{"id":80407,"date":"2010-03-28T00:01:53","date_gmt":"2010-03-27T23:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=80407"},"modified":"2022-02-17T18:29:48","modified_gmt":"2022-02-17T17:29:48","slug":"die-liebe-die-liebe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/28\/die-liebe-die-liebe\/","title":{"rendered":"Die Liebe, die Liebe&#8230; Eine Yuppie-Ballade"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe, sagte Schr\u00f6der, Liebe ist nur ein Wort. Is\u2019 von Simmel, sagte ich und Schr\u00f6der nickte betr\u00fcbt. Schaue mich an, sagte er, schaue mich an! Ich schaute ihn an. Er war ein Bild des Jammers und der Wirt des Bistros, das uns Schutz gegen den Fr\u00fchlingsregen bot, nickte mitleidig. Love, sagte Schr\u00f6der, love is just another four-letter-word. Is\u2019 von Bukowski, sagte ich und Schr\u00f6der stiegen die Tr\u00e4nen in die Augen. Sieh dich um, forderte mich Schr\u00f6der auf, wo gibt es noch jenes aufrichtige, intensive, ja unfassbare Gef\u00fchl, das noch in der Generation unserer V\u00e4ter mit dem schlichten Substantiv \u00bbLiebe\u00ab so unzureichend beschrieben wurde?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich konnte seinen Weltschmerz gut verstehen. Marian hatte ihn verlassen, \u00bbMaid Marian\u00ab, wie er sie nannte, nach der weiblichen Heldin der Robin-Hood-Sage; Robin Hood war er dann nat\u00fcrlich selber, eine Rolle, in der er sich gefiel. Wie auch immer, Marian war zu ihrem Analytiker gezogen, um ihren Vaterkomplex auszuleben; ein Schritt, der mich nicht sonderlich \u00fcberraschte. Meiner Ansicht nach begann die Krise damit, dass Schr\u00f6der bei einer Gruppensex-Orgie im Robinson-Club Ibiza bereits nach der zweiten Runde ausschied \u2013 eine Geschichte, die Schr\u00f6der nat\u00fcrlich hart- n\u00e4ckig dementieren l\u00e4sst. Marian ist durchaus h\u00fcbsch, trotz leichter O-Beine, die Schr\u00f6der exotisch fand, schlank ist sie, auch wenn sie ihre aschblonden Haare dem Mysterium der L\u2019Oreal-Schaumt\u00f6nung verdankt. Marian findet man oft im Fitness-Studio; die Sonnenbank meidet sie seit j\u00fcngster Zeit, weil sie dort einmal eingeschlafen ist und deswegen danach station\u00e4r behandelt werden musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schr\u00f6der mochte Marian, ihr Typ passte gut zur Einrich- tung seiner Wohnung, aber er liebte sie nicht besonders. Das erleichterte es ihm, die Diskussion ins Grunds\u00e4tzliche zu ziehen. Der Rotwein tat ein \u00dcbriges.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gro\u00dfen Vorbilder fehlen, offenbarte mir Schr\u00f6der mit einer Stimme, dem Wimmern nahe, die gro\u00dfen Vorbilder fehlen v\u00f6llig. Wir glaubten noch an die Wahrheiten der Postmoderne, die Liebe als M\u00f6glichkeit der Existenz eines gro\u00dfen, wahren Gef\u00fchls zwischen Aids und Tschernobyl, zwischen Realos und Fundis, zwischen Tina Turner und dem Papst, zwischen Bayern M\u00fcnchen und Schalke, zwi- schen&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weltschmerz sch\u00fcttelte ihn, unschwer zu erkennen, Schr\u00f6der abonniert die <em>Neue Z\u00fcrcher<\/em>. Marian ist erfreulicher- weise keine reine Zeitgeistschwester. Sie litt sehr unter den Erosionserscheinungen ihrer Bauchtanzgruppe, auch ein Anlass, eine feste Beziehung zu ihrem Analytiker aufzubauen. Ihr Analytiker, nat\u00fcrlich eine Kapazit\u00e4t auf seinem Gebiet, ist leider schon im fortgeschrittenen Alter, aber der Umstand, dass er k\u00fcnstlich ern\u00e4hrt werden muss, st\u00f6rt Marian nicht. Und die aus diesem Umstand resultierenden sexuellen Frustrationen bek\u00e4mpft sie angeblich erfolgreich mit dem Tantra. Schr\u00f6der schluchzte inzwischen haltlos, hatte kaum noch Kraft, \u00bbNoch \u2019nen Buschul\u00e4h\u00ab zu rufen. Schr\u00f6der weint \u00fcbrigens schnell, egal, ob ihm morgens der Toast anbrennt, streunende Hunde an sein Kraftfahrzeug urinieren oder er beim Pepsi-Test durchf\u00e4llt. Die Liebe ist tot, fl\u00fcsterte er mit umw\u00f6lktem Blick, tot, tot, tot. Tot wie Elvis, tot wie das Kino, tot wie die Nordsee, tot wie die Hose. Es gibt sie nicht mehr, man hat sie ans Bayer-Kreuz genagelt. Schr\u00f6der versuchte vergeblich, sich zu sammeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wei\u00dft du, wer daran schuld ist, fragte mich Schr\u00f6der. Ich wusste es, aber das hielt ihn nicht auf. Die Industrie, fing er an, ja nat\u00fcrlich, die Industrie, die Kirchen, die Partei- en, und \u2013 er z\u00f6gerte, zu schmerzlich war die Erkenntnis \u2013 ja, und auch die Gewerkschaften. Die Wucht dieser Offenbarung schien ihn schwer zu treffen, er heulte auf, der Wirt des Bistros zog besorgt die Augenbrauen zusammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schr\u00f6der lief dessen ungeachtet zu Hochform auf. Wa- rum, fragte er mich mit fast tonloser Stimme, warum? Pl\u00f6tzlich packte er mich am Kragenaufschlag: Wei\u00dft du, dass alle zwei Sekunden ein Kind verhungert? Ja, erwiderte ich so ge- fasst wie m\u00f6glich. Alle zwei Sekunden, wiederholte Schr\u00f6der, er war wirklich schwer angeschlagen. Immerhin suchte er jetzt einen Ausweg aus der Krise. Was soll ich tun, fragte Schr\u00f6der, grunds\u00e4tzlich nur rhetorisch. Soll ich konvertieren? Mein Girokonto aufl\u00f6sen? Zum Bhagwan gehen? Nicht zum Bhagwan gehen? Den Kursus <em>Kochen f\u00fcr Junggesellen <\/em>bei der Volkshochschule belegen? Mich in der Friedensbewegung engagieren? Soll ich den Buddhismus entdecken? Oder vielleicht doch den Shintoismus? In die Junge Union eintreten? Aus dem ADAC austreten? Eine American Express-Karte beantragen? Die Tageszeitung wechseln?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun gut, ich bin Schr\u00f6der verpflichtet, er sorgte damals f\u00fcr meine Aufnahme in den Tennisclub, auch ansonsten ist er mein Freund. Die n\u00e4chsten zwei Stunden wurden hart. Schr\u00f6ders Ansatz war seine gescheiterte Beziehung, egal, ob er nun die Krise des Sozialismus analysierte, die Hoffnungen des HSV auf die Meisterschaft n\u00e4hrte, oder die Exportchancen von Volkswagen auf dem amerikanischen Markt beurteilte. Die Liebe, sagte Schr\u00f6der mal hoffend, mal resignierend, die Liebe&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwann nutzte ich die Gelegenheit zu einem Telefon- gespr\u00e4ch. Vor drei Monaten hatte ich sie kennengelernt,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">jetzt suchten wir die M\u00f6bel f\u00fcr die gemeinsame Wohnung aus. Ich hatte sie direkt an der Leitung. Sie war besch\u00e4ftigt, aber ich f\u00fchlte mich gut, als sie sagte, dass sie sich auf den gemeinsamen Abend freut. Ich blickte \u00fcber die Schulter hin zu Schr\u00f6der, der nur noch hilflos mit den Armen ruderte. Ich liebe dich, fl\u00fcsterte sie durch das Telefon, als ob sie Angst hatte, dass es Unbefugte h\u00f6ren k\u00f6nnten. Jetzt f\u00e4ngst du auch noch an, sagte ich. Und sie lachte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Irgendwas ist immer<\/strong>, Stories von Markus Peters<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-98028\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Irgendwas-ist-immer_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"350\" \/>Mit diesen gro\u00dfartig geschriebenen Prekariatsstories setzt Markus Peters die Tradition der nonkonformistischen Literatur nicht etwa fort, er f\u00fchrt sie zu neuer literarischer Gr\u00f6\u00dfe. Man merkt seinen Worten an, das sich der Autor auch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/09\/23\/gastro-picasso\/\">Lyriker<\/a> einen Namen gemacht hat, so pr\u00e4zise ist die Sprache gesetzt. Es sind Geschichten von der Schattenseite der deutschen Gesellschaft, die Peters umso heller ausleuchtet, er begibt sich an Orte, zu denen sich die Kommerzsender mit ihren gecasteten Formaten nicht mehr hintrauen.\u00a0<span class=\"body\" role=\"main\">Das Bemerkenswerteste an seinen Satiren, Stories und Kolumnen ist, bei aller Lakonie und Unsentimentalit\u00e4t, die uneingeschr\u00e4nkte Solidarit\u00e4t mit seinen Figuren, ohne jegliche Distanz und Ironie. Unterschichten-Elendsvoyeurismus wie ihn der NDR mit einer get\u00fcrkten Reportage \u00fcber den Stra\u00dfenstrich ins \u00f6ffentlichen-rechtlichen Geb\u00fchren-TV hob,\u00a0<\/span><span class=\"body\" role=\"main\">sucht man in seinen Satiren, Stories und Kolumnen vergeblich, es ist vielmehr ein journalistischer Blick auf die Realit\u00e4t. Seine gleichsam essayistischen Betrachtungen leben\u00a0<\/span>von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck.\u00a0<span class=\"body\" role=\"main\">Auf unterhaltsame Weise\u00a0verpasst dieser Autor dem Alltag in seinen Satiren, Stories und Kolumnen einen wohldosierten Dreh ins Aberwitzige. Einen Vergleich mit der Prosa von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/08\/31\/ziegelsteingroesse\/\">Clemens Meyer<\/a> braucht dieser Autor nicht zu scheuen. F\u00fcr KUNO war dieses Buch ein Anw\u00e4rter auf &#8222;das Buch des Jahres&#8220; 2021.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend zur Theorie des Sozialen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Theorie des Sozialen lautet, es gebe in der Politik keine L\u00fccken. Immer wo sich eine auftue, werde sie sofort von anderen Akteuren besetzt. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a>. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. \u2013 Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Liebe, sagte Schr\u00f6der, Liebe ist nur ein Wort. Is\u2019 von Simmel, sagte ich und Schr\u00f6der nickte betr\u00fcbt. Schaue mich an, sagte er, schaue mich an! Ich schaute ihn an. 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