{"id":79713,"date":"2022-02-03T00:01:06","date_gmt":"2022-02-02T23:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79713"},"modified":"2022-02-18T14:25:06","modified_gmt":"2022-02-18T13:25:06","slug":"novelle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/03\/novelle\/","title":{"rendered":"Novelle"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Inde\u00df gereicht es mir zur angenehmsten Empfindung, da\u00df die \u201aNovelle\u201b freundlich aufgenommen wird; man f\u00fchlt es ihr an, da\u00df sie sich vom tiefsten Grunde meines Wesens losgel\u00f6st hat. Die Conception ist \u00fcber drey\u00dfig Jahre alt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u2013 Brief Goethes aus dem Jahre 1829 an Christoph Ludwig Friedrich Schultz (Jurist, preu\u00dfischer Staatsrat,1781\u20131834)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Goethe selbst verglich im Gespr\u00e4ch mit Johann Peter Eckermann die Erz\u00e4hlung mit einem \u201eGew\u00e4chs, das eine Weile aus einem starken Stengel kr\u00e4ftige gr\u00fcne Bl\u00e4tter nach den Seiten austreibt und zuletzt mit einer Blume endet. Die Blume war unerwartet, \u00fcberraschend, aber sie mu\u00dfte kommen; ja das gr\u00fcne Bl\u00e4tterwerk war nur f\u00fcr sie da und w\u00e4re ohne sie nicht der M\u00fche gewesen.\u201c Zur Deutung dieses Vergleichs und der Erz\u00e4hlung selbst fuhr er, laut Eckermann, fort:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eZu zeigen, wie das Unb\u00e4ndige, Un\u00fcberwindliche oft besser durch Liebe und Fr\u00f6mmigkeit als durch Gewalt bezwungen werde, war die Aufgabe dieser Novelle, und dieses sch\u00f6ne Ziel, welches sich im Kinde und L\u00f6wen darstellt, reizte mich zur Ausf\u00fchrung. Dies ist das Ideelle, dies die Blume. Und das gr\u00fcne Bl\u00e4tterwerk der durchaus realen Exposition ist nur dieserwegen da und nur dieserwegen etwas wert. Denn was soll das Reale an sich? Wir haben Freude daran, wenn es mit Wahrheit dargestellt ist, ja es kann uns auch von gewissen Dingen eine deutlichere Erkenntnis geben; aber der eigentliche Gewinn f\u00fcr unsere h\u00f6here Natur liegt doch allein im Idealen, das aus dem Herzen des Dichters hervorging.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eckermann diskutierte mit dem Dichter mehrere Vorschl\u00e4ge zu einem Titel, keiner wollte auf das Ganze passen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u201aWissen Sie was\u2018, sagte Goethe, \u201awir wollen es die \u2039Novelle\u203a nennen; denn was ist eine Novelle anders als eine sich ereignete unerh\u00f6rte Begebenheit. Dies ist der eigentliche Begriff, und so vieles, was in Deutschland unter dem Titel Novelle geht, ist gar keine Novelle, sondern blo\u00df Erz\u00e4hlung oder was Sie sonst wollen. In jenem urspr\u00fcnglichen Sinne einer unerh\u00f6rten Begebenheit kommt auch die Novelle in den \u2039Wahlverwandtschaften\u203a vor.\u2018\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Charakteristik der Novelle als <em>sich ereignete unerh\u00f6rte Begebenheit<\/em> wurde ber\u00fchmt und findet sich in den meisten deutschsprachigen Versuchen zur Definition dieser Gattung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Inhalt, mit Spoiler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An einem Herbsttag will der F\u00fcrst in den Waldungen seines F\u00fcrstentums jagen. Als er sich von der jungen Gemahlin verabschiedet, empfiehlt er ihr einen Spazierritt. Dabei sollen der f\u00fcrstliche Oheim Friedrich und der Hofjunker Honorio die F\u00fcrstin geleiten. Der F\u00fcrst reitet mit seinem <em>Jagdgefolge<\/em> aus dem Schloss, und die F\u00fcrstin winkt ihrem Gemahl <em>mit dem Schnupftuch<\/em>. Alsdann begibt sich die Dame in ein Gemach, an dessen Fenster <em>das treffliche Teleskop<\/em> auf die uralte, halbverfallene Stammburg auf dem <em>Felsgipfel<\/em>, umgeben von m\u00e4chtigen B\u00e4umen, gerichtet ist. Die F\u00fcrstin verfolgt den Ritt des Gatten durchs Fernrohr und winkt noch einmal mit dem Schnupftuch. Der alte r\u00fcstige Oheim kommt mit einem gro\u00dfen <em>Portefeuille<\/em> voller Zeichnungen. Er denkt nicht an das Losreiten. Wortreich, untermalt mit den Zeichnungen, erl\u00e4utert er der Gr\u00e4fin Restaurierungsarbeiten jener Stammburg. Honorio meldet, das Lieblingspferd der F\u00fcrstin sei gesattelt. Die F\u00fcrstin m\u00f6chte sich die Burgruine einfach einmal anschauen, jedoch zun\u00e4chst durch die Stadt reiten, am Jahrmarkt vorbei. Der Oheim mag nicht. Er <em>reite niemals gern durch Markt und Messe.<\/em> Die F\u00fcrstin kennt die Geschichte von dem <em>Jahrmarktsbrande<\/em>, dem der Oheim einmal knapp entronnen war und setzt sich durch. Honorio nimmt das <em>Sehrohr<\/em> mit. Man reitet hinab. Das Volk, dicht gedr\u00e4ngt auf dem Markt, findet, <em>da\u00df die erste Frau im Lande auch die sch\u00f6nste und anmutigste sei.<\/em> Die drei Reiter gelangen an <em>ein gr\u00f6\u00dferes Brettergeb\u00e4ude<\/em>, in dem ein L\u00f6we und ein Tiger zur Schau gestellt werden. Der L\u00f6we br\u00fcllt zur <em>F\u00fctterungsstunde<\/em>, der Tiger hingegen liegt <em>ganz ruhig in seinem Kerker<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es wird schon Mittag, als die drei Reiter sich dem <em>Zielpunkt ihrer Wallfahrt<\/em>, der m\u00e4chtigen Ruine, n\u00e4hern und von einem Aussichtspunkt in einem Bergwald sowohl die nahe Ruine, als auch die inzwischen entfernte Stadt mit der f\u00fcrstlichen Residenz erblicken. Der Rest der Novelle spielt in dem Bergwald unterhalb der Burgruine beziehungsweise in der Burgruine selbst. \u00dcber der Landschaft liegt <em>eine heitere Stille, wie es am Mittag zu sein pflegt.<\/em> Honorio schaut <em>durch das Sehrohr nach der Stadt<\/em> und muss konstatieren, <em>auf dem Markte f\u00e4ngt es an zu brennen<\/em>. Der Oheim will sofort zur\u00fcck. Die F\u00fcrstin m\u00f6chte mit Honorio dem Oheim langsam folgen. Honorio hat es auch nicht eilig und empfiehlt dem alten Mann: <em>Reiten Euer Durchlaucht langsam, ich bitte, langsam! in der Stadt wie auf dem Schlo\u00df sind die Feueranstalten in bester Ordnung.<\/em> Der Oheim verl\u00e4sst den Ort der Handlung, reitet hinab in Richtung f\u00fcrstliche Residenz, und an seiner Stelle springt der entlaufene Tiger heran. <em>Flieht!<\/em> ruft Junker Honorio der Gr\u00e4fin zu. Die prescht davon, aber ihr Pferd st\u00fcrzt. Der Tiger n\u00e4hert sich der Gr\u00e4fin, aber Honorio, ganz ritterlich, bew\u00e4hrt sich auf dem H\u00f6hepunkt der <em>Novelle<\/em> und trifft mit der Pistole <em>das Ungeheuer durch den Kopf.<\/em> Die F\u00fcrstin fordert von Honorio: <em>Gebt ihm den Rest.<\/em> Aber der Tiger ist schon tot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da nahen die Besitzer des Raubtiers, Betreiber einer Wandermenagerie und an der <em>reinlich anst\u00e4ndigen, doch bunten und seltsamen Kleidung<\/em> kenntlich gemacht: eine <em>W\u00e4rterin<\/em>, die Schaustellerfrau, und ein Knabe, <em>der eine Fl\u00f6te in der Hand h\u00e4lt<\/em>. Die <em>W\u00e4rterin<\/em> beklagt die Ermordung des Tigers <em>ohne Not<\/em>. Das <em>Jagdgefolge des F\u00fcrsten<\/em> reitet heran, und der F\u00fcrst steht <em>vor dem seltsamen, unerh\u00f6rten Ereignis.<\/em> Nun dringt auch noch der Vater des Knaben, <em>bunt und wunderlich gekleidet<\/em>, zum F\u00fcrsten vor und verk\u00fcndet das n\u00e4chste unerh\u00f6rte Ereignis: <em>auch der L\u00f6we ist los<\/em>. Es stellt sich heraus, die Raubkatze lagert bereits seit einiger Zeit oben in der Burgruine <em>bedenklich im Sonnenschein<\/em>. Der Vater des Knaben bittet den F\u00fcrsten, das gro\u00dfe Tier auf seine Art einzufangen. Er will <em>den beschlagenen Kasten<\/em> heraufschaffen, und der Junge soll das Raubtier mit Fl\u00f6tenspiel zun\u00e4chst bes\u00e4nftigen. Dann soll es in seinen Kerker gelockt werden. Der milit\u00e4risch erfahrene F\u00fcrst bleibt Herr der Lage. Er blickt <em>nieder auf seine Gemahlin, die, an ihn gelehnt<\/em>, das <em>Schnupftuch<\/em> hervorzieht und sich damit die Augen bedeckt. Der F\u00fcrst gestattet die wunderliche L\u00f6wenfangmethode, gibt Honorio der merkw\u00fcrdigen Situation angemessene Befehle und verl\u00e4sst zusammen mit der F\u00fcrstin den Ort der Handlung. Die Herrschaften reiten mit dem Jagdgefolge hinab in Richtung f\u00fcrstliche Residenz. Honorio bleibt befehlsgem\u00e4\u00df bewaffnet im felsdurchsetzten Wald auf Wache zur\u00fcck. Der Junge steigt zur Ruine hinauf und <em>beschwichtigt<\/em> den L\u00f6wen, abwechselnd Fl\u00f6te spielend und die Friedensbotschaft der <em>Novelle<\/em> singend:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>L\u00f6wen sollen L\u00e4mmer werden,\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Blankes Schwert erstarrt im Hiebe,\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der L\u00f6we ist an seinen gefegten Kerkerfu\u00dfboden gew\u00f6hnt. In der \u201efreien Wildbahn\u201c F\u00fcrstentum hat sich <em>ein scharfer Dornzweig zwischen die Ballen eingestochen.<\/em> Der bes\u00e4nftigte L\u00f6we n\u00e4hert sich dem Knaben <em>mit einiger Beschwerde<\/em>, legt <em>ihm die schwere rechte Vordertatze auf den Scho\u00df<\/em> und l\u00e4sst sich behandeln. Danach fl\u00f6tet und singt der Knabe weiter:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Und so geht mit guten Kindern<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Selger Engel gern zu Rat,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>B\u00f6ses Wollen zu verhindern,<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zu bef\u00f6rdern sch\u00f6ne Tat.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Honorio, die einzige Person, die durchg\u00e4ngig an oder nahe bei den Orten der Handlung verweilte, kann l\u00e4cheln und das Gewehr im Scho\u00df ruhen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Novelle<\/strong> ist eine Prosaerz\u00e4hlung von Johann Wolfgang von Goethe. Am 23. M\u00e4rz 1797 als Versepos <em>Die Jagd<\/em> konzipiert, wurde der Stoff erst im Oktober 1826 und im Januar\/Februar 1827 wieder aufgegriffen, in Prosaform neu geschrieben, Anfang 1828 \u201ecorrigirt und ajustirt\u201c und lag im Fr\u00fchjahr 1828 im Druck vor. Goethe selbst w\u00e4hlte als Titel der Erz\u00e4hlung die literarische Gattungsbezeichnung Novelle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-81943 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Johann_Wolfgang_Goethe_1811-231x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Johann_Wolfgang_Goethe_1811-231x300.jpg 231w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Johann_Wolfgang_Goethe_1811-260x337.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Johann_Wolfgang_Goethe_1811-160x208.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Johann_Wolfgang_Goethe_1811.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a>\u00a0Novelle. Diese Gattung lebt von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck. Dieser Ausschnitt verzichtet bewu\u00dft auf die Breite des Epischen, es gen\u00fcgten dem Novellisten ein Modell, eine Miniatur oder eine Vignette. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, da\u00df sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. KUNO postuliert, da\u00df viele dieser Nebenarbeiten bedeutende Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur sind, wir belegen diese mit dem R\u00fcckgriff auf die Klassiker dieses Genres und stellen in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inde\u00df gereicht es mir zur angenehmsten Empfindung, da\u00df die \u201aNovelle\u201b freundlich aufgenommen wird; man f\u00fchlt es ihr an, da\u00df sie sich vom tiefsten Grunde meines Wesens losgel\u00f6st hat. Die Conception ist \u00fcber drey\u00dfig Jahre alt. \u2013 Brief Goethes aus dem&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/03\/novelle\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":98301,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2842],"class_list":["post-79713","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-johann-peter-eckermann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79713"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98302,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79713\/revisions\/98302"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98301"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}