{"id":7914,"date":"2012-10-11T00:10:35","date_gmt":"2012-10-10T22:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7914"},"modified":"2019-01-23T06:26:27","modified_gmt":"2019-01-23T05:26:27","slug":"what-the-hell-are-ebooks","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/11\/what-the-hell-are-ebooks\/","title":{"rendered":"What The Hell Are eBooks?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Fragte ich mich vor noch nicht allzu langer Zeit. Ich informierte mich und kam zu folgendem Ergebnis:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/220px-Cybook_Opus_Bookeen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7920\" title=\"220px-Cybook_Opus_Bookeen\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/220px-Cybook_Opus_Bookeen.jpg\" alt=\"E-Book-Leseger\u00e4t in Anwendung\" width=\"220\" height=\"165\"><\/a>Ein eBook ist noch weniger Buch als ein H\u00f6rbuch. Letztgenanntes besteht wenigstens zumeist aus einer CD, die man angreifen kann. Das eBook jedoch kann man zwar auf unterschiedliche Leseger\u00e4te laden, aber niemals ber\u00fchren. Es besteht nur aus bestimmten Datenmengen, die kilobyte, oder kurz \u203akb\u2039 genannt werden. Also werden wir das eBook nicht in den H\u00e4nden halten, die Struktur des Einbands f\u00fchlen k\u00f6nnen, oder die Seiten rascheln h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war fast 40 Jahre lang Buchh\u00e4ndlerin. Ich hielt druckfrische B\u00fccher in meinen H\u00e4nden, antiquarische, aus denen beim Aufschlagen Staubw\u00f6lkchen hochstiegen, kam mit handgesch\u00f6pften Bl\u00e4ttern von Faksimileausgaben in Streichelkontakt, eben B\u00fcchern aller Art.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was nun sollte mich bewegen, eBooks, solche doofe Daten\u00fcbertr\u00e4ge, auch nur aus der Ferne anzuschauen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So kam es, dass ich mich lange Zeit tapfer dagegen wehrte. Sowohl als eingefleischte Leserin als auch in meiner Funktion der Autorin. Dann schenkte mir ein lieber Freund einen eBook-Reader. Z\u00f6gernd probierte ich ihn aus. Ebenso unsicher verlegte ich meinen ersten Geschichtenband in dieser Form.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, was soll ich sagen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derart bequem haben ich noch nie einen Haufen B\u00fccher mit mir nehmen k\u00f6nnen, der mir jederzeit und allerorts zur Verf\u00fcgung steht. Derart viele Leser hatte ich mein ganzes m\u00fchsames Schreiberleben noch nicht gehabt, wie jetzt, seit ich meine Texte in eBook-Format anbiete. Nat\u00fcrlich sch\u00e4tze ich das Buch aus echtem Schrot und Korn weiterhin, und es wird stets meine gro\u00dfe Liebe bleiben. Doch sich deswegen der innovativen Idee des Luftbuches \u2013 oft mit hochinteressantem und schwerwiegendem Inhalt \u2013 verschlie\u00dfen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was mich angeht, nicht mehr. So etwas Praktikables wie das eBook darf man ruhig in seinen Alltag einlassen. Es tut nicht weh, glauben Sie mir!<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Angela Leinen <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2012%2F10%2F06%2Fa0029&amp;cHash=e1d61b03d9047f93d6696079fdcab177\">dachte<\/a> k\u00fcrzlich \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des E-Books jenseits der materiellen Begrenzungen des gedruckten Buches nach. Nicht nur sieht sie am Horizont eine Renaissance der kurzen Form heraufd\u00e4mmern, sondern auch eine Phase neuer formeller Experimentierfreudigkeit: <em>Papierlose Literatur muss in Zukunft nicht mehr \u203aBuch\u2039 hei\u00dfen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #888888;\">Anmerkung der Redaktion:<\/span> Warum ich nach wie vor das P-book bevorzuge, habe ich letztens auf KUNO <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7337\">beschrieben<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fragte ich mich vor noch nicht allzu langer Zeit. Ich informierte mich und kam zu folgendem Ergebnis: Ein eBook ist noch weniger Buch als ein H\u00f6rbuch. Letztgenanntes besteht wenigstens zumeist aus einer CD, die man angreifen kann. 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