{"id":79362,"date":"2022-09-20T00:01:47","date_gmt":"2022-09-19T22:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=79362"},"modified":"2022-02-24T16:25:45","modified_gmt":"2022-02-24T15:25:45","slug":"unterm-birnbaum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/09\/20\/unterm-birnbaum\/","title":{"rendered":"Unterm Birnbaum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">\u00a0 \u00a0 \u00a0Auszug<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor dem in dem gro\u00dfen und reichen Oderbruchdorfe Tschechin \u2013 halben Wegs zwischen K\u00fcstrin und Frankfurt \u2013 um Michaeli 20 er\u00f6ffneten <i>Gasthaus und Materialwaarengesch\u00e4ft von Abel Hradscheck<\/i> (so stand auf einem \u00fcber der Th\u00fcr angebrachten Schilde) wurden S\u00e4cke, vom Flur her, auf einen mit zwei magern Schimmeln bespannten Bauerwagen geladen. Einige von den S\u00e4cken waren nicht gut gebunden oder hatten kleine L\u00f6cher und Ritzen und so sah man denn an dem, was herausfiel, da\u00df es Rapss\u00e4cke waren. Auf der Stra\u00dfe neben dem Wagen aber stand Abel Hradscheck selbst und sagte zu dem eben vom Rad her auf die Deichsel steigenden Knecht: \u201eUnd nun vorw\u00e4rts, Jakob, und gr\u00fc\u00dfe mir Oelm\u00fcller Quaas. Und sag\u2019 ihm, bis Ende der Woche m\u00fc\u00dft\u2019 ich das Oel haben, Leist in Wrietzen warte schon. Und wenn Quaas nicht da ist, so bestelle der Frau meinen Gru\u00df und sei h\u00fcbsch manierlich. Du wei\u00dft ja Bescheid. Und wei\u00dft auch, K\u00e4tzchen h\u00e4lt auf Komplimente.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der als Jakob Angeredete nickte nur statt aller Antwort, setzte sich auf den vordersten Rapssack und trieb beide Schimmel mit einem schl\u00e4frigen \u201eH\u00fch\u201c an, wenn \u00fcberhaupt von antreiben die Rede sein konnte. Und nun klapperte der Wagen nach rechts hin den Fahrweg hinunter, erst auf das Bauer Orthsche Geh\u00f6ft sammt seiner Windm\u00fchle (womit das Dorf nach der Frankfurter Seite hin abschlo\u00df) und dann auf die weiter drau\u00dfen am Oderbruch-Damm gelegene Oelm\u00fchle zu. Hradscheck sah dem Wagen nach, bis er verschwunden war, und trat dann in den Hausflur zur\u00fcck. Dieser war breit und tief und theilte sich in zwei H\u00e4lften, die durch ein paar Holzs\u00e4ulen und zwei dazwischen ausgespannte H\u00e4ngematten von einander getrennt waren. Nur in der Mitte hatte man einen Durchgang gelassen. An dem Vorflur lag nach rechts hin das Wohnzimmer, zu dem eine Stufe hinauff\u00fchrte, nach links hin aber der Laden, in den man durch ein gro\u00dfes, fast die halbe Wand einnehmendes Schiebefenster hineinsehen konnte. Fr\u00fcher war hier die Verkaufsstelle gewesen, bis sich die zum Vornehmthun geneigte Frau Hradscheck das Herumtrampeln auf ihrem Flur verbeten und auf Durchbruch einer richtigen Ladenth\u00fcr, also von der Stra\u00dfe her, gedrungen hatte. Seitdem zeigte dieser Vorflur eine gewisse Herrschaftlichkeit, w\u00e4hrend der nach dem Garten hinausf\u00fchrende Hinterflur ganz dem Gesch\u00e4ft geh\u00f6rte. S\u00e4cke, Citronen- und Apfelsinenkisten standen hier an der einen Wand entlang, w\u00e4hrend an der andern \u00fcbereinandergeschichtete F\u00e4sser lagen, Oelf\u00e4sser, deren stattliche Reihe nur durch eine zum\u00a0Keller hinunterf\u00fchrende Fallth\u00fcr unterbrochen war. Ein sorglich vorgelegter Keil hielt nach rechts und links hin die F\u00e4sser in Ordnung, so da\u00df die untere Reihe durch den Druck der obenaufliegenden nicht ins Rollen kommen konnte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">So war der Flur. Hradscheck selbst aber, der eben die schmale, zwischen den Kisten und Oelf\u00e4ssern freigelassene Gasse passierte, schlo\u00df, halb \u00e4rgerlich halb lachend, die trotz seines Verbotes mal wieder offenstehende Fallth\u00fcr und sagte: \u201eDieser Junge, der Ede. Wann wird er seine f\u00fcnf Sinne beisammen haben!\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit trat er vom Flur her in den Garten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier war es schon herbstlich, nur noch Astern und Reseda bl\u00fchten zwischen den Buchsbaumrabatten und eine Hummel umsummte den Stamm eines alten Birnbaums, der mitten im Garten hart neben dem breiten Mittelsteige stand. Ein paar M\u00f6hrenbeete, die sich, sammt einem schmalen mit Kartoffeln besetzten Ackerstreifen, an eben dieser Stelle durch eine Spargel-Anlage hinzogen, waren schon wieder umgegraben, eine frische Luft ging, und eine schwarzgelbe, der nebenanwohnenden Wittwe Jeschke zugeh\u00f6rige Katze schlich, muthma\u00dflich auf der Sperlingssuche, durch die schon hoch in Samen stehenden Spargelbeete.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hradscheck aber hatte dessen nicht Acht. Er ging vielmehr rechnend und w\u00e4gend zwischen den Rabatten hin und kam erst zu Betrachtung und Bewu\u00dftsein, als er, am Ende des Gartens angekommen, sich umsah und nun die R\u00fcckseite seines Hauses vor sich hatte. Da lag es, sauber und freundlich, links die sich von der Stra\u00dfe her bis in den Garten hineinziehende Kegelbahn, rechts der Hof sammt dem K\u00fcchenhaus, das er erst neuerdings an den Laden angebaut hatte. Der kaum vom Winde bewegte Rauch stieg sonnenbeschienen auf und gab ein Bild von Gl\u00fcck und Frieden. Und das alles war sein! Aber wie lange noch? Er sann \u00e4ngstlich nach und fuhr aus seinem Sinnen erst auf, als er, ein paar Schritte von sich entfernt, eine gro\u00dfe, durch ihre Schwere und Reife sich von selbst abl\u00f6sende Malvasierbirne mit eigenth\u00fcmlich dumpfem Ton aufklatschen h\u00f6rte. Denn sie war nicht auf den harten Mittelsteig, sondern auf eins der umgegrabenen M\u00f6hrenbeete gefallen. Hradscheck ging darauf zu, b\u00fcckte sich und hatte die Birne kaum aufgehoben, als er sich von der Seite her angerufen h\u00f6rte:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDag, Hradscheck. Joa, et wahrd nu Tied. De Malvesieren k\u00fcmmen all von s\u00fclwst.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er wandte sich bei diesem Anruf und sah, da\u00df seine Nachbarin, die Jeschke, deren kleines, etwas zur\u00fcckgebautes Haus den Blick auf seinen Garten hatte, von dr\u00fcben her \u00fcber den Himbeerzaun kuckte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJa Mutter Jeschke, \u2019s wird Zeit,\u201c sagte Hradscheck. \u201eAber wer soll die Birnen abnehmen? Freilich wenn Ihre Line hier w\u00e4re, die k\u00f6nnte helfen. Aber man hat ja keinen Menschen und mu\u00df alles selbst machen.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNa, Se hebben joa doch den Jungen, den Ede.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJa, den hab ich. Aber der pfl\u00fcckt blos f\u00fcr sich.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDat sall woll sien,\u201c lachte die Alte. \u201eEen in\u2019t T\u00f6ppken, een in\u2019t Kr\u00f6ppken.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit humpelte sie wieder nach ihrem Hause zur\u00fcck, w\u00e4hrend auch Hradscheck wieder vom Garten her in den Flur trat.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier sah er jetzt nachdenklich auf die Stelle, wo vor einer halben Stunde noch die Rapss\u00e4cke gestanden hatten, und in seinem Auge lag etwas, als w\u00fcnsch\u2019 er, sie st\u00fcnden noch am selben Fleck oder es w\u00e4ren neue statt ihrer aus dem Boden gewachsen. Er z\u00e4hlte dann die F\u00e4sserreihe, rief, im Vor\u00fcbergehen, einen kurzen Befehl in den Laden hinein und trat gleich danach in seine gegen\u00fcber gelegene Wohnstube.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese machte neben ihrem wohnlichen zugleich einen eigenth\u00fcmlichen Eindruck, und zwar, weil alles in ihr um vieles besser und eleganter war, als sich\u2019s f\u00fcr einen Kr\u00e4mer und Dorf-Materialisten schickte. Die zwei kleinen Sophas waren mit einem hellblauen Atlasstoff bezogen und an dem Spiegelpfeiler stand ein schmaler Trumeau, wei\u00dflackirt und mit Goldleiste. Ja, das in einem Mahagoni-Rahmen \u00fcber dem kleinen Klavier h\u00e4ngende Bild (allem Anscheine nach ein Stich nach Claude Lorrain) war ein Sonnenuntergang mit Tempeltr\u00fcmmern und antiker Staffage, so da\u00df man f\u00fcglich fragen durfte, wie das alles hierherkomme? Passend war eigentlich nur ein Stehpult mit einem Gitter-Aufsatz und einem Kuckloch dar\u00fcber, mit Hilfe dessen man, \u00fcber den Flur weg, auf das gro\u00dfe Schiebefenster sehen konnte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hradscheck legte die Birne vor sich hin und bl\u00e4tterte das Kontobuch durch, das aufgeschlagen auf dem Pulte lag. Um ihn her war alles still und nur aus der halboffenstehenden Hinterstube vernahm er den Schlag einer Schwarzw\u00e4lder Uhr.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war fast, als ob das Ticktack ihn st\u00f6re, wenigstens ging er auf die Th\u00fcr zu, anscheinend um sie zu schlie\u00dfen; als er inde\u00df hineinsah, nahm er \u00fcberrascht wahr, da\u00df seine Frau in der Hinterstube sa\u00df, wie gew\u00f6hnlich schwarz aber sorglich gekleidet, ganz wie Jemand der sich auf Figurmachen und Toilettendinge versteht. Sie flocht eifrig an einem Kranz, w\u00e4hrend ein zweiter, schon fertiger an einer Stuhllehne hing.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDu hier, Ursel! Und Kr\u00e4nze! Wer hat denn Geburtstag?\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNiemand. Es ist nicht Geburtstag. Es ist blos Sterbetag, Sterbetag Deiner Kinder. Aber Du vergi\u00dft alles. Blos Dich nicht.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAch, Ursel, la\u00df doch. Ich habe meinen Kopf voll Wunder. Du mu\u00dft mir nicht Vorw\u00fcrfe machen. Und dann die Kinder. Nun ja, sie sind todt, aber ich kann nicht trauern und klagen, da\u00df sie\u2019s sind. Umgekehrt, es ist ein Gl\u00fcck.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch verstehe Dich nicht.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnd ist nur zu gut zu verstehn. Ich wei\u00df nicht aus noch ein und habe Sorgen \u00fcber Sorgen.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWor\u00fcber? Weil Du nichts Rechtes zu thun hast und nicht wei\u00dft, wie Du den Tag hinbringen sollst. Hinbringen sag\u2019 ich, denn ich will Dich nicht kr\u00e4nken und von todtschlagen sprechen. Aber sage selbst, wenn dr\u00fcben die Weinstube voll ist, dann fehlt Dir nichts. Ach, das verdammte Spiel, das ewige Kn\u00f6cheln und Tempeln. Und wenn Du noch gl\u00fccklich spieltest! Ja, Hradscheck, das mu\u00df ich Dir sagen, wenn Du spielen willst, so spiele wenigstens gl\u00fccklich. Aber ein Wirth, der <i>nicht<\/i> gl\u00fccklich spielt, mu\u00df davon bleiben, sonst spielt er sich von Haus und Hof. Und dazu das Trinken, immer der schwere Ungar, bis in die Nacht hinein.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Er antwortete nicht und erst nach einer Weile nahm er den Kranz, der \u00fcber der Stuhllehne hing, und sagte: \u201eH\u00fcbsch. Alles was Du machst, hat Schick. Ach, Ursel, ich wollte, Du h\u00e4ttest bessere Tage.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei trat er freundlich an sie heran und streichelte sie mit seiner wei\u00dfen fleischigen Hand.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie lie\u00df ihn auch gew\u00e4hren und als sie, wie beschwichtigt durch seine Liebkosungen, von ihrer Arbeit aufsah, sah man, da\u00df es ihrer Zeit eine sehr sch\u00f6ne Frau gewesen sein mu\u00dfte, ja, sie war es beinah noch. Aber man sah auch, da\u00df sie viel erlebt hatte, Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck, Lieb\u2019 und Leid, und durch allerlei schwere Schulen gegangen war. Er und sie machten ein h\u00fcbsches Paar und waren gleichaltrig, Anfang vierzig, und ihre Sprech- und Verkehrsweise lie\u00df erkennen, da\u00df es eine Neigung gewesen sein mu\u00dfte, was sie vor l\u00e4nger oder k\u00fcrzer zusammengef\u00fchrt hatte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der herbe Zug, den sie bei Beginn des Gespr\u00e4chs gezeigt, wich denn auch mehr und mehr, und endlich fragte sie: \u201eWo dr\u00fcckt es wieder? Eben hast Du den Raps weggeschickt, und wenn Leist das Oel hat, hast Du das Geld. Er ist prompt auf die Minute.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJa, das ist er. Aber ich habe nichts davon, alles ist blos Abschlag und Zins. Ich stecke tief drin und leider am tiefsten bei Leist selbst. Und dann kommt die Krakauer Geschichte, der Reisende von Olszewski-Goldschmidt und Sohn. Er kann jeden Tag da sein.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hradscheck z\u00e4hlte noch anderes auf, aber ohne da\u00df es einen tieferen Eindruck auf sie gemacht h\u00e4tte. Vielmehr sagte sie langsam und mit gedehnter Stimme: \u201eJa, W\u00fcrfelspiel und Vogelstellen \u2026\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAch, immer Spiel und wieder Spiel! Glaube mir, Ursel, es ist nicht so schlimm damit und jedenfalls mach\u2019 ich mir nichts d\u2019raus. Und am wenigsten aus dem Lotto; \u2019s is alles Thorheit und weggeworfen Geld, ich wei\u00df es, und doch hab\u2019 ich wieder ein Loos genommen. Und warum? Weil ich heraus will, weil ich heraus <i>mu\u00df<\/i>, weil ich uns retten m\u00f6chte.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSo, so,\u201c sagte sie, w\u00e4hrend sie mechanisch an dem Kranze weiter flocht und vor sich hin sah, als \u00fcberlege sie, was wohl zu thun sei.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSoll ich Dich auf den Kirchhof begleiten?\u201c frug er, als ihn ihr Schweigen zu bedr\u00fccken anfing. \u201eIch thu\u2019s gern, Ursel.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie sch\u00fcttelte den Kopf.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWarum nicht?\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWeil, wer den Todten einen Kranz bringen will, wenigstens an sie gedacht haben mu\u00df.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und damit erhob sie sich und verlie\u00df das Haus, um nach dem Kirchhof zu gehen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Hradscheck sah ihr nach, die Dorfstra\u00dfe hinauf, auf deren rothen D\u00e4chern die Herbstsonne flimmerte. Dann trat er wieder an sein Pult und bl\u00e4tterte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<!-- \/wp:post-content -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph {\"align\":\"center\"} -->\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:image {\"id\":60132,\"align\":\"left\",\"width\":220,\"height\":277} -->\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_60132\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60132\" class=\"wp-image-60132\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"277\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png 440w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-239x300.png 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-260x327.png 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-160x201.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><p id=\"caption-attachment-60132\" class=\"wp-caption-text\">Theodor Fontane (1883) (Gem\u00e4lde von Carl Breitbach)<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n<!-- \/wp:image -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/div>\r\n<div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In 2022 widmet sich KUNO der<span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19652\">Kunstform<\/a><span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Novelle. Wir gehen davon aus, da\u00df es sich bei dieser literarischen Kunstform um eine k\u00fcrzere Erz\u00e4hlung in Prosaform handelt, sie hat eine mittlere L\u00e4nge, was sich darin zeigt, dass sie in einem Zug zu lesen sei. Und schon kommen wir ins Schwimmen. Als Gattung l\u00e4\u00dft sie sich nur schwer definieren und oft nur ex negativo von anderen Textsorten abgrenzen. Daher stellen wir in diesem Jahr alte und neue Texte vor um die Entwicklung der Gattung aufzuhellen.<\/p>\r\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0Auszug Vor dem in dem gro\u00dfen und reichen Oderbruchdorfe Tschechin \u2013 halben Wegs zwischen K\u00fcstrin und Frankfurt \u2013 um Michaeli 20 er\u00f6ffneten Gasthaus und Materialwaarengesch\u00e4ft von Abel Hradscheck (so stand auf einem \u00fcber der Th\u00fcr angebrachten Schilde) wurden&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/09\/20\/unterm-birnbaum\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":191,"featured_media":100258,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2418],"class_list":["post-79362","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theodor-fontane"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/191"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=79362"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79362\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100259,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/79362\/revisions\/100259"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100258"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=79362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=79362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=79362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}