{"id":79718,"date":"2022-05-25T00:01:48","date_gmt":"2022-05-24T22:01:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79718"},"modified":"2022-02-24T11:44:09","modified_gmt":"2022-02-24T10:44:09","slug":"die-judenbuche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/05\/25\/die-judenbuche\/","title":{"rendered":"Die Judenbuche"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">So liefen wir bis Heerse; da war es noch dunkel, und wir versteckten uns hinter das gro\u00dfe Kreuz am Kirchhofe, bis es etwas heller w\u00fcrde, weil wir uns vor den Steinbr\u00fcchen am Zellerfelde f\u00fcrchteten, und wie wir eine Weile gesessen hatten, h\u00f6rten wir mit einem Male \u00fcber uns schnauben und stampfen und sahen lange Feuerstrahlen in der Luft gerade \u00fcber dem Heerser Kirchturm. Wir sprangen auf und liefen, was wir konnten, in Gottes Namen gerade aus, und wie es d\u00e4mmerte, waren wir wirklich auf dem rechten Wege nach Paderborn.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Handlung spielt in dem entlegenen westf\u00e4lischen \u201eDorf B.\u201c in einem deutschen Kleinstaat des 18.\u00a0Jahrhunderts, noch vor der Zeit der gro\u00dfen Umw\u00e4lzungen, die die Franz\u00f6sische\u00a0Revolution f\u00fcr Europa mit sich brachte. Die Novelle handelt von einem unaufgekl\u00e4rten Mord, erl\u00e4utert dessen Vor- und Nachgeschichte und wird nicht nur als Kriminalgeschichte, sondern vor allem als Milieustudie verstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Kleinstaat F\u00fcrstbistum Paderborn hatte Hermann Georg (oder Johannes) Winckelhan (getauft am 22. August 1764) im Jahr 1782 von dem j\u00fcdischen H\u00e4ndler Soistmann Berend (oder auch Soestmann-Behrens) Stoff f\u00fcr ein Hemd erhalten, jedoch nicht bezahlt. In einem deshalb 1783 stattfindenden Prozess unter der Leitung des Lichtenauer Drosten Werner Adolph von Haxthausen (Droste war ein Amt der niederen Gerichtsbarkeit im F\u00fcrstbistum) wurde Winckelhan zur Zahlung verurteilt, woraufhin dieser gegen Soistmann Berend Morddrohungen aussprach. Am selben Abend sah ein F\u00f6rster sowohl Winckelhan, mit einem Kn\u00fcppel bewaffnet, als auch kurz darauf Soistmann Berend in den Wald gehen. Zwei Tage sp\u00e4ter wurde Soistmann Berend von seiner Frau an einer Buche im Wald erschlagen aufgefunden; in die Buche ritzte die j\u00fcdische Gemeinschaft des Ortes anschlie\u00dfend ein Zeichen in hebr\u00e4ischer Schrift ein. Um seiner Verhaftung zu entkommen, floh Winckelhan ins Ausland, wo er in Gefangenschaft geriet und versklavt wurde. Erst nach fast 25 Jahren kehrte er in seinen Heimatort zur\u00fcck. Nachdem von einer weiteren Strafverfolgung aufgrund seines erlittenen Leides w\u00e4hrend der Versklavung abgesehen worden war, gestand er den Mord. Winckelhan lebte fortan als Tagel\u00f6hner und Bettler und erh\u00e4ngte sich 1806 an der Buche, an der Soistmann Berend erschlagen aufgefunden worden war. Der Baum wurde zwei Jahre sp\u00e4ter gef\u00e4llt. Winckelhan wurde trotz des Selbstmords auf Bitte des Drosten am 18. September 1806 in Bellersen katholisch beigesetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Annette von Droste-H\u00fclshoff setzte diese Begebenheit literarisch um und entwickelte dazu eine Vorgeschichte, mit der es ihr gelang, \u201edas Geschehen als Folge einer St\u00f6rung der menschlichen Gemeinschaft darzustellen\u201c (Kindler). Das sich durch eine Folge ungew\u00f6hnlicher Ereignisse bald verdichtende und gegen Ende zuspitzende Schicksal Friedrich Mergels enth\u00fcllt das Verh\u00e4ngnisvolle der Situation der Gesellschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben dem oben geschilderten Verbrechen an der Buche, in die hebr\u00e4ische Schriftzeichen eingeritzt worden waren, k\u00f6nnte Annette von Droste-H\u00fclshoff auch vom so genannten Judenbaum im Reinhardswald inspiriert worden sein. Das legt zumindest die Gedenktafel nahe, die am Standort des mittlerweile abgestorbenen Baumes im Jahr 2003 aufgestellt wurde. Dort soll ein j\u00fcdischer H\u00e4ndler 1668 Opfer eines Raubmordes geworden sein. Seitdem war die dort stehende Eiche (also keine Buche) als <em>Judenbaum<\/em> bekannt. Daf\u00fcr, dass sich die Schriftstellerin auch von diesem Baum anregen lie\u00df, spricht zum einen die Tatsache, dass sie den Reinhardswald bereist hatte. Zum anderen spricht daf\u00fcr, dass es zu dieser Zeit in den D\u00f6rfern des Reinhardswaldes einen F\u00f6rster namens Friedrich Mergell und einen weiteren mit Namen Carl Friedrich Mergell gab. Die \u00c4hnlichkeit mit dem Namen der Hauptperson der <em>Judenbuche<\/em>, Friedrich Mergel, kann kaum zuf\u00e4llig sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle negativen Ereignisse der Novelle geschehen in der N\u00e4he der Buche im Brederwald, und zwar immer nachts oder w\u00e4hrend der D\u00e4mmerung, nie am Tage. So wird der Brederwald zu einer Art \u201emagischem Raum\u201c, die Buche zum \u201e<em>Dingsymbol f\u00fcr ein Geschehen des Unheils<\/em>\u201c (B. v. Wiese). \u201eDer sachlich-n\u00fcchterne, durch genaue Zeitangaben \u00e4u\u00dferst distanzierte Berichtstil l\u00e4sst die st\u00e4ndige Bedrohung des Menschen [\u2026] durch die Macht des Dunklen und Irrealen noch unheimlicher hervortreten\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den zahlreichen sozialen Vorurteilen, die Annette von Droste-H\u00fclshoffs \u201eSittengem\u00e4lde\u201c thematisiert und die als \u201egeheime Seelendiebe\u201c auch Friedrich Mergel schon in seiner Kindheit pr\u00e4gen wie \u201ejedes Wort, das unvergessen \/ In junge Brust die z\u00e4hen Wurzeln trieb\u201c, geh\u00f6rt besonders die Judenfeindlichkeit im Dorf B.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Spoilerfreie Handlung<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Mergels Werdegang scheint schon vor seiner Geburt festzustehen: In seiner Familie herrschen \u201eviel Unordnung und b\u00f6se Wirtschaft\u201c. Seine Mutter Margreth war in ihrer Jugend zu stolz und hat sp\u00e4t geheiratet, und das nicht aus Liebe, sondern nur, um nicht als alte Jungfer ins soziale Abseits zu geraten. Sein Vater Hermann Mergel, ein starker Alkoholiker, nahm Margreth Semmler zur Frau, nachdem ihm seine erste Braut in der Hochzeitsnacht davongelaufen und sp\u00e4ter gestorben war. Auch Margreth hat unter seinen allw\u00f6chentlichen Saufgelagen und anschlie\u00dfenden Handgreiflichkeiten zu leiden, obwohl sie dies vor der Dorfgemeinschaft zu verbergen versucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Friedrich neun Jahre alt ist, kommt sein Vater in einer st\u00fcrmischen Winternacht ums Leben, nachdem er betrunken im Wald einschl\u00e4ft und dabei erfriert. Dadurch sinkt Friedrichs ohnehin ramponiertes soziales Ansehen im Dorf noch tiefer. Er h\u00fctet fortan die K\u00fche. Wenige Jahre sp\u00e4ter adoptiert ihn sein Onkel Simon, stellt ihn bei sich ein und verhilft ihm mit obskuren Gesch\u00e4ften zu etwas Geld und Ansehen. Friedrich macht Bekanntschaft mit Simons unehelichem Sohn, dem Schweinehirten Johannes Niemand, einem ver\u00e4ngstigten Jungen, der Friedrich \u00e4u\u00dferlich auffallend \u00e4hnlich sieht und den der selbstbewusst gewordene Friedrich bald wie seinen Diener behandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bisher vom Dorf wenig beachtete Holzdiebst\u00e4hle durch die sogenannten Blaukittel nehmen immer mehr zu. Daher verst\u00e4rken die F\u00f6rster ihre Kontrollen, k\u00f6nnen aber die Diebe dennoch nicht auf frischer Tat ertappen. Als dieses eines Nachts dem Oberf\u00f6rster Brandis zu gelingen scheint, wird er von den Blaukitteln brutal erschlagen. Friedrich f\u00fchlt sich, obwohl er vor Gericht alles ableugnet und man ihm nichts beweisen kann, mitschuldig an Brandis&#8216; Tod, hat er doch in jener Nacht Schmiere gestanden, die Blaukittel durch einen Pfiff vor der Ankunft des F\u00f6rsters gewarnt und diesen dann in einen Hinterhalt geschickt. Sein Oheim dr\u00e4ngt ihn durch das Verdrehen der Zehn Gebote zum Schweigen:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDenk an die zehn Gebote: du sollst kein Zeugnis ablegen gegen deinen N\u00e4chsten.\u00ab\u00a0\u2013 \u00bbKein falsches!\u00ab\u00a0\u2013 \u00bbNein, gar keines; du bist schlecht unterrichtet; wer einen andern in der Beichte anklagt, der empf\u00e4ngt das Sakrament unw\u00fcrdig.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u2013 Annette von Droste-H\u00fclshoff, Die Judenbuche Kapitel 5<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Oktober 1760 wird Friedrich auf einer Hochzeitsfeier vom Juden Aaron blo\u00dfgestellt, der ihn lauthals \u201evor allen Leuten um den Betrag von zehn Talern f\u00fcr eine schon um Ostern gelieferte Uhr\u201c mahnt. Aarons Leiche wird wenig sp\u00e4ter im Brederwald unter einer Buche aufgefunden. Sofort ger\u00e4t Friedrich in Verdacht. Als man sein Haus umzingelt, um ihn festzunehmen, flieht er zusammen mit Johannes Niemand durchs Fenster. Der Verdacht wird sp\u00e4ter zwar offiziell durch das Gest\u00e4ndnis eines Dritten entkr\u00e4ftet, es bleibt jedoch ungekl\u00e4rt, ob sich dessen Aussage tats\u00e4chlich auf den Mord an Aaron bezieht. Friedrich und Johannes aber bleiben verschwunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Delegation der Juden des Dorfes kauft die Buche, unter der Aaron gefunden wurde, und ritzt mit hebr\u00e4ischen Schriftzeichen in deren Rinde den Satz \u201eWenn du dich diesem Orte nahest, so wird es dir ergehen, wie du mir getan hast.\u201c Fortan wird diese Buche von den Dorfbewohnern \u201edie Judenbuche\u201c genannt. Der Mord ist l\u00e4ngst verj\u00e4hrt und vergessen, als nach achtundzwanzig Jahren, am Heiligen Abend des Jahres 1788, ein Mann in das Dorf B. zur\u00fcckkehrt, der sich als Johannes Niemand ausgibt. Margreth Mergel, die seit der Flucht ihres Sohnes in \u201ev\u00f6lliger Geistesdumpfheit\u201c dahinvegetierte, und ihr Bruder Simon Semmler sind zu diesem Zeitpunkt bereits verarmt gestorben. Der Zur\u00fcckgekehrte kann beim Gutsherrn des Dorfes unterkommen und verbringt seine alten Tage mit Boteng\u00e4ngen und dem Schnitzen von Holzl\u00f6ffeln. Neun Monate sp\u00e4ter kehrt er eines Tages nicht mehr aus dem Brederwald zur\u00fcck. Als man nach ihm sucht, findet der junge Brandis, Sohn des ermordeten Oberf\u00f6rsters, den Vermissten in der Judenbuche erh\u00e4ngt. Der Gutsherr untersucht die Leiche und entdeckt zu seiner \u00dcberraschung eine alte Halsnarbe, die den Toten als Friedrich Mergel identifiziert. Ohne geistlichen Beistand wird er auf dem Schindanger verscharrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Judenbuche \u2013 Ein Sittengem\u00e4lde aus dem gebirgichten Westfalen<\/strong> ist eine Novelle von Annette von Droste-H\u00fclshoff, die erstmals 1842 im Cotta\u2019schen <em>Morgenblatt f\u00fcr gebildete Leser<\/em> erschien.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_100084\" style=\"width: 327px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-image-100084 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Falke-e1645678580633.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-caption-text\">Regelm\u00e4\u00dfig wird im Zusammenhang mit der Novelle die von Paul Heyse formulierte \u201eFalkentheorie\u201c angef\u00fchrt, die die Kategorien der Silhouette (Konzentration auf das Grundmotiv im Handlungsverlauf) und des Falken (Dingsymbol f\u00fcr das jeweilige Problem der Novelle) als novellentypisch benennt. Photo: Ph. Oelwein<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a>\u00a0Novelle. Diese Gattung lebt von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck. Dieser Ausschnitt verzichtet bewu\u00dft auf die Breite des Epischen, es gen\u00fcgten dem Novellisten ein Modell, eine Miniatur oder eine Vignette. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, da\u00df sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. KUNO postuliert, da\u00df viele dieser Nebenarbeiten bedeutende Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur sind, wir belegen diese mit dem R\u00fcckgriff auf die Klassiker dieses Genres und stellen in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So liefen wir bis Heerse; da war es noch dunkel, und wir versteckten uns hinter das gro\u00dfe Kreuz am Kirchhofe, bis es etwas heller w\u00fcrde, weil wir uns vor den Steinbr\u00fcchen am Zellerfelde f\u00fcrchteten, und wie wir eine Weile gesessen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/05\/25\/die-judenbuche\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":100084,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2843],"class_list":["post-79718","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-annette-von-droste-huelshoff"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79718","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79718"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79718\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100155,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79718\/revisions\/100155"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100084"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79718"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79718"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79718"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}