{"id":74977,"date":"2017-05-07T00:01:12","date_gmt":"2017-05-06T22:01:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=74977"},"modified":"2022-02-23T11:51:31","modified_gmt":"2022-02-23T10:51:31","slug":"nach-den-forderungen-die-kuer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/05\/07\/nach-den-forderungen-die-kuer\/","title":{"rendered":"Nach den Forderungen die K\u00fcr"},"content":{"rendered":"<div class=\"field-name-body\" style=\"text-align: justify;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein bisschen bl\u00fcmerant war einem schon nach der Lekt\u00fcre von\u00a0<em>Im Stein<\/em>: Nicht nur, dass es eine F\u00fclle von Ausschweifungen zu betrachten gab, von denen man nicht immer wusste, ob man \u00fcber sie unterrichtet sein m\u00f6chte. Vielmehr zeigte sich Clemens Meyer, der wilde und zugleich gestreichelte M\u00e4nnerobelisk des Literaturbetriebs \u2013 mit k\u00fchlem Blick und buntem Arm sein Outstanding noch unterstreichend \u2013 in diesem Ziegel aus Sprache von einer dann doch ungewohnten Seite: Steinbruchhaft t\u00fcrmte sich ein nahezu handlungsbefreites Wort- und Blickunget\u00fcm vor einem auf und raunte von dr\u00e4uenden Dingen.<\/p>\n<p>Und auch die Frankfurter Poetikvorlesungen, die unter dem kuriosen Titel \u201eDer Untergang der \u00c4kschn GmbH\u201c eine Art Jean-Paul\u2019sche Coda zum Romantrumm sein k\u00f6nnten, \u00fcberzeugten ob ihrer beredten F\u00fcllsel-Seligkeit nicht ganz. Es ergab sich die z\u00f6gerliche Frage, ob hier nicht das Exemplum eines verlorenen Fadens zum Besten gegeben w\u00fcrde. Dass dem mitnichten so ist, zeigt zum Gl\u00fcck der Band mit zw\u00f6lf neuen Texten des Autors.<\/p>\n<p>Es ist eine sch\u00f6ne Erleichterung, dass Clemens Meyer mit \u201eDie stillen Trabanten\u201c zu seiner offenbaren Meisterform zur\u00fcckkehrt, der Erz\u00e4hlung. In gewisser Hinsicht sind diese neuen Narrationen des Leipzigers eine Fortsetzung dessen, was er mit der grandiosen Sammlung \u201eDie Nacht, die Lichter\u201c und dem Erz\u00e4hl-Tagebuch \u201eGewalten\u201c an- und aufgerissen hat. Gegen das Licht gehalten nehmen sich die Romane vielleicht schw\u00e4cher aus, aber das kann auch eine Frage des Geschmacks sein. Gerade das Deb\u00fct \u201eAls wir tr\u00e4umten\u201c, letztlich eine Collage aus zwanzig aufeinander bezogenen Storys, verm\u00f6chte da vermittelnd wirken. F\u00fcr die nicht selten untergebutterte Gattung der Erz\u00e4hlung mit ihren Spielarten und Finessen, aus der der Roman als Monstrosum letztlich nur ausapert, sollte es genugtuend sein.<\/p>\n<p>Dabei steckt Meyer in seinen neuen Claims durchaus wieder stilistische Grenzg\u00e4nge ab. Drei prononciert auf eine zuweilen erschr\u00f6ckliche Pointe gebaute Miniaturen flankieren drei mal drei l\u00e4ngere St\u00fccke, die den Storys des \u201eNacht\u201c-Bandes gegen\u00fcber durch einen tieferen Atem auffallen. Auch wechselt Meyer mit einer der Stimmen seiner Protagonisten das Geschlecht: in \u201eSp\u00e4te Ankunft\u201c wird mit den Blicken einer Frau erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt verwundert und freut einen der Ort- und Stimmenreichtum dieser aufgeladenen Sprachst\u00fccke \u2013 nicht zuletzt im Angesicht dessen, was heute zuweilen als richtungweisende Prosa gesehen und gelehrt wird. Es sind Geschichten von den R\u00e4ndern, aus den alten vergessenen Vierteln, aus den B\u00e4uchen vergessener Schicksalskn\u00e4uel, die Meyer in die Jetztzeit t\u00fcrmt wie Artefakte aus einer \u00c4ra, an denen die funkende Jetztzeit sich reibt. In die Gegenwart platzt die Erinnerung, platziert sich in ihr wie die Gipsabg\u00fcsse pompejianischer Leichen. Gedanken, Blicke, Vorstellungen flocken wie Asche.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich etwas Exotisches um diesen Schreiber, der einer angesehenen K\u00fcnstler-Familie entstammt und der doch die sprichw\u00f6rtlichen M\u00fchen der Ebene auf sich nahm, besser: auf sich nehmen musste. Vielleicht, dass die w\u00fcsten Leipziger N\u00e4chte und die vielen Jobs Meyers die besseren Universit\u00e4ten als das schliffgebende Literaturinstitut waren, aber das mag im Reich der Spekulation verbleiben. Nichtsdestotrotz, und das ist das Auffallende, liest man in \u201eDie stillen Trabanten\u201c wieder Unerh\u00f6rtes, es stellt sich dieser f\u00fcr Clemens Meyer stehende Hautgout aus Melancholie, Trotz und Surrealismus ein. Seien es die vergessenen Viertel von Halle, Leipzig oder Atlantis \u2013 in ihnen rumort und rummelt es, und man mag nicht bedenken, wohin man gelangt, wenn man um die Ecke geht, in der n\u00e4chsten Spelunke, die die letzte sein mag, oder beim staubigen Gebr\u00f6sel manch ruin\u00f6sen Stadtteils einkehrt. Es ist auch Erinnern an Verflogenes darin, der Widerstreit mit den koprolithischen Ritualen der Jetztzeit: er ist seit dem Tod von Hilbig wieder auf Dokumentaristen angewiesen.<\/p>\n<p>Ein ber\u00fchrender, dennoch weit gespannter Doppelpunkt sind die Pole, zwischen denen Meyer seine Stories und Novelletten ausbreitet \u2013 sie ber\u00fchren und verbinden zwei solch elementare Einfl\u00fcsse wie den gro\u00dfen Erz\u00e4hler Hemingway und eben den gewaltigen Albtraumwandler W. H. auf eine Weise, die regelrecht irre und herzschlagbeeinflussend aufregend sein kann. Ein wenig reibt sich manche Wiederholungsschleife an den dann doch dr\u00e4ngenden Saiten des pr\u00e4parierten Handlungs-Klaviers, aber was in der Tiefe dieser Texte geboten wird, es ist wieder mit dem Ruch des Gewieften und Gro\u00dfartigen zu umschreiben.<\/p>\n<p>Gut, dass es, auch wenn die Einschl\u00e4ge geringf\u00fcgiger werden, solche B\u00fccher noch gibt. Und es wird ein weiterer Aspekt nicht von der Hand zu weisen sein: indem Clemens Meyer seinem \u00e4u\u00dferen Umkreis Raum und Pliss\u00e9 gibt, schafft er ihm zugleich eine Art W\u00fcrde. Das Verlorene, es ist wom\u00f6glich nicht verloren, es wartet vielleicht nur an den letzten Theken im summenden Licht der Kneipenbeleuchtung auf seine Wiederkehr. M\u00f6ge es sein, da\u00df diese Art schummrige Einkehr der anstehenden Konflikte dereinst vorgezogen wurde.<\/p>\n<p>Jede Asche kennt ihren Ph\u00f6nix. Im Angesicht des Gegenw\u00e4rtigen sind es bereits die Stimmen, die sich finden, deren M\u00f6glichkeit zum Finden zumindest noch besteht. Dass es noch Stimmen sind, mag \u00fcber die erste Entzauberung helfen. Und ein zerrei\u00dfender Spagat, wie ihn die Hotel-Lux-Insassen in der letzten, die \u201egro\u00dfe S\u00e4uberung\u201c in der Stalin-\u00c4ra, die Verbiegung durch Angst einerseits, den stillstm\u00f6glichen Widerstand andererseits, anrei\u00dfenden Erz\u00e4hlung am Beispiel Becher und Bredel anklingt, er m\u00f6chte uns erspart sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><span class=\"field-content\"><strong>Die stillen Trabanten<\/strong> von <span class=\"views-field views-field-field-buch-medium-autor\">Clemens Meyer.\u00a0<\/span><\/span>S. Fischer,\u00a0<span class=\"views-field views-field-field-buch-medium-jahr\"><span class=\"field-content\">2017<\/span><\/span><\/p>\n<div class=\"views-field views-field-title\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"field-content\"><span class=\"field-content\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-74981 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover-219x300.jpg 219w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover-260x356.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover-160x219.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trabanten-Cover.jpg 280w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><\/a><\/span><\/span><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<br \/>\n<\/strong>Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a>. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Ein bisschen bl\u00fcmerant war einem schon nach der Lekt\u00fcre von\u00a0Im Stein: Nicht nur, dass es eine F\u00fclle von Ausschweifungen zu betrachten gab, von denen man nicht immer wusste, ob man \u00fcber sie unterrichtet sein m\u00f6chte. 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