{"id":72816,"date":"2023-04-18T00:01:40","date_gmt":"2023-04-17T22:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72816"},"modified":"2022-02-25T14:17:58","modified_gmt":"2022-02-25T13:17:58","slug":"das-verdikt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/04\/18\/das-verdikt\/","title":{"rendered":"Das Verdikt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen Entschlussstrich ziehen. N@sty B. sieht sich nur kurz um. Wischt sich den Tabakfaden von der Zunge. Schnippt die L\u00f6te in den Ascheneimer. Trifft. L\u00e4sst die T\u00fcr sacht in das Schloss klacken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMan muss sich gelegentlich daran erinnern, wer man wirklich ist\u00ab, sprach Zonker in Zeiten des liberalisierten Paarverhaltens ganz abgekl\u00e4rt von den Verlaufskurven der Liebe. M\u00e4nner l\u00f6sen Beziehungskonflikte, indem sie sich ihnen entziehen, bis das Schlimmste vor\u00fcber ist. Wie jeder Macho, leidet er \u00f6fter an verletzter Eitelkeit als andere M\u00e4nner. Zonker ist einer Ohnmacht ausgeliefert, die damit verbundene Beunruhigung dringt kaum an die Oberfl\u00e4che des Bewusstseins, sondern fl\u00fcchtet sich in ein Einverst\u00e4ndnis mit dem Stand der Dinge, das f\u00fcr Momente alles klarer erscheinen l\u00e4sst. Sobald sie nach einem tieferen Sinn fragte, zog er den Kopf schildkr\u00f6tengleich in seinen Panzer zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWeisst du denn, wer du bist?\u00ab, wollte sie von ihm wissen, um sich nicht in die Fratze der eigenen Idee zu verwandeln. Er sass um Halbdunkel. Schloss die Augen. Genoss es, am <em>Mouton Rothschild<\/em> zu riechen. Nur die F\u00fcsse verrieten etwas von seiner Anspannung. \u00dcber dem Tisch war er die Ruhe selbst. Sparsam in der Bewegung, die ihm sonst gern fahrig geraten, eingefroren. Unter dem Tisch rollte er \u00fcber die Ballen, hebt die F\u00fcsse synchron, gab wie im Auto Gas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNein. Aber was ich glaube zu sein, ist sehr unterhaltsam!\u00ab, schnodderte er dahin. Nur noch der Schatten eines Gespr\u00e4chspartners, die fleischgewordene Verweigerung. Er h\u00f6rt ihr zu, gem\u00e4ss der Erkenntnis: &#8222;Widersprich&#8216; nie einer Frau, sie wird es in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Minuten selbst tun.&#8220; Ein richtiger Mann bringt den M\u00fclleimer runter. Schmutzige W\u00e4sche zu waschen ist Weiberkram. Oftmals wird M\u00e4nnern vorgeworfen, sie w\u00fcrden nicht zuh\u00f6ren, wenn Frauen \u00fcber ihre W\u00fcnsche sprechen\u2026 nicht einmal mehr ignorieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In R\u00e4ume sind geschlechtsspezifische Differenzen eingeschrieben. Zwischen ihnen herrscht das Gerede, ein Geflecht aus Meinungen, Erfindungen und kleinen L\u00fcgen, das so etwas wie Erkenntnis unm\u00f6glich macht. Sie k\u00fcssen und sie schlagen sich, versuchen verzweifelt, den Anderen vor den eigenen Fehlern zu bewahren und geben sich gegenseitig die Schuld an ihren verpfuschten Leben. Ein st\u00e4ndiges, kr\u00e4ftezehrendes Hin und Her von Anziehung und Abstossung. Der Weg zur Neugier ist das Ziel. Ohne den Wissensdrang kommt das Leben ebenso schnell an ein Ende wie eine Beziehung. Die Neugier wird vom Wissen gestillt. Probleme werden gel\u00f6st, Fragen beantwortet. Stil bedeutet Differenz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgten Du\u2013bist\u2013eine\u2013Frau\u2013ich\u2013bin\u2013ein\u2013Mann\u2013Einsichten, die zu nichts f\u00fchrten als der Erkenntnis: Es gibt keine Liebe in der Wahrheit hinter der T\u00e4uschung. Es gibt r\u00fcckw\u00e4rts, es gibt vorw\u00e4rts, nur Umwege sind nicht drin. Die Gesellschaft bem\u00e4chtigt sich der Menschen mehr und mehr umweglos und scheint sich in ihnen als psychische Frigidit\u00e4t und Indifferenz zu reproduzieren. Hypermoderne Menschen leiden daran, dass es schwer ist, an guten Sex zu kommen. Selbstverwirklichungs\u2013Exzesse hatten dazu gef\u00fchrt, dass sie bindungs\u2013 und liebesunf\u00e4hig geworden sind. Ihre Denkwelt ist eine Gegenwelt, die ins Leere weiterw\u00e4chst, gespeist aus Trivialmythen, B\u2013 und C\u2013Movies, Strategiespielen und LAN\u2013Party\u2013Wissen. Die romantische Liebe ist in Zeiten des szientistischen Blicks l\u00e4ngst gestorben \u2013 einzig die Musik bewahrt noch das grosse Gef\u00fchl.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N@sty B. und Zonker haben ein Pand\u00e4monium der Ersatzbefriedigungen durchgespielt. Sch\u00e4rfe und Witz, Obsz\u00f6nit\u00e4t und intellektuelle Coolness hielten sich bei ihnen verzweifelt die Waage. Das Poesiealbum der Menschheit ist erf\u00fcllt von Geheimnissen der Liebe, Selbstliebe und Lebensangst. Sie leben die tragischen Dimensionen, die sich durch das Ph\u00e4nomen der reinen Sehnsucht und des Begehrens, der Schmerzensdialektik von N\u00e4he und Ferne ergeben. Dabei beansprucht jeder mehr, als der andere bereit ist zu geben. Was unter den Teppich gekehrt wird, wird den Teppich irgendwann in Bewegung setzen. Sie leben permanent mit Schuldgef\u00fchlen. K\u00f6nnen gar nicht anders. Das ist eine condition humaine. Man wird immer, willentlich oder unwillentlich, schuldig am Anderen. Schuld ist dort, wo Leid entsteht. Sie k\u00f6nnen nicht schuldfrei leben, als Teil einer Gemeinschaft, eines Systems wird man zwangsl\u00e4ufig schuldig. Die Frage ist nur, wie sie damit umgehen. Meistens dr\u00fccken sie sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00e4nner beten Frauen an, weil sie mit sich selbst einverstanden sind. Die Position war da, also griffen sie zu einem <em>Wir<\/em>, das unbewusst alles andere ausschloss. Sie f\u00fchlten sich als Mittelpunkt von irgendetwas, einer Liebe, einer Stadt, einer Welt. N@sty B. und Zonker wurden getrieben von Selbstverleugnung und Sehnsucht, von Gier und einer obskuren Hoffnung auf Erl\u00f6sung. Sie erprobten sich in Rollen und Gegen\u2013Rollen, in einer Grammatik von Begehren und Begehrt\u2013Werden, von Wissen und Unschuld, von Einpassung und Revolte. Sind sich in beklemmender N\u00e4he und Ratlosigkeit begegnet. Sp\u00fcrten Hitzewellen einer dauerhaften Beunruhigung. Liebe und Begehren, Schmerz und Wolllust der Resignation, Erf\u00fcllung durch Selbstqual, Suche und Sucht nach Erl\u00f6sung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Egal wie tief N@sty B. sinkt, immer beh\u00e4lt sie alle Viere beisammen. Selbst im radlerhosenengen kleinen Schwarzen sieht sie auch nach vielen Bourbons nicht derangiert aus. Kinder zu bekommen, hat sie vermieden, weil sie nicht wollte, dass ein unschuldiges Wesen ihre Neurosen ausbaden muss. Sie hat fest damit gerechnet, dass Zonker mehr w\u00fcsste als sie und es ihr einmal erz\u00e4hlen w\u00fcrde. Im Wissen\u2013Wollen liegt ihr ganzes Gl\u00fcck, im Wissen liegt die Gefahr. Die Intimit\u00e4t zwischen den Liebenden war nie gr\u00f6sser als am Anfang, als die K\u00f6rper den K\u00f6pfen noch suggerierten, alles sei m\u00f6glich. Jeder Schritt auf den anderen zu verengte den Horizont. Am Ende zogen die K\u00f6rper die Konsequenz aus dem, was die K\u00f6pfe erfahren hatten. Mann und Frau passen einfach nicht zusammen, auch wenn die Gier permanent andere Einfl\u00fcsterungen f\u00fcr sie bereith\u00e4lt, denen sie nur allzu gern verfallen. Es ist der enigmatischen femme fatale klar, worum es geht: St\u00e4rke zeigen, sich nehmen, was frau will. Wenn sie mit jemandem zusammen ist, will sie Spass haben. Und angebetet werden. Will das Gef\u00fchl haben, von uners\u00e4ttlicher Leidenschaft verschlungen zu werden. Sex spielt in ihrem Leben eine grosse Rolle. F\u00fcr gute Gespr\u00e4che ist es von Vorteil, wenn man sich versteht. F\u00fcr guten Sex muss man sich wirklich gut verstehen. Geborgen, niemals b\u00fcrgerlich. Wo einstmals Gelehrte das Ungen\u00fcgen alles Irdischen erkannten, und f\u00fcr ihr Streben nach der Vollkommenheit belohnt wurden, kann man sich im 21. Jahrhundert nur durch den Untergang von sich selbst erl\u00f6sen. Mann und Frau kommen nicht zueinander, Sehnsucht und Wirklichkeit verfehlen sich st\u00e4ndig, alle Lust will immer Ewigkeit und dauert nur Sekunden. Es geht nicht darum, Kerle zu hassen und ihnen mit allen 20 Krallen ins Gesicht zu springen. Sie braucht keine Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr unerf\u00fcllte Allmachtsfantasien mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Fahrstuhl steht abfahrbereit vor ihr. Die T\u00fcr scheppert zur Seite. \u201eWarum behindern so viele Wohnr\u00e4ume den freien Fluss geistiger Energien?\u201c, denkt N@sty B., dr\u00fcckt den Tastschalter mit dem Buchstaben &lt;E&gt;. Tr\u00e4ge setzt sich der klapperige Aufzug in Bewegung. Abw\u00e4rts. Rasselnde Mechanik. Die Leuchtziffern, welche die Stockwerke anzeigen, flackern auf und erl\u00f6schen. Abrupt sackt der Fahrstuhl ab. Wird vom Stahlseil abgefangen. N@sty B. erschrickt dar\u00fcber, dass sie sich vor Angst in die Hose macht. Die Buschtrommel ihres Herzen schl\u00e4gt wild. Ihr K\u00f6rper ist angespannt wie eine Stahlfeder. Von den ausgestreckten Fingerspitzen bis zu den F\u00fcssen. Der Fahrstuhl ist zwischen zwei Etagen stecken geblieben. An der unteren Seite ist durch die Glasscheibe ein halber Meter der 1. Etage zu sehen. N@sty B. bet\u00e4tigt den Notschalter. Der Fahrstuhl bewegt sich nicht von der Stelle. Im ganzen Haus ist kein Ger\u00e4usch zu vernehmen. Mit beiden H\u00e4nden zerrt sie an der T\u00fcr, die leicht nachgibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N@sty B. zieht ihr Stilett aus dem Strumpfhalter. L\u00e4sst es aufschnacken. Benutzt es als Schraubendreher und bet\u00e4tigt sich als Zerspanungsmechaniker. L\u00f6st die Kreuzschrauben. Bei der letzten Schraube bricht die Klinge. Sie steckt sich eine Zigarette in den Mundwinkel. Raucht. Denkt nach. Dreht mit dem Stumpf der Klinge die Abdeckung beiseite. Hinter dem Blech befindet sich ein Hebel. Sie dreht ihn um neunzig Grad. Pressluft entweicht pfeifend. Die T\u00fcr l\u00e4sst sich ohne gr\u00f6ssere Anstrengungen \u00f6ffnen. Kalte Luft dringt durch den Schacht, der gross genug ist, um sich darunter herschieben zu k\u00f6nnen. N@sty B. liegt flach auf dem Fussboden. Schl\u00e4ngelt ihre Beine heraus. Vorsichtig schiebt sie ihren K\u00f6rper nach. Sie krallt ihre Finger um die Stahlkante. Federt sacht zur\u00fcck. Springt hinab. Geschmeidig landet sie auf sicherem Terrain.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mittelalter galt die Losung: &#8222;Stadtluft macht frei&#8220;, heutigentags l\u00e4sst sich in Hochsicherheitswohngebieten eine Weiterentwicklung zur Festungsstadt beobachten. Wassergr\u00e4ben mit sternf\u00f6rmigen Schanzen, eine Br\u00fccke, kleine Bastionen und Herrenh\u00e4user mit schmucken Giebeln. Die H\u00e4user umschliessen Innenh\u00f6fe mit Parkpl\u00e4tzen. Schwere Gittert\u00fcren schliessen Autos und spielende Kinder weg. Wer den Innenhof erreicht, weiss sich beobachtet. Im 18. Jahrhundert wurden Gef\u00e4ngnisse so panoptisch angelegt, nur sass der W\u00e4chter in der Mitte. Die Verh\u00e4ltnisse haben sich umgekehrt. Der Ring der Nachbarn schaut argw\u00f6hnisch auf die leere Mitte. Kein Fremder geht in den Gem\u00fctskulissen der B\u00fcrgerschaft ungesehen ein und aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bisher hat es geklappt mit den Zuf\u00e4llen. Nun l\u00e4sst der n\u00e4chste auf sich warten. Jeder Weg wurde schon mal beschritten, jeder Gedanke schon einmal gedacht. Statt etwas Neuem will N@sty B. Eigenes schaffen. Ein Projekt, das ihrem Gef\u00fchl Ausdruck verleiht, am Anfang des Jahrtausends in einem ungeheuren Vakuum zu leben. Die Zukunft aussp\u00e4hen bedeutet: speculare. Sie streift eine Atemmaske \u00fcber Mund und Nase. Geht zu dem k\u00fcnstlich angelegten See. Der Wind treibt verfaulte Fische an das Ufer. Sie zieht die Str\u00fcmpfe und den Slip aus. Stopft die Kleidungsst\u00fccke zu Zonkers Walther\u2013PPK in die Plastikt\u00fcte. Wirft sie in hohem Bogen in die stinkende Br\u00fche. Aus dem Plastiksack gurgeln Luftblasen. Die T\u00fcte sackt nach einigen Sekunden ab. Ein Hubschrauber kreist \u00fcber der Geisterstadt. N@sty B. sieht sich nicht um. Wahrheit ist operationalisierter Zweifel. Sie steigt auf ihr rostiges Fahrrad. Tritt dynamisch in die Pedale und f\u00e4hrt zur\u00fcck zur Innenstadtfront.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Einen Entschlussstrich ziehen. N@sty B. sieht sich nur kurz um. Wischt sich den Tabakfaden von der Zunge. Schnippt die L\u00f6te in den Ascheneimer. Trifft. 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