{"id":81126,"date":"2023-12-25T00:01:02","date_gmt":"2023-12-24T23:01:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81126"},"modified":"2023-10-10T19:56:20","modified_gmt":"2023-10-10T17:56:20","slug":"der-alte-fontane","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/12\/25\/der-alte-fontane\/","title":{"rendered":"Der alte Fontane &#8211; Zum hundertsten Geburstag"},"content":{"rendered":"<p class=\"r\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Nach Neune ist alles aus.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch wei\u00df nicht \u2013 ich kann seine Romane nicht mehr lesen!\u00ab sagt mir der oder jener, den ich nach ihm frage. Wir wollen uns nichts vormachen: sie sind ein wenig verbla\u00dft und verstaubt \u2013 diese umst\u00e4ndlich sorgsame Art, Dinge zu erz\u00e4hlen, die uns nicht halbwegs so wichtig erscheinen wie einstmals ihm, diese r\u00fchrend einfach verschlungenen Probleme, die wir nicht etwa \u00fcberwunden haben (das gibt es gar nicht), sondern die er nicht so tief, so menschlich ersch\u00fctternd empfunden hat, dass sie uns heute noch fest packen. Seine Tragik ist nicht die unsre &#8230; Die Romane: sch\u00f6n. Und dann kennen die Leute noch einige Gedichte (meist nicht die aus dem Nachla\u00df) \u2013 und sie wissen nicht, dass der alte Fontane einer der feinsten und entz\u00fcckendsten Theaterkritiker gewesen ist, die es je gegeben hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Theaterkritiker hats schlecht mit der Nachwelt. Die holt ihn wohl einmal hervor, wenn sie etwas nachschlagen will \u2013 aber im gro\u00dfen ganzen k\u00fcmmert sie sich nicht viel um den Mann, der damals das theatralische Tuch mit der Elle gemessen hat. Und doch: Lest vom alten Fontane seine <i>\u203aCauserien \u00fcber Theater\u2039 <\/i>(bei F. Fontane &amp; Co. in Berlin erschienen) \u2013 und ihr werdet schmunzeln und l\u00e4cheln und bl\u00e4ttern und lesen und immer weiterlesen &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es zeigt sich hier einmal wieder, um wieviel wichtiger eine fest fundierte Kultur ist als alles, alles andre. Font\u00e4ne brachte nicht nur seinen Kopf ins Theater mit (wie viele geben den in der Garderobe ab!) \u2013 er brachte eine Welt mit. Und stie\u00df diese seine private Welt mit dem Mann da vorn an der Rampe zusammen: dann gab es einen guten Klang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin kein Theaterhistoriker und sehe ganz davon ab, was denn eigentlich der alte Fontane in seinen vielen Zeitungsaufs\u00e4tzen beschrieben hat. Kenner und Kundige werden aus diesen Aufs\u00e4tzen das alte Theater-Berlin herauslesen, sie werden ihre Wissenschaft \u00fcber die Literatur bereichern \u2013 davon la\u00dft mich hier ganz schweigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und la\u00dft mich schw\u00e4rmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Feinfingrigkeit in Fontanes Arbeiten ist, wenn ich mich unter den Heutigen umsehe, am ehesten mit Alfred Polgars Grazie zu vergleichen. Auch hier die schmerzlich-freundliche Ironie, das tiefe Wissen, dass es ja schlie\u00dflich alles nicht so wichtig ist \u2013 auch hier die entz\u00fcckende Feinheit in den leisen Lichterchen, in den hingehauchten Pointen, in den kleinen Bosheiten und in den charmanten Liebeserkl\u00e4rungen an Kunst und K\u00fcnstler. Auch dies verbindet Polgar mit Fontane, dass beide in der Ablehnung fast noch besser sind als in der Anerkennung, und dass es aus ihrem Tadel, besonders aus dem ironischen Tadel unendlich viel zu lernen gibt. Und blieb Fontane nicht ewig jung? Seine Haltung in Sachen Naturalismus, der den ganz anders empfindenden und erzogenen Mann in die Herzgrube sto\u00dfen mu\u00dfte, soll ihm unvergessen bleiben. Es ist eine gute Gabe Gottes, noch aus Wildenbruch das Letzte herauszuholen und vor Ibsen nicht zu versagen. Ganz und gar nicht zu versagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber was ist das alles gegen den Ton, den Hauch, den Takt, der diese Aufs\u00e4tze zu einem der sch\u00f6nsten deutschen Sprachg\u00fcter macht! Da ist noch nicht der grauenhafte \u00f6sterreichische Feuilletonismus neuer Observanz, auch nicht die silbrig franz\u00f6sische Schreibart der Herren, die, frisch aus Paris zur\u00fcckgekehrt, von den Boulevard-Bl\u00e4ttern etwas mitgebracht hatten, das sie ebenso gut daheim in Pinne h\u00e4tten vorfinden k\u00f6nnen. Nein, dies ist Anmut, und alle Gesetze der Schwere sind aufgehoben.<\/p>\n<div class=\"google-auto-placed ap_container\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Probe aufs Exempel \u2013 genau wie bei Polgar \u2013 ist die, dass wir die Schauspieler, von denen die Rede ist, gar nicht kennen. S. J. in seinem B\u00fccherk\u00e4fig wei\u00df, wer Johanna Jachmann-Wagner und Clara Meyer und Hans Julius Rahn und die kleine Buskar waren \u2013 ich kenne nicht einmal ihre Namen. Aber ich sehe sie vor mir! Ich sehe sie alle, alle: die Zimprigen und die mit der gro\u00dfen Schleppe und die auf \u203aedel\u2039 Frisierten und die Polterer und die Barttr\u00e4ger und die D\u00e4monischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zieglern sehe ich vor mir \u2013 er hat sie immer wieder in wenigen S\u00e4tzen eingefangen. Ich sehe den Heldenspieler Matkowsky, den Fontane nicht liebte und doch so tief verstand. Ich sehe die kleinen G\u00f6tter und die Gastspiell\u00f6wen und die Heroinen \u2013 Herr Gott, wie gro\u00df ist dein Tierpark!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist unersch\u00f6pflich in Vergleichen. Er holt, um einen Eindruck den Sinnen des Lesers nahezubringen, der ihn doch nicht mit wahrgenommen hatte, die unm\u00f6glichsten Dinge heran, die scheinbar ganz fern liegen \u2013 und wupp! ist der Eindruck da.<\/p>\n<div class=\"google-auto-placed ap_container\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von einem R\u00fchrst\u00fcck Benedixens: \u00bbDas Ganze erinnerte mich an die bekannten Toaste wohlgen\u00e4hrter alter Herren (meist mit Pontac-Nase), die sich, wenn alles im heitersten Geplauder ist und einige P\u00e4rchen schon Knallbonbons gezogen und Conditorverse gelesen haben, pl\u00f6tzlich erheben, um v\u00f6llig unmotiviert \u203aDem, an den wir Alle l\u00e4ngst gedacht haben, ein stilles Glas zu weihen\u2039. Alles legt auf f\u00fcnf Minuten das Gesicht in traurige Falten \u2013 Die am meisten, die sich still erkundigen, von wem denn eigentlich die Rede sei \u2013, bis die unbequeme St\u00f6rung im Schaum des Champagners untergeht. Gott sei Dank! Nichts verwerflicher, als v\u00f6llig nutzlos die heitern Minuten dieses Lebens auch nur um eine k\u00fcrzen zu wollen!\u00ab Solcher Stellen gibt es Hunderte in dem Buch. Das Putzige dabei ist nun, dass alles, was Fontane zum Vergleich heranzieht, ihm unter der Hand \u2013 unter welch feiner Hand! \u2013 zum Kunstwerk, zum Bildchen, zum entz\u00fcckenden Pastell wird. Ob ernst oder heiter: alles ist abgerundet, im Bild und Klang gleich durchgebildet und grazi\u00f6s. Vom Bildchen in die beste Reflexion: \u00bbIm zweiten Akt der <i>\u203aWildente\u2039 <\/i>sitzt die Ekdalsche Familie am Tisch, Mann, Frau, Tochter, und die Frau rechnet eben ihr Wirtschaftsbuch zusammen: \u203aBrot 15, Speck. 30, K\u00e4se 10 -ja -&#8217;s geht auf\u2039, und dabei, brennt die kleine Lampe mit dem gr\u00fcnen Deckelschirm, und die Luft ist schw\u00fcl, und das arme Kinderherz sehnt sich nach einem Lichtblick des Lebens, nach Lachen und Liebe &#8230; Es ist wahr, ein St\u00fcck wie die <i>\u203aWildente\u2039 <\/i>entl\u00e4\u00dft uns ohne Erhebung, aber mu\u00df es denn durchaus Erhebung sein?\u00ab<\/p>\n<div class=\"google-auto-placed ap_container\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer so sprach, hatte das Recht, mit feinstem Humor Dinge in einer Kritik zu gestalten, die ein andrer, erlaubte er sie sich, sicherlich verbiegen w\u00fcrde.<\/p>\n<div class=\"google-auto-placed ap_container\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWas von Zwischenf\u00e4llen sich einstellte, steigerte nur noch die gute Laune. So beispielsweise w\u00e4hrend des zweiten Aktes. In demselben Augenblick, da Herr Berndal die Worte gesprochen hatte: \u203aGegen den Unverstand eines alten Weibes hat auch der beste Mann keine Waffen\u2039, erscholl vom zweiten Range her ein vereinzeltes, aber intensives und die vollinnerlichste Zustimmung ausdr\u00fcckendes Bravo. Jeder im Hause f\u00fchlte, dass nur ein Schwergetroffener eines solchen Herzenstones f\u00e4hig sei, und dr\u00fcckte sein Beileid durch Beifall aus.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Filigranarbeit ist doppelt erstaunlich bei einem, der, wie man aus dem prachtvollen Vorwort Paul Schlenthers erf\u00e4hrt, diese Kritiken \u00bbnie f\u00fcr den Buchdruck bestimmt hat \u2013 die Zeit zum Schreiben und Drucken war so knapp, dass dem Verfasser selbst fast nie ein B\u00fcrstenabzug vorgelegt werden konnte\u00ab. Und doch ist alles so ziseliert, als h\u00e4tten Jahre daran gefeilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das haben sie auch. Aber Jahre vorher. Man mu\u00df aus der Stille kommen, um etwas Gedeihliches zu schaffen. Nur in der Stille w\u00e4chst dergleichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00fc\u00dfte das ganze Buch ausschreiben, um zu zeigen, wie unendlich fein die Zeiger dieses kritischen Apparates ausschlugen. Wie er sich niemals vom Bombast t\u00e4uschen lie\u00df. Wie immer der gesunde Menschenverstand, der b\u00fcrgerliche Verstand genau dann revoltierte, wenn einer seine Schw\u00e4chen durch Radau verbergen wollte. Wie er aber sehr gern bereit war, sich durch einen Dichter, der ein Kerl war, auch \u00fcber den Gendarmenmarkt hinaus entf\u00fchren zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verspielt, wie ich bin, liebe ich an diesem Buch am meisten die zart ausgepinselten kleinen Bilderchen. So dieses: \u00bbUnd nun endlich war der Sand durchs Glas gelaufen; der Vorhang fiel, und der bis dahin zur\u00fcckged\u00e4mmte Enthusiasmus machte sich in sch\u00e4umenden Kaskaden Luft. Wenn einst Perserpfeile den Himmel verfinsterten, so hier Kr\u00e4nze und Buketts. Immer mehr; letzte und allerletzte; und dann wieder von neuem. Die Scheidende sprach kurze herzliche Worte des Abschieds. Und als sie so dastand, halb versteckt in Kr\u00e4nzen und die Krone noch auf Haupt und Haar, glich sie einer blumengekleideten Flora, einer K\u00f6nigin des Sommers. Und so wird sie fortleben in unser aller Erinnerung: ein helles Bild, ein freundlicher Klang.\u00ab Nichts herrlicher, als wenn sich \u00fcber einen possierlich hitzigen Pudel die kalte Dusche eines berliner Witzes ergie\u00dft \u2013 irgendeine der Anekdoten, von denen Fontane voll war, wird beil\u00e4ufig erz\u00e4hlt, und Held und Dramatiker k\u00f6nnen einpacken. Aber bei aller preu\u00dfischen Verstandessch\u00e4rfe doch immer wieder der gl\u00fchende Wunsch, hingerissen zu werden und die stets wiederholte Aufforderung an den Dichter: \u00bbEntwaffnet mich! Bezaubert mich! Rei\u00dft mich hin!\u00ab Und welch Takt, welche Delikatesse: \u00bbEiner Vorstellung wie der vom Mittwoch gegen\u00fcber\u00ab \u2013 es handelte sich um den Abschied einer Schauspielerin \u2013 \u00bbgibt es keine Kritik. Auch die rigoroseste Mutter wird in dem Momente, da sie von ihrer aus dem Hause scheidenden Tochter Abschied nimmt, nicht ein tr\u00e4nenersticktes \u203aSitz grade!\u2039 sprechen; in solchem Augenblicke wird auch das leiseste Bedenken, die taktvollste Frage zur Taktlosigkeit. Vielleicht ist schon diese blo\u00dfe Reflexion ein Versto\u00df.\u00ab<\/p>\n<div class=\"google-auto-placed ap_container\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und welche pr\u00e4chtigen Dinge alle in der Abteilung <i>\u203aAphoristisches\u2039 <\/i>stehen, das m\u00fc\u00dft ihr selbst nachlesen. (So die himmlische Geschichte von dem sympathischen jungen Schauspieler, der beim Kritiker Besuch macht, in einem etwas bla\u00df gewordenen Pl\u00fcschfauteuil sitzt, sich als reizender Mensch entpuppt und um g\u00fctiges Interesse bittet. \u00bbUnd nun endlich bricht der Abend seines ersten Auftretens an, und der Zauber ist hin, und alle guten Vors\u00e4tze fallen zu Boden. Ein verkleideter Mensch tritt aus der Kulisse, schlenkert hin und her und behauptet, Der oder Jener zu sein. Aber er ist nicht Der und nicht Jener, ja nicht einmal er selbst.\u00ab) Es zeigt sich wieder, wie unendlich wertvoll das ist, wenn einer gefestigt von drau\u00dfen hereinkommt. Fontane hat immer Distanz zu den Dingen. Er kommt immer von drau\u00dfen herein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die alten Lustspielkritiken &#8230; Aber da hinten dr\u00e4ngt schon der n\u00e4chste Artikel seinen dicken Kopf hervor, und ich mu\u00df schlie\u00dfen. Zum Abschiedsgru\u00df: Lest dieses seltene Buch und lernt wieder einmal, wo Kultur und Geschmack und Charme und Kraft und schwebende Leichtigkeit wachsen und gedeihen. In der Stille.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0Die Weltb\u00fchne, 25.12.1919, Nr. 53, S. 792.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-60132 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-239x300.png\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-239x300.png 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-260x327.png 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-160x201.png 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>Zu Beginn des Essayjahres machte sich Holger Benkel <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=13332\">gedanken \u00fcber das denken<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>In 2013 unternahm Constanze Schmidt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/gedankenspaziergaenge\/\"><em>Gedankenspazierg\u00e4nge<\/em><\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2192 Gleichfalls in 2013 versuchte KUNO mit Essays <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/02\/mit-essays-licht-ins-dasein-bringen\/\">mehr Licht ins Dasein zu bringen<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192 <\/strong>In 2003 stellte KUNO den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/01\/01\/der-essay-als-versuchsanordnung\/\">Essay als Versuchsanordnung <\/a>vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie von Kurt Tucholsky auch den Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=81132\">Fontane und seine Zeit<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Neune ist alles aus. \u00bbIch wei\u00df nicht \u2013 ich kann seine Romane nicht mehr lesen!\u00ab sagt mir der oder jener, den ich nach ihm frage. 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