{"id":81269,"date":"2022-01-04T00:01:12","date_gmt":"2022-01-03T23:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81269"},"modified":"2022-02-17T15:50:17","modified_gmt":"2022-02-17T14:50:17","slug":"beat-it","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/01\/04\/beat-it\/","title":{"rendered":"Beat it!"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geschlagen werden? Das war doch normal! Ich erinnere mich nicht, wann und wo ich die erste Ohrfeige kassierte (ich w\u00fcnsche, ich w\u00fcrde es k\u00f6nnen), oder ob mir der Po versohlt wurde, und wegen was. Diese Begegnung mit der unangenehmen Art liegt im Dunkeln, ich denke, mein Gerechtigkeitssinn, damals, rebellierte auch nicht dagegen, ich hatte es nicht anders gelernt, konnte nicht andere Formen der Zurechtweisung, Belehrung o.a. ersehnen oder f\u00fcr richtig, wahr und gut halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahrscheinlich gab schon in fr\u00fcher Kindheit erste Klappse, auf den Hinterkopf dann sp\u00e4ter (&#8222;erh\u00f6hen die Denkf\u00e4higkeit&#8220;, war so ein Spruch, der die Kopfn\u00fcsse begleitete). Und die unbewusste oder zu Tage tretende Reaktion war Liebesbed\u00fcrfnis. Jetzt erst recht von der Mutter irgendsoetwas wie Z\u00e4rtlichkeit oder Belohnung erbetteln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vater war sanftm\u00fctig. Es w\u00e4re ihm nicht in den Sinn gekommen, mich zu schlagen, seinen ganzen Stolz. Dazu war er wahrscheinlich zu gedem\u00fctigt, dieser Enthusiasmus in der Nazi-Zeit, die Herrschaft des Opulenten, des Scheins, des Gr\u00f6\u00dfenwahns. Hie\u00dfen die Autos in jener Epoche nicht &#8222;Horch&#8220;? Horch, was kommt von drau\u00dfen rein? Vielleicht plagte ihn ein Gewissen, die Scham, dabei gewesen zu sein, reingefallen, reingelegt, mit offenen Augen in geschlossener Gesellschaft. Partikulare Wahrnehmung, Wunschvorstellungen, die Fantasie an der Macht. Und dann der Zusammenbruch. Wie k\u00f6nnte er da den, in dem er irgendwie eine bessere Zukunft erblickte, hart, zu hart, anfassen. Ob er mich mal an den Ohren gezogen hat, wegen einer Lausb\u00fcberei? M\u00fc\u00dfig, zu fragen. Ich denke, nein. Er war nicht der Typ, der schl\u00e4gt. Die Mutter ? In ihr brodelte es. Was hatte sie nicht alles verloren, da hie\u00df es z\u00e4h sein, notfalls nehmen, wenn nicht stehlen, mit untert\u00e4niger Gewalt, und dann die Pein und Peinlichkeit des Aufwachens nach dem Ausrasten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass J\u00e4hzorn eine Spirale vorantreibt, eine Kettenreaktion in Gang setzen kann, war ihr nicht ganz klar. Sie wollte oben bleiben, dazu war sie zu intelligent, zu begabt, musisch wie mein Vater, dem sch\u00f6nen Leben zugeneigt, darauf bedacht, Gutes zu tun, den \u00c4rmlichen zu helfen, schlie\u00dflich kam man aus dem Gro\u00dfb\u00fcrgertum, da ist so etwas eine Tugend, die sein muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gro\u00dfmutter, ihre Gro\u00dfmutter, resolut. Vermutlich auch nicht gerade zimperlich, im Austeilen. Aber dann wieder gutm\u00fctig, gro\u00dfz\u00fcgig, nachsichtig. Schwankungen wohin man sieht. Woher sollte denn auch anderes kommen, wenn man keine Lehre, keine Philosophie, keine Religion hatte, die hielt, was sie versprach. So tun, als ob. Nicht auffallen, und doch herausragen aus der Masse, lauter Widerspr\u00fcche. Das h\u00e4lt man nicht immer, oder nicht lange, aus. Da rutscht einem schon mal die Hand aus. Wenn man sich \u00fcber etwas \u00e4rgert, da muss sich ein Mensch doch abreagieren. Wohin sonst mit der negativen Energie? Sie umzuwandeln, sich zu \u00fcberwinden im gro\u00dfen Kampf gegen sich selbst, wer hat denn das gelernt. Wo auch. Es ging in diesem Land immer nur um&#8217;s Herrschen, oder Beherrscht werden. Sich f\u00fcgen oder f\u00fcgsam machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also bekam ich was ab, der f\u00fcrsorgliche Vater, dem ich nicht sanft genug mit Samthandschuhen angefasst werden konnte. Die Mutter, die sich \u00fcber Verlorenes \u00e4rgerte, etwas sein wollte, was sie nicht mehr konnte, setzte auf Hiebe. Denn wo gehobelt werden muss, da m\u00fcssen Sp\u00e4ne fallen. Der Ernst des Lebens gegen die Macht der Liebe. Aber nat\u00fcrlich liebte sie mich, liebte er mich. Es war vielleicht nur die Gewohnheit, die Tradition. Hat noch niemandem geschadet, so eine Backpfeife. Wer nicht h\u00f6ren will, muss f\u00fchlen. Aus Schaden wird man klug. Jaja.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und ich, der ich&#8217;s gewohnt war, so behandelt zu werden (hart, aber gerecht), machte es ihr nach. Kloppte mich mit Schulkameraden, die drei K\u00f6pfe gr\u00f6\u00dfer waren als ich. Und siegte immer, mit dem Mut dessen, der ahnte, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Also hau weg den, der dir im Weg steht. Manchmal auch nur aus purer Lust an der Rauferei. \u00dcbung macht den Meister. Dir werd ich&#8217;s zeigen, Mores lehren, ja, die Sitten sind rau, wie im Wilden Westen, einer wird gewinnen, und das ist nicht der Schw\u00e4chling, sondern Max Schmeling oder so. Ein germanischer H\u00fcne, ein Held, jemand, der mit der Stuka heult, der Torpedos abschie\u00dft und im W\u00fcstensand, z\u00e4h wie Leder, auch dann nicht aufgibt, wenn die Panzer gl\u00fchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberhaupt, die Panzer. Die, die wir uns antrainierten. Die aus uns wuchsen wie wilde Wucherblumen. Panzer aus Hornhaut, die wir z\u00fcchteten nach den Z\u00fcchtigungen, um unsere Ohnmacht nicht eingestehen zu m\u00fcssen. Weder vor uns, noch vor den Schulkameraden. Aber es gab auch welche, die damit prahlten, verdroschen worden zu sein. Echte Kerle, die f\u00fcr ihre Streiche einstehen, die f\u00fcr ihre Heldentaten belohnt wurden mit furchtbarem Gez\u00e4nk, Gebr\u00fcll und Faustschl\u00e4gen. Oder auf die eingepr\u00fcgelt wurde, mit dem Spazierstock, mit dem Teppichklopfer, das gab Striemen, das tat entsetzlich weh, davon erholte man sich lange nicht. Oder nie. Und dann die Lehrer, die einen hie\u00dfen, die blanke Hand ausgestreckt die Innenseite, hinzuhalten, damit sie mit dem langen Lineal, zack, zack, Hiebe verteilen konnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Geh\u00f6rte das zum Spiel dazu? Jugend, kaum fl\u00fcgge, schon verwahrlost. Was f\u00fcr ein Leben, Angst um Angst, und dazwischen Weihnachten mit Gl\u00fc\u00f6ckchengebimmel und Bescherung und Ruhe verhei\u00dfenden Wachskerzen, oder Kindergeburtstag mit Schokoladekuchen und Geschenken, oder das erste Mal mit der Mutter im Kino, der gro\u00dfe Regen, oder Ausfl\u00fcge mit dem B\u00f6tchen auf dem Main, und dann der Rock&#8217;n&#8217;Roll aus dem Amerikanischen Soldatensender, Magic Moments mit Perry Como und Twinkling, twinkling, litte star&#8230;.so dass ich die schrecklichen Schlagzeiten fast ganz vergessen habe, verdr\u00e4ngt habe, bei mir bist du sch\u00f6n, Mutter, irgendwie war ich doch an all dem Schuld, warum sonst setzte es Pr\u00fcgel. Und so fra\u00df sich ein Schuldbewusstsein, von dem auch der Kinderglaube im Kindergottesdienst nicht befreite, in mein Gewissen, \u00e4tzte sich ein in mein Wahrnehmungsverm\u00f6gen, pr\u00e4gte mein Verhalten, nein, nicht die anderen, nicht sie war es, die Fehler beging, die sich verging, ich war es, der leiden musste, denn Leiden ist segensreich, und macht krank, weil du tief im Inneren sp\u00fcrst, dass\u00a0 sie Unrecht hatte und tat, und du, bei allen Vergehen, doch, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig, unschuldig warst; zumindest wolltest du es sein. Aber du wolltest all das begraben und vergessen, wolltest es hinter dir lassen, denn alle Tr\u00e4nen deines Lebens flie\u00dfen in ein Kellerloch, deine Keile kriegste doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Also taten wir, was verboten war, was uns Lust versprach, die Ersatz war f\u00fcr die Liebe, die wir erflehten, die Verzeihung, die wir suchten, die Anerkennung, die wir\u00a0 uns erw\u00fcnschten, um nur etwas zu sein im Vergleich zu der geschundenen Kreatur, die drangsaliert werden durfte, weil der St\u00e4rkere recht hat, der \u00c4ltere, der da oben, mit dem wir uns nicht messen durften, quot licet iovi, non licet ovi, was den G\u00f6ttern erlaubt ist, ist nicht dem Ochsen erlaubt, die m\u00fcssen Disteln fressen, die haben zu kuschen. Und selbstverst\u00e4ndlich wollten wir nicht f\u00fcr immer und ewig unten bleiben, wenn das da oben lockt und verlockt. Also wagten wir den Aufstand, also redeten wir uns hei\u00df, beschuldigten ma\u00dflos, vielleicht auch nur deswegen, um eine Reaktion zu erfahren, eine Liebesbeweis in Form eines wahren Wortes, einer Hand, die dir \u00fcber das Haar streicht&#8230; .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Naja, nat\u00fcrlich gab es sie, diese Gesten der Aufmerksamkeit, die Streicheleinheiten, nach denen wir d\u00fcrsteten, das L\u00e4cheln, die unverhofften gro\u00dfen Geschenke, die G\u00fcte, die Zeichen der Zuneigung. Und sie wollte ich mir bewahren. Aber was sich in mein Unterbewusstsein gefr\u00e4st hat, was f\u00fcr Canyons diese Schl\u00e4ge getrieben haben, wie sich der Schmerz, aus Wut geboren, in mir fortsetzte wie ein unterirdisches Wurzelwerk, das noch w\u00e4chst, selbst wenn der Baum l\u00e4ngst gef\u00e4llt, das ist nicht so einfach auszugraben, geschweige denn auszuradieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und zwar deswegen, weil ich erfahren, erlebt habe, dass es auch anders geht. Ohne dieses Schlagen. Weil Liebe rein sein kann, ohne Verh\u00e4tschelung, Eigenlob oder Heuchelei. Weil mir gelehrt wurde, dass der Heilige Prophet niemals ein Kind, eine Frau oder einen Bediensteten schlug. Weil die Hand zu z\u00fcgeln Bestandteil des Islam ist. Weil Gewalttat sich nur gegen den richtet, der sie ver\u00fcbt, wie der Koran sagt. W\u00e4re ich nicht durch gl\u00fcckselige Umst\u00e4nde in den Genuss solcher Theorie und Praxis gekommen, h\u00e4tte ich vermutlich bis zum Extrem dem nachgeeifert, was sich mir eingefleischt hatte. Und sch\u00f6n, ich weise denen, die mich schlugen, keine Schuld zu. Ich sage mir, sie kannten es nicht besser, es ist gut, im Zweifelsfalle f\u00fcr den Angeklagten einzutreten. Aber es ist sinnvoll und notwendig, immer wieder darauf zu verweisen, wie wichtig es ist, Augenma\u00df zu wahren, die W\u00fcrde des Kindes zu wahren, ohne in Affenliebe zu verfallen. Naja, die Moral von der Geschicht ist, dass man Fortschritte machen kann. Denn die Zeiten \u00e4ndern sich, und wir uns mit ihnen. Zwar nicht immer, aber hoffentlich doch immer wieder. Oder, um es mit den Worten meiner Mutter zu sagen, die lateinische Sprichw\u00f6rter liebte: Nosce te ipsum, erkenne dich selbst, und: Mensch, werde wesentlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div id=\"attachment_65815\" style=\"width: 288px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-image-65815 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg\" alt=\"\" width=\"278\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg 278w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-949x1024.jpg 949w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-768x829.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-560x604.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-260x281.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-160x173.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg 1112w\" sizes=\"auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-caption-text\">Der Urvater des Social-Beat. Hadayatullah H\u00fcbsch. Photo: Masroor-ahmad<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs literarische Laufbahn begann mit einer Ver\u00f6ffentlichung in der von Peter R\u00fchmkorf herausgegebenen, viel beachteten Sammlung <i>Primanerlyrik \u2013 Primanerprosa<\/i>.<sup id=\"cite_ref-18\" class=\"reference\"><\/sup> 1969 ver\u00f6ffentlichte H\u00fcbsch seinen ersten Gedichtband <i>Mach was du willst<\/i> bei Luchterhand. Der ebenfalls bei Luchterhand ver\u00f6ffentlichte sp\u00e4tere Literaturnobelpreistr\u00e4ger G\u00fcnter Grass prophezeite H\u00fcbsch daraufhin eine gro\u00dfe Karriere als Lyriker;<sup id=\"cite_ref-19\" class=\"reference\"><\/sup> H\u00fcbsch bevorzugte es jedoch, Undergroundpoet jenseits der \u201eHauptstra\u00dfen\u201c zu bleiben.<sup id=\"cite_ref-20\" class=\"reference\"><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbschs Lyrik war inspiriert von experimenteller Literatur, dem Dadaismus und expressionistischer Lyrik. Sp\u00e4ter haben ihn die Beatliteraten gepr\u00e4gt, vor allem Allen Ginsberg, William S. Burroughs und Jack Kerouac. Nach seiner Konversion zum Islam war seine Lyrik zus\u00e4tzlich von der mystischen Poesie Persiens, von Hafis, Rumi und Sadi beeinflusst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00fcbsch war ein \u201eSpoken-Word-Dichter\u201c, der die literarische Str\u00f6mung des deutschen Poetry Slam mitbegr\u00fcndete und Namensvater des ersten Social-Beat Festivals in Berlin war.<sup id=\"cite_ref-21\" class=\"reference\"><\/sup> Er gilt als \u201eUrgestein\u201c<sup id=\"cite_ref-22\" class=\"reference\"><\/sup> und \u201eLegende\u201c<sup id=\"cite_ref-23\" class=\"reference\"><\/sup> der Social-Beat-Szene und der \u201eLyrik Performance\u201c. Er war deutschlandweit unterwegs auf Lesetouren und f\u00f6rderte junge Nachwuchsliteraten. 1996 wurde er zum \u201eDeutschen Literatur-Meister\u201c beim internationalen Poetry Slam gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Geschlagen werden? Das war doch normal! 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