{"id":79658,"date":"2022-01-03T00:01:45","date_gmt":"2022-01-02T23:01:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79658"},"modified":"2022-02-24T11:29:45","modified_gmt":"2022-02-24T10:29:45","slug":"mehr-als-schullektuere","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/01\/03\/mehr-als-schullektuere\/","title":{"rendered":"Mehr als Schullekt\u00fcre"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Gestern abend habe ich Dir nicht geschrieben, weil es \u00fcber Michael Kohlhaas zu sp\u00e4t geworden ist (kennst Du ihn? Wenn nicht, dann lies ihn nicht! Ich werde Dir ihn vorlesen!), den ich bis auf einen kleinen Teil, den ich schon vorgestern gelesen hatte, in einem Zug gelesen habe. Wohl schon zum zehnten Male. Das ist eine Geschichte, die ich mit wirklicher Gottesfurcht lese, ein Staunen fa\u00dft mich \u00fcber das andere, w\u00e4re nicht der schw\u00e4chere, teilweise grob hinuntergeschriebene Schlu\u00df, es w\u00e4re etwas Vollkommenes, jenes Vollkommene, von dem ich gern behaupte, da\u00df es nicht existiert. (Ich meine n\u00e4mlich, selbst jedes h\u00f6chste Literaturwerk hat ein Schw\u00e4nzchen der Menschlichkeit, welches, wenn man will und ein Auge daf\u00fcr hat, leicht zu zappeln anf\u00e4ngt und die Erhabenheit und Gottes\u00e4hnlichkeit des Ganzen st\u00f6rt.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Franz Kafka in einem Brief an Felica Bauer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Novelle von Heinrich von Kleist spielt in der Mitte des 16. Jahrhunderts und handelt vom Pferdeh\u00e4ndler Michael Kohlhaas, der gegen ein Unrecht, das man ihm angetan hat, zur Selbstjustiz greift und dabei nach der Devise handelt: \u201eEs soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe auch die Welt daran zugrunde!\u201c Kohlhaas, der literarische Ahnherr der Wutb\u00fcrger?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Michael Kohlhaas ist ein Don Quijote rigoroser b\u00fcrgerlicher Moralit\u00e4t.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Ernst Bloch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner Novelle verarbeitete Heinrich von Kleist die Geschichte von Hans Kohlhase. Dieser lebte im 16. Jahrhundert als Kaufmann im brandenburgischen C\u00f6lln an der Spree. Am 1. Oktober des Jahres 1532 begab er sich auf eine Reise zur Leipziger Messe. Auf dem Weg dorthin wurden ihm jedoch auf Gehei\u00df des Junkers G\u00fcnther von Zaschwitz zwei seiner Pferde abgenommen mit der Begr\u00fcndung, er habe sie gestohlen. Kohlhase versuchte, juristisch dagegen vorzugehen. Vergleichsverhandlungen fanden am 13. Mai 1533 auf der Burg D\u00fcben statt, f\u00fchrten jedoch zu keiner friedlichen Beilegung des Konfliktes. Ein Grund bestand vor allem darin, da\u00df der Ritter von Zaschwitz inzwischen verstorben war und seine Erben eine angemessene Entsch\u00e4digungszahlung verweigerten. Aus diesem Grund erkl\u00e4rte Kohlhase 1534 die Fehde und es wird berichtet, da\u00df er H\u00e4user in Wittenberg niederbrannte. Er beging weitere Verbrechen. Schlie\u00dflich wurde er ergriffen und am 22. M\u00e4rz 1540 in Berlin \u00f6ffentlich hingerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Heinrich von Kleist, der Erfinder der Dokufiction?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der im Brandenburgischen lebende, angesehene Rossh\u00e4ndler Michael Kohlhaas reist mit zum Verkauf bestimmten Reitpferden nach Sachsen. Unterwegs wird er jedoch an der Burg des Junkers Wenzel von Tronka mit der willk\u00fcrlichen Forderung nach einem Passierschein aufgehalten. Nachdem Kohlhaas in Dresden feststellt, da\u00df es einen solchen Passierschein nicht gibt, erf\u00e4hrt er bei seiner R\u00fcckkehr, da\u00df seine beiden als Pfand zur\u00fcckgelassenen Pferde durch den Einsatz in harter Feldarbeit abgemagert und damit wertlos geworden sind. Gegen dieses Unrecht reicht Kohlhaas beim Kurf\u00fcrsten von Sachsen eine Klage ein, die jedoch auf Dringen der Familie von Tronka abgewiesen wird. Weitere Versuche Kohlhaasens, sich Geh\u00f6r zu verschaffen, enden im Tod seiner Frau.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ein Cameo von Martin Luther<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entt\u00e4uscht dar\u00fcber, da\u00df er auf juristischem Weg keine Gerechtigkeit erf\u00e4hrt, beginnt Kohlhaas nach dem Verlust seiner Frau einen Rachefeldzug gegen den Junker Wenzel von Tronka. Er \u00fcberf\u00e4llt die Tronkenburg und t\u00f6tet alle Bewohner. Den Junker selbst, der als einziger entkommen konnte, verfolgt er mit einem wachsenden Heerhaufen zun\u00e4chst bis zum Klosterstift Erlabrunn und schlie\u00dflich bis nach Wittenberg, das er mehrmals in Brand setzt. Einem Ger\u00fccht folgend gelangt Kohlhaas schlie\u00dflich nach Leipzig, das er ebenfalls anz\u00fcnden l\u00e4sst. Infolgedessen kommt es zu einem Gespr\u00e4ch mit Martin Luther, der Kohlhaas zuvor \u00f6ffentlich verurteilt hat. Nachdem dieser ihm jedoch seine Situation schildert, erwirkt Luther durch eine Bittschrift f\u00fcr Kohlhaas dessen freies Geleit nach Dresden, um die Klage erneut vor Gericht bringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Dresden lebt Kohlhaas zun\u00e4chst unbehelligt im Schutz des freien Geleits. In der Zwischenzeit haben sich versprengte Reste seines aufgel\u00f6sten Heerhaufens gesammelt und ziehen raubend und pl\u00fcndernd durch das Land. Ihr Anf\u00fchrer ist Johann Nagelschmidt, der vorgibt, der Statthalter und Vertraute von Kohlhaas zu sein. Tats\u00e4chlich aber hatte Kohlhaas diesen wegen verschiedener Gr\u00e4ueltaten h\u00e4ngen lassen wollen. Nur die Entlassung des Haufens aufgrund der Amnestie rettete Nagelschmidts Leben. Kohlhaas kann den Verdacht entkr\u00e4ften, mit Nagelschmidt zu kollaborieren. Bald darauf jedoch bemerkt Kohlhaas, da\u00df er unter Hausarrest steht. Da erreicht ihn ein Bote von Nagelschmidt. Der will ihn aus Dresden befreien und bietet ihm das Kommando \u00fcber den inzwischen in milit\u00e4rische Bedr\u00e4ngnis geratenen Haufen an. Kohlhaas nimmt dieses Angebot an, jedoch nur, damit er aus Dresden entkommt, um sich \u201enach der Levante oder Ostindien\u201c einzuschiffen. Die Beh\u00f6rden haben sowohl die Botschaft als auch die Antwort abgefangen. Dies liefert schlie\u00dflich den Grund f\u00fcr seine Verhaftung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu der Zeit ersucht der K\u00f6nig von Polen, im Streit mit dem Haus Sachsen stehend, den Kurf\u00fcrsten von Brandenburg, gemeinsam gegen dieses vorzugehen. Nun betreibt der Kurf\u00fcrst von Brandenburg die Sache von Kohlhaas. Um diesen vor weiterem Unrecht zu bewahren, bietet er ihm einen erneuten fairen Prozess an. Der f\u00fchrt zwar zur Verurteilung des Junkers von Tronka auf Schadensersatz, allerdings wird zugleich auch Kohlhaas wegen Landfriedensbruch zum Tode verurteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurz vor der Hinrichtung erf\u00e4hrt der Kurf\u00fcrst von Sachsen, da\u00df sich Kohlhaas im Besitz einer Prophezeiung befindet. Diese beinhaltet den Namen des letzten Kurf\u00fcrsten aus seinem Hause, das Datum, wann er sein Reich verlieren werde und den Namen, durch den das Reich ende. Alle Versuche, ihm diese Prophezeiung abzunehmen, scheitern. Auf dem Schafott verschluckt Kohlhaas schlie\u00dflich den Zettel mit der Prophezeiung und macht ihn so endg\u00fcltig unzug\u00e4nglich f\u00fcr den Kurf\u00fcrsten, der daraufhin einen Nervenzusammenbruch erleidet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span class=\"ILfuVd\" style=\"color: #999999;\"><span class=\"hgKElc\"><em>Ich werde mir Recht zu verschaffen wissen!<\/em> <\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Novelle reflektiert den st\u00e4ndigen Konflikt zwischen verschiedenen Rechtsauffassungen, insbesondere denen des Mittelalters und denen der Aufkl\u00e4rung. Kohlhaas selbst scheint sich in seinen Gedanken bzw. Handlungen nahe an denen aufkl\u00e4rerischer Philosophen, beispielsweise John Lockes, zu bewegen. Seine Selbstjustiz k\u00f6nnte dementsprechend als Austritt aus dem Gesellschaftsvertrag gedeutet werden: Nachdem der Staat seiner Pflicht, Gerechtigkeit zu schaffen, nicht nachgekommen ist, nimmt Kohlhaas das Gesetz selbst in die Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Versto\u00dfen [\u2026] nenne ich den, dem der Schutz der Gesetze versagt ist! [\u2026] und wer ihn mir versagt, der st\u00f6\u00dft mich zu den Wilden der Ein\u00f6de hinaus; er gibt mir [\u2026] die Keule, die mich selbst sch\u00fctzt, in die Hand.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Kohlhaas\u2019 Rechts\u00fcbertretungen lassen sich durch die Philosophie Lockes rechtfertigen, der in <em>Die nat\u00fcrlichen Rechte des Menschen<\/em> schreibt: \u201eEin jeder hat somit das Recht, diejenigen, die das Gesetz \u00fcberschreiten, in dem Ma\u00dfe zu strafen, wie es n\u00f6tig ist, eine neue Verletzung zu verhindern\u201c. Andererseits stehen Kohlhaas\u2019 Taten in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem an ihm ver\u00fcbten Unrecht; insbesondere durch seine Mordbrennereien kommen viele Unbeteiligte und Unschuldige zu Schaden. Bei seinen Gesetzes\u00fcberschreitungen spielen neben seinem Rechtsgef\u00fchl Faktoren wie z.\u00a0B. verletzter Stolz oder der Wunsch nach Rache (f\u00fcr seine get\u00f6tete Frau) eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kohlhaasens aufkl\u00e4rerische Gedanken stellen einen Anachronismus dar. Da Kohlhaas laut der Erz\u00e4hlung in der \u201eMitte des 16. Jahrhunderts\u201c, also vor der Zeit der Aufkl\u00e4rung lebte, liegt es nahe, da\u00df Kleist Vorstellungen seiner eigenen Epoche auf seine (historische) literarische Figur projizierte. Widerspr\u00fcchlich ist auch Kohlhaasens juristische Forderung nach Genugtuung \u2013 ein Begriff, der an die (mittelalterliche) Duell- und Fehdepraxis erinnert. Auch seine \u201eKohlhaasischen Mandate\u201c lassen einen solchen Schluss zu; das Fehderecht war allerdings zu Kohlhaas\u2019 Zeit schon au\u00dfer Kraft, was jedoch von gro\u00dfen Teilen des Adels, aus dem von Kleist ja selber stammte, ignoriert wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Vergleicht man <em>Michael Kohlhaas<\/em> mit <i>In Cold Blood<\/i> von Truman Capote, so stellt man fest, wie gut die Novelle gealtert ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kohlhaas\u2019 unersch\u00fctterliches Verlangen nach Gerechtigkeit findet im Laufe der Erz\u00e4hlung auf verschiedene Weise Ausdruck: Nachdem der legale Weg fehlschl\u00e4gt und Kohlhaas dabei sogar seine Frau verliert, wei\u00df er sich nicht mehr anders zu helfen als durch Selbstjustiz. In diesem Vorhaben wird er allerdings vollkommen ma\u00dflos, sein pers\u00f6nlicher Racheakt gegen den Junker weitet sich zu einem blutigen Feldzug gegen alles und jeden aus. Das sp\u00e4ter \u00fcber ihn verh\u00e4ngte Todesurteil akzeptiert Kohlhaas wiederum als gerechte Strafe, wodurch sich abschlie\u00dfend best\u00e4tigt, da\u00df Gerechtigkeit f\u00fcr ihn allerh\u00f6chsten Wert hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Michael Kohlhaas,<\/strong> eine Novelle von Heinrich von Kleist. Ein erstes Fragment erschien bereits in der Juniausgabe 1808 von Kleists Literaturzeitschrift Ph\u00f6bus. In vollst\u00e4ndiger Form wurde sie 1810 im ersten Band von Kleists <em>Erz\u00e4hlungen<\/em> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_100084\" style=\"width: 327px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-image-100084 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Falke-e1645678580633.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-100084\" class=\"wp-caption-text\">Regelm\u00e4\u00dfig wird im Zusammenhang mit der Novelle die von Paul Heyse formulierte \u201eFalkentheorie\u201c angef\u00fchrt, die die Kategorien der Silhouette (Konzentration auf das Grundmotiv im Handlungsverlauf) und des Falken (Dingsymbol f\u00fcr das jeweilige Problem der Novelle) als novellentypisch benennt. Photo: Ph. Oelwein<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a>\u00a0Novelle. Diese Gattung lebt von der Schilderung der Realit\u00e4t im Bruchst\u00fcck. Dieser Ausschnitt verzichtet bewu\u00dft auf die Breite des Epischen, es gen\u00fcgten dem Novellisten ein Modell, eine Miniatur oder eine Vignette. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, da\u00df sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. KUNO postuliert, da\u00df viele dieser Nebenarbeiten bedeutende Hauptwerke der deutschsprachigen Literatur sind, wir belegen diese mit dem R\u00fcckgriff auf die Klassiker dieses Genres und stellen in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern abend habe ich Dir nicht geschrieben, weil es \u00fcber Michael Kohlhaas zu sp\u00e4t geworden ist (kennst Du ihn? Wenn nicht, dann lies ihn nicht! 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