{"id":72811,"date":"2022-01-26T00:01:25","date_gmt":"2022-01-25T23:01:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72811"},"modified":"2022-02-17T16:53:21","modified_gmt":"2022-02-17T15:53:21","slug":"kabelaffe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/01\/26\/kabelaffe\/","title":{"rendered":"Kabelaffe"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgens um 7:00 Uhr muss sich Kid C. auf der <em>Bude<\/em> melden. Die Bude ist das Materiallager von Elektro\u2013M\u00fcller &amp; Co. Hier herrscht die Aufger\u00e4umtheit eines Flugzeughangars, das Werkzeug geordnet wie Operationsbesteck, die Monteure in ihren grauen Kitteln w\u00fcrdig und schweigsam. \u00dcberraschend leise ist es in der Werkhalle. In gleichm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden sind die Ger\u00e4usche kleiner Saugn\u00e4pfe zu h\u00f6ren, mit denen die einzelnen Silicium\u2013Zellen auf F\u00f6rderb\u00e4nder abgelegt werden, wo sie automatisch mit verzinkten Kupfer\u2013B\u00e4ndchen zu so genannten Strings verl\u00f6tet werden. Diese Zellenb\u00e4nder werden unter Hochdruck und bei Temperaturen von 150 Grad mit zwei Schichten von Folien, einem Fleece und einer Glasplatte zu einem Modul zusammengebaut. Der Auftrag von Elektro\u2013M\u00fcller &amp; Co ist gross, 100.000 D\u00e4cher gilt es, mit Fotovoltaikanlagen zu best\u00fccken und aus der Stadt eine Solar\u2013Fabrik zu machen. Ihr Ziel ist, als Umweltpreistr\u00e4ger Marktf\u00fchrer der installierten Modulfl\u00e4chen zu werden und die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette vom Bau von Solarmodulen \u00fcber die Montage von Fotovoltaikanlagen bis zur Lieferung von Solarstrom zu besetzen. Der Vorarbeiter Werner B\u00f6ckers sichtet mit dem Meister Paul Pracher das Material. Der Geselle Eckhard Stange liesst espresso, die deutschsprachigste Zeitung der Welt. Sieht kurz hoch, deutet ihm an, sich auf die Werkbank zu setzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAh, die Aushilfe ist auch schon da\u00ab, begr\u00fcsst der Meister Kid C.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbP\u00fcnktlich wie die Maurer\u00ab, versucht Kid C. einen lockeren Spruch zu landen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDann bist du hier in der falschen Firma\u00ab, kontert der Vorarbeiter mit der verspannten Selbstsicherheit eines Zwangsneurotikers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Kollegen l\u00e4cheln. Danach ist es mit dem Scherzen vorbei. Kabelrollen, Bohrmaschine und Werkzeug werden in den Transporter verladen. Kid C. darf auf einer Kabelrolle Platz nehmen. Eckhard f\u00e4hrt zur Baustelle, einem Altbau aus dem letzten Jahrhundert. Leicht heruntergekommen. Wahrscheinlich schon seid dem letzten Weltkrieg nicht mehr renoviert worden. Ihr Auftrag lautet konkret: den Kohlendioxyd\u2013Ausstoss verringern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHier ham&#8217;se die W\u00e4nde noch mit Kuhmist hochgezogen\u00ab, res\u00fcmiert Werner, der Vorarbeiter, und kratzt sich am unrasierten Kinn. Eckhard knallt die Bohrmaschine in die Ecke und sieht sich die hohen R\u00e4ume an. Er ahnt, dass harte Arbeit ansteht, bis hier nach dem Entkernen eine Fotovoltaikanlage installiert werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbLos geht&#8217;s, Schlitze kloppen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eckhard gibt ihm F\u00e4ustel und Meissel. Die Arbeit ist geistig einfach. Etwa dreissig Zentimeter links neben der T\u00fcr muss ein gr\u00f6sseres Loch f\u00fcr eine Abzweigdose gestemmt werden. Von dort gehen Schlitze zu Schaltern und Steckdosen, f\u00fcr die ein kleineres Loch geschlagen werden muss. Hinter den teils schon herunterh\u00e4ngenden Tapeten sind Zeitungen auf den Putz geklebt. Der v\u00f6lkische beobachter Jahrgang 1936, Olympische Spiele in Berlin. Sportteil, die Herrenrasse verliert im Sprint. Der Putz ist mindestens 3 Zentimeter tief. Dahinter roter Ziegelstein. Hart wie Beton. Kiloweise Staub rieselt auf den Boden. Im Nu ist die H\u00fctte eingenebelt. Stinkt schlimmer als Kuhmist. Haare und Nase sind vom Staub beschichtet. Zuweilen rutscht Kid C. vom Meissel ab und schrammt kurz am Kn\u00f6chel vorbei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAlles faules Fleisch. Muss weg\u00ab, ruft ihm Eckhard zu, krempelt die \u00c4rmel auf und l\u00e4sst sein AC\/DC\u2013Tattoo blitzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWas ist denn der Unterschied zwischen Alternating Current und Direct Current?\u00ab, schindet Kid C. beim Gesellen eine kurze Pause raus. Der ist froh, dass er sein Berufsschulwissen loswerden kann:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbStrom wird in Kupfer von Elektronen transportiert. Die bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von einem Zentimeter pro Sekunde. Gleichstrom ist elektrischer Strom, der immer die gleiche Polarit\u00e4t beh\u00e4lt, entweder negativ oder positiv. Wechselstrom \u00e4ndert st\u00e4ndig seine Polarit\u00e4t und St\u00e4rke. Die Zeit, nach der er wieder den gleichen Wert und die gleiche Polarit\u00e4t einnimmt, nennt man\u2026\u00ab, will Eckhard wissen, ob Kid C. im Physikunterricht aufgepasst hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbPeriode.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie Zahl dieser Perioden pro Sekunde ergibt die Frequenz \u2013 und die wird in Hertz gemessen. Hierzulande kommt nur Wechselstrom aus der Steckdose, mit einer Frequenz von 50 Hertz. Das bedeutet, die Polarit\u00e4t der elektrischen Ladung wechselt in der Sekunde 100 Mal.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbKollegen, wir machen jetzt Fr\u00fchst\u00fcck\u00ab, ruft Werner. Eckhard w\u00fcrde noch gern die Geschichte vom elektrischen Kuss erz\u00e4hlen, der auf Jahrm\u00e4rkten im 18. Jahrhundert der Renner war, setzt sich jedoch ohne Widerspruch auf den Bohrmaschinenkasten und liest den Sportteil. Werner hat die andere H\u00e4lfte der Zeitung. Er \u00f6ffnet seine Thermoskanne. Giesst sich Kaffee ein. Liest. Kid C. packt seine Stullen aus. Klappt den \u00d6ffner der Milchschachtel hoch. Beobachtet die beiden. Eine unsichtbare Choreografie schwingt zwischen ihnen. Sie arbeiten im Takt, lesen im Takt, essen im Takt. Ihre Dialoge sind schluckaufartige Wiederholungen von Befindlichkeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEhj, Eckhard, hast du das gelesen? \u2013 General Fiessling, ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr unser Land. Der Pressesprecher sagt, die haben hieb\u2013 und stichhaltige Beweise, dass der General &#8222;in Lokalen des homosexuellen Milieus&#8220; verkehrt hat.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIgitt, ein Schwuler!\u00ab, kreischt Eckhard. Er glaubt noch, dass Weibchen starke Nestbesch\u00fctzer suchen und M\u00e4nnchen auf geb\u00e4rfreudige Becken zu achten haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIst doch lanciert, die C.I.A. will mit der Aktion dem Verteidigungsminister eins auswischen. Ist bekannt, dass der &#8217;ne Ledertucke ist.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEin warmer Bruder als Chef der kalten Krieger. Hat viel Fantasie, unser neuer Kollege\u00ab, merkt Werner an. Er stammt aus einer Zeit, als die C\u00f4te dAzur noch die grosse weite Welt und das Versprechen auf ein glamour\u00f6ses Leben war. Eckhard holt den Toto\u2013Schein aus der Tasche und gibt seine Tipps ab. Die Kr\u00fcmel liegen neben dem Staub. Die erste Pause ist vorbei. Werner treibt an:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAuf, Leute. Einsatz, denn Einsatz bringt Umsatz!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Rest des Vormittags dehnt sich in die L\u00e4nge. Immerzu die gleiche Bewegung. Leiter rauf, Leiter runter. Am schlimmsten ist es, Schlitze in die Decke f\u00fcr die Lampen zu kloppen. Da rieselt der Staub am Kragen vorbei, den Nacken runter und kommt am Hosenbein wieder heraus. Kid C. ist froh, dass die alten Moon\u2013Boots seine F\u00fcsse sch\u00fctzen. Die Umrisse von Wade und Fuss lassen sich unter dem Nylon gerade noch erahnen. Die Zehen stecken in einer w\u00e4rmeisolierenden Schaumstoffh\u00f6hle. Die gerade Sohle besteht aus Gummi. Durch sechs \u00d6sen an den Schuhr\u00e4ndern spannt sich ein langer Schn\u00fcrsenkel, der einmal vorne, einmal hinten gekreuzt und vor dem Schienbein gebunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Geselle macht sich in der K\u00fcche zu schaffen. Legt die Zuleitung f\u00fcr den Herd. Der Vorarbeiter kontrolliert im Keller den Z\u00e4hler. Stellt die Anlage auf Fotovoltaik um. Installiert mit dem Zimmermann auf dem Dach die Solarmodule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbVolt ihr Watt zu mampfen?\u00ab, erkundigt sich Werner zur Mittagszeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bb1\/2 H\u00e4hnchen mit Pommes Rot\/Weiss\u00ab, ordert Eckhard, klatscht den Hammer in die Ecke und schnippt das Schnipselgummi von der Verpackung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDanke der Nachfrage, hab&#8216; noch Stullen\u00ab, bescheidet sich der Neue.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mittagspause unterscheidet sich von der Fr\u00fchst\u00fcckspause nur dadurch, dass sie die Zeitungsteile getauscht haben. Werner doziert aus dem Sportteil. Eckhard verputzt das H\u00e4hnchen. Schnippt die Knochen in den Staub. Als er den Mund frei hat, darf er die Geschichte vom elektrischen Kuss erz\u00e4hlen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEine Frau wurde auf einen isolierten Schemel gestellt. Mit einer Hand ber\u00fchrte sie eine Reibungselektrisierungsmaschine und wurde so quasi aufgeladen. M\u00e4nner bezahlten, um die Frau zu k\u00fcssen. Sobald sich die Lippen bis auf einige Zentimeter angen\u00e4hert hatten, sprang der Funke \u00fcber. Die Frau <em>entlud<\/em> sich, man konnte einen Funkenschlag sehen und beide bekamen eine gewischt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas brachte Thomas Edison auf die Idee einer M\u00f6glichkeit zur Hinrichtung von Straft\u00e4tern mit Elektrizit\u00e4t, dem elektrischen Stuhl\u00ab, erg\u00e4nzt der Vorarbeiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlussspurt. Das Kabel l\u00e4sst sich nicht in die Wand nageln. Es muss angegipst werden. Werner besorgt in der Bude fehlendes Material. Der Beat des Rock&#8217;n&#8217;Roll, mit dem Kid C. am Vormittag auf die W\u00e4nde eingedroschen hatte, ist einem Bluesfeeling gewichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAlle R\u00e4der stehen still, wenn dein starker Arm es will\u00ab, l\u00e4stert der Vorarbeiter, als er zwischenzeitlich hereinschaut. Der Staub hat sich auf die Poren gelegt. Eine zweite Haut. Ein feiner Film, der alles Fett aussaugt. Sich nicht mehr absch\u00fctteln l\u00e4sst. Mit jedem F\u00e4ustelschlag trommelt Kid C. sich dem Feierabend entgegen. Als Schlagwerker weiss er, dass jedes durchgeschlagene Trommelfell ihren Platz in der Echokammer der Geschichte des Rock&#8217;n&#8217;Roll hat. Der Sisyphus des 21. Jahrhundert ist ein Entwicklungshelfer, der f\u00fcr den afrikanischen Markt spezielle kompakte Inselanlagen mit Modul, integriertem Speicherakku, Wechselrichter und Laderegler entwickelt, die den Energiebedarf eines Haushalts f\u00fcr Beleuchtung und Kommunikation decken. Mehr geht nicht, glaubt Kid C., der es inzwischen als menschenunfreundlich erlebt, einen Standpunkt zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werner betrachtet das entkernte Geb\u00e4ude. \u201eDer Mensch ist ein bekleidetes Schwein, das Mathematik beherrscht\u201c, geht es ihm bewundernd durch den Kopf, als er die hohe Kunst der funktionalen Gestaltung wieder erkennt. Er zweifelt daran, dass sich die Statik des 19. in das 21. Jahrhundert transportieren l\u00e4sst, die Innenst\u00e4dte mit dem Charme von Kuckucksuhren lebendig sind oder den Mundgeruch einer verwesenden Gedenktagskultur verstr\u00f6men. Er hat zu dieser Architektur ein Verh\u00e4ltnis, wie es der Deutsche in den 1950\u2013er Jahren zum Volksbad hatte: Da ging man Samstagabends aus Gr\u00fcnden der Hygiene rein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNa, Kollege, wie war der erste Tag?\u00ab, erkundigt sich der Vorarbeiter, als er den klapperigen R4 \u00fcber die B7 Richtung Bude lenkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEint\u00f6nig\u00ab, gibt Kid C. aus dem Fond des Wagen, wo er abermals auf der Kabelrolle sitzen muss, mit m\u00fcder Stimme retour.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWo hast du eigentlich vorher gearbeitet?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBei der Bauh\u00fctte\u00ae, Abteilung Erdm\u00f6bel.\u00ab<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Morgens um 7:00 Uhr muss sich Kid C. auf der Bude melden. Die Bude ist das Materiallager von Elektro\u2013M\u00fcller &amp; Co. 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