{"id":72952,"date":"2022-10-14T00:01:43","date_gmt":"2022-10-13T22:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72952"},"modified":"2022-09-17T16:39:53","modified_gmt":"2022-09-17T14:39:53","slug":"rahsaan-eine-jazzthetische-story","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/14\/rahsaan-eine-jazzthetische-story\/","title":{"rendered":"Rahsaan \u2014 eine jazzthetische Story"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHast du jetzt v\u00f6llig einen neben der Kappe?\u00ab, erkundigt sich Florin w\u00fctend bei seinem alten Kumpel Werner. Der sortiert verlegen seine Kommissionsware um. Versucht sich um eine Antwort zu dr\u00fccken. Florin trommelt mit den Fingerspitzen Patterns auf die LP\u2013H\u00fclle. Werner handelt als Hobby auf dem Flohmarkt mit Jazz\u2013LPs, die er kaum mehr in seiner Kneipe einsetzt, weil er \u00fcberlegt, ganz auf Klassik umzustellen. In diesem Moment \u00fcberlegt er, wie er aus der Situation unbeschadet wieder herauskommen kann. Gute Kunden zu vergraulen, ist eine Sache, gute Kollegen die andere\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas kann doch nur ein Scherz sein, Werner! 70,\u2013 Euro f\u00fcr eine Doppel\u2013LP!?!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNun ja\u2026 weisst du\u2026 seitdem Miles gestorben ist, verkauft er sich eben noch besser\u2026 was willst du machen, wenn du eine Familie ern\u00e4hren musst?\u00ab, versucht sich der Gesch\u00e4ftsmann mit einer \u00fcblichen Unternehmerausrede aus der Umklammerung freizuschwimmen. Japst nach Luft. Zwirbelt seinen Bart glatt. Tritt verlegen von einem Fuss auf den anderen. Er hat ein freundliches Doggengesicht, seine Stimme klingt unbek\u00fcmmert, aufmunternd, beinahe echt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSo alt ist die LP nicht\u2026\u00ab, denkt Florin laut nach. Streicht sich die Haare aus der Stirn und sieht seinen alten Kumpel mit seinen durchdringend blauen Augen verst\u00e4ndnisvoll an. Ihm ist es unangenehm, dass die Umherstehenden auf dem Flohmarkt ihre langwierige Verhandlung f\u00fcr eine Performance halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAls DVD bekommst du <em>Bitches Brew<\/em> in jedem Gesch\u00e4ft, nicht aber als LP. Das Angebot bestimmt die Nachfrage, und dieses Album ist ein Generationenroman!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu weisst genau, dass ich nicht auf Digital umsteige\u00ab, gibt sich der Sammler mal wieder als Konservativer zu erkennen, hoffnungslos altmodisch im Sinne von: bewahrend! Auch Werner hat lange Zeit nicht glauben wollen, dass der iPod das Spannendste ist, was sich jemand seit Erfindung der Tonspur ausgedacht hat. Inzwischen akzeptiert er es als ein zus\u00e4tzliches Medium, das seinen Platz neben den bisherigen Angeboten hat, das Vinyl allerdings nie ersetzen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNur weil du es bist, Florin, aus alter Freundschaft, lasse ich dir die Scheibe f\u00fcr\u2026 65 Schlaufen\u00ab, ist Werner ansatzweise versucht nachzugeben. Erntet daf\u00fcr einen sp\u00f6ttischen Blick. Wiederum begeben sie sich in die Tretm\u00fchle und beginnen erneut zu feilschen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bb50 Peitschen, allerletztes Angebot!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas ist ja wohl ein Witz, ich muss auch noch meinen Schnitt machen!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas ist die Scheibe nicht wert, tut mir leid. Vielleicht n\u00e4chste Woche.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbOkay, 55\u2013 Euro, plus als Bonus die erste Jazz\u2013LP von Roland Kirk.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbVon wem?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWie bitte, den kennst du nicht?\u00ab, lacht Werner Florin aus. Freut sich, dass er eine L\u00fccke entdeckt hat. H\u00e4lt glucksend seinen wabbelnden Bauch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBin ich &#8217;ne wandelnde Enzyklop\u00e4die des Trivialen oder ein Jazz\u2013Lexikon?\u00ab, schnaubt der Purist, f\u00fcr den elektronische Musik mit Jazz\u2013Rockappeal schon ein Zuviel an Zugest\u00e4ndnis bedeutet. K\u00fcnstler m\u00fcssen, wenn sie ernst genommen werden wollen, leiden, ihr Elend sublimieren sie dann zu Kunst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbZusammengew\u00fcrfelte Erinnerungen helfen in die Heimat zur\u00fcckzukehren!\u00ab, belegt der H\u00e4ndler, dass Kernkompetenz in der Standortgebundenheit liegt. Je mehr <em>local<\/em> man ist, desto gr\u00f6sser die Chance auf unbeschr\u00e4nkte Entwicklung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSehr witzig. Und Tsch\u00fcss!\u00ab, wendet sich Florin beleidigt ab. Obzwar sich ihre Verhandlung nach einem festen Ritual entwickelt, hat die Absicht zu gehen. Jeden Samstag schaut Florin bei Werner auf dem Flohmarkt an der Aachener Strasse vorbei, um nach alten Jazz\u2013LPs zu st\u00f6bern. Meist kommt er nicht unter zwei Neuerwerbungen nach Hause. Oft reicht das Geld danach nicht mal f\u00fcr einen Imbiss bei Safak, der Kurdin mit dem Falafelstand um die Ecke. Werner ist ein Meister im Organisieren von <em>Altem Material<\/em>; weil er ein cleverer Gesch\u00e4ftsmann ist, r\u00fcckt er nie mit seinen Bezugsquellen heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEhj, Florin. Kirk war ein Nonkonformist, der sich nicht mit einem stilistischen Etikett bekleben liess. F\u00fcr herk\u00f6mmliche Musiktheorie hat sich Rahsaan nie interessiert; er wollte archaischen Blues spielen, ausserhalb konventioneller Tonalit\u00e4t. Er war blind und manchmal nahm er drei verschiedene Saxos in den Mund und spielte alle zur selben Zeit\u00ab, ruft er ihm hinterher und legt umgehend das St\u00fcck <em>Three for the festival<\/em> auf und lockt damit den Jazztheten zur\u00fcck. T\u00f6ne, nat\u00fcrlich immer wieder Melodien. Der Inhalt von Musik ist eine bewegte Form, Kl\u00e4nge bewegen sich in der Zeit, dringen in den innersten Bezirk der Seele vor und erreichen ihn unmittelbar. Ohne \u00dcbersetzung. Melodien sind ein Text ohne Worte. Ein Text der Ohryeure direkt erreicht. Musik erinnert ihn daran, dass seine innersten Erfahrungen wortlos bleiben. Sprachlos zu sein, einfach nur zu h\u00f6ren und mit den Ohren die Welt besser verstehen als mit Augen und Verstand. Wenn eine Melodie \u00fcberw\u00e4ltigt, dann muss Bet\u00f6rung in die intensive Hingabe an die akustischen Signale \u00fcbergehen. Florin z\u00f6gert, bleibt stehen und dreht sich um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie Fotos von ihm sehen so aus, wie der Typ auf dem Cover von &#8222;Exil On Main Street&#8220;. Manchmal benutzte er eines dieser Instrumente als Basspfeife\u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHrmm\u2026\u00ab, r\u00e4uspert sich eine Kundin, die ebenfalls an einer LP interessiert ist. Sie geh\u00f6rt nicht zur \u00fcblichen Kundschaft, mit ihrem Gucci\u2013Kost\u00fcm ist sie viel zu gut gekleidet und deshalb wird sie zuv\u00f6rderst schlecht behandelt, wie es in dieser Stadt leider \u00fcblich geworden ist. Verk\u00e4ufer machen sich zuerst unbeliebt, um dann ernst genommen zu werden. Manche halten diese Grobschl\u00e4chtigkeit f\u00fcr Stil, man kann tun was man will, schlechter Umgang f\u00e4rbt auf Dauer leider ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbInteressant, wenn&#8217;s wirklich funktioniert\u00ab, murmelt Florin. Er starrt auf das Cover. Sieht einen jungen Schwarzen mit dunkler Sonnenbrille, der tats\u00e4chlich drei Kannen im Mund hat, mit denen er im Moment der Aufnahme des Fotos zu spielen scheint. Er ist v\u00f6llig gefangen und bekommt nicht mehr mit, wie Werner endlich mal sein Herrschaftswissen ausbreiten kann und weiterschwelgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbManchmal spielte er Harmonien f\u00fcr sich selbst und gelegentlich entwickelte er die Themen kontrapunktisch\u00ab, stellt Werner einen Musiker vor, der \u00fcber eine Virtuosit\u00e4t verf\u00fcgt, die \u00fcber den platten Magnetismus von Harmonie und Dissonanz hinweggeht. Benutzt die Kompositionen nur als Vorwand f\u00fcr sein Spiel mit Musik und verschiedenen Stellschrauben. Improvisation ist die Hauptsache in jedem St\u00fcck. In seinem Spiel versucht er eine harmonische Methodik jenseits funktionsharmonischer Gravitationskr\u00e4fte, zu verwirklichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbZahlen!\u00ab, dr\u00e4ngt Fatima Florin zur Seite, legt eine LP neben die Kasse und z\u00fcckt das Portemonnaie. Sie f\u00fchlt sich hingezogen zur poetischen Melodie der Vorstadt. Findet vieles von dem, was man h\u00e4sslich nennt, sch\u00f6n. Die Besessenheit von der pausenlosen Perfektionierung der K\u00f6rper, die verzweifelten Bem\u00fchungen, das Alter aufzuhalten, erachtet sie als v\u00f6llig bizarr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbKleinen Moment noch\u00ab, bittet der H\u00e4ndler noch um Geduld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu machst doch den Stand, um deine Platten zu verkaufen, \u2013 oder h\u00e4ltst du hier Volkshochschulkurse ab?\u00ab, faucht Fatima angriffslustig. Ihr Markenzeichen ist eine zerebral schimmernde K\u00fchle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch versuche nur, meine Stammkunden fachkundig zu beraten.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbUnd ich will endlich die LP bezahlen\u00ab, beharrt Fatima. Aussehen und Pr\u00e4senz spielen f\u00fcr sie eine eminent wichtige Rolle. Sie signalisieren Fitness, Dynamik und Erfolg. Hypermoderne Menschen wollen beweglich sein. Das Arbeitsleben fordert es von ihnen. Sport vermittelt ihnen ein starkes Wohlgef\u00fchl, das in andere Lebensbereiche ausstrahlt. Im Fitnessstudio haben sie ohne grossen kommunikativen Aufwand ein St\u00fcckchen Gemeinschaft. Sie m\u00fcssen nicht mit jemanden reden und sich sympathisch werden. Sind in k\u00fcrzester Zeit in einer Welt, in der etwa nur das Spiel z\u00e4hlt oder das Miteinander in der Geb\u00e4rde. In der Wellness\u2013Bewegung suchen Menschen nach Formen, die ihnen einen Halt im Leben geben k\u00f6nnen. Ihr K\u00f6rper wird zur Masseinheit, um die sich alles dreht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch verkaufe nichts, ohne dar\u00fcber zu verhandeln.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGut, ich kauf&#8216; die Platten, habe aber\u2026\u00ab, z\u00e4hlt Florin das Geld auf die Kasse. St\u00f6sst versehentlich Fatimas LP herunter. Reaktionsschnell f\u00e4ngt sie das Album auf. Der eruptive Ausbruch eines Hormonvulkans spiegelt sich in ihren Augen. Ihr gef\u00e4llt seine Mischung aus K\u00f6nnen und Street Smartness, die grossen, dunkle Augen, seine seidigen Wimpern und das fein geschnittene Gesicht. \u00ad\u00ad\u00bb<em>Tschulligung<\/em> \u2026warte \u2026 55,\u2013 Euro dabei\u00ab, murmelt der sch\u00fcchterne Mann, dessen bibliophil wirkende Augen lange einen Punkt auf dem Boden fixieren, w\u00e4hrend er redet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbPech, ich schreibe nicht an\u00ab, markiert Werner den ganz Harten. Er findet Gefallen an Florins Stotterei, w\u00fcrde ihm dabei gerne noch eine Weile zuh\u00f6ren, rechnet allerdings nicht mit Fatimas Kaltschn\u00e4utzigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch zahl 25,\u2013 Euro f\u00fcr die Billy Holliday\u2013LP.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWie bitte? Die kostet aber 40,\u2013 Ohren.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch dachte, sie wollen verhandeln, mein Herr?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAch so\u2026 gut\u2026 35,\u2013 Euro.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGemacht, akzeptieren sie auch Schecks?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGanz so altmodisch bin ich nun auch nicht\u00ab, n\u00f6rgelt der Unternehmer. Fatima schreibt einen Scheck aus. Ratscht das Papier vom Block. Reicht es Werner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas sind ja 40,\u2013 Euro.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie 5,\u2013 Euro sind der Fehlbetrag, damit der Typ endlich an die Miles\u2013Platten kommt. Hinter mir wartet noch mehr Kundschaft!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbOh\u2026 das ist aber nett\u2026\u00ab, schluckt Florin ob der Fragilit\u00e4t der \u00dcbereinkunft. Kaum wagt er, ihr noch einmal in die Augen zu sehen. Diese Dame ist ein raffiniertes Gegengift zum eint\u00f6nigen Busenwunder, eine Model\u2013Sch\u00f6ne mit Grips, ein Charmeb\u00fcndel mit melancholischem Tiefgang, eine Frau mit grosser Pers\u00f6nlichkeit, die den unausgesprochenen Widerspr\u00fcchen ihrer Generation selbstbewusst Gestalt verleiht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNichts zu danken, daf\u00fcr nimmst du mir die Platten auf!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbClever\u2026 gehen nicht auf eine Kassette\u2026 heisst: ich zahl drauf.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\">* * *<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\">Die komplette Novelle findet sich in: <strong>Cyberspasz, a real virtuality<\/strong>, Novellen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2012.<\/p>\n<div id=\"attachment_44223\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-image-44223 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg 194w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg 657w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-caption-text\">Covermontage: Jesko Hagen<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt Artikel von Jo Wei\u00df aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a>, von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/09\/alles-klappt-in-ihrem-leben-doch-nichts-gluckt\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von <span class=\"vcard author\"><span class=\"fn\">Christine Kappe<\/span><\/span> <span data-offset-key=\"cphj4-0-0\">aus der vom Netz gegangenen<\/span> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/01\/ein-buch-ist-eine-stadt\/\">fixpoetry<\/a>. Betty Davis sieht in <em>Cyberspasz<\/em> eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/26\/eine-ebenso-poetische-wie-praezise-geschichtsprosa\/\">pr\u00e4zise Geschichtsprosa<\/a>. Margaretha Schnarhelt erkennt in der <em>real virtuality<\/em> eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/30\/cyberzomb\/\">hybride Prosa<\/a>. Enrik Lauer deutet diese Novellen als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/01\/der-cyberspace-als-wille-und-vorstellung\/\">Schopenhauer<\/a>s Nachwirken im Internet. In einem Essay betreibt KUNO <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/16\/dystopische-zukunftsforschung\/\">dystopische Zukunftsforschung<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00bbHast du jetzt v\u00f6llig einen neben der Kappe?\u00ab, erkundigt sich Florin w\u00fctend bei seinem alten Kumpel Werner. Der sortiert verlegen seine Kommissionsware um. Versucht sich um eine Antwort zu dr\u00fccken. Florin trommelt mit den Fingerspitzen Patterns auf die LP\u2013H\u00fclle.&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/14\/rahsaan-eine-jazzthetische-story\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":98173,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628],"class_list":["post-72952","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72952","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72952"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72952\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104001,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72952\/revisions\/104001"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98173"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72952"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72952"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72952"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}