{"id":76755,"date":"2023-03-09T00:01:59","date_gmt":"2023-03-08T23:01:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=76755"},"modified":"2022-02-25T13:11:26","modified_gmt":"2022-02-25T12:11:26","slug":"peter-hille","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/03\/09\/peter-hille\/","title":{"rendered":"Peter Hille"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">\u00bbEs dauert h\u00f6chstens zwanzig Minuten, Peter!\u00ab Er nickte l\u00e4chelnd \u2013 aber er verga\u00df auch sofort wieder, da\u00df er den Kopf nicht hin- und zur\u00fcckbiegen durfte, von der Zeitung auf und nieder, und so kam\u2019s, da\u00df ich entweder das rechte oder das linke Auge nicht an seinem Platz oder die Nase zu lang im Verh\u00e4ltnis zur Stirn zeichnete. Und manchmal nahm er noch seinen Bleistift und beschrieb and\u00e4chtig den wei\u00dfen Rand des Zeitungsblattes.<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu kannst gleich weiterzeichnen, schrecklicher Tyrann du!\u00ab sagte er und las m\u00fchsam entziffernd sein eigenes Schreiben. Es waren einige steinige Einf\u00e4lle, die er seinem Myrdin und seiner Viviane ferner vermachen wollte. Und er zog die gro\u00dfe vergilbte Papierrolle aus seiner Manteltasche und las von den beiden Menschen, die \u00e4lter waren als Adam und Eva, von seinem Menschenpaar Myrdin und Viviane. Die sprachen eine Sprache, mit der am ersten Sch\u00f6pfungstage sich Himmel und Erde erz\u00e4hlten \u2013 \u2013 sie waren mit der Erde zugleich erschaffen \u2013 gewachsen mit der Erde \u2013 aus der Erde; ja, das fand auch Peter \u2026 \u00bbDa magst du recht haben!\u00ab<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Und er sa\u00df, den Kopf herabgesenkt auf den gro\u00dfen Lehnstuhl nahe dem Ofen in seinem olivenfarbigen Mantel, als ob er die W\u00e4rme mit sich nach Hause nehmen wollte.<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Eines Abends klingelte es um halber Mitternacht \u2013 das sah Peter \u00e4hnlich. Seine Augen lachten mutwillig wie Knabenaugen, die einen Streich hinter sich hatten. \u00bbDer Verleger hat mir Vorschu\u00df gegeben \u2013 Tino, toller Kerl, komm mit! Wir sitzen alle in der Weinrebe.\u00ab<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Und Peter sah aus wie ein Bacchus, seine Seele war aufgebl\u00fcht wie einer der Weinberge in Alt-Athen. Und wir sa\u00dfen um ihn im Kreise und sangen: fahrende Sch\u00fcler, wie die J\u00fcnger des Weins aus der bacchantischen Szene seines Werkes \u00bbDes Platonikers Sohn\u00ab. Wir waren der Most, der Lenz des Weines, das Leben, das wilds\u00fc\u00dfe Auf- und Niederbrausen.<\/p>\n<div class=\"gedi\" style=\"text-align: justify;\">\n<p class=\"vers01\">\u00bbO Wein, du lieber, dummer Wein,<\/p>\n<p class=\"vers01\">Was willst du da im Kerker sein?<\/p>\n<p class=\"vers01\">Hervor du rieselnde Sonne,<\/p>\n<p class=\"vers01\">Und la\u00df die alberne Tonne.<\/p>\n<p class=\"vers02\">Wei\u00dft du denn nicht, du dummer Wein,<\/p>\n<p class=\"vers01\">Bin Bruder Lustig, frisch vom Rhein,<\/p>\n<p class=\"vers01\">Ein Kenner erlesener Tropfen,<\/p>\n<p class=\"vers01\">So la\u00df mich nicht harren und klopfen!\u00ab<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Am Morgen in meinem Halbschlaf sah ich Peter; durch seinen langen Bart guckten blaue und gelbe Weinaugen mutwilliger kleiner Dionysinnen mit roten Pausb\u00e4ckchen und kecker Faunbuben mit frechen Schw\u00e4nzchen. Und die neckten ihn und zupften ihn an seinen langen Kraushaaren, jauchzten und sprangen um den gro\u00dfen Bacchus, und ein ganz kleines, \u00e4ngstliches Bacch\u00fcschen kroch in seine weite, weite Ohrmuschel. Und wir alle sa\u00dfen zu seinen F\u00fc\u00dfen, und er erz\u00e4hlte von seiner Fr\u00fchjugend, von seinen vielen Liebchen \u2013 ja, ja, Bacchus mu\u00dfte verliebt sein!<\/p>\n<p class=\"tre01\" style=\"text-align: justify;\">*<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Einmal an einem Wintermorgen kam Hugo, der Landsknecht, wie ihn Peter seines rauhen Organs und seiner kecken Launen wegen nannte. \u00bbKommen Sie mit, Prinzessin! Peter ist krank, wir wollen ihn besuchen.\u00ab \u00bbUnd wissen Sie auch, Hugo, da\u00df heute sein Geburtstag ist?\u00ab Davon wu\u00dfte er nichts, der Ungl\u00e4ubige. Und wir zogen gen Norden, und als wir durch das Tor seines Hauses traten, lagen vor uns Treppen, zu besteigen wie k\u00fcnstliche Gebirge aus Brettern. \u00bbNa, det is man scheene, dat Se sich bis her verstiegen han \u2013 \u2013 denken Se so wat, er is mir jestern dot in de Arme jeblieben! \u2026\u00ab Und Peters gem\u00fctliche Wirtin dr\u00fcckte mich an ihren Busen, aus dem der dicke Atem jammerte. Und sie geleitete uns durch die K\u00fcche bis an Peters Kammert\u00fcr, dr\u00fcckte diese behutsam auf und blickte zun\u00e4chst vorsichtig durch die Spalte. \u00bbNu kommen Se sachte rin!\u00ab \u2013 \u2013 Und da lag der Peter wirklich in seinem Nest halb aufgerichtet: ein kranker grimmiger Geier. Der Kragen seines Mantels hing wie ein dunkler Fittich \u00fcber dem Bettgestell, und einer der F\u00fc\u00dfe, mit dem Stiefel angetan, scharrte ungeduldig an der senfgelben tapezierten Wand. Als er uns sah, war es, als ob er uns nach und nach erst erkannte, und er fuhr durch seinen Bart wie ein rei\u00dfender Herbststurm. \u00bbSetzt euch, wenn ihr Platz findet, ihr Einbrecher, ihr St\u00f6renfriede, setzt euch!\u00ab Aber nicht allein der Boden, sondern auch das tausendj\u00e4hrige Sofa war begraben unter gro\u00dfen, gelben Papierflocken. Wir setzten uns auf das kleine Fensterbrett und stellten unsere F\u00fc\u00dfe s\u00fcndhaft auf die gef\u00fcllten S\u00e4cke, die, wie wir sp\u00e4ter h\u00f6rten, die Manuskripte der Dramen Peters enthielten. \u00bbDu, Peter, ich will dir den Doktor holen\u00ab, sagte der Landsknecht besorgt. Oh, und das klang so l\u00e4cherlich, und die dicke Wirtin hatte et och jewollt, \u00bber will aber nich.\u00ab \u00bbDer Doktor soll mir wohl Sonne oder Mairegen f\u00fcr meinen Katarrh verschreiben?\u00ab Und Peter l\u00e4chelte wieder wie Fr\u00fchlingsanfang, und auf einmal begann er laut zu reden: \u00bbHeute abend mu\u00df ich noch ins Theater.\u00ab Da fiel seine alte dicke Wirtin vor Schreck auf das tausendj\u00e4hrige Sofa. \u00bbSie wollen im Thiater jehn, Sie?\u00ab \u00bbNa gewi\u00df\u00ab, antwortete Peter und machte die Bewegung, aus dem Nest zu fliegen. In der K\u00fcche seufzte die Gute und meinte: \u00bbNa, so n\u00f6tig hat er det Schreiben doch ooch nich, wo er bei uns is!\u00ab Und sie brachte ihm zur F\u00fcrsorge die dampfende Hafergr\u00fctze und zwei Schmalzstullen ins Zimmer. Und dann sich vor uns entschuldigend, sagte sie: \u00bbEr ist so reene wie eene Jungfer, ick seh schon, wie se ihm sp\u00e4ter in de Kirche uffbahren als Heiligen.\u00ab<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Es war ein kalter Nachmittag; der Mond bl\u00e4hte sich auf zwischen seinen Sternen wie ein goldener Bauch, ein wohlbeleibter Dukatenmillion\u00e4r. Peter und ich wanderten wohl schon stundenlang durch die Stra\u00dfen Berlins, durch die Bleiluftgegenden mit den kahlen, grauen H\u00e4usern, in denen der Hunger mit seinen tausenden Kindern wohnt. Und \u00fcber dieser Gegend spazierte behaglich durch das weite Land der Wolken der fette Mond, der satt an Gold getrunkene Mond. \u00bbAber, Tino, ich wu\u00dfte ja gar nicht, da\u00df du ein kleiner Bebel bist.\u00ab \u00bbJa, ich denke an die armen, blassen Kinder, die nie in die Sonne sehen, und an dich, Peter, an dich, dem die Welt ihr jubelndstes, tiefstes Spiel schenkte und das Leben eine Stiefmutter ist.\u00ab \u00bbO du Fromme\u00ab, sagte Peter leise zu mir. Nach einer Weile blieb er unter einer Laterne stehen, nahm ein kleines schwarzes Heftchen aus der gro\u00dfen Manteltasche und schrieb.<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Das tat er oft, und ich ging gem\u00e4chlich des Weges weiter. Wir kamen \u00fcber einen gro\u00dfen Platz. Vielleicht gaben die schlo\u00dfartigen Bauten mit den gegossenen Toren, die eisernen H\u00fcter der k\u00f6niglichen G\u00e4rten, Peter den Anla\u00df, mir zu erz\u00e4hlen, da\u00df sein Vater der F\u00fcrst S. aus Westfalen sei und seine Mutter eine Leibeigene. Ich war gar nicht verwundert dar\u00fcber, als ich seine schlanken H\u00e4nde betrachtete.<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">\u00bbMeine Mutter\u00ab, erz\u00e4hlte er weiter, \u00bbwar eine stille, blasse Frau. Ich kann mich kaum an den Ton ihrer Stimme erinnern; aber als ich meine \u203aBrautseele\u2039 dichtete, h\u00f6rte ich ihr Blut aus meinem Herzen singen, sanft und dann sehnsuchtswild, wie eine einsame Sp\u00e4therbstblume.\u00ab Wir schwiegen beide lange Zeit, \u00fcber Erinnerungen wandelnd, bis es Abend l\u00e4utete und die Glocken uns erweckten.<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Wir fragten einen Mann, der an uns vor\u00fcbereilte: \u00bbWie kommen wir aus dem Tiergarten wieder auf die Stra\u00dfe?\u00ab Und wir bogen und wendeten uns, bis wir gl\u00fccklich den Weg wiederfanden. \u00bbSieh, Tino, hier tief im Dickicht habe ich Wochen zugebracht und Dunkelheiten getrunken! Oh, das waren einzige Gottn\u00e4chte!\u00ab<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Aber ich sah schmerzlich auf seine eingefallenen Wangen.<\/p>\n<p class=\"tre01\" style=\"text-align: justify;\">*<\/p>\n<p class=\"norm\" style=\"text-align: justify;\">Ich ging, meiner Ahnung vertrauend, voraus. Peter studierte indessen noch die Hausnummern gegen\u00fcber dem gro\u00dfen Geb\u00e4ude, in das ich eintrat. Und wirklich, hier wohnte Gerhart Hauptmann. Er kam mir schon im Treppenflur entgegen, ja, er war es. \u00bbHerr Hauptmann, ich bringe Ihnen den Peter Hille lebendig hier; er h\u00e4tte sicherlich wieder die verabredete Stunde vers\u00e4umt.\u00ab \u00bbSah ihn schon von meinem Fenster aus\u00ab, rief Gerhart Hauptmann, \u00bbund komme, den Peter selbst heraufzuholen.\u00ab Und der Herrliche sagte zu Hauptmann, mir schelmisch zunickend, \u00bbdies ist mein Kamerad, Tino nenne ich sie. Es ist der Name ihres Blutes, die gr\u00fcnrote Ausstrahlung ihrer Seele.\u00ab Wir setzten uns, nachdem Hauptmann z\u00e4rtlich den Mantel von Peter Hilles Schulter genommen hatte. Auf den Tischen lagen \u00fcberall Journale, die meines Propheten Dichtungen enthielten, auch des Platonikers Sohn fehlte nicht, das wundergro\u00dfe Schauspiel. Hauptmann schwang es triumphierend in die H\u00f6he. Und ich h\u00f6rte lauter Melodien; der Dichter Worte wurden Lieder. Und Hauptmanns stolzes Gesicht neigte sich seinem hohen Gaste zu, die Quelle seines Herzens zu erreichen, denn wie aus Leben gehauen sa\u00df Peter Hille in dem weiten, klaren Raum, sein Bart wallte ungeheuer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p class=\"uber01\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Essays<\/strong>\u00a0von Else Lasker-Sch\u00fcler.\u00a0Mit einer Einbandzeichnung\u00a0der Verfasserin.\u00a0Verlegt bei Paul Cassirer in Berlin\u00a01920<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-76746 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays-214x300.jpg 214w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays-260x364.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays-160x224.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Elses_Essays.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00bbEs dauert h\u00f6chstens zwanzig Minuten, Peter!\u00ab Er nickte l\u00e4chelnd \u2013 aber er verga\u00df auch sofort wieder, da\u00df er den Kopf nicht hin- und zur\u00fcckbiegen durfte, von der Zeitung auf und nieder, und so kam\u2019s, da\u00df ich entweder das rechte&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/03\/09\/peter-hille\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":180,"featured_media":100418,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2738,2803],"class_list":["post-76755","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-else-lasker-schueler","tag-peter-hille"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/180"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=76755"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100490,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/76755\/revisions\/100490"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100418"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=76755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=76755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=76755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}