{"id":79626,"date":"2021-03-06T00:01:40","date_gmt":"2021-03-05T23:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79626"},"modified":"2021-04-10T07:31:42","modified_gmt":"2021-04-10T05:31:42","slug":"gedichte-aus-der-kranken-menschenwelt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/06\/gedichte-aus-der-kranken-menschenwelt\/","title":{"rendered":"gedichte aus der kranken menschenwelt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">hans-ulrich prautzsch, der ein ebenso inniges verh\u00e4ltnis zur literatur wie zur bildenden kunst und insbesondere zum buchdruck und zur grafik hat, deb\u00fctierte 1989 mit dem prosaband \u00bbF\u00fcnf Desperados und eine Rothaarige\u00ab beim \u00bbHinstorff-Verlag\u00ab rostock und gab von 1991 bis 2005 die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/12\/unbehaust-revisited\/\">Ur\u00e4us-Handpresse<\/a> in halle an der saale heraus. 2003 erschien der gedichtband <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/04\/14\/gewolltes-blauauge\/\">Gewolltes Blauauge<\/a> bei der \u00bbCorvinus Presse\u00ab berlin, 2004 \u00bbUnter den Aschen erloschener Feuer\u00ab bei der \u00bbSonnenberg-Presse\u00ab chemnitz und kemberg. das \u00bbLyrik Heft 27\u00ab enth\u00e4lt lyrik aus den jahren 1977 bis 2018. die lyrikhefte gibt es seit 2005, unter anderem mit ausgaben von richard pietra\u00df, thomas b\u00f6hme, andr\u00e9 schinkel und andreas altmann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">prautzsch schreibt \u00fcber soziale und medizinische krankheiten und deren folgen, die durch das gift der realwelt entstehen. die sozialen sind menschengemacht, aber auch manche medizinischen das werk des menschen. im gedicht \u00bbIn der Diakonie\u00ab erz\u00e4hlt er vom auftauchen der todesprophetischen kr\u00e4hen, die er nachsichtig betrachtet, da sie von ihrer symbolwirkung nichts wissen: \u00bbLautlos nahezu schweben sie ein \/ ins Ge\u00e4st der abgelaubten Platanen, \/ die der Nacht und dem Tod zugeordneten \/ schwarzgefiederten Tagv\u00f6gel, die doch hier nur schlafen wollen.\u00ab, und setzt fort: \u00bbIch rauche trotz Verbot \/ die zweite Zigarette in Kette.\u00ab den lebensgenu\u00df, hier das rauchen, wie anderswo das kaffeetrinken, l\u00e4\u00dft er sich auch krank nicht nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbwer arm ist, begehrt, und wer begehrt, zieht ein Schicksal auf sich.\u00ab, schrieb c.g. jung. das benennt eine fatalit\u00e4t der normalit\u00e4t. was schicksal hei\u00dft, ist meist, von der last der gerade aktuellen wirklichkeit hervorgerufen, die konsequenz des individuellen und kollektiven wiederholungszwangs der konformistischen mehrheit, der auch andere unfrei macht. \u00bbWem es gelingt, seinen individuellen Narzi\u00dfmus zum Gruppennarzi\u00dfmus werden zu lassen, der kann denselben Narzi\u00dfmus ausleben, ohne verr\u00fcckt zu werden, weil er ja von allen in seinem Gruppennarzi\u00dfmus best\u00e4rkt wird.\u00ab, analysierte erich fromm. menschen wachsen von vornherein gruppennarzi\u00dftisch auf, wobei das kollektive das individuelle h\u00e4ufig verflacht und vergr\u00f6bert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">manche meinen, unrecht sei der normalzustand unter menschen. es geh\u00f6rt zu den erfahrungen von hans-ulrich prautzsch, unter schwierigen umst\u00e4nden zu leben, denen er sein k\u00e4mpfernaturell sowie seine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/02\/05\/solidaritat-der-solitare\/\">Solidarit\u00e4t der Solit\u00e4re<\/a> entgegensetzt. der dichter steht ohnehin immer am au\u00dfenrand realer welten. armut ist eine gesellschaftliche krankheit, die andere krankheiten erzeugt. zudem sind die psychisch gesunden oft die ideell kranken, und umgekehrt. die griechen der klassischen antike, die glaubten, nur in einem gesunden k\u00f6rper wohne ein gesunder geist, waren begabte, sympathische und naive kinder. schon die gnostiker, oder pneumatiker, sahen manches problematischer, und juden sowieso, da sie historisch dachten, nicht zuletzt weil sie besonders intensiv und unertr\u00e4glich die grunderfahrung der menschheit und jedes sensiblen und klugen einzelnen menschen durchlitten hatten, die der vertreibung und des vertriebenseins. erwachsen werden bedeutet erst einmal, die verkehrtheit der welt zu erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/11\/16\/heiliger-november\/\">Heiliger November<\/a> schreibt er: \u00bbweil nur, wer ALLES aufgibt, neu beginnen kann.\u00ab wem alles fehlt, der darf auf alles hoffen. dies zu sagen, klingt freilich zynisch. in \u00bbRes\u00fcmee\u00ab lesen wir: \u00bbDas \/ Vorl\u00e4ufige l\u00e4\u00dft hoffen.\u00ab jede ver\u00e4nderung ist zun\u00e4chst unwirklich. der autor sieht im vorl\u00e4ufigen das unabgegoltene. \u00bbLa\u00df ich dem Flu\u00df die Flasche. Die \/ Treibt, im leergesoffnen Bauch Auf \/ Einem Zettel ein St\u00fcck Traum, der \/ Reicht weit, den Flu\u00df hinab ins Meer.\u00ab kann man die eigenen hoffnungen immer nur ins unbekannte hinein, als flaschenpost, die nur eventuell ankommt und gefunden wird, auf die reise schicken? der sinn von utopien besteht weniger im glauben, da\u00df sie realisierbar seien, der schnell irreleitet, sondern in der notwendigkeit eines geistigen vorlaufs und des voraussehens k\u00fcnftiger chancen und gefahren. indem sie das vorhandene am idealen, besseren, freieren, gerechteren messen lassen, sind sie ein kritikpotential jeder gegenwart gegen\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">literarisch anregen lie\u00df sich prautzsch, der auch alltagssprache, bis hin zum jargon, lyrisch nutzt, neben fran\u00e7ois villon, seinem ur-vorbild, und erich m\u00fchsam sowie dem fr\u00fchen hans magnus enzensberger und peter r\u00fchmkorf, von lyrikern der \u00bbS\u00e4chsischen Dichterschule\u00ab wie volker braun, auf den das gedicht \u00bbRes\u00fcmee\u00ab anspielt, karl mickel oder richard leising, zudem heiner m\u00fcller, der ebenfalls aus sachsen stammte. viele, nicht alle, der texte der zuletzt genannten sind aufkl\u00e4rerisch, geschichtsphilosophisch, analytisch, aufs wesentliche konzentriert, n\u00fcchtern, worin vielfache ern\u00fcchterung mitwirkt, k\u00fchl, klar, knapp, direkt, rhythmisch, kantig und herb, handwerklich genau und oft zugleich kunstvoll gebaut, aber ohne formale pirouetten. man nahm oder nimmt vielfach plebejische blickwinkel ein und beschreibt die welt aus der perspektive derer, die geschichte als objekt erfahren, also von unten, und kritisiert die jeweils herrschenden verh\u00e4ltnisse. heiner m\u00fcller notierte in seinen letzten lebensmonaten, schon schwer krank, extrem verknappte gedanken, wie f\u00fcr \u00bbAjax zum Beispiel\u00ab von 1995, wo er illusionslos feststellte: \u00bbDie Staatsgewalt geht vom Geld aus.\u00ab, \u00bbdie Zeit \/ steht als Immobilie zum Verkauf.\u00ab, \u00bbArbeit macht unfrei.\u00ab und \u00bbDas letzte Kriegsziel ist die Atemluft.\u00ab so verabschiedete er sich von einer welt der unfreiwillig freiwilligen selbstentfremdung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">zudem entdeckt man bei prautzsch eine n\u00e4he zu amerikanischen lyrikern wie william carlos williams, charles bukowski oder allen ginsberg. williams, der armenarzt war, schrieb minimalistische gedichte wie \u00bbFr\u00fchst\u00fcck: \u00bbZwanzig Spatzen \/ auf \/\/ einem Fladen \/ Mist: Leben und \/ leben lassen.\u00ab und \u00bbV\u00f6llige Zerst\u00f6rung\u00ab: \u00bbEs war ein eiskalter Tag. \/ wir begruben die Katze, \/ trugen die Kiste hinaus \/ und verbrannten sie \/\/ im Hinterhof. \/ Was den Fl\u00f6hen entkam, \/ der Erde, dem Feuer \/ ging an der K\u00e4lte ein.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der maler und grafiker uwe pfeifer, den man der \u00bbLeipziger Schule\u00ab der bildenden k\u00fcnste zurechnet, n\u00e4hert sich mit seinen holzschnitten im lyrikheft dem minimalistischen der gedichte von prautzsch an und greift dessen motive auf, teils auch ironisch. zum gedicht \u00bbHymne auf meine Stammkneipe in schlechten Jahren\u00ab, es gibt mehrere kneipentexte, schuf er eine grafik mit einem wie ein sonnenodervollmondgesicht lachenden tisch samt zigarette im mund und biergl\u00e4sern ringsum, wor\u00fcber rauchende zigaretten schweben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">mit wenigen ver\u00e4nderungen k\u00f6nnte aus dem gesicht heute eine darstellung des corona-virus werden. inzwischen gibt es corona-torte, corona-kekse, corona-br\u00f6tchen, corona-eis, corona-tapeten und corona-luftballons. eine corona-torte gabs zum beispiel bei \u00bbquer\u00ab, nicht zu verwechseln mit verqueren agitatoren und gl\u00e4ubigen, zum ersten geburtstag von covid-19, wo die brennende kerze mit einer wasserspritze gel\u00f6scht wurde, in der wahrscheinlich ein desinfektionsmittel war. wegen corona darf man ja nicht pusten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAm Rande des Wahnsinns \/ Erwischt mich jetzt auch noch \/ Die sattsam bekannte \/ Gef\u00e4hrtin Podagra.\u00ab, hei\u00dfts im gedicht \u00bbIn der Entgiftung\u00ab. lukian von samosata, der griechisch schreibende satiriker syrischer herkunft aus dem postmodernen zweiten jahrhundert, verfa\u00dfte das b\u00f6se gedicht \u00bbAn das Podagra\u00ab, gerichtet an die g\u00f6ttin podagra: \u00bbDu gro\u00dfe Bettlerfeindin, G\u00f6ttin, die \/ Allein den \u00dcbermut des Reichtums z\u00e4hmt, \/ wer wei\u00df das Leben leichter sich zu machen \/ als du? Du gehst sogar auf \u2013 fremden F\u00fc\u00dfen, \/ und niemals darf es dir an \u2013 Salben fehlen, \/ an Kr\u00e4nzen nie, noch an auson&#8217;schem Weine \/ Bei Bettlern findet sich das alles nicht: \/ drum fliehst du der Armut kahle H\u00fctte \/ und legest dich den Reichen nur \u2013 zu F\u00fc\u00dfen\u00ab. bettler bekommen sprichw\u00f6rtlich nicht podagra, wohl wegen ihrer ern\u00e4hrung. v\u00f6llerei, die bei bettlern selten sein d\u00fcrfte, soll zu fu\u00dfgicht f\u00fchren. wer wenig i\u00dft, bekommt also manche krankheiten nicht, daf\u00fcr andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">bereits 1989 erw\u00e4hnte prautzsch im gedicht \u00bbAbgesang\u00ab ozonloch und klimawandel: \u00bbDank dem Ozonloch darf ich \/ Mitten im grimmen Winter \/ Unter einem schamlos blauen Himmel \/ Und einer geil glei\u00dfenden Sonne \/ Einen \u00fcbern\u00e4chtigten Suffkopp spazierenf\u00fchren, \/ Den ich habe\u00ab. wenn jemand, der in 2000 jahren lebt, den heutigen menschenpark s\u00e4he, w\u00fcrde er vermutlich ebenfalls sagen, da\u00df ihm die seltsamen zweibeinigen ungefl\u00fcgelten wesen darin in ihrem verhalten zugleich befremdlich und bekannt vorkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">vor 6000 jahren begann der mensch die erde zu ver\u00e4ndern, indem er das freie umherstreifen der j\u00e4ger und sammler aufgab und verlor, se\u00dfhaft wurde und sich, vor allem durch die viehzucht und das speichern der ernteertr\u00e4ge, zahlreiche krankheiten ins haus holte. vor 500 jahren expandierten europ\u00e4ische v\u00f6lker mit ihren kolonialistischen eroberungen nach amerika, was 80 bis 90 prozent der indianischen bev\u00f6lkerung nicht \u00fcberlebten. es folgten raubbau an der natur, zerst\u00f6rungen der nat\u00fcrlichen gleichgewichte, erdwasserundluftverschmutzung, klimawandel, artensterben und pandemien. wenn wir alles zugrunde richten wollen, m\u00fcssen wir nur so weitermachen wie bisher. das eis im nordpolargebiet taut inzwischen schneller ab, als von klimaforschern bef\u00fcrchtet. die menschheit hat auf ihrem eigenen planeten wirkungen wie einschl\u00e4ge von meteoriten oder asteroiden. wenn man sieht, was menschen auf der erde anrichten, m\u00f6chte man hoffen, mehr saurier h\u00e4tten \u00fcberlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbPostfaktisch\u00ab von 2016 schreibt er: \u00bbDie Zeitgeistpupser jeglicher Couleur \/ wollen nunmehr postfaktisch verstanden sein \/ Wer aber kennt schon die Fakten &#8211; die Statistiken, die selbst \/ postfaktisch nicht zu deuten sind.\u00ab unwahrheit und l\u00fcge gab es bereits fr\u00fcher, auch in medien, siehe das sprichwort \u00bbL\u00fcgen wie gedruckt.\u00ab, das urspr\u00fcnglich die presse meinte. \u00bbL\u00fcgenpresse\u00ab rufen jetzt jene, die wom\u00f6glich zu lange glaubten, etwas sei wahr, blo\u00df weil es in der zeitung steht. schwindel und hetze erscheinen heute nur anders und erreichen schneller eine gr\u00f6\u00dfere wirksamkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">menschen k\u00f6nnen das meiste, zu dem sie sich \u00e4u\u00dfern, nicht wirklich objektiv bewerten, da sie es konkret gar nicht oder lediglich oberfl\u00e4chlich und ungenau kennen. da\u00df sie dennoch urteile dar\u00fcber f\u00e4llen, gilt als normal. in meinungsumfragen werden h\u00e4ufig ressentiments und stimmungen abgefragt. alle haben jene vorurteile, und damit, voreingenommen, also vereinnahmt, h\u00e4ufig fehlurteile, die ihnen nutzen. werden solche urteile kollektiv, k\u00f6nnen ganze menschengruppen den verstand verlieren. auch postmoderne menschen bleiben daher von raubtieren bedroht wie urmenschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">gegenw\u00e4rtige verschw\u00f6rungstheorien sind eine neue form der alten vorurteile. je komplexer und komplizierter eine gesellschaft ist, umso perfekter und raffinierter verbirgt sie strukturen und methoden ihrer machtaus\u00fcbung. das gewerbe der l\u00fcgenundbetrugsberater boomt. da mu\u00df man sich \u00fcber verschw\u00f6rungserfinder und verschw\u00f6rungsgl\u00e4ubigkeit nicht wundern. manche gedichte scheinen den illusionsverhafteten menschen brechts \u00bbGlotzt nicht so romantisch!\u00ab zuzurufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-79632 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel-174x300.jpg\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel-174x300.jpg 174w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel-260x450.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel-160x277.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/LyrikHeft_27_Titel.jpg 347w\" sizes=\"auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px\" \/><\/a>Lyrik Heft 27<\/strong>, von hans-ulrich prautzsch. \u00bbSonnenberg-Presse\u00ab. chemnitz und kemberg, 2020<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO widmet dem Gedicht auch in diesem Jahr den genauen Blick, das aufmerksame, geduldige, ins Denken gedrehte Lesen und Wiederlesen, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; hans-ulrich prautzsch, der ein ebenso inniges verh\u00e4ltnis zur literatur wie zur bildenden kunst und insbesondere zum buchdruck und zur grafik hat, deb\u00fctierte 1989 mit dem prosaband \u00bbF\u00fcnf Desperados und eine Rothaarige\u00ab beim \u00bbHinstorff-Verlag\u00ab rostock und gab von 1991 bis&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/06\/gedichte-aus-der-kranken-menschenwelt\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":79632,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1002,94],"class_list":["post-79626","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-hans-ulrich-prautzsch","tag-holger-benkel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79626","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79626"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79626\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79626"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79626"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79626"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}