{"id":72838,"date":"2017-03-05T00:01:11","date_gmt":"2017-03-04T23:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72838"},"modified":"2022-03-07T13:21:54","modified_gmt":"2022-03-07T12:21:54","slug":"keimzelle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/05\/keimzelle\/","title":{"rendered":"Keimzelle"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">No\u00ebmi versenkt das R\u00f6hrchen von Samenspender 2001 in fl\u00fcssigem Stickstoff. Nachdem sich ihr Ex treu geblieben ist und mit einer jungen Krankenschwester in die S\u00fcdsee entfloh, hat sie die Anteile an Wertpapieren \u00fcbernommen und steuert den Global\u2013Player allein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Aktiengesellschaft <em>Bio\u2013Tissue Technologies<\/em> steht f\u00fcr die Verheissung, dass der Einzelne nicht Gefangener seines Schicksals, sondern Gestalter seines Lebens ist. Spender 2001 hat einen weissen Plastikdeckel, eine wichtige Vorsichtsmassnahme ihres Unternehmens gegen den klassischen Betriebsunfall der Samenbank: Die Kundin hat f\u00fcr 158 Euro einen Kubikzentimeter Sperma eines weissen Spenders bestellt\u2026 und neun Monate sp\u00e4ter liegt ein eurasisches Baby im Kinderbett.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">No\u00ebmi Neumann wirbt mit Erfahrung, den strengsten Kontrollen und der gr\u00f6ssten Sperma\u2013Auswahl der Branche. Sperma ist zum Hauptartikel im Angebot der <em>Bio\u2013Tissue Technologies<\/em> geworden. No\u00ebmi verkauft 7000 Samenportionen pro Woche, bestellt und ausgew\u00e4hlt \u00fcber&#8217;s Netz, verpackt in tragbaren Stickstofftanks. Ihr Unternehmen liefert in 42 L\u00e4nder, innerhalb Europas als <em>overnight mail <\/em>auch \u00fcber Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Medizin dient nicht mehr allein dazu, Krankheiten zu heilen, sondern Leiden zu verhindern. Der statistisch dokumentierte Untergang der traditionellen Ehe hat No\u00ebmi neue Zielgruppen erschlossen. 71 % der Bestellungen bei der <em>Bio\u2013Tissue Technologies<\/em> kommen von allein stehenden Frauen, die sich ein Kind leisten und einen Partner ersparen wollen. Bevor die kostbare Fl\u00fcssigkeit ihrer Kandidaten auf ihre Samenbank kommt, werden alle Spender auf Aids, Hepatitis und Alkoholmissbrauch getestet. Die Qualit\u00e4tsmerkmale der Lieferanten werden von der Hautfarbe bis hin zur Begabung katalogisiert. Im Stickstofftank ihres Unternehmens blickt No\u00ebmi auf die multiethnische Gesellschaft der Samenspender: weisse Plastikh\u00fctchen stehen neben schwarzen, Gelb steht f\u00fcr asiatisch, Rot f\u00fcr Indianer, cremefarbene Plastikh\u00fctchen f\u00fcr Latinos oder un\u00fcbersichtliche F\u00e4lle wie Nummer 043, der seine Herkunft mit &#8222;eurasisch, ungarisch, indianisch&#8220; angibt. Auch daf\u00fcr gibt es einen Markt. Manche ihrer Kundinnen m\u00f6chten mischen. Abweichungen von der Norm \u2013 oder auch von der Moral \u2013 \u00fcben immer eine Faszination auf No\u00ebmi aus. Etliche Familien ben\u00f6tigen einen speziellen Eingriff von ihr:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEin kleiner Einschnitt in den Hodensack und da sind sie: Spermien \u00fcber Spermien, in bestem Zustand!\u00ab, stellt sie fest. In der Forschung ist sie durch die Technik der &#8222;postmortalen Sperma\u2013Entnahme&#8220; bekannt geworden. Sie eilt im Auftrag der trauernden Witwen und ihrer Angeh\u00f6rigen an das Totenbett und entnimmt der Leiche den Samen, damit sich die Witwe sp\u00e4ter damit k\u00fcnstlich befruchten lassen oder eine Leihmutter suchen kann. Nach der Neuausrichtung von <em>Bio\u2013Tissue Technologies<\/em> kann man nicht nur das Sperma von Lebenden und Toten in fl\u00fcssigem Stickstoff deponieren, sondern auch Stammzellen von Neugeborenen, entnommen aus dem Blut der Nabelschnur. Als Reproduktionsunternehmerin forscht No\u00ebmi jedoch nicht nur an der Optimierung des Spermas. Sie befruchtet \u00fcberz\u00e4hlige Eizellen von Spenderinnen mit Sperma von der Bank und gibt die Embryonen zur Adoption frei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWenn nicht alles t\u00e4uscht, lehren die genetischen Fragmente der Undeutlichkeit keine Ontologie der Geschichte, sondern Bescheidenheit und Skrupel. Mit dem Zuwachs an gentechnischem Wissen nimmt das Nichtwissen ungeheure Ausmasse an. Das Humangenomprojekt vergr\u00f6ssert die Unlesbarkeit der Welt und vermehrt ihre Dunkelheiten. Wer fr\u00fcher glaubte, er habe vom Leben eine Vorstellung, hat davon heute nicht einmal mehr eine Ahnung\u00ab, glaubt sich No\u00ebmi inmitten einer sch\u00f6pferischen Renaissance, einem erneuten Hervortreten der k\u00fcnstlerischen Seite der menschlichen Erfahrung. Sie \u00fcbertr\u00e4gt die Prinzipien industrieller Produktion auf den Fortpflanzungsmarkt: die serienm\u00e4ssige Herstellung eines Luxusartikels f\u00fcr die Mittelschicht. Der Zeugungsvorgang im 21. Jahrhundert \u00e4hnelt dem Autokauf, bei dem man Ausstattung und Extrazubeh\u00f6r ordert und per Pr\u00e4implantationsdiagnostik die genetische Veranlagung zum Tay\u2013Sachs\u2013Syndrom, zu Mukoviszidose oder zur Fettleibigkeit unterlassen kann. No\u00ebmi sieht als neue Gene\u00aeation von Hybriden Kinder mit f\u00fcnf Elternteilen voraus: Samen und Eispender, Leihmutter und die Erziehungsberechtigten, allein stehende Frauen, heterosexuelle, schwule oder lesbische Paare mit Kindern, die auch als Normopathen aufwachsen wie ihre herk\u00f6mmlich gezeugten Altersgenossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWie vielen unfruchtbaren Frauen k\u00f6nnte ich helfen, wenn es mir gel\u00e4nge in einer genmanipulierten Maus Eier aus dem weiblichen Eierstock heranreifen zu lassen, die dann k\u00fcnstlich befruchtet und wieder in die Geb\u00e4rmutter einsetzt werden?\u00ab, fragt sich die Forscherin und stellt Nachforschungen an. Als K\u00f6rperhistorikerin besch\u00e4ftigt sie sich auch theoretisch mit der Schwangerschaft. Das Objekt Embryo wurde 1799 erstmals auf einem Kupferstich mit einem Kommentar von Samuel Thomas Soemmerring aus Frankfurt sichtbar. Die \u00c4rztin untersucht alle anatomischen B\u00fccher, in denen seit dem 15. Jahrhundert der sezierte Unterleib schwangerer Frauen abgebildet wurde. Im Holzschnitt, im Kupferstich und in der Radierung wird wohl das Wort <em>Embryo<\/em> verwendet, aber wenn es gezeichnet wird, ist es ein Kind, das in der Mutter auf die Geburt wartet. Erst die Tafeln von Soemmering bringen einen Umbruch. Dem Betrachter erscheint ein F\u00f6tus, der nacheinander verschiedene Stadien durchl\u00e4uft. Pl\u00f6tzlich verk\u00f6rperte sich die Entwicklungslehre in der Frau. Die Naturkunde hatte den F\u00f6tus nicht sehen k\u00f6nnen, bevor sie ihn grafisch konstruierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man weiss nie, wo die Grenzen liegen, solange man nicht an sie gestossen ist. Von alters her kannten \u00c4rzte den Kontrast zwischen dem, was Frauen erlebten und was Gelehrte dachten. Frauen erwarten ein Kind, sie hoffen darauf, das Kind zu geb\u00e4ren. Der <em>Keimling<\/em> war kein Begriff im Horizont der Frauen. Wie die Frau zur Leibesfrucht kam, steht im Kern der Geschichte des Ungeborenen. Der Sinngehalt des Embryos im 21. Jahrhundert, die Frage nach seinen Rechten, h\u00e4ngt mit seiner Sichtbarmachung im fr\u00fchestm\u00f6glichen Stadium zusammen. Die Ansicht, dass Schwangerschaft ein prim\u00e4r biologisches Ereignis ist und nicht eine von der Frau pers\u00f6nlich erlebte Geschichte, ist neu. Der Frauenleib wird zum \u00f6ffentlichen Ort, der F\u00f6tus zur \u00f6ffentlichen Sache und die Schwangere zum uterinen Umfeld f\u00fcr ein Leben, das durch die Interpretation der \u00c4rztin im Ultraschall zum Emblem eines Kindes gemacht wird. Leiblich bedeutet, No\u00ebmis Ansicht nach, dass Frauen mit einem Kind behaftet werden, ohne <em>guter Hoffnung<\/em> gewesen zu sein. Der <em>moralische Konflikt<\/em> zwischen der Frau und dem Embryo wird durch die Medikalisierung der Schwangerschaft erst hergestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">No\u00ebmi steht mit ihrer Aktiengesellschaft <em>Bio\u2013Tissue Technologies<\/em> an der Schwelle zur kommerziellen Eugenik. Unerw\u00fcnschte Z\u00fcge sollen weggez\u00fcchtet, erw\u00fcnschte angez\u00fcchtet werden, um Merkmale eines Organismus zu verbessern. Die Biopolitik \u00fcberlagert die auf Disziplinierung von Individuen gerichtete Souver\u00e4nit\u00e4tspolitik. In eine schwierige Situation kommt ihre Firma, als das oberste Gericht ihr das Recht, den Anspruch auf das geistige Eigentum an einem in der Fr\u00fchphase seiner Entwicklung befindlichen individuellen Menschenleben verweigert. Der Richter begr\u00fcndet dies damit, dass der Mensch nach Abschaffung der Sklaverei nicht das kommerzielle Eigentum eines anderen sein k\u00f6nne. Als sie von der meinungsf\u00fchrenden Zeitung als <strong>Fortpflanzungszuh\u00e4lter<\/strong> bezeichnet wird, zieht sie sich mit einer narzisstischen Kr\u00e4nkung aus der \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcck, um an ihrem pers\u00f6nlichen Projekt zu arbeiten, dem eigenen Baby.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Prima Primaten. No\u00ebmi befreit Frauen vom letzten geschlechtsspezifischen Mythos, der Schwangerschaft als traditionellem Inbegriff, der Grundmetapher des <em>noch nicht<\/em>, der <em>guten Hoffnung<\/em>\u2026 es geht um einen entscheidenden Schritt weg von der conditio humana, um den Versuch, den Menschen abzuschaffen und an ihren Platz ein Wesen zu stellen, das die Kunst des Leidens und des Geniessens nicht mehr lernen muss. Personen, die Intelligenz, aber kein Bewusstsein haben. Die einzelne Frau wird verallgemeinert und zur konkreten Inkarnation der kalkulierbaren Wahrscheinlichkeiten in einer Population gemacht. Ihre gesamte Wahrnehmung und Selbstorientierung wird entk\u00f6rpert. Der Bauch geh\u00f6rt der Frau, also kann sie ihn auch vermieten. Niemand kann No\u00ebmi Neumann mehr weismachen, dass Mutterschaft und Geb\u00e4ren untrennbar miteinander verbunden sind. Sie engagiert ihre Schulfreundin Angelina. Per Vertrag verzichtet Angelina auf das Sorgerecht, jeglichen Kontakt mit genetischen Nachkommen und verpflichtet sich, w\u00e4hrend des Spendenzyklus nicht mit einem Mann zu schlafen. Konventionell wird Liebe durch Tragik verhindert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gentechnik stellt f\u00fcr No\u00ebmi die ultimative Ausweitung der menschlichen Macht \u00fcber den Lebensprozess selbst dar. Das Treffen von Entscheidungen dar\u00fcber, welche Gene eingepflanzt, rekombiniert, oder getilgt werden sollen, um sich selbst und seine Nachkommen zu designen, ist eine Kunstfertigkeit. Mitt\u00e4glich zwei Injektionen versetzt No\u00ebmi ihre alte Freundin Angelina zuerst in eine k\u00fcnstliche Menopause, um ihre Zyklen zu synchronisieren. Hitzeanf\u00e4lle und Stimmungseinbr\u00fcche w\u00e4hrend der Menopause halten sich in Grenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">No\u00ebmi spritzt elf Tage lang Hormone, die Angelinas Eierst\u00f6cke <em>superstimulieren<\/em> und auf die Gr\u00f6sse von Pampelmusen anschwellen lassen. Am Schluss setzt sie eine letzte Injektion mit humanem Choriongonadotropin, um den Eisprung auszul\u00f6sen. Die \u00c4rztin sediert sie und entnimmt mit Hilfe einer Ultraschallsonde und einer Nadel 8 Eizellen. Nachdem sie die Spenderin f\u00fcr Aufwand und Unannehmlichkeiten entsch\u00e4digt hat, begibt sie sich auf die Samenbank, um dort den Samen eines Spenders abzuheben, den ihres Mannes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbstverst\u00e4ndlich konnte auch Willibert Neumann nicht widerstehen, er wollte sich unsterblich machen. Sie zentrifugiert den Samen ihres Ex\u2013Mannes mit MircoSort, nimmt eine <em>sex selection <\/em>vor, zieht die Y\u2013Chromosomen heraus und optimiert die Keimzelle. Zum Menschsein geh\u00f6rt Menschwerdung. Nach der Fruchtwasseruntersuchung und dem genetischen Screening bittet sie ihren Ex um den letzten Gefallen: die Entbindung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; No\u00ebmi versenkt das R\u00f6hrchen von Samenspender 2001 in fl\u00fcssigem Stickstoff. Nachdem sich ihr Ex treu geblieben ist und mit einer jungen Krankenschwester in die S\u00fcdsee entfloh, hat sie die Anteile an Wertpapieren \u00fcbernommen und steuert den Global\u2013Player allein. Ihre&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/05\/keimzelle\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":97950,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628],"class_list":["post-72838","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72838","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72838"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72838\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102097,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72838\/revisions\/102097"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97950"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72838"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72838"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72838"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}