Briefe durchnummeriert, und anhand der Durchschl\u00e4ge, die jetzt im Archiv schlummern, ist es mir m\u00f6glich so genaue Zahlen anzugeben)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div id=\"attachment_65815\" style=\"width: 288px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-image-65815 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg 278w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-949x1024.jpg 949w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-768x829.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-560x604.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-260x281.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-160x173.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg 1112w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-caption-text\">Der Urvater des Social-Beat. Hadayatullah H\u00fcbsch. Photo: Masroor-ahmad<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs literarische Laufbahn begann mit einer Ver\u00f6ffentlichung in der von Peter R\u00fchmkorf herausgegebenen, viel beachteten Sammlung <i>Primanerlyrik \u2013 Primanerprosa<\/i>.<sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\"><\/sup> 1969 ver\u00f6ffentlichte H\u00fcbsch seinen ersten Gedichtband <i>Mach was du willst<\/i> bei Luchterhand. Der ebenfalls bei Luchterhand ver\u00f6ffentlichte sp\u00e4tere Literaturnobelpreistr\u00e4ger G\u00fcnter Grass prophezeite H\u00fcbsch daraufhin eine gro\u00dfe Karriere als Lyriker;<sup id=\"cite_ref-19\" class=\"reference\"><\/sup> H\u00fcbsch bevorzugte es jedoch, Undergroundpoet jenseits der \u201eHauptstra\u00dfen\u201c zu bleiben.<sup id=\"cite_ref-20\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs Lyrik war inspiriert von experimenteller Literatur, dem Dadaismus und expressionistischer Lyrik. Sp\u00e4ter haben ihn die Beatliteraten gepr\u00e4gt, vor allem Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Jack Kerouac. Nach seiner Konversion zum Islam war seine Lyrik zus\u00e4tzlich von der mystischen Poesie Persiens, von Hafis, Rumi und Sadi beeinflusst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbsch war ein \u201eSpoken-Word-Dichter\u201c, der die literarische Str\u00f6mung des deutschen Poetry Slam mitbegr\u00fcndete und Namensvater des ersten Social-Beat Festivals in Berlin war.<sup id=\"cite_ref-21\" class=\"reference\"><\/sup> Er gilt als \u201eUrgestein\u201c<sup id=\"cite_ref-22\" class=\"reference\"><\/sup> und \u201eLegende\u201c<sup id=\"cite_ref-23\" class=\"reference\"><\/sup> der Social-Beat-Szene und der \u201eLyrik Performance\u201c. Er war deutschlandweit unterwegs auf Lesetouren und f\u00f6rderte junge Nachwuchsliteraten. 1996 wurde er zum \u201eDeutschen Literatur-Meister\u201c beim internationalen Poetry Slam gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ich nehme an, es war Anfang 1972, als ein Journalist vom \u201eStern\u201c mich anrief. 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