{"id":80278,"date":"2023-03-11T00:01:09","date_gmt":"2023-03-10T23:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=80278"},"modified":"2023-03-11T05:44:41","modified_gmt":"2023-03-11T04:44:41","slug":"gezeitengespraech-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/03\/11\/gezeitengespraech-3\/","title":{"rendered":"Gezeitengespr\u00e4ch 3"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Vorbemerkung der Redaktion:<\/span> In diesem Jahr machen wir das vergriffene <em>Gezeitengespr\u00e4ch<\/em> von Haimo Hieronymus und Karl Hosse auf KUNO recherchierbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah (hier):<\/em><\/strong> Die L\u00f6cher sehen lernen. Wenn man das als Sinn der Betrachtung findet, kommt man der Kunst schon n\u00e4her. Dort zur Erkenntnis kommen, wo die anderen nicht sehen. Eine Antwort auf das Vergangene vielleicht. Wie hie\u00df es in der Werbung noch gleich. L\u00f6cher mit Geschmack drumherum. Eben nicht das Erfinden, sondern Finden. Hier und jetzt und einen blick durch die Aussparung zu dem Gewesenen wie Zuk\u00fcnftigen gleichzeitig. Den Berg an Zetteln und Notizen durchsehen und die Quintessenz des Lebens darin lesen. Wo die Anderen Unfug vermuten, die F\u00fcgung entdecken und niemals in dem Gemachten, dem zu Machenden im Gleichen verharren, das n\u00e4mlich w\u00e4re dekorative Langeweile. Dekoration und H\u00fcbschismus im Detail.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitfern:<\/em><\/strong> L\u00f6cher werden sichtbar mit Rand. Die L\u00f6cher dieser Pflanze sind keine Deko. Sie zeigen die Verg\u00e4nglichkeit, den Verlust. Wie in der Liebe. Wie viele L\u00f6cher es gibt auf dieser Ebene. Doch man meint, unter mir ist kein Loch. Ich stehe fest, alles im Griff. Ist Liebe eine Epoche im Leben? Eine Periode der Momente in Folge? Die Versprechen lauten: Immer. So soll es auch sein. Bis der Tod euch scheidet. Trotzdem gibt es Orte, wo ich selbst verborgen bin. Bei dir, lieber Zeitfern gibt es die auch. Das Verlangen endet nie, der Traum ist ein Halbdunkel zwischen durcheinander wachsenden B\u00e4umen. Strauchwerk. Ein Lichteinfall. Der Wind belebt die Schattenfugen. Die Bruchstellen. Immer neue Bilder. Liebe muss beharrlich sein. Und heute die Spatzen, viele, in der Pf\u00fctze. Badend. Einer badet lustvoll. Der n\u00e4chste Kommt. Und noch mehr. Ein erotischer Moment. Dieses sich Plustern. Das Spritzen des Wassers. Der Wegflug. Wir haben Dezember. Alles kalt. Die Vogelk\u00f6rper frenetisch. Veitstanz. Ein kleiner Rhythmus. Ich f\u00fchle. Ist die Liebe auch so?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah (fr\u00fchtags):<\/em><\/strong> Liebe? Ja, die gibt es, das ist klar und sie will nicht vergehen. So kommt es, dass man auch sp\u00e4ter weiterliebt, alles f\u00fcr sich, jede und jeden f\u00fcr sich, auf seine richtige Art, nach dem Tod auch, nach der Trennung trotzdem. Diese Macht, die uns ein Netz im freien Fall des Lebens bietet, manchmal auch nur einen Strohhalm der Erinnerung. Wer glaubt, nur eine k\u00f6nne geliebt werden, der leibt vielleicht falsch, weiter weg von der Realit\u00e4t, als er oder sie meinen k\u00f6nnte. Ha, das ist ein System, an dessen scheinbar nat\u00fcrlichen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten wir uns verfangen k\u00f6nnen. Die Normen erwarten eine romantische Liebe zwischen zweien, das ist eine Erfindung, f\u00fcr Staat und Kirche, so einfach ist das. So wird es den Institutionen leichter gemacht. Aber das ist Unfug, eingeredete Realit\u00e4t. Wir balancieren auf den Stegen zwischen den L\u00f6chern und sind froh, dass wir Gleichgewicht halten k\u00f6nnen, das innere vor allem. Diese k\u00fcnstlichen Unterscheidungen der verschiedenen Liebesarten. Denke ich an meine Kinder, f\u00fchle ich nicht viel anders als bei einer Frau. Es zerschneidet mein Herz, wenn sie Sorgen haben oder wir streiten m\u00fcssen. Der Bauch verkrampft sich bei jedem ungl\u00fccklichen Blick, bei jedem Abschied auf Zeit. Jeder Streit ist mir ein k\u00f6rperlicher Schmerz. In diesem Augenblick die Augen schlie\u00dfen. Aus M\u00fcdigkeit, nicht Tod, kann ich umso klarer denken und gleichzeitig aus der Zeit entfliehen. Da ruft jemand \u201eKaffee ist fertig\u201c. Das Gegen\u00fcber, das ich liebe, ein Mann, egal, ein Freund, ja. Er rezitiert laut und rhythmisch. Aber wohin verirre ich mich. Die Spatzen pfeifen es von den D\u00e4chern, sie haben erkannt, dass es nicht mehr ankommt, der h\u00f6rt nur noch auf sein Smartphone.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitfern:<\/em><\/strong> Eingeredete Realit\u00e4t. Ja. Wenn man nicht denkt und falsch f\u00fchlt. Doch was ist falsch? Ich liebe meine Kinder. Ich liebe meinen Bruder. Doch wenn ich es sage, denke ich an die uns\u00e4glichen amerikanischen Filme: \u201eHey, ich liebe dich. Du bist mein Bruder. Hey, ich tu alles f\u00fcr dich.\u201c Oder \u201eOh mein Gott!\u201c Da ist alles zun\u00e4chst direkt gesprochen. Man hat das Gef\u00fchl, ja, das ist so richtig. Nach 10mal der gleichen Worth\u00fclsen merkt man, das ist keine Tiefe. Das f\u00fcllt nicht auf. Da liegt B\u00f6hmen am Meer. Ich will es nicht begnadigen. Gespenstergef\u00fchl. Und die Spatzen baden noch. \u201eUnd jedes Wesen sucht seinen Anderen, selbst der Einzeller.\u201c (Peter Handke). Noch haben wir zwei kein Action, sondern Dialog.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah(kurz reingeschaut):<\/em><\/strong> Die scheinbaren Worth\u00fclsen stellen sich manchmal als ehrlich heraus. Aber Traumbilder sind manchmal Worth\u00fclsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitfern:<\/em><\/strong> Traumbilder. Ich h\u00f6re gerade, jetzt, Rolling Stones, The Devil usw. Huh huh, faszinierend, das Gef\u00fchl dieser Musik. Das B\u00f6se stellt sich ein. Mal f\u00fchlen. Nochmal f\u00fchlen. Fantastic. In mir stellt sich das B\u00f6se nicht ein. Wei\u00df nicht richtig, was b\u00f6se ist. Mal wieder, der Kopf macht nicht mit. Der Instinkt ja, so, und schon vorbei. Was jetzt, wo bleibt die Liebe. Jeder h\u00f6rt sein Smartphone. Nun sind wir wieder da, wo die Spatzen es nicht von den D\u00e4chern pfeifen. Da, wo diese beiden, Mutter und Kind, nicht die Kraniche h\u00f6ren. Der Sommer ist vorbei. Der Vorhang, der mir im Herbst dauernd ins Gesicht weht, hin und her. Diese Zeit, wo die Wolllust hinter den Vorh\u00e4ngen mir ins Gesicht weht. Wo Circe die M\u00e4nner in Schweine verwandelt. Da wo alles warm werden soll. Gem\u00fctlich. Auch ehrlich gem\u00fctlich. Da wo mir jemand, du zeitnah, \u00c4pfel schenkt. Cocktail\u00e4pfel. Mit einem Happen in den Mund.\u00a0 Und schmecken. Die Johannisbeeren haben die Backen schon lange nicht mehr zusammen gezogen. Traumbilder. Sind nicht nur Worth\u00fclsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah (immer wieder im Jetzt):<\/em><\/strong> Ich sah ein junges Paar, beide sehr sch\u00f6n, in einem Cafe. Zwischen sich einen Tisch, sie sollten sich eigentlich verliebt in die Augen schauen. Blitze fliegen lassen, der geheimen erotischen Sprache, Die so offensichtlich von Fremden nie verstanden werden kann. Aber. Ich wei\u00df, du hast auf dieses Aber gewartet, mein Lieber. Denn wir beide wissen der Alltag ist anders gestrickt. Aber. Sie hatten nicht nur den gedeckten Tisch da, zwischen sich. Viel schlimmer ihre Apparaturen. Selbstverschleierungsmaschinen. Smartphones. Er schaute auf seinen Bildschirm, sie auf ihren. Auch weltfern beide aber nicht zusammen, weit entfernt. Ich sah keine Sehnsucht nach Verschmelzung, sah die gewitterblitze der Liebe nicht. Gewitterblitze der Liebe nicht. Romantik weit entfernt. Weit weit entfernt. Kilometer ohne jeden Spatz. Auch die alten Turteltauben haben Feder gelassen. Ohne Mauser, ohne Erwartung auf ein Fr\u00fchlingsfederkleid. Hoffentlich werden sie nicht erfrieren diesen Winter. Schon ein Schn\u00fcpfchen w\u00e4re ihnen zu viel. Immerhin das ist jetzt kein Grund, traurig zu sein. Melencholia ist fort geflogen. Das Eis kommt, frostet die Bl\u00e4tter, Herbstes Restlaub, ein und wir wissen, n\u00e4chstes Jahr wird ein neues Jahr beginnen. Und im Januar schon zeigen sich die Bl\u00fcten, die goldenen Bl\u00fcten der Zaubernuss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitfern:<\/em><\/strong> Auch das Sirren der Fliegen im Spinnennetz ist nicht mehr. Kleine zerbrechliche Ger\u00fcste mit diesen gro\u00dfen Augenrunden. Ausgesaugt. Erloschen. Was wird werden, wenn auch meine Augen erloschen sind. Gibt es noch Wirklichkeitsbeweise der Farben und Formen ohne Sehen. Bilder brauchen Raum. Unverwirrt. Noch bin ich hierorts im Atelier. Eingegrenzt. Sind R\u00e4ume kleiner in der K\u00e4lte? ,,Habe sie bestanden, eine um das andere Mal. Noch bin ich unverloren.\u2018\u2018 (Bachmann). In diesen Orten im Wald, dort waren mal Aussichtspunkte zum Tal. Alle zugewachsen, Blicke verschoben, gr\u00fcnbemooste B\u00e4nke. Oder schon fast umgefallen, morsch. Und dieses junge Paar, mit gebeugtem Kopf, Einsicht Handy, Sprechen kurz, ja auch schon erlebt. Vier Jungs auf einer Parkbank an der Ruhr. Sommer. Alle gebeugt. Alles kleiner Bildschirm. Die sahen keine Kaulquappen mehr. Nicht die Silberfische im Wasser, die bunten Mandarinenten. Was soll werden, wie sehen diese Vier die Welt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah (schneller Konter<\/em><\/strong><strong>):<\/strong> Aborigines des Medienzeitalters, losgel\u00f6st von der Wirklichkeit im virtuellen verstrickt. Alles sehen, \u00fcber Fotos und kleine Filmchen, wenn die Starre die Sinne verwirrt. So gesehen sind wir \u00dcberbleibsel des 20. Jahrhunderts. Unsere Welt geht verloren, wie es immer schon war. Die Wahrheit ver\u00e4ndert sich. Die \u00fcbrig gebliebenen stehen staunend und fragend. Waren wir denn genauso? Die Frage meiner Kinder, ob wir denn gar keine Handys hatten damals. Verabredungen z\u00e4hlten. Da musste nicht ein zehntes und hundertstes Mal best\u00e4tigt und verbunden werden. Ja, wir waren weniger flexibel, aber wenn wir auf die Stra\u00dfe gingen zum spielen, dann waren andere schon da. So gesehen waren wir altmodisch. Wenn man uns gefragt h\u00e4tte wie die Zukunft aussieht w\u00e4ren die fliegenden Autos wichtig gewesen. Aber Kommunikation auf kleinen technischen Spielzeugen? Keiner hat das kommen sehen. Ich warte auf den gro\u00dfen Sonnensturm, den Verlust aller Daten. Was machen die Jungen, die vier an der Ruhr dann?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitfern:<\/em><\/strong> Alle unsere Gedanken durchgelesen, bin am Zaudern. Es ist ein Garten der Pfade, der sich verzweigt. Modell, W\u00f6rter. Eine sowohl als auch. Synthesen strukturieren ein angehaltenes Dazwischen. Sie beziehen sich in ein Verirrungs- und Verwirrungspotenzial, dass meine Spanne des Zauderns ausf\u00fcllt. Ein labyrinthischer Diskurs. Mit lauter Anf\u00e4ngen und Neuanf\u00e4ngen, Gabelungen, die zu keiner Einheit, zu keinem Abschluss und sich zu keinem Ausgang formieren. Wir schreiben trotzdem. Es ist keine Erz\u00e4hlung, der Umfang ist zu klein. Das Sch\u00f6ne, wir m\u00e4andern, der Beginn unseres Gespr\u00e4chs ist immer da. Wo ist die Schwelle, die uns in eine an der Sph\u00e4re rei\u00dft? Schwellenkunde? Nie gelernt. Hoppla, schon gestolpert. Und nochmal auf dieser d\u00fcnnen Schicht aus Eis, nimmt ein Bl\u00e4sshuhn den kurzen Weg zum Ufer. Rutscht m\u00e4chtig. Es zaudert nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><em>Zeitnah (flie\u00dfend bei dir):<\/em><\/strong> Das Eis wird dicker, schmilzt, wird wieder einmal eine Schicht bilden, die tr\u00e4gt, die nicht rei\u00dft. \u00dcber den Stausee im Winter mit vier Kindern, dem Vater nat\u00fcrlich. Der sagt, irgendwann k\u00f6nnt ihr erz\u00e4hlen, was heute geschah. Es wird euch keiner glauben. Solche Winter gibt es bald schon nicht mehr. Wie weitsichtig. Unglaublich, vor 40 Jahren oder 35 schon so weit zu denken. Die F\u00fc\u00dfe waren kalt, die Ohren sowieso. Alle machten sich lustig dar\u00fcber. Die Ohren, die roten riesigen abstehenden Ohren. Sie sollten sich noch legen, ein wenig zumindest. In der Erinnerung die Nachrichten, die Gefahr, die \u00c4ngste die zum regieren wichtig sind. Das Volk muss in Angst gehalten werden, kalter Krieg. Einer, der nur durch untergr\u00fcndiges grauen die Zeit beherrschte. Daneben die tiefe Familienliebe, Gegenpol. Weihnachten hatte noch Sinn. Tief im Glauben verwurzelt, sp\u00e4ter dann zu Heiligabend, wenn es sehr sp\u00e4t wurde mit dem gro\u00dfen Bruder noch raus in die Freiheit der Nacht, Freunde treffen. Noch ein, zwei Bier oder Wodka gekippt, fast fr\u00fch morgens nach Hause. Wie die Bl\u00e4ssh\u00fchner torkelnd auf dem Eis.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gezeitengespr\u00e4ch<\/strong> von Haimo Hieronymus und Karl Hosse in der Edition Das Labor, Neheim 2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-80267 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch-260x347.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch-160x213.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Skizzenbuch.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/strong><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Einf\u00fchrung zum Projekt <em>Gezeitengespr\u00e4ch<\/em> findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/12\/17\/gezeitengespraech\/\">hier<\/a>. Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier. K\u00fcnstlerb\u00fccher verstehen diese Artisten als Physiognomik, der B\u00fcchersammler wird somit zum Physiognomiker der Dingwelt. Die bibliophilen Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung der Redaktion: In diesem Jahr machen wir das vergriffene Gezeitengespr\u00e4ch von Haimo Hieronymus und Karl Hosse auf KUNO recherchierbar. \u00a0 Zeitnah (hier): Die L\u00f6cher sehen lernen. 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