{"id":72937,"date":"2022-06-09T00:01:09","date_gmt":"2022-06-08T22:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72937"},"modified":"2022-06-07T20:08:27","modified_gmt":"2022-06-07T18:08:27","slug":"auf-ewig-dein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/06\/09\/auf-ewig-dein\/","title":{"rendered":"Auf ewig Dein!"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Digitalradio spuckt \u00fcber Speaker Kurzweil aus. Dauerbrenner des tropisch aufgeheizten Sommers: eine Hypercalypseleitmelodei, verspricht in naher Zukunft eine ferne Sehnsucht zu realisieren. Eine Vorgeschichte zu erz\u00e4hlen ist bisweilen wie eine Nachgeschichte vorwegnehmen. Es formieren sich die Erinnerungen zu Gedanken und tun genau das, was zum Wunschziel erkl\u00e4rt wurde: Verlorene Erinnerungen wieder finden. Gutgelaunte Moderatoren versuchen die Zwischenzeit zu \u00fcberbr\u00fccken. Nach dem Experiment der globalen Visualisierung hat das Digital\u2013Audio\u2013Broadcasting mit einer Neugestaltung des Programms und <em>Hertzblut<\/em> wieder den Spitzenplatz zur\u00fcckerobert. Musik ist ein allgegenw\u00e4rtiger Rohstoff, der \u00fcber Webradios, Mobiltelefone und Musikfernsehen in die Lebenswelt str\u00f6mt und wie die Atemluft von selbst in alle Kan\u00e4le eindringt, eine Kulturleistung tritt zur\u00fcck in den Kreislauf der Natur. Kleinigkeiten beginnen den Zuh\u00f6rer zu irritieren: Das bellende Sensationspathos der Nachrichtensprecher hat denselben trompetenden Ton wie einstmals die Sondermeldungen des grossdeutschen Rundfunks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neues zur Lage der Detonation. Meldungen im Einzelnen: Hintergr\u00fcndige Berichte mit Sprengs\u00e4tzen. Zum Abschluss das Wetter. F\u00fcr das leibliche Wohl gibt es Probleme. Seitdem sich die Ozonschicht fast verfl\u00fcchtigt hat, ist die Stadt im Sommer ein Glutofen. Hitze und Erotik sind ein untrennbares Paar. Nachts m\u00f6chte man am liebsten die eigene Haut abstreifen, um sich frischer zu f\u00fchlen. Gl\u00fccklich k\u00f6nnen sich nur diejenigen sch\u00e4tzen, die fr\u00fchzeitig in eine Klimaanlage investiert haben. Der User wischt sich mit dem Handr\u00fccken den Schweiss von der Stirn, h\u00f6rt nicht zu, braucht den <em>Muzak<\/em> lediglich, um die Stille zu \u00fcbert\u00f6nen. Die Welt implodiert in slow\u2013E\u2013motion, der unaufh\u00f6rlichen Temposteigerung wird die konzentrierte Kraft des Augenblicks entgegengesetzt. Es gibt kein Zentrum mehr. Einstmals war das Lesen die Zugangstechnik zum Leben im Allgemeinen und zur Kultur im Besonderen. Nun gibt es <em>information at your fingertips<\/em>. Der User klappert in altmodischer Manier im Zehn\u2013Finger\u2013System in einem monotonen Groove auf einer Tastatur herum. Versucht zum wiederholten Mal den kr\u00e4chzenden Warnton zu ignorieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSave data now\u2026 Save data now\u2026 Save data now\u2026\u00ab, brummelt der Rechner Macintalk in einer monotonen Endlosschleife daher. Born\u2013to\u2013be\u2013wired ist er zurzeit nicht sehr gespr\u00e4chig, weil das Wortfeld: lakonie vom Programmierer aktiviert worden ist. Kaum etwas kann einem mehr auf die Nerven gehen, als Kommunikationsmaschinen, die unabl\u00e4ssig Befehlsfolgen akustisch wiederholen; eine Steigerung w\u00e4ren <em>wahrscheinlich<\/em> nur die Autoren, die f\u00fcr das Schreiben eben dieser Programme zust\u00e4ndig waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHab&#8216; ich. Gib&#8216; mir die letzte Befehlsfolge!\u00ab, gibt sich der User gehetzt, so als w\u00fcrde die Geistmaschine ihm zuh\u00f6ren, gar verstehen, wom\u00f6glich auf ihn warten. Technik, so scheint es, dient nicht mehr, sie beherrscht sie. Wer sich in diesen Zeiten freiwillig den Computerbefehlen unterwirft, bekommt einen emotionalen Backflow, der ihm im wahren Leben verwehrt bleibt. Manche Menschen haben intensive emotionale Beziehungen zu ihren Maschinen aufgenommen. Noch sind diese Verbindungen einseitig. Aber Dinge leben, weil wir die hypermodernen Menschen sie beteiligen. Und irgendwann tragen sie ein Echtheitszertifikat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSave data now\u2026 Save data now\u2026 Save data now\u2026\u00ab, fast wird es zu einem maschinellen Mantra. Einer Beschw\u00f6rungsformel, die m\u00f6glicherweise von den eurasischen Chipherstellern mitgeliefert worden ist. Ihre Universalmaschine ist ein zusammengesetzter Flickenteppich aus verschiedenen Entw\u00fcrfen und heterogenen Materialien. Sind deshalb asiatische Weisheit und europ\u00e4ischer Freigeist die ideale Verschmelzung zur grossen Harmonie eingegangen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr einen Moment z\u00f6gert der User. Er arbeitet an einem Risikokapitalfonds f\u00fcr subversive Eingriffe in den virtuellen Alltag. F\u00fchlende Maschinen sind nicht auf komplexe Software angewiesen sind, sondern auf Menschen, die bereit sind, ein emotionales Verh\u00e4ltnis zu diesen Maschinen aufzubauen \u2013 eine Entwicklung, die gerade zu einem Quantensprung im menschlichen Gef\u00fchlshaushalt f\u00fchrt. Der Arbeitsspeicher bockt, der Aufbau der Grafiken verlangsamt sich zusehends und die Maschine pl\u00e4rrt weiterhin den Warnton enervierend vor sich hin. Selbst heftiges Klappern auf der Tastatur kann den vermeintlich gesteigerten Warnton nicht abstellen. Im Gegenteil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMensch, das gibt&#8217;s nich&#8216;! Warum ausgerechnet jetzt, und mir!! Mach das Programm sofort wieder auf, h\u00f6rst du, du Dose!?!\u00ab, kreischt der User. Versucht mit einem Klammergriff zu retten, was zu retten ist. Der Macintalk spielt auf dem eingebauten Synthiklavier gnadenlos die Melodie eines bekannten Trauermarsches. Verabschiedet sich mit einem weissen Totenkopf als Outline, der im schw\u00e4rzesten Schwarz des am Horizont der geistigen Ferne verl\u00f6schenden Bildschirms versinkt. Letzte Ironie des Programmierers. An alles wurde bereits gedacht, alles zu Ende gedacht. Hintersinn und kritischer Mehrwert ist nicht mehr gefragt, alles passt in das Industriedesign: what you see is what you get. Still ruht der graue Kasten in Frieden; das friedselige Symbol einer abwesenden Realit\u00e4t. Still und starr ruht das Sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas darf nicht wahr sein: Weg! Futsch!! Abgest\u00fcrzt!!!\u00ab, schreit der User fassungslos. Ist entsetzt. Springt auf. Tritt zu. Kickt ein paar Aludosen w\u00fctend beiseite. Trifft mit einer B\u00fcchse knapp die Staffelei im oberen Giebel und beult die Leinwand aus. L\u00e4uft zornig in der Wohnung umher. Flucht vor sich hin. Kehrt nach dem Jogging m\u00fcrrisch an den Arbeitsplatz zur\u00fcck. Verzweifelte Versuche, die Maschine zu starten, schlagen fehl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas gibt es doch gar nicht. Das kann doch gar nicht sein. Schwarzes Loch. Was hat er mir da nur wieder draufgepackt. Dieses Spielkind. Na warte!\u00ab, kreischt der User. Damit h\u00e4tte er rechnen m\u00fcssen. Programmierbarkeit, Leistungsf\u00e4higkeit, breite Anwendungsm\u00f6glichkeiten haben eben ihren Preis, zuweilen blockieren sich die unterschiedlichen Einsatzm\u00f6glichkeiten und schiessen sich gegenseitig ab. Nicht mal eine Fe\u2013Mail l\u00e4sst sich absetzen. Der User geht abermals in seinem Loft auf und ab, um sich zu beruhigen. Bleibt vor dem schwarzen Bakalit\u2013Telefon mit W\u00e4hlscheibe stehen. Nimmt den H\u00f6rer ab. Ratscht auf der Tastatur die vertraute Nummer hinunter. Bricht sich einen Fingernagel ab. Flucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWarte, jetzt passierst&#8217;s\u00ab, murmelt der User w\u00fctend. Kaut den Zeigefinger. Knabbert auf dem abgebrochenen Fingernagel. Der \u00c4rger wird gesteigert durch die sich einschaltende Aufzeichnungsmaschine am anderen Ende der Leitung. Nach der chrashig nervenden Musik meldet sich eine vertraute Stimme mit:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbArtifizielle Intelligenz. Keiner da. Gleich kommt der:\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2014 piepton \u2014<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbQuatsch! Weiss genau, dass du zu faul bist dem Apparat einzuschalten. Heb&#8216; ab! Mach&#8216; schon!! Give sheep a chance!!!\u00ab, trompetet der User in den Apparat. Auf der anderen Seite der Leitung ist von der Stimme ein elektronisch verzerrtes Kl\u00e4ffen zu h\u00f6ren. Der User will gerade mit einer neuen Tirade beginnen, als am anderen Ende der Lautsprecher eingeschaltet wird. Eine kreischende R\u00fcckkopplung pfeift dem User ins Ohr und fr\u00e4st sich in den Geh\u00f6rgang. Der Empf\u00e4nger l\u00e4sst sich herab und hat Erbarmen mit einer leidenden Seele. Schaltet die Maschine ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbVera, alte Nervens\u00e4ge! Wat is&#8216; los?\u00ab, meldet sich die AI gelangweilt. Sieht sich im Kreuzfeuer von unterschiedlichen Problemen. Der Strom ist ausgefallen, kurzzeitig \u00fcbernimmt der Akku. Ein Computer ist eine einfache Maschine, die einfache Operationen an einfachen Symbolen durchf\u00fchrt. Die Power kommt daher, dass man sehr viele solcher einfachen Elemente zusammensteckt, dann lassen sich sehr komplizierte Muster bearbeiten. Digitale Ger\u00e4tschaften nehmen keine Arbeit ab, sie verteilen sie nur um. Die AI startet den Rechner neu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbCrash\u2026\u00ab, stellt der User mit resignierendem Unterton fest. Setzt eine lange Kunstpause, um das Gesagte wirken zu lassen. Innerhalb der k\u00fchl arrangierten Tableaus werden Leidenschaft und Abgr\u00fcnde sp\u00fcrbar. Die AI klappert unger\u00fchrt auf den Tasten herum und l\u00e4sst nebenbei fallen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJa! Und, was hat&#8217;s mich zu interessieren?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbKaltes Silicium. Meine Kiste ist abgest\u00fcrzt\u00ab, schnurrt Vera. Crowdsourcing. Die AI hat den Rechner eingerichtet, einen guten Deal gemacht und ihr damit letztlich das akute Problem eingebrockt. Auf dem hintersten Hintertreppchen regt sich noch ein Schimmer von Verantwortungsgef\u00fchl. Die Hitze l\u00e4sst die AI z\u00f6gern. Er versucht sein schlechtes Gewissen weiterhin mit einer gelangweilten Anteilnahme zu \u00fcberspielen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" align=\"center\">* * *<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\">Die komplette Novelle findet sich in: <strong>Cyberspasz, a real virtuality<\/strong>, Novellen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2012.<\/p>\n<div id=\"attachment_44223\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-image-44223 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz-194x300.jpeg 194w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Cyberspasz.jpeg 657w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-44223\" class=\"wp-caption-text\">Covermontage: Jesko Hagen<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO \u00fcbernimmt Artikel von Jo Wei\u00df aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a>, von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/09\/alles-klappt-in-ihrem-leben-doch-nichts-gluckt\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von <span class=\"vcard author\"><span class=\"fn\">Christine Kappe<\/span><\/span> <span data-offset-key=\"cphj4-0-0\">aus der vom Netz gegangenen<\/span> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/01\/ein-buch-ist-eine-stadt\/\">fixpoetry<\/a>. Betty Davis sieht in <em>Cyberspasz<\/em> eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/12\/26\/eine-ebenso-poetische-wie-praezise-geschichtsprosa\/\">pr\u00e4zise Geschichtsprosa<\/a>. Margaretha Schnarhelt erkennt in der <em>real virtuality<\/em> eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/30\/cyberzomb\/\">hybride Prosa<\/a>. Enrik Lauer deutet diese Novellen als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/01\/der-cyberspace-als-wille-und-vorstellung\/\">Schopenhauer<\/a>s Nachwirken im Internet. In einem Essay betreibt KUNO <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/16\/dystopische-zukunftsforschung\/\">dystopische Zukunftsforschung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Digitalradio spuckt \u00fcber Speaker Kurzweil aus. 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