{"id":79372,"date":"2022-01-15T00:01:20","date_gmt":"2022-01-14T23:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79372"},"modified":"2022-02-17T19:24:42","modified_gmt":"2022-02-17T18:24:42","slug":"die-tigerin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/01\/15\/die-tigerin\/","title":{"rendered":"Die Tigerin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Auszug<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kein Mensch wu\u00dfte, wovon er eigentlich lebte. Das ist zwar in den ma\u00dfgebenden Kreisen von Paris die Voraussetzung daf\u00fcr, ernst genommen zu werden; der Umstand aber, da\u00df man Fec weder spielen sah, noch je in deutlicher Gesellschaft eines weiblichen Wesens, kurz niemals in einer jener Situationen, welche immerhin gewisse Anhaltspunkte f\u00fcr etwaige Eink\u00fcnfte bieten, hatte die im allgemeinen unvorteilhafte Folge, da\u00df man ihn nicht ernst nahm. Man hielt ihn f\u00fcr einen jener posthumen Idealisten, die zwischen Fourier und Bakunin hausieren und in irgendeiner tiefen Mission d\u00fcnne Reven\u00fcen beziehen; oder f\u00fcr einen bedauernswerten Dilettanten, der im geheimen an einem umst\u00fcrzlerischen Werk arbeitet; oder f\u00fcr einen kleinen Spezialisten, dessen Ressort schon eines Tages sich enth\u00fcllen w\u00fcrde; oder sogar f\u00fcr einen versch\u00e4mten Arbeiter; viele aber hielten ihn schlankweg f\u00fcr einen Trottel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gro\u00df und allgemein war deshalb die Verbl\u00fcffung, als man Fec pl\u00f6tzlich an der Seite der sch\u00f6nen Bichette sah, die ihn \u00f6ffentlich mit allen Zeichen wilder Gunst umgab. Und nach wenigen Tagen war es g\u00e4nzlich au\u00dfer Zweifel, das Unglaubliche war geschehen: Bichette hatte ihren Meister gefunden, Bichette, die Tigerin, war \u2013 gez\u00e4hmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie hatte diesen Beinamen nicht nur erhalten, weil er im allgemeinen auf sie zutraf, sondern weil sie ihn tats\u00e4chlich vollauf rechtfertigte: sie war ausschweifend, grausam, hinterlistig, ja oft niedertr\u00e4chtig und von einem unhemmbaren Hang zum Vagabondieren besessen. Sie hatte kupferrotes Haar, schwarze von bl\u00e4ulichem Wei\u00df umschlossene Augen und besa\u00df jene scharfen Farben, welche die Pariserin sich anschminkt, teilweise von Natur aus. Sie trug zu jeder Jahreszeit Rock und Bluse, selten ein Brusttuch und nie einen Hut. Ihre Stimme war, obwohl im Grunde rauh, dennoch schneidend und von seltener Suggestivit\u00e4t. Sie sprach nur Argot, den sie durch eine gro\u00dfe Zahl h\u00f6chst eigenwilliger Wortbildungen vermehrt hatte. Drei M\u00e4nner waren ihretwegen ins Gef\u00e4ngnis gekommen, zwei hatten <a id=\"page4\" title=\"facility\/gary\" name=\"page4\"><\/a>sich ihretwegen erschossen und der unz\u00e4hlbare Rest ihrer Liebhaber, die sie alle nach wenigen N\u00e4chten abgesch\u00fcttelt hatte, ohne von Beschw\u00f6rungen oder Drohungen sich imponieren zu lassen, w\u00e4re ausnahmslos auf das kleinste Zeichen hin, zu allem bereit, zu ihr zur\u00fcckgekehrt. Sie war unter ihren Kolleginnen verha\u00dft, weil sie nie Geld verlangte. Die M\u00e4nner dr\u00e4ngten es ihr auf oder wertvolle Geschenke oder was sie eben hatten. Ihr Stolz war grenzenlos, ihr Hohn gr\u00e4\u00dflich und forderte man sie nur durch ein fast unmerkliches L\u00e4cheln heraus, so raufte sie mit jedem, wer immer es auch sein mochte, und mit einer Geschicklichkeit, die sie gef\u00e4hrlich machte. Das, was fast jedem Weib zumindest einmal im Leben widerf\u00e4hrt, einem Mann, sei es auch nur kurze Zeit, zu verfallen, war deshalb bei Bichette etwas geradezu Unglaubliches.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es verstand sich somit von selbst, da\u00df die Neugierde in den Montmartre-Caf\u00e9s Formen heftigster Aufregung annahm. Jeder wollte die Basis dieses Verh\u00e4ltnisses kennen. Die k\u00fchnsten Hypothesen schwirrten \u00fcber die Tische hin. Alle wurden als zu primitiv oder zu gew\u00f6hnlich verworfen; sonderlich in Ansehung Fecs, der pl\u00f6tzlich in den Augen aller zu einer im h\u00f6chsten Ma\u00dfe bemerkenswerten Pers\u00f6nlichkeit aufgestiegen war, von der man sich nicht nur alles, sondern vielleicht noch ungeahntes Letzten versehen durfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die M\u00f6glichkeit, da\u00df Fec diesen Erwartungen entsprechen k\u00f6nnte, war zweifellos vorhanden, gleichwohl aber noch keineswegs begr\u00fcndet: Bichettes Kapitulation hatte sich auf eine Weise vollzogen, die ebenso einfach war wie gew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p class=\"center\" style=\"text-align: justify;\">*<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war bei \u203aL\u00e9on\u2039 gewesen, einer kleinen, nur von Kokotten, Zuh\u00e4ltern und verwandten J\u00fcnglingen frequentierten Brasserie auf dem Boulevard de Clichy.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette war gegen vier Uhr morgens in Begleitung eines die herk\u00f6mmlichen K\u00f6rperdimensionen seiner Rasse betr\u00e4chtlich \u00fcberschreitenden Japaners erschienen, hatte an der Bar\u00a0hintereinander vier Gl\u00e4ser Wei\u00dfwein hinuntergegossen und sich hierauf gelangweilt auf eine Bank geworfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Japaner setzte sich dem\u00fctig neben sie und liebkoste h\u00fcndisch ihre kleine kr\u00e4ftige Hand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie entri\u00df sie ihm und versetzte ihm einen Sto\u00df gegen den Kopf, so da\u00df er beinahe zu Boden gefallen w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er blieb nun schweigend und dumpf neben ihr sitzen, die bewegungslos vor sich hin stierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec, der all das beobachtet hatte, machte, mehr aus Langeweile als aus Spott, dem Japaner ein Zeichen, zu ihm zu kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erhob sich sofort, sehr erfreut, seiner nicht gerade schmeichelhaften Situation entgehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der riesige Leib auf seinen Tisch zu sich bewegte, fiel Fec ein, da\u00df er Bichette beleidigt hatte, und da er ihre Rauflust kannte, war er neugierig auf das, was etwa folgen w\u00fcrde. W\u00e4hrend er den Japaner allerlei Belangloses fragte, lie\u00df er Bichette nicht aus den Augen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie stand denn auch nach wenigen Minuten langsam auf und schlenderte, nachl\u00e4ssig in den H\u00fcften sich drehend, an Fecs Tisch heran.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Japaner schwieg augenblicks und beglotzte scheu seine schmutzigen H\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec, doch ein wenig nerv\u00f6s geworden, fing an, halblaut zu singen: \u00bbJ&#8217;ai une femme qui aime les animaux, \u00e7a c&#8217;est rigolo, \u00e7a c&#8217;est rigolo &#8230;\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette griff schnell und fest in seine Haare, ri\u00df seinen Kopf nach hinten, starrte ihm w\u00fctend in die Augen und zischte: \u00bbScheinst mich nicht zu kennen &#8230; Wer bist du \u00fcberhaupt, hein?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Fec, den der Haarboden heftig schmerzte, nicht antwortete, schrie sie den Japaner an: \u00bbWoher kennst du denn diesen Schnock?\u00ab (Eigene Wortbildung Bichettes.)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Japaner schwieg, verlegen die schmalen Lippen von den gelben Z\u00e4hnen ziehend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette, welche die Bewegungslosigkeit Fecs zu verwirren <a id=\"page6\" title=\"facility\/marietta1968\" name=\"page6\"><\/a>begann, lie\u00df seinen Kopf fahren. \u00bbSchlingue! &#8230; Und du, gelber Idiot, kannst bleiben, wo du bist.\u00ab Hierauf verlie\u00df sie, die Schultern rollend, sehr langsam das Lokal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Japaner wollte ihr folgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec aber hielt ihn zur\u00fcck, indem er ihm, ohne besondere Absicht, lediglich einem begreiflichen Arger nachgebend, mitteilte, wer mit Bichette \u00f6fter sich zeige, bek\u00e4me es bald mit der Polizei zu tun &#8230;<\/p>\n<p class=\"center\" style=\"text-align: justify;\">*<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der n\u00e4chsten Nacht sa\u00df Fec an demselben Tisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegen vier Uhr morgens kam Bichette. Allein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer Viertelstunde winkte sie Fec, der, sehr im Zweifel \u00fcber ihre Absichten, einige Sekunden verstreichen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann sah er Bichette nochmals an. Und bemerkte um ihren Mund jenen gewissen Ausdruck, den alle Frauen haben, wenn sie einen Mann wollen. Das entschied. Er erhob sich, schob, die H\u00e4nde in den Hosentaschen, auf den Fu\u00dfspitzen sich durch die Tische und lie\u00df sich, gew\u00e4hlt umst\u00e4ndlich, an Bichettes Tisch nieder, ohne sie auch nur anzublicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette rauchte, die Backen bl\u00e4hend, sah Fec auf die Fingern\u00e4gel und sagte schneidend: \u00bbBei mir gibts keine geholten Sachen. Merk dir das!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec r\u00fchrte sich nicht, w\u00e4hrend er knurrte: \u00bbIch hatte mir gar nichts dabei gedacht.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichettes Lippen warfen sich h\u00f6hnisch. Dann lachte sie mit dem Atem. \u00bbScheinst noch nicht viel gegouapt zu haben. Hast ja H\u00e4nde wie ne Laus.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec l\u00e4chelte ein wenig. \u00bbWenn du mit mir kommen willst, ist mirs recht. Wenn nicht, dann geh ich.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette musterte ihn kurz, aber scharf und war erstaunt, bemerken zu m\u00fcssen, da\u00df er augenscheinlich es genau so meinte, wie er es gesagt hatte. Noch z\u00f6gerte sie. Ihr Stolz begann vor der M\u00f6glichkeit, es k\u00f6nnte eine Erniedrigung sein, <a id=\"page7\" title=\"facility\/gary\" name=\"page7\"><\/a>sich zu regen. Dann aber warf es sie innerlich herum: gerade ihr Stolz gebot ihr, diese harte M\u00e4nnlichkeit so untertan zu entlassen wie alle Vorg\u00e4nger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEh ben\u00ab, fragte Fec, an seiner M\u00fctze r\u00fcckend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBleib!\u00ab<\/p>\n<p class=\"center\" style=\"text-align: justify;\">*<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs ergriff Fec Bichettes Handt\u00e4schchen. \u00bbSilber?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJa.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEin sch\u00f6nes St\u00fcck.\u00ab Fee wog es in der hohlen Hand. \u00bbF\u00fcrchtest du nicht &#8230;?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbTaf?\u00ab Bichette blinzelte. \u00bbBei mir nicht. Und dann &#8230; mich beroupt man nicht.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec gelang es, nicht zu l\u00e4cheln. Aber es zwang ihn, sich ganz von fern zu melden. \u00bbAh, es gibt Leute, denen gegen\u00fcber s\u00e4mtliche Standpunkte verfehlt sind Meist h\u00e4lt man sie f\u00fcr naiv\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette schwieg lange. Endlich sagte sie gedehnt: \u00bbSind es manchmal trotzdem.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec r\u00e4usperte sich und warf, wissend, da\u00df er sie damit \u00e4rgerte, kurz hin: \u00bbDu liebst wohl die sogenannten feinen Kerle.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette verkniff h\u00e4\u00dflich die Lippen. \u00bbNein.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHm. Ein sogenannter feiner Kerl ist ja auch furchtbar langweilig.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWie jeder.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAuch ein sogenannter feiner Mensch?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie? Die sind ja \u00fcberhaupt zum Verrecken.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbFamos!\u00ab Fec zog l\u00e4chelnd sein Halstuch fester. \u00bbDu liebst also \u2013 die Tiere.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette zuckte ver\u00e4chtlich die Schultern. \u00bbSchnock!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bb\u00dcbrigens habe ich mir gar nichts dabei gedacht,\u00ab sagte Fec ruhig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bichette spie aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"page8\" title=\"facility\/gary\" name=\"page8\"><\/a>In dem schmutzigen A\u00ebro-Hotel in der Rue Puget bewohnte Bichette ein kleines verr\u00e4uchertes Zimmer im vierten Stock.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie zog sich sofort aus. Und mit einer Geschwindigkeit, die jedem andern geschmeichelt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec befand sich noch in seiner Hose, als Bichette bereits nackt auf dem Bett lag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unwillk\u00fcrlich betrachtete er ihren K\u00f6rper.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gesicht abwendend, fragte Bichette leise: \u00bbBin ich sch\u00f6n?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJa.\u00ab Fec zog sich aus, ohne sich zu beeilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er sich auf den Bettrand setzte, griff Bichette ihm zwischen die Schenkel und \u00f6ffnete rund die Lippen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So nahm er sie langsam und fest in seine Arme &#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um acht Uhr morgens schliefen sie noch nicht und hatten kein Wort weiter gesprochen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um neun Uhr sagte Bichette mit zitternder Stimme: \u00bbLa\u00df mich jetzt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec machte Anstalten, das Bett zu verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbKannst hier schlafen, wenn du willst.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fec legte sich wortlos auf die Seite und schlief ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die folgenden Tage verbrachten sie ununterbrochen beisammen. Ebenso die N\u00e4chte. Sie sprachen fast nichts mehr. Nur von Zeit zu Zeit streichelte Bichette Fecs Hand. Oder sie spielte mit seinen Haaren. Oder mit seiner M\u00fctze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am f\u00fcnften Tag aber, morgens gegen neun Uhr, bekam sie einen Weinkrampf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_79377\" style=\"width: 211px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Walter_Serner_1889-1942.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-79377\" class=\"wp-image-79377 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Walter_Serner_1889-1942-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Walter_Serner_1889-1942-201x300.jpg 201w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Walter_Serner_1889-1942-160x238.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Walter_Serner_1889-1942.jpg 235w\" sizes=\"auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-79377\" class=\"wp-caption-text\">Walter Serner (vor 1929)<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der<span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a><span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Novelle. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, dass sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. Daher stellen wir in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug Kein Mensch wu\u00dfte, wovon er eigentlich lebte. Das ist zwar in den ma\u00dfgebenden Kreisen von Paris die Voraussetzung daf\u00fcr, ernst genommen zu werden; der Umstand aber, da\u00df man Fec weder spielen sah, noch je in deutlicher Gesellschaft eines weiblichen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/01\/15\/die-tigerin\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":75,"featured_media":98075,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1087],"class_list":["post-79372","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-walter-serner"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/75"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79372"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79372\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98077,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79372\/revisions\/98077"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98075"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}