{"id":79802,"date":"2022-05-06T00:01:32","date_gmt":"2022-05-05T22:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79802"},"modified":"2022-02-24T11:04:37","modified_gmt":"2022-02-24T10:04:37","slug":"bahnwaerter-thiel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/05\/06\/bahnwaerter-thiel\/","title":{"rendered":"Bahnw\u00e4rter Thiel"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Novelle Bahnw\u00e4rter Thiel z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Werken des Naturalismus. Hauptmann arbeitet mit seiner Hauptfigur Thiel \u201edie Hilflosigkeit gegen\u00fcber der sozialen St\u00e4ndegesellschaft heraus und die Bedrohung durch die Industrialisierung\u201c. Der Stoff geht auf einen Ungl\u00fccksfall an der Bahnstrecke von Erkner nach F\u00fcrstenwalde zur\u00fcck und beruht auf Erfahrungen des Dichters w\u00e4hrend seines Lebens am Rande von Berlin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zentrales Dingsymbol in \u201eBahnw\u00e4rter Thiel\u201c ist die Eisenbahn. Im 19. Jahrhundert war sie ein weithin sichtbares Zeichen des anbrechenden <em>Maschinenzeitalters<\/em>, das mitunter als bedrohlich empfunden wurde, auch hinsichtlich der sozialen Probleme, die die Industrialisierung vor allem im Milieu der Arbeiterschaft erzeugte. Physische und soziale Bedrohung durch die \u201eMacht der Maschinen\u201c, denen die Menschen in ihrem Lebensrhythmus unterworfen sind, kommen in der Eisenbahn-Symbolik der Novelle deutlich zum Ausdruck:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zerst\u00f6rerische Kraft der Eisenbahn erlebt Thiel mehrfach: Die stille Andacht an Minna wird durch \u201evorbeitobende Bahnz\u00fcge unterbrochen\u201c er selbst wird durch eine aus einem Zug geworfene Flasche verletzt, ein Rehbock wird gerammt und schlie\u00dflich f\u00fchrt der Zugunfall am Ende nicht nur zum Tod von Tobias, sondern kostet in der Folge auch Lene und Thiels zweiten Sohn das Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie ein Zug, der seine Gleise nicht verlassen kann, so ist auch Thiels Leben durch seine psycho-soziale Determiniertheit \u201eauf Schienen\u201c gestellt. Da er seine Abh\u00e4ngigkeit von Lene und seinen sozialen Stand nicht durchbrechen kann, es auch nicht versucht, ist er fremdbestimmt und sein Leben wird auf fester Bahn gesteuert. Wie ein Zug \u201erast\u201c auch die Handlung dem Abgrund zu, da Thiel angesichts der bedenklichen Entwicklungen (Misshandlung des Sohnes, zunehmende Abh\u00e4ngigkeit von Lene, gesteigerte Flucht in die Traumwelt) nur passiv reagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in der Novelle dargestellten Z\u00fcge werden nicht als vom Menschen geschaffene und von ihm kontrollierte Kraft, sondern als Fortsetzung der d\u00e4monischen Macht der Natur dargestellt: \u201eZwei rote, runde Lichter durchdrangen die Dunkelheit. Ein blutiger Schein ging vor ihnen her, der die Regentropfen in seinem Bereich in Blutstropfen verwandelte. Es war, als fiele ein Blutregen vom Himmel. Thiel f\u00fchlte ein Grauen und, je n\u00e4her der Zug kam, eine umso gr\u00f6\u00dfere Angst.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterst\u00fctzt wird die Eisenbahnsymbolik durch thematisch an sie angelehnte sprachliche Bilder: \u201eThiel konnte sich erheben und seinen Dienst tun. Zwar waren seine F\u00fc\u00dfe bleischwer, zwar kreiste um ihn die Strecke wie die Speiche eines ungeheuren Rades, dessen Achse sein Kopf war; aber er gewann doch wenigstens Kraft, sich f\u00fcr einige Zeit aufrecht zu halten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich wird die Eisenbahnsymbolik auch auf Lene \u00fcbertragen: Lene, von der f\u00fcr Thiel eine \u201eunbezwingbare, unentrinnbare\u201c Macht ausgeht, die um ihn ein \u201eNetz von Eisen\u201c legt, arbeitet auch mit der \u201eAusdauer einer Maschine. In bestimmten Zwischenr\u00e4umen richtete sie sich auf und holte in tiefen Z\u00fcgen Luft [\u2026] mit keuchender, schwei\u00dftropfender Brust.\u201c Wie die regelm\u00e4\u00dfigen Z\u00fcge, die \u201emilchwei\u00dfe Dampfstrahlen\u201c hervorschie\u00dfen, dringt nun auch Lene in Thiels stillen Andachtsort am Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen ein und am Ende bringen der Zug und Lenes Unachtsamkeit Tobias den Tod.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass Thiel auf dem Weg zu seiner Arbeit t\u00e4glich die Spree \u00fcberqueren muss, steht f\u00fcr die Abgeschiedenheit, in der die Familie Thiel lebt. So wird deutlich, dass er seine Familien- und Arbeitswelt strikt voneinander getrennt h\u00e4lt. Sobald Thiel den Acker am Bahnw\u00e4rter-H\u00e4uschen vom Bahnmeister \u00fcberlassen bekommt und Lene ihn bewirtschaften will, findet ein Bruch statt, der Thiel nerv\u00f6s macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hauptmann zeigt an der Figur Thiel seine Sicht des determinierten Menschen, getrieben von den M\u00e4chten der Psyche und der Sinnlichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Inhalt, mit Spoiler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ort der Handlung ist die Umgebung von Sch\u00f6nschornstein, Siedlungsgebiet der Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner. Bereits im ersten Satz wird die Kirche von Neu Zittau erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bahnw\u00e4rter Thiel ist ein frommer und gewissenhafter Mann, der seit zehn Jahren zuverl\u00e4ssig seinen Dienst erf\u00fcllt und jeden Sonntag die Kirche besucht. Ein Jahr nach dem Tod seiner ersten Frau Minna im Wochenbett heiratet er eine st\u00e4mmige Magd namens Lene, damit er jemanden hat, der sein Kind w\u00e4hrend seiner Arbeitszeit betreut. Zusammen bekommen sie ein zweites Kind, dessentwegen Lene Thiels ersten Sohn Tobias vernachl\u00e4ssigt und misshandelt. Thiel, den eine tiefe Verehrung an seine verstorbene Frau Minna bindet, wird mehr und mehr von seiner zweiten Frau, die das neue Oberhaupt der Familie ist, vereinnahmt. Dass Lene Tobias misshandelt, wird zwar von Thiel entdeckt, er unternimmt jedoch nichts, um seinen Sohn vor seiner zweiten Frau, von der er inzwischen total abh\u00e4ngig ist, zu sch\u00fctzen. Dennoch versucht er Tobias ein guter, f\u00fcrsorglicher Vater zu sein, indem er viel Zeit mit seinem Sohn verbringt und sich liebevoll um ihn k\u00fcmmert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die angespannte Situation ver\u00e4ndert Thiel jedoch und macht aus ihm einen verst\u00f6rten Mann, der sich immer h\u00e4ufiger in Visionen fl\u00fcchtet, in denen seine verstorbene Frau die Hauptrolle spielt. Gequ\u00e4lt wird Thiel zudem von Gewissensbissen, da er es trotz des seiner Frau Minna gegebenen Versprechens, alles f\u00fcr Tobias zu tun, zul\u00e4sst, dass das Kind von Lene misshandelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinem einsamen W\u00e4rterh\u00e4uschen im Wald an der Bahnstrecke Berlin-Frankfurt (Oder) verliert er sich zunehmend in n\u00e4chtliche Anbetungen an seine Minna, was allm\u00e4hlich krankhafte Z\u00fcge annimmt. In einer dieser Visionen erscheint ihm ein Bild seiner toten Frau, die sich \u00fcber den Bahndamm wandelnd von ihm abwendet und etwas in T\u00fccher Gewickeltes mit sich tr\u00e4gt. Seine Seele ist voller Scham \u00fcber die erniedrigende Duldung seines jetzigen Lebens. Nach Dienstende kann er es kaum erwarten, nach Hause zu kommen, und scheinbar sind die qu\u00e4lenden Bilder beim Anblick seines rotwangigen Sohnes wieder verschwunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Bahnw\u00e4rterh\u00e4uschen wird Thiel ein St\u00fcck Acker \u00fcberlassen. Lene beschlie\u00dft, den Acker beim n\u00e4chsten Tagdienst Thiels umzugraben und dort Kartoffeln zu pflanzen. Das Eindringen seiner zweiten Frau in einen Bereich, der mit seinem Beruf zu tun hat, und ihm bisher allein geh\u00f6rte, ist Thiel gar nicht recht. Da sich sein Sohn Tobias jedoch \u00fcber den bevorstehenden Ausflug zum Arbeitsplatz des Vaters freut, erhebt Thiel keinen Einspruch gegen\u00fcber den Pl\u00e4nen seiner Frau. Dies f\u00fchrt schlie\u00dflich zur Umsetzung ihres Willens. Zusammen zieht die Familie los. Zun\u00e4chst tritt Thiel einen Spaziergang mit seinem Sohn an, obwohl Lene dagegen ist, da jemand auf das zweite Kind aufpassen muss. Tobias kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus und ist verbl\u00fcfft \u00fcber die Arbeit seines Vaters. In ihm erwachen Tr\u00e4ume, sp\u00e4ter Bahnmeister zu werden. Am Nachmittag tritt Thiel seinen Dienst an, w\u00e4hrend Lene die Kartoffeln setzt. Auf seine Mahnung, Tobias zu beaufsichtigen, reagiert sie nur mit einem Schulterzucken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Schnellzug ist gemeldet, braust heran, gibt aber pl\u00f6tzlich Notsignale und bremst. Thiel ist best\u00fcrzt und rennt zur Ungl\u00fccksstelle. Tobias wurde vom Zug erfasst. Zwar noch atmend, aber mit gebrochenen Gliedern wird der Junge auf eine Trage gelegt und zur n\u00e4chsten Station gebracht. Wie bet\u00e4ubt geht Thiel zur\u00fcck an seine Arbeit. Er hat wieder Visionen, stolpert die Gleise entlang und redet mit seiner unsichtbaren Frau, verspricht ihr, sich zu r\u00e4chen. Schreiend meldet sich der zur\u00fcckgebliebene S\u00e4ugling. Thiel beginnt ihn in rasender Wut zu w\u00fcrgen, aber die Signalglocke rei\u00dft ihn aus seinem Wahnsinn. Ein Zug, der Arbeiter transportiert, bringt den toten Tobias zur\u00fcck, ihm folgt die verweinte Lene. Thiel bricht bewusstlos zusammen, wird von zwei Arbeitern nach Hause getragen und in sein Bett gelegt. Lene sorgt sich aufopferungsvoll um ihren Gatten. Beunruhigt, aber ersch\u00f6pft, schl\u00e4ft auch sie ein. Einige Stunden sp\u00e4ter bringen die Arbeiter Tobias\u2019 Leichnam von der Unfallstelle nach Hause. Sie entdecken die Frau erschlagen und den S\u00e4ugling mit durchschnittener Kehle. Thiel hat beide ermordet. Der Bahnw\u00e4rter wird sp\u00e4ter an der Stelle auf den Gleisen sitzend aufgefunden, wo sein Sohn \u00fcberfahren worden ist. In den H\u00e4nden h\u00e4lt er dessen M\u00fctze. Nach vergeblichem Zureden m\u00fcssen mehrere M\u00e4nner Thiel, der die ganze Zeit \u00fcber die M\u00fctze seines verstorbenen Sohnes streichelt, gewaltsam von den Gleisen entfernen. Er wird zun\u00e4chst in ein Untersuchungsgef\u00e4ngnis nach Berlin und noch am selben Tag schlie\u00dflich in die Irrenabteilung der Charit\u00e9 eingeliefert. Bei sich tr\u00e4gt er die M\u00fctze seines verstorbenen Sohnes, die dieser am Unfallort verloren hatte, und h\u00fctet sie wie seinen Augapfel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bahnw\u00e4rter Thiel<\/strong> ist eine novellistische Studie von Gerhart Hauptmann. Die im Jahr 1887 entstandene Erz\u00e4hlung erschien im Jahr 1888.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_100084\" style=\"width: 327px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-image-100084 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Falke-e1645678580633.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-caption-text\">Regelm\u00e4\u00dfig wird im Zusammenhang mit der Novelle die von Paul Heyse formulierte \u201eFalkentheorie\u201c angef\u00fchrt, die die Kategorien der Silhouette (Konzentration auf das Grundmotiv im Handlungsverlauf) und des Falken (Dingsymbol f\u00fcr das jeweilige Problem der Novelle) als novellentypisch benennt. Photo: Ph. Oelwein<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a>\u00a0Novelle. Diese Gattung lebt von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck. Dieser Ausschnitt verzichtet bewu\u00dft auf die Breite des Epischen, es gen\u00fcgten dem Novellisten ein Modell, eine Miniatur oder eine Vignette. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, da\u00df sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. KUNO postuliert, da\u00df viele dieser Nebenarbeiten bedeutende Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur sind, wir belegen diese mit dem R\u00fcckgriff auf die Klassiker dieses Genres und stellen in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Novelle Bahnw\u00e4rter Thiel z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Werken des Naturalismus. Hauptmann arbeitet mit seiner Hauptfigur Thiel \u201edie Hilflosigkeit gegen\u00fcber der sozialen St\u00e4ndegesellschaft heraus und die Bedrohung durch die Industrialisierung\u201c. Der Stoff geht auf einen Ungl\u00fccksfall an der Bahnstrecke&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/05\/06\/bahnwaerter-thiel\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":100084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2766],"class_list":["post-79802","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-gerhart-hauptmann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79802","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79802"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79802\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100122,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79802\/revisions\/100122"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100084"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79802"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79802"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79802"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}