{"id":7312,"date":"2012-09-08T00:17:33","date_gmt":"2012-09-07T22:17:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7312"},"modified":"2019-10-05T14:30:58","modified_gmt":"2019-10-05T12:30:58","slug":"crossover-experimentelle-druckgrafiken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/08\/crossover-experimentelle-druckgrafiken\/","title":{"rendered":"crossover &#8211; experimentelle Druckgrafiken"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/crossover_titel.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7313\" title=\"crossover_titel\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/crossover_titel.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"259\"\/><\/a>Die gro\u00dfe Zeit der Druckgrafik waren die 1910er und 1920er Jahre. Holz- und Linolschnitte waren die einfachste und g\u00fcnstigste Methode, B\u00fccher und Zeitschriften zu illustrieren. Die vielen Literatur- und Kulturzeitschriften, die im Expressionismus allerorten aus dem Boden schossen, wurden durch K\u00fcnstler wie Frans Masereel oder die K\u00f6lner Progressiven Franz Wilhelm Seiwert und Gerd Arntz mit einem charakteristischen Erscheinungsbild versehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Fotografien billig und problemlos reproduziert werden k\u00f6nnen, verschwanden die klassischen Druckverfahren aus der Gebrauchsgrafik und durch die Einf\u00fchrung des Siebdrucks wurden Stein-, Holz- und Linoldrucke auch in der Bildenden Kunst rar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rainer Aring, Beuys Sch\u00fcler, der nun zum zweiten Mal mit einer Ausstellung in der Galerie amschatzhaus vertreten ist, hat sich dieser zu Unrecht stiefm\u00fctterlich behandelten Verfahren schon seit vielen Jahren angenommen. Vor allem an der Folkwangschule f\u00fcr Gestaltung hat Aring das Handwerk der Druckgrafik in den 1970er Jahren gelernt und praktiziert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner aktuellen Schau \u201ecrossover\u201c beweist er, wie sich den traditionellen Druckmethoden eigene \u00e4sthetische Reize abgewinnen lassen; dies vor allem durch seine Experimentierfreudigkeit, die aus seinen Zeichnungen heraus entwickelten Ikonografien in die Klarheit der Konturen einer Druckgrafik umzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gepr\u00e4gt sind seine neuen Arbeiten insbesondere auch durch die volumin\u00f6se S\u00e4ttigung der Farbfl\u00e4chen. Bei Aring steht zumeist die menschliche Figur im Zentrum der k\u00fcnstlerischen Gestaltung, es handelt sich um hintergr\u00fcndige Posen und Gesten, die oft mit groteskem Humor in Szene gesetzt werden. Bei Rainer Arings experimentellen Druckgrafiken f\u00fchrt gerade die Auseinandersetzung mit dem zentralen Thema \u201eMensch\u201c zu ausdrucksstarken Arbeiten mit faszinierenden Kompositionsm\u00f6glichkeiten. Aring, der auch ein \u00fcberaus begabter Zeichner ist, erweist sich hier als Meister der figurativen Darstellung, seine Holz- und Linolschnitte, die bisweilen noch mit Collage- oder Aquarelltechniken \u00fcberarbeitet wurden, bleiben stets r\u00e4tselhaft, aber nie unzug\u00e4nglich. Sie \u00fcben im Gegenteil eine starke Attraktion auf den Betrachter aus, scheinen an sein Unbewusstes zu appellieren. Traumszenen geraten ins Bild und Unnennbares.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vernissage am 8. September 2012. Beginn um 16.30 Uhr.<br \/>\nAusstellungsdauer: 08.09. &#8211; 27.10.2012<br \/>\n&#8212;<br \/>\ngalerie amschatzhaus<br \/>\nkirsten adamek<br \/>\nhauptstra\u00dfe 18<br \/>\n41472 neuss-holzheim<br \/>\n02131-5251920<br \/>\n0171-5457885<br \/>\ninfo@amschatzhaus.de<br \/>\nwww.amschatzhaus.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe Zeit der Druckgrafik waren die 1910er und 1920er Jahre. Holz- und Linolschnitte waren die einfachste und g\u00fcnstigste Methode, B\u00fccher und Zeitschriften zu illustrieren. 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