{"id":7367,"date":"2012-09-19T00:01:18","date_gmt":"2012-09-18T22:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7367"},"modified":"2022-02-27T18:16:02","modified_gmt":"2022-02-27T17:16:02","slug":"bender-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/19\/bender-1\/","title":{"rendered":"Vom H\u00f6lzchen aufs St\u00f6ckchen \u00b7 Auf meine Art an Hans Bender denken (1)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00a0Matrix 29<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\"><em>Jeder auf seine Art f\u00fcr Hans Bender<\/em> \u2219 auf 136 Seiten zusammengestellt von Theo Breuer \u2219 mit Wort- und Bildbeitr\u00e4gen von Michael Augustin \u2219 Rose Ausl\u00e4nder \u2219 Franz Joachim Behnisch \u2219 Hans Ben\u00adder \u2219 Gottfried Benn \u2219 Wolfgang Bittner \u2219 Johannes Bobrowski \u2219 Theo Breuer (mit dem in Kulturnotizen zu lesenden Essay <em>Vom H\u00f6lzchen aufs St\u00f6ckchen<\/em> <em>1, 2 und 3<\/em>) \u2219 Rolf Dieter Brinkmann \u2219 J\u00fcrgen Br\u00f4can \u2219 Werner Bu\u00adcher \u2219 Joseph Buhl \u2219 Michael Buselmeier \u2219 Hugo Dittberner \u2219 Anne Dorn \u2219 Georg Eisler \u2219 Susanne Eules \u2219 Manfred Gierig \u2219 Peter Hamm \u2219 Markus Haupt \u2219 Walter Hinck \u2219 Dieter Hoffmann \u2219 Werner Irro \u2219 Ger\u00adhard Jaschke \u2219 Walter Kappacher \u2219 Michael Kr\u00fcger \u2219 Axel Kutsch \u2219 Werner Lutz \u2219 Re\u00adnate von Mangoldt \u2219 Friederike Mayr\u00f6cker \u2219 Volker Neuhaus \u2219 Traian Pop \u2219 Joachim R\u00f6nneper \u2219 Hans Georg Schwark \u2219 Arnold Stad\u00adler \u2219 Tina Stroheker \u2219 J\u00fcrgen Theobaldy \u2219 Maximilian Zander<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 180px;\">Das Gedicht vertr\u00e4gt kein Dogma.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 180px;\">Es ist offen f\u00fcr jeden, der es auf seine Art kann.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 180px;\"><em>Rainer Malkowski<\/em><\/address>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ganz woanders<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">steht mir der Kopf in diesen Zeiten. Und den Ver\u00adlauf des heutigen Tages, es ist Samstag, 18. Februar 2012, habe ich so nicht erwarten k\u00f6nnen, da h\u00e4tte es schon erstaunlicher hellsehe\u00adrischer F\u00e4higkeiten be\u00addurft. Am Vor\u00adabend habe ich, vorsorglich, B\u00fccher von Ulrich Koch, <em>Bleibe<\/em>, und Jan Decker, <em>Der Abdecker<\/em>, als Lek\u00adt\u00fcre f\u00fcr heute bereitge\u00adlegt. Mit der Post kommt, wie erwar\u00adtet, Ro\u00adland B\u00e4rwinkels <em>Bevor es zu sp\u00e4t wird<\/em>. Was nicht kommt, obwohl \u00fcberf\u00e4llig und ersehnt, ist Friederike Mayr\u00f6\u00adckers <em>Das Licht in der Landschaft<\/em>. Und w\u00e4hrend ich mit der Be\u00adantwortung der eingegan\u00adgenen E-Mails besch\u00e4ftigt bin, funken, ab 9 Uhr 30, Julietta Fix, J\u00fcrgen Br\u00f4can und Hans Bender da\u00adzwi\u00adschen, da\u00df es seine Art hat, und l\u00e4ngst befinde ich mich, unaufhalt\u00adsam, im freien Fall der un\u00adverhofften W\u00f6rter:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Bleib noch \/ eine Weile<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit einigen Wochen bin ich mit der Vorbereitung des in <em>Matrix 28<\/em> \u00bbatmenden Al\u00adphabets f\u00fcr Friederike Mayr\u00f6cker\u00ab be\u00adfa\u00dft, f\u00fcr das ich rund 77 Menschen gewinnen kann, sich mit Aufzeichnung, Besprechung, Bil\u00add, Essay, Ge\u00addicht, Ge\u00adspr\u00e4ch, Graphik, Kurzprosa, Lobrede, Noti\u00adz (<em>usw<\/em>.) an die Seite eines guten Dutzends neuer FM-Ge\u00addichte zu stel\u00adlen: <em>damals<\/em> <em>die<\/em> <em>\u00c4stchen<\/em> <em>der<\/em> <em>Kirschb\u00e4ume<\/em> <em>ins<\/em> <em>of\u00adfene<\/em> <em>Fenster<\/em> <em>tastend<\/em> \u2026 Ich lese, entfesselt gleichsam, Mayr\u00f6cker-Buch um Mayr\u00f6cker-Buch, ges\u00adtern die <em>Lie\u00adbesge\u00addichte<\/em>, vorgestern <em>Die kommuni\u00adzierenden Gef\u00e4\u00dfe<\/em>, heute sollte es <em>Das Licht in der Landschaft<\/em> sein, bevor ich mich bald dem Prosabuch <em>br\u00fctt<\/em> <em>oder Die seufzenden G\u00e4rten <\/em>zuwen\u00adden will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn0.google.com\/images?q=tbn:ANd9GcQOGUeZRRyNdQeqgHD81T3WXhnQwEDszyvm3lwL2wP98twpPVLMcQ\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"290\" \/>In dem am 3. Januar begon\u00adnenen Essay <em>\u00dcber\u00adschwemmt, die Lust am Taumel<\/em> \u00fcber Mayr\u00f6ckers <em>Flocken der Syntax<\/em> schreibe ich: \u00bbDie W\u00f6rter der Friederike May\u00adr\u00f6\u00adcker \u00fcbergl\u00e4nzen ein\u00adfach alles, was ich ansonsten in diesen Tagen an W\u00f6rtern lese, nicht gerade wenige, alles andere als \u203astumpf\u2039 \u2013 und <strong>trotz<\/strong>dem\u00ab, in den, naturge\u00adm\u00e4\u00df, auch Hans Bender mit dem druckfrischen und ohne Abschweifung zweimal hin\u00adterein\u00adander gelesenen Buch <strong>Auf meine Art<\/strong> (dem Mal\u00adkowskis oben zi\u00adtierte Worte vorangestellt sind) einflie\u00dft: \u00bbund f\u00fchle mich in den Versen von Benders <em>Ein Dichter zu Besuch \/\/ Bleib noch \/ eine Weile. \/ Hilf mir finden \/ die letzte Zeile<\/em>, in Mayr\u00f6ckers sich in mich hi\u00adnein\u00adgie\u00dfenden, sich in mir verstr\u00f6menden Str\u00f6men \u2013 <em>bin durchs\u00e4gt von Universum<\/em> \u2013 auf unendliche Weise daheimlich\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich amal\u00adgamiere \u00b7 brilliere (<em>I celebrate myself<\/em> \u00b7 Walt Whitman) \u00b7 col\u00adlagiere \u00b7 da\u00adtiere \u00b7 exzerpiere \u00b7 fingiere \u00b7 gene\u00adriere \u00b7 hantiere \u00b7 imagi\u00adniere \u00b7 jongliere \u00b7 korrespondiere \u00b7 lekto\u00adriere \u00b7 montiere \u00b7 notiere \u00b7 oszilliere \u00b7 plagiiere \u00b7 quadriere \u00b7 reflektiere \u00b7 spinti\u00adsiere \u00b7 telefoniere \u00b7 usurpiere \u00b7 variiere \u00b7 w\u00fcnschelrotiere \u00b7 xerographiere \u00b7 yubiliere \u00b7 zitiere: <em>Wo sind die Ro\u00adsen und die Gitarre, die Hunde und Katzen \/ die Steine und die He\u00adckenz\u00e4une \/ die M\u00fcnder, die sangen, die Kalender, die Fl\u00fcsse \/ und die Br\u00fcste voller Milch?<\/em> \u00b7 Tonino Guerra \u2013 <em>usw.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Tauben kommen zur\u00fcck<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/f0\/Stadttaube-FelixAbraham.jpg\/220px-Stadttaube-FelixAbraham.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"157\" \/>Die E-Mails zwischen Christel Fallenstein aus der Hauptgasse der Poesie in Wien und Theo Breuer aus der \u203aNeugasse\u2039 in Sistig\/Eifel mit der Betreffzeile <em>FM-Edition<\/em> flattern, nonstop gleichsam, in die jewei\u00adligen Rechner wie Brieftauben, die, oft in kur\u00adzen Abst\u00e4nden, von viele hundert Kilometer langen Wettfl\u00fcgen heim\u00adkehren und, gleichsam zu Tode gejagt, in die Schl\u00e4ge st\u00fcrzen. Leben\u00addig die Erinnerung an die Ferienzeiten bei Onkel Johannes und Tante Thekla und deren Kindern Rita, Hans und Heinz in Z\u00fclpich-Ho\u00adven, wenn es hie\u00df: \u00bbDie Tauben kommen zur\u00fcck.\u00ab \u2026 Als Kinder fan\u00adden wir\u2019s lustig. \/ By the way: Obwohl sechs Kilometer blo\u00df von B\u00fcrvenich entfernt, empfand ich\u2019s als \u203awunderbare\u2039 Reise in die ersehnte Ferne, ja, damals \u203areiste\u2039 ich gern, wollte immerzu weg, weg vom Bauernhof mit in Erntezeiten schier unertr\u00e4glichem L\u00e4rm und w\u00fcster Hektik, was waren das f\u00fcr Zeiten, \u203adamals\u2039: Vom Kindergarten heimgekehrt, wu\u00dfte ich, zeit\u00adweise, auch die Mutter im Feld, und wenn deren Schwester, Tante Thekla, mit dem Fahr\u00adrad spontan aus Hoven zu Besuch kam und mich ganz allein zu\u00adhause vorfand, na ja, das Vieh im Stall war da, packte sie mich kur\u00adzerhand auf den Sattel, kaum eine Notiz hinterlassend: \u00bbHab Theo wieder mitgenommen.\u00ab \u2026 So war das. Und es war gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Comeback<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wo blieb ich stehn? Der Kopf wird mir also heftig durchwirbelt am Morgen des 18. Feb\u00adruar 2012: Julietta Fix, mit der ich \u00fcber neue B\u00fc\u00adcher in ihrem fixpoetry.Verlag korrespondiere \u2013 in der Nacht habe ich Kerstin Beckers <em>Fasernackte Verse<\/em> gelesen, sto\u00dfe auf den <em>verwun\u00adschenen Wieder\u00adg\u00e4nger<\/em> \u2013, macht mich auf eine von ihr ins Netz ge\u00adstellte Besprechung aufmerksam: \u00bbDas k\u00f6nnte Dich interessie\u00adren, habe ich eben gepostet.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob mich das interessieren \u203ak\u00f6nnte\u2039??? Wiewohl mir der Kopf doch ganz woanders steht, ich bis eben vertieft bin in Herbert J. Wim\u00admers <em>Ganze Teile <\/em>(<em>schon vergangen\u00adheit \/ nicht mehr gegenwart \/ zu\u00adkunft noch nicht \/ abgrund jetzt<\/em>) und mit Christel Fal\u00adlenstein per E-Mail-Korrespondenz hin und her \u00fcber\u00adlege, ob wir diesen Autor, jene K\u00fcnstlerin noch einladen sollen oder nicht \u2013 \u00bbWird denn der Platz auch rei\u00adchen?\u00ab, rei\u00dfe ich, hochgradig kopflos, wie von Ka\u00adpit\u00e4n Ahab befohlen, ferngesteuert also, wil\u00adlenlos, das Ruder herum, lese J\u00fcrgen Br\u00f4cans \u00bbI wrote it my way. Hans Benders neue Vierzeiler\u00ab \u00fcber\u00adschriebene gute Worte zum neuen Buch und rufe ohne Verzug Hans Bender an, das Ge\u00adspr\u00e4ch ist eh \u00fcberf\u00e4llig, eine Woche ist schon wieder, wie im Flug, vergangen, und Bender fragt, noch vor der Begr\u00fc\u00dfung: \u00bbIst es bei Ihnen auch so dunkel heute?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich will, eingedenk des Vierzeilers <em>Zu sp\u00e4t \/\/ Ach, w\u00e4re ich doch \/ gestern schon ge\u00adstorben! \/ Heute hat ein Rezensent \/ mein Come\u00adback verdorben<\/em>, unbe\u00addingt und je\u00addenfalls der erste sein, der dem Freund die frohe Botschaft der ersten \u2013 und fundier\u00adten, sachlichen, unterhaltsa\u00admen \u2013 Be\u00adsprechung des wenige Tage zuvor erst ausge\u00adlie\u00adferten Ge\u00addichtbuchs \u00fcbermittelt, und ich lese vor:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Bender mischt sich ein, kom\u00admentiert, stellt Fragen, unaufdringlich und schlicht, aber durchaus ziemlich scharfz\u00fcngig: \u00bbDichtendes Ehe\u00adpaar \/\/ Beide schreiben sch\u00f6ne Gedichte. \/ Wie aber spre\u00adchen sie mitein\u00adander \/ in der K\u00fcche? Warum hat ihr Sohn \/ so schlechte Noten in Deutsch?\u00ab Oder: \u00bbNach\u00adkommen \/\/ Sie haben eingeebnet, asphal\u00adtiert, \/ was meine Erinnerung beh\u00e4lt. \/ Doch welcher Barbar hat hin\u00adterm Haus \/ am Bach die Sil\u00adberpappel gef\u00e4llt?\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Nu ist es hell in Taubengasse und \u203aNeugasse\u2039, die W\u00f6rter fliegen nur so hin und her, Hans Bender ist, naturgem\u00e4\u00df, herrlich aufge\u00adkratzt von einer Minute auf die an\u00addere, berichtet, da\u00df w\u00e4hrend der Woche ein Radio-Redakteur da war, ihn zu seiner Art, Vierzeiler zu verfassen, zu befragen. Keine Zeit zum Tr\u00fcbsal schwitzen, feine Zeit f\u00fcr Lyrik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/encrypted.google.com\/maps\/vt\/data=Ay5GWBeob_WIPLDYoIWcfVXxvZu9XwJ55OX7Ag,oiYZwua0gm1JiAwz2lj_ebl8mlq9b07RhQd_Ej5FO19SetWdUvbBCPO78hvwoocmXlxi7-xy4CCRYYrA-GlXckq1msfmj7FaeMQWpfoDIOALdykwLzmeGALfiq75jtZN57ZqDw\" alt=\"\" width=\"424\" height=\"158\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend des gut halbst\u00fcndigen Gespr\u00e4chs erz\u00e4hlt Bender, wie er 1968 mit Friede\u00adrike Mayr\u00f6\u00adcker und Ernst Jandl im K\u00f6lner Caf\u00e9 Rei\u00adchert sitzt und durchs Fenster Paul Celan vorbei\u00adhetzen sieht, der ihm im Brief vom 18. Mai 1960 schreibt: <em>Nur wahre H\u00e4nde schreiben wahre Gedichte. Ich sehe kei\u00adnen prinzipiellen Unter\u00adschied zwischen H\u00e4ndedruck und Gedicht<\/em>. Benders Arbeit als <em>Ak\u00adzente<\/em>-Herausgeber kommt zur Sprache. 1965 bringt er, beispiels\u00adweise, erstmals Ge\u00addichte von Friederike May\u00adr\u00f6cker, die Erinne\u00adrung tr\u00fcgt nicht, wie er inner\u00adhalb weniger Sekunden recher\u00adchiert, in denen es ganz still ist, ich h\u00f6re nicht einmal, wie Bender sich vom Telefon wegbe\u00adwegt und sehr schnell mit der Best\u00e4tigung zur\u00fcckkehrt. Wir kommen auf Ilse Ai\u00adchin\u00adger, G\u00fcnter Eich, Rainer Bram\u00adbach zu sprechen, die beiden M\u00e4n\u00adner zwitscherten wohl gern einen zusammen. Schlie\u00dflich sagt Bender zu, mir einige Vierzeiler f\u00fcr die FM-Edition zu \u00fcberlassen. In unmittel\u00adbarem Anschlu\u00df an das Tele\u00adfonat beginne ich, nachdem ich die neuen <em>Ge\u00addichte in vier Zeilen<\/em> aus dem Regal gezogen habe, wie wild und naturgem\u00e4\u00df <em>auf meine Art<\/em>, in die Tasten zu schla\u00adgen, das Ergebnis ist ja hier nun zu lesen \u2026 kunter\u00adbunt \u2026 durcheinandergewirbelt \u2026 im\u00admer sch\u00f6n der Reihe nach \u2026 und das letzte Gedicht des Bands geht so:<\/p>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>post mortem <\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Mir die ewige Ruhe zu vertreiben,<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">k\u00f6nnte ein Spalt nach oben blei\u00adben.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Zu sehen, wie Leben sich fortbewegt.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Wer stehen bleibt. Blu\u00admen niederlegt.<\/address>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Widerstand<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Indem ich einleitend schreibe, da\u00df der Kopf in diesen Tagen gleich\u00adsam \u203abesetzt\u2039 ist von Friede\u00adrike Mayr\u00f6ckers fabelhaften W\u00f6rtern, so stimmt das nat\u00fcrlich \u2013 und doch auch wieder nicht. Je\u00addermann kann die Einleitung zu den Abenteuern von Asterix und Obelix (von Idefix ganz zu schweigen) auswendig hersagen: <em>Wir befinden uns im Jahre 50 vor Christus. Ganz Gallien ist von den R\u00f6mern besetzt &#8230; Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bev\u00f6lkertes Dorf h\u00f6rt nicht auf, dem Eindring\u00adling Wider\u00adstand zu leisten<\/em>. Ich erlaube mir, es dient ja der guten Sache, den Satz f\u00fcr unsre Zwecke einmal kurz um\u00adzuschreiben: Wir befinden uns im Jahre 2012 AD. Der ganze Kopf ist von den W\u00f6rtern einer Wienerin besetzt &#8230; Der ganze Kopf? Nein. Ein von unbeugsamen W\u00f6r\u00adtern bev\u00f6lkertes B\u00fcchlein eines in K\u00f6ln leben\u00adden Autors h\u00f6rt nicht auf, den eindringlichen W\u00f6r\u00adtern aus Wien Wi\u00adderstand zu leisten:<\/p>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Vergeblicher Protest<\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Ich protestiere.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Keiner stimmt mit ein.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Spreche ich zu leise?<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Ich will nicht schrein.<\/address>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich gehe ins Prosazimmer, greife Ekkehard Rudolphs 1971 bei List in M\u00fcnchen he\u00adrausgege\u00adbenes Buch <em>Protokoll zur Person. Auto\u00adren \u00fcber sich und ihr Werk<\/em> aus dem Regal und lese, was Hans Bender kundtut:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Ich bin kein Naturalist, aber dieses Leben um mich herum, die Wirklichkeit, wie wir leichtfertig sagen, die st\u00f6\u00dft auf mich, die r\u00fchrt mich an, das eine mehr, das andere weniger. In einem Auf\u00adsatz habe ich einige An\u00adst\u00f6\u00dfe zu mei\u00adnen Ge\u00adschichten angef\u00fchrt. Ich habe zum Beispiel geh\u00f6rt in einer Stra\u00ad\u00dfen\u00adbahn, wie ein M\u00e4d\u00adchen zu einem anderen sagte: \u00bbAm Sonntag habe ich Frei\u00adtisch\u00ab, und dieses Wort \u203aFreitisch\u2039, das hat die Ge\u00adschichte Fondue oder Der Freitisch ausgel\u00f6st. Ich glaube, alle meine Geschichten, Romanszenen, auch Gedichte wurden von solchen Signalen angeregt &#8230; Es gibt zwei Grundarten von Literatur, wie sie zuletzt Benn und Brecht bei uns ver\u00adtreten haben: Benn, der sagte, das Gedicht ist an eine Muse gerichtet, aber die Muse ist gar nicht da; Brecht, der sagte, Li\u00adteratur mu\u00df etwas bewirken, Li\u00adteratur hat einen Gebrauchswert. Diese zweite Auffassung von Brecht ist mir sympathisch. Ich glaube an eine Wirkung der Litera\u00adtur, obwohl ich nicht ein\u00addeutig nachweisen kann, ob das, was ich ge\u00adschrieben habe, etwas be\u00adwirkt hat. Bei den gro\u00dfen Werken der Weltliteratur l\u00e4\u00dft sich\u2019s nachwei\u00adsen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hans Bender, es ist seit langem bekannt, geh\u00f6rt zu den Autoren, deren W\u00f6rter stets bei mir sind, manche Vierzeiler spreche ich bei G\u00e4n\u00adgen durch den Wald \u00bbso f\u00fcr mich hin\u00ab:<\/p>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>Lebenslang <\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\"><em>\u00a0<\/em><\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Die kleinen, gelb\u00adroten \u00c4pfel<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">ganz oben in den Zweigen.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Lebenslang behalten wir<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">ihren s\u00fc\u00dfen Ge\u00adschmack.<\/address>\n<address style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">\u00a0<\/address>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob ich wohl alle B\u00fccher Benders gele\u00adsen habe? Angesichts der Vielzahl der zwi\u00adschen 1951 und 2012 ver\u00f6ffentlichten mehr als 40 Einzeltitel, von <em>Fremde soll vor\u00ad\u00fcber sein<\/em> bis <em>Auf meine Art<\/em> sowie der gleichsam unendlich er\u00adscheinenden Liste der Heraus\u00adgaben (angefangen 1952 bzw. 1954 bei den Literaturzeit\u00adschriften <em>Konturen<\/em> und <em>Akzente<\/em> \u00fcber ebenfalls l\u00e4ngst legend\u00e4re Sam\u00admel\u00adb\u00e4nde wie <em>Mein Gedicht ist mein Messer<\/em>, <em>Widerspiel<\/em>, <em>In diesem Lande leben wir<\/em> \u2013 \u203ausw.\u2039 \u2013 bis hin zu <em>Was sind das f\u00fcr Zeiten<\/em> von 1988), frage ich mich auch jetzt wieder, ob ich nicht den einen oder anderen Titel \u00fcbersehen habe, und tats\u00e4chlich entdecke ich immer mal wieder noch ein B\u00fcch\u00adlein, denn Bender hat au\u00dfer bei Hanser, dem Hausverlag seit den 1950er Jahren, gern mit buchk\u00fcnstlerisch engagierten Verle\u00adgern wie V.O. Stomps, Richard M\u00fcller, Ulrich Keicher, Toni Pongratz oder Hendrik Liersch zusammengear\u00adbeitet, die im Verbor\u00adgenen gleich\u00adsam Buch um Buch hervorbringen und von denen er bis heute aufgefordert wird, ihnen Manuskripte zu \u00fcberlas\u00adsen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p><em>Lesen Sie<span style=\"color: #000080;\"> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7369\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>hier<\/strong><\/span><\/a><\/span> den zweiten Teil des Essays. <\/em><em>Und <span style=\"color: #000080;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7371\"><span style=\"color: #000080;\"><strong>dort<\/strong><\/span><\/a><\/span> Teil 3.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Matrix 29 Jeder auf seine Art f\u00fcr Hans Bender \u2219 auf 136 Seiten zusammengestellt von Theo Breuer \u2219 mit Wort- und Bildbeitr\u00e4gen von Michael Augustin \u2219 Rose Ausl\u00e4nder \u2219 Franz Joachim Behnisch \u2219 Hans Ben\u00adder \u2219 Gottfried Benn \u2219 Wolfgang&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/19\/bender-1\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":99727,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[871,884,104,505,876,867,143,872,878,259,258,852,549,698,883,869,687,685,844,873,875,173,676,620,530,874,881,887,241,839,336,84,885,889,301,888,886,882,525,851,879,877,880,680],"class_list":["post-7367","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-anne-dorn","tag-arnold-stadler","tag-axel-kutsch","tag-christel-fallenstein","tag-dieter-hoffmann","tag-franz-joachim-behnisch","tag-friederike-mayrocker","tag-georg-eisler","tag-gerhard-jaschke","tag-gottfried-benn","tag-hans-bender","tag-hans-georg-schwark","tag-hendrik-liersch","tag-hugo-dittberner","tag-joachim-ronneper","tag-johannes-bobrowski","tag-joseph-buhl","tag-jurgen-brocan","tag-jurgen-theobaldy","tag-manfred-gierig","tag-markus-haupt","tag-maximilian-zander","tag-michael-augustin","tag-michael-buselmeier","tag-michael-kruger","tag-peter-hamm","tag-renate-von-mangoldt","tag-richard-muller","tag-rolf-dieter-brinkmann","tag-rose-auslander","tag-susanne-eules","tag-theo-breuer","tag-tina-stroheker","tag-toni-pongratz","tag-traian-pop","tag-ulrich-keicher","tag-v-o-stomps","tag-volker-neuhaus","tag-walt-whitman","tag-walter-hinck","tag-walter-kappacher","tag-werner-irro","tag-werner-lutz","tag-wolfgang-bittner"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7367","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7367"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7367\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101106,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7367\/revisions\/101106"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99727"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7367"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7367"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7367"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}